Zum Inhalt springen

Social Media Check: 10 Softdrinks in der Schweiz im Vergleich

keine Kommentare

Sie sind pricklig, süss und die perfekten Erfrischer an warmen Frühlingstagen. Softdrinks gehören zum eingeschworenen Bestand bei Picknicks im Freien, Grillabenden mit der Familie und auch als Durstlöscher für Zwischendurch. Jedes Land hat hier seine eigenen Klassiker, die Schweiz punktet mit Traditionsmarken wie Rivella und exotischen Geschmacksrichtungen wie Flauder und Co.

Softdrink Brands in der Schweiz, Auflistung der Marken

Wie sich unsere beliebtesten Softdrink Brands auf Social Media behaupten, welche Strategie Red Bull in der Schweiz fährt und was Fanta eigentlich mit einem 1-Follower-Twitter-Account bezwecken will – das und vieles mehr erfahrt ihr hier.

Instagram und Facebook Spitzenreiter

Social Media Channel Nutzung der Schweizer Softdrink Brands

Instagram geht in unserer Übersicht der Channel-Nutzung als klarer Gewinner hervor, dicht gefolgt vom Social Media Urgestein Facebook. Die Bildplattform ist als App auf unseren Screens nicht mehr wegzudenken und findet bei jedem, der von uns getesteten Softdrink Brands, einen Platz in der Kommunikationsstrategie. Eine beinah gleiche Wertschätzung geniesst Facebook als Content-Plattform: 9 der 10 Marken nutzen Zuckerbergs Kanal, um mit ihrer Zielgruppe in Austausch zu treten.

Doch wie sieht es mit den übrigen Kommunikationskanälen aus? Auf einem soliden Platz drei findet sich YouTube, den mehr als die Hälfte der Softdrinkhersteller in der Schweiz als Kanal mit Bewegtbildern aus professionellen Videoproduktionen bedienen. Twitter hält sich hingegen weiterhin zaghaft, was die Nutzung in der Schweiz angeht. LinkedIn und Xing scheinen im Softdrinkspektrum keine tragende Rolle zu spielen – nur knapp ein Drittel der Marken nutzen die Netzwerkplattformen, um sich auf Businessebene zu präsentieren.

Internationale Player und Schweizer Tradition

Nutzerzahlen der Softdrink Brands auf Social Media

Auch in Sachen Nutzerzahlen geht Facebook in unserem Check als einer der Sieger hervor. Beim Giganten aus dem Silicon Valley kann Fanta beinahe 20 Millionen Fans verzeichnen. Millionen? Ja, Millionen. Fanta setzt hier, wie viele andere internationale Unternehmen, auf einen gemeinsamen und länderübergreifenden Social Media Auftritt in Form einer Global Page. Je nach Standort wird dem User die entsprechende Unterseite angezeigt und im Subtitel mit beispielsweise @FantaSwitzerland gekennzeichnet. So werden alle Fans unter einem Dach vereint und das Gefühl einer grossen Community wird durch die hohe Abonnentenzahl vermittelt. Ein Vergleich auf Länderebene ist hier leider nicht mehr möglich.

Auf eine kleinere und dennoch fein wachsende Community können Schweizer Unternehmen wie Elmer Citro, Rivella und Vivi Kola blicken. Sie setzen in ihrer Kommunikation ganz auf Swissness und zielgruppengerechten Inhalt. Ein sympathisches Headerbild zum Thema Social Distancing findet sich bei Elmer Citro, User Generated Content aus den Schweizer Alpen bei Rivella, und Vivi Kola zeigt sich mit aufmunternden Worten des Teams zur aktuellen Krise. Übrige Mitstreiter auf dem Markt der Softgetränke unterhalten ihre Fans und Follower ebenfalls mit Schweizer Content, so zum Beispiel auch die Mosterei Möhl, unter deren Flagge sich Shorley und andere Apfelgetränke finden. Die Mosterei positioniert sich als verantwortungsbewusstes Unternehmen und hat mit Social Media ein ideales Sprachrohr gefunden, um beispielsweise den firmeneigenen Obstgarten und das Wildbienenparadies stolz zu präsentieren. Wir finden: top und sehr sympathisch!

