Posts Tagged ‘Online-Video’

Kreatives Direkt-Mailing mit personalisiertem Online-Video als Response-Element

Freitag, Dezember 11th, 2009

Kürzlich habe ich dieses Direkt-Postmailing erhalten.

dieneueflexibilitaet

Auf diesem prangt nichts anderes, als diese URL: http://www.die-neue-flexibilitaet.ch/SimonKuenzler. Das anschliessende Video auf der Microsite zeigt verschiedene Büroräumlichkeiten – und alle Büros sind (schon…) mit meinem Namen angeschrieben. Nicht schlecht, was sich hier die der Büro-Dienstleister Regus hat einfallen lassen. Oder?

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IKEA’s Kampagne gegen die gedämpfte Konsumstimmung

Mittwoch, August 26th, 2009

Unter dem Motto “Gemeinsam trotzen wir der Krise” sagt IKEA der gedämpften Konsumstimmung den Kampf an – mit sieben witzigen Spartipps. Mein persönlicher Favorit ist Tipp Nummer 5:

Weitere Tipps gibts im Youtube Channel zur Kampagne.

Die Videos entstanden in Zusammenarbeit mit der HTW Chur (Hochschule für Technik und Wirtschaft), zum Launch des neuen Kataloges. Verstärkt wurde die Kampagne mit einem Wettbewerb in Kooperation mit 20 Minuten, bei dem Leser aufgefordert wurden, ihre persönlichen Spar-Ideen einzureichen.

Erfrischende Idee ;-)

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Web-TV als wachsende Konkurrenz für traditionelles Fernsehen

Freitag, August 22nd, 2008

Internetfernsehen Online Video Studie Roland Berger Prognose WebTV

Die neue Studie von Roland Berger Strategy Consultants «WebTV insights and perspectives – A web 2.0 phenomenon is coining new TV usage patterns» prognostiziert: [via]

buy Whale Rider

Grosse Steigerungsraten beim Online-Video-Konsum und ein riesiges Angebot frei verfügbarer Video- und TV-Inhalte im Internet könnten dem Web-TV bald zum endgültigen Durchbruch verhelfen. Massiv unterstützt wird dieser Trend durch die zunehmende Verfügbarkeit von Web-TV-Angeboten für den Fernseher im Wohnbereich. Diese, durch MediaCenter und Home-Networking-Geräte ermöglichte Etablierung von Internet-Videoangeboten neben dem konventionellen Fernsehprogramm, wird den traditionellen TV-Anbietern bald Konkurrenz machen.

Die Studie…:

  • zeigt, wie stark Online-Videos bereits genutzt werden und wie gross die Penetration von Web-TV bereits ist
  • illustriert die aktuelle Landschaft des Internetfernsehens und stellt die wichtigsten Players pro Land vor (leider ohne Schweiz…)
  • definiert die Charakteristiken von WebTV

Die Studie ist lesenswert, weil sie auf wenigen Seiten ziemlich klar illustriert, wohin die Reise geht. Sie kann hier als PDF heruntergeladen werden.

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Zeitliche Unabhängigkeit ist das wichtigste Nutzungsmotiv für Vodcast Konsum

Freitag, August 15th, 2008

Seven-One Intermedia und Liquid Air Lab haben im Mai 08 gemeinsam eine Studie zum Thema Vodcasts (Video-Podcasts / Online Videos) durchgeführt. (Vgl. Horizont.net). 

Auf die Frage nach dem Nutzungsmotiv gaben mehr als zwei Drittel (71 Prozent) der Befragten die “Catch Up” Funktion an – sprich die Möglichkeit, verpasste TV-Beiträge nachträglich anzusehen. Ein deutlicher Hinweis auf den sich verändernden Medienkonsum und das Bedürfnis der User nach zeitlicher Unabhängigkeit. 

Erstaunlich deutlich haben sich die Umfrage-Teilnehmer gegen kostenpflichtige und für werbefinanzierte Angebote ausgesprochen: 93 Prozent nehmen lieber Werbung in Kauf als für die Angebote zu bezahlen.

The Battle of Midway movie full

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Zattoo jetzt mit Targeting und klickbarer Video-Werbung

Donnerstag, Juli 31st, 2008

Zattoo Zahlen
Zattoo, klassisches Fernsehen am Computer über ein vorab installiertes Programm, boomt:

Die EM hat einen wahren Anmeldungstaumel ausgelöst. Seit anfangs Juni allein haben sich 80′000 neue Nutzer angemeldet. Aktuell sind 775′000 Schweizer Nutzer auf Zattoo registriert. Das sind 10% aller Einwohner und 30% aller Breitbandnutzer. Weltweit sind es 3 Millionen.

