Rapid Share-Nutzer ärgern sich über langsame Downloads
Seit der Schliessung von Megaupload wird Rapidshare noch häufiger genutzt. Doch beim Download-Dienst türmen sich die Beschwerden. Der Grund dafür: die langsamen Downloads.
Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen Rapidshare, welches wegen urheberrechtlicher Probleme in Bezug auf die gespeicherten Dateien immer wieder in die Schlagzeilen geraten ist, etwa 42 Millionen Besucher pro Tag – und ist somit einer der grössten Filehosts der Welt. Allerdings türmen sich seit einiger Zeit verärgerte Statusmeldungen auf Sozialen Netzwerken wie Facebook, über zu langsame Downloadgeschwindigkeiten.
Rapidshare reagierte und gab dazu folgende Begründung: Die Massnahme sei notwendig gewesen, da es in der letzten Zeit häufig zu Missbrauchsfällen gekommen sei. Was Rapidshare genau damit meinte, wurde nicht weiter erklärt.
Fest steht jedoch, dass die Downloadgeschwindigkeit für alle Free User auf etwa 30 kb/s reduziert wurde und dass künstliche Pausen eingebaut wurden. Premium Mitglieder sind in Sachen Downloadgeschwindigkeit (natürlich!) nicht eingeschränkt.
Mit diesen Massnahmen ist Rapidshare aber nicht allein, auch andere Filesharing- Dienste wie Uploaded.to oder Filesonic.com haben ihr Angebot nach der Schliessung von Megaupload eingeschränkt.
Da Rapidshare sich nicht genauer zur Begründung ihrer Massnahmen geäussert hat, bleibt noch die Frage: Ist das Ganze wirklich gerechtfertigt, oder nur
übertrieben?
Quelle Bild: Flickr.com
Quelle Text: Tagesanzeiger.ch

Ganz ärgerlich ist vorallem hier filesonic.com resp. filesonic.ch. Hier können auch Premium Mitglieder wie ich keine Links mehr sharen… Was bringt mir also ein Filesharing Konto, wenn ich dann niemandem einen Link zu den Daten senden kann? Hier soll ein Grundsatzentscheid vom Bund endlich klar Schiff machen… Es kann nicht sein, dass man den vollen Betrag bezahlt für eine Dienstleistung, und nur weil der Bund keine klare Stellung einnimmt unter Beschränkungen eben dieser DL leidet.