Twitter und Instagram werden vom österreichischen Stier RedBull angeführt, der mit internationalem Flair gewohnt sportlichen Content und waghalsige GoPro-Videos zum Besten gibt und auf anstehende Events verweist. RedBull verfolgt hier die Strategie, auf Twitter und Instagram mit einem Schweizer Kanal aufzutreten und sich bei den übrigen Plattformen im internationalen Stall einzureihen. Ob das der beste Ansatz ist, sei dahingestellt. Schliesslich ist der durchschnittliche Schweizer Social Media User kaum ein Twitter-Enthusiast und auch sonst findet der blaue Vogel wenig Anklang in der Schweiz. Aber wir lassen uns gern von RedBull eines Besseren belehren und beobachten weiterhin gespannt. 

Bei YouTube und LinkedIn ist es ohne Überraschung das Schweizer Urgestein Rivella, das die Spitze übernimmt. Rivella nutzt LinkedIn aktiv, um sich als soziales und mitarbeiterorientiertes Unternehmen zu vernetzen und neue Talente anzuwerben. YouTube muss hingegen weit weniger innovativ als Archiv-Plattform für ausgestrahlte Werbespots herhalten. Die 1’330 YouTube-Abonnenten sind zwar nicht zu vernachlässigen, dürften sich aber mehr der Markenbekanntheit als dem ansprechenden Content zuschreiben lassen. 

Weniger ist mehr – aber bitte nicht beim Community Management

Reaktionszeit der Softdrink Brands auf Social Media

Social Media trägt im ersten Teil des Namens nicht umsonst die Bezeichnung Sozial. Im Gegensatz zu traditionellen Medien funktioniert Social Media nicht nur als Einbahnstrasse für, sondern auch als Austausch mit der Community. Teil unseres Social Media Checks ist daher auch immer die Reaktionsfreudigkeit der Marken auf ihren jeweiligen Kanälen. So haben wir die gesamte Bandbreite unserer Testbrands unter die Lupe genommen und sie auf Facebook und Instagram direkt kontaktiert. Ernüchternd mussten wir feststellen, dass nur ein Bruchteil der von uns getesteten Marken Social Media als soziale Plattformen nutzt. Nur Flauder, Fanta und Yootea fallen in die Kategorie der direkten Kommunikation, Elmer Citro benötigt einen Tag für die Rückmeldung und der Rest war nicht an einem direkten Austausch interessiert. Bei Gazosa werden Kontaktaufnahmen gar nicht erst zugelassen. Schade eigentlich. Denn gutes Community Management verankert sich im Kopf der User und kann oft das Tüpfelchen auf dem i sein.

Die Spitze setzt auf ausgewählte Social Media Kanäle

Ranking der drei besten Softdrink Marken auf Social Media

Spitzenreiter im Gesamtvergleich ist der Schweizer RedBull Auftritt mit monatlich insgesamt 35 Beiträgen. Auf Platz zwei flattert Flauder mit 26 Posts und Rivella bestreitet mit 15 Aktivitäten den dritten Platz im Social Media Ranking. Für keines der drei Unternehmen scheinen Twitter und LinkedIn eine tragende Rolle zu spielen, das Hauptaugenmerk liegt in der Kommunikationsstrategie klar bei den grossen zwei Plattformen Instagram und Facebook. Vielleicht sehen wir auch in Zukunft weniger blaue Tweets und stattdessen mehr bunte Bilder – wir würden uns freuen!

Was es noch zu erwähnen gilt:

  • Viele der Social Media Accounts werden wenig bis gar nicht bewirtschaftet. So hat Fanta beispielsweise einen offiziellen Twitter Account, allerdings nur einen Follower (das auch noch mit Coca Cola aus den eigenen vier Wänden) und Tweets, die zuletzt im Sommer 2016 abgesetzt wurden. Wäre es da nicht langsam an der Zeit für einen Frühjahrsputz beim Social Media Auftritt?
  • Weshalb Community Management bei vielen Marken derzeit noch klein geschrieben wird, ist uns ein Rätsel. Wie man den eigenen Kanal von einer kommunikativen Einbahnstrasse in einen aktiven Austausch umwandeln kann, lest ihr hier.

Möchten auch ihr eure Social-Media-Plattformen einem Check unterziehen oder benötigt Ihr Beratung beim Aufbau eines Social-Media-Konzepts? Wir unterstützen euch gerne dabei!

Kategorie:  Social Media

keine Kommentare

Dein kommentar zum artikel

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Mehr Besucher für Ihre Internetpräsenz.


Unsere Website verwendet Cookies, die uns helfen, unsere Website zu verbessern, den bestmöglichen Service zu bieten und ein optimales Kundenerlebnis zu ermöglichen. Durch Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Akzeptieren