Neuerdings bietet Zattoo interessante Werbemöglichkeiten:

1. Targeting

Jetzt kann man nicht mehr nur nach Zeitfenstern die Werbung platzieren, neu kann die Werbung nach folgenden Kriterien ausgerichtet werden:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Postleitzahl

2. Klickbare Spots

Neu sind die beim Senderwechsel geschalteten Spots, also die Online-Video-Werbung, klickbar. Somit gibt es eigentlich erstmals keinen Medienbruch beim Transfer vom klassischen Fernsehen ins Internet… Bisherige Kampagnen haben gezeigt, dass mit dieser Werbeform sehr hohe und überdurchschnittliche Klickraten erzielt werden. Mögliche Gründe? Vielleicht erreicht man so den Zuschauer im Moment seiner höchsten Aufmerksamkeit (er wartet auf den eigentlich Fernsehinhalt) – und es sind eben sehr internet-affine User, die auch gerne mal aus Interesse eine Online-Werbung anklicken.

Nachfolgend noch einige interessante Facts&Figures:

  • Wer schaut Zattoo? Frauen holen zwar langsam auf (26,2%), aber Männer sind immer noch in der Überzahl (73,8%). Die stärkste Gruppe sind die 18-45-Jährigen (60%), aber auch die Grossen über 45 (32%) und die Kleinen unter 18 schauen Zattoo (8%).
  • Und was schauen sich die Zattoo-ianer am meisten an? Die Top 10 Sender im Juli waren: SF2, SF1, Pro7, RTL, ORF 1, Sat1, RTL 2, VOX, MTV und Kabel 1.

Weiter Zahlen zu Zattoo findet man hier und hier.

Ich sage Zattoo eine gute – nicht rosige – Zukunft voraus und rate Werbetreibenden zu einem Test, schliesslich lässt sich die Reichweite klassischer Werbespots über Zattoo einfach erweitern.

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Internet für Jugendliche wichtigstes und zentrales Medium

Donnerstag, Mai 29th, 2008

Jugendlichen benutzen das Internet nicht nur zur Informationssuche sondern auch zur Unterhaltung. Dies das zentrale Ergebnis einer Online-Umfrage der Universität Leipzig Lock, Stock and Two Smoking Barrels trailer mit mehr als 5′000 Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren.

Commando trailer

Weitere Ergebnisse zur Medienkonvergenz waren:

  • 92 Prozent der befragten Jugendlichen haben sich schon einmal online Videos angesehen,
  • … fast 40 Prozent geben an, dies oft zu tun.
  • 78 Prozent der befragten hören sich Musik oft am Computer an,
  • … während nur 36 Prozent oft einen CD-Player zum Musikhören nutzen.
  • 40 Prozent der Jugendlichen hören ihre präferierte Musik im Internet
  • … und nur 29 Prozent nutzen dazu das Radio, bzw. 28 Prozent das Fernsehen.

Auch wenn die Studie laut Studienautoren nur beschränkt repräsentativ ist, sie zeigt doch, dass die Verschiebung von herkömmlichen Medien zum Internet stattfindet.

[via

]

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Online-Video-Konsum ist stark geschlechtsspezifisch

Mittwoch, Februar 20th, 2008

Der Online-Video-Konsum ist stark geschlechtsspezifisch. Das hat Nielsen scheinbar raufgefunden [via]:

22 Prozent der weiblichen Bevölkerung zwischen 18 und 34 Jahren bevorzugen Network-TV-Websites und nur elf Prozent Websites mit nutzergenerierten Video-Inhalten.Bei den Männer derselben Altersgruppe ist das genau umgekehrt. 27 Prozent schauen Video-Streams auf Websites mit nutzergenerierten Inhalten und zwölf Prozent interessieren sich für Network-TV-Websites.

Kann man(n) nachvollziehen, oder?

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Luegmol.ch – das neue Schweizer Videoportal

Donnerstag, Februar 7th, 2008

Was Erfolg hat, wird kopiert. Das ist bei Designer-Handtaschen so, aber auch bei Video-Portalen. Mit luegmol.ch haben nun auch die Schweizer User eine weitere «eigene» Video Sharing-Plattform à la YouTube.

Allerdings wird luegmol.ch sich kaum mit YouTube vergleichen wollen. Das «most viewed» Video hat nicht einmal 10′000 Views - kein Vergleich mit YouTube’s «Evolution of Dance», das 73.7 Mio. Mal angeschaut wurde!

Zur Zeit gibt es auf luegmol.ch erst 211 öffentliche Videos und 330 Mitglieder. Da stellt sich für mich schon die Frage, ob Internetnutzer aus der Schweiz überhaupt eine weitere eigene Plattform neben swissclips wollen. Ist es überhaupt sinnvoll, das Netz um um noch Videoplattform zu erweitern? Wie viele gleiche Web 2.0-Seiten wollen die User?

Die kommenden Monate werden sicher (Teil-)Antworten auf meine Fragen geben - ich bin gespannt! ;)

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Online-Videos bedrohen das Fernsehen noch lange nicht?

Freitag, Mai 4th, 2007

Für Fernsehmacher ist es eine beruhigende Nachricht: Fernsehen und Online-Videos beissen sich nicht.

Das Deutsche Blog «Digitaler Film» analysiert in seinem jüngsten und äusserst lesenswerten Beitrag The Pacifier rip die vermeintliche Konkurrenz-Situtaion zwischen Fernsehen und Online-Videos und kommt zum Schluss:

  • Der Deutsche sah 2006 212 Minuten pro Tag fern. Im Schnitte schauen die Deutschen NUR eine Minute Internetvideos pro Tag.
  • Die Fernsehnutzung stieg in Deutschland in den letzten Jahren trotz der Konkurrenz durch das Internet weiter an.
  • Fernsehen und Internetvideos werden unterschiedlich genutzt: Internetvideos als Lean-Forward-Medium fordern einen aktiven Zuschauer, der sich maximal zehnminütige Videos ansieht und durch sie navigiert, wohingegen das Fernsehen als Lean-Back-Medium den bequemen und inaktiven Konsumenten bedient.

Die Schlussfolgerung aus der Schlussfolgerung könnte lauten: Online-Videos gewinnen zwar an Bedeutung, verdrängen aber nicht das Medium Fernsehen, weil beide ihre spezifischen Vorteile haben und unterschiedliche Bedürfnisse ansprechen. Somit können mit den unterschiedlichen Instrumenten unterschiedliche Zielgruppen erreicht werden.

Generell stellt sich hier wieder die Frage nach den Verhältnissen in der Schweiz. Vielleicht finde ich die Zeit, den Beitrag von Bertram Gugel auf die Schweiz zu adaptieren… Spannend sind seine Erkenntnisse allemal.

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Fernsehen und Online-Videos beissen sich nicht

Freitag, März 23rd, 2007

Das sind doch gute Neuigkeiten für die Fernsehmacher:

Pressetext berichtet (die Zahlen sind übrigens von Comscore):

Die beliebteste Zeit zum Konsum von Internet-Videos ist unter der Woche zwischen fünf und acht Uhr abends. Am Wochenende liegen die Nutzungswerte etwas niedriger. In den Spitzenzeiten an den Werktagen fällt der Video-Konsum um rund 60 Prozent höher aus als im Durchschnitt. Die höchste Nutzung am Wochenende fällt in die Zeit zwischen sieben und elf Uhr abends. Da liegt der Wert 31 Prozent über dem Durchschnitt.

Die Prime-Time im Fernsehen liegt dagegen zwischen acht und elf Uhr. Das heisst für Marketing-Leute und Werbetreibende: die beiden Medien beissen sich nicht, sondern ergänzen sich, was die Hauptnutzungszeiten betrifft. Es gilt also, Werbestrategien auf mehrere Kanäle auszulegen und gleich beide “Prime-Time-Blöcke” auszunutzen.
Als Marketing-Verantwortlicher würde ich also unter der Woche zwischen 17.00 und 20.00 auf YouTube Pre-Roll-Werbung schalten. Und erreiche ich damit auch meine Zielgruppe? In Amerika sicher:

Insgesamt schauten in den USA im Januar knapp 123 Mio. Menschen – das sind 70 Prozent aller Internetnutzer – rund 7,2 Mrd. Online-Videos auf verschiedenen Plattformen. Im Durchschnitt wurden monatlich 59 Streams bzw. zwei Videos täglich pro Person konsumiert. Die durchschnittliche Nutzungsdauer lag bei 151 Minuten innerhalb eines Monats.

Die Frage ist nur, erreiche ich als Schweizer Werbetreibender auch meine Zielgruppe? Und wenn ja, auf welcher Video-Plattform am ehesten? Und nutzen die Schweizer die Online-Video-Plattformen zu den gleichen Zeiten wie die amerikanischen User? Hmm…

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