Facebook gehört nicht nur zu den Gewinnern unter den eigentlichen Social Network Sites, sondern legt auch im Gesamtvergleich des Segments Social Networking gehörig zu – neben YouTube und Wikipedia zählt die Plattform zu beliebtesten Social Media Services des Webs. Das Internet als Medium hat weiter zugelegt.
Laut einer neuen Internet-Umfrage von Nielsen, welche in den USA und ausgewählten europäischen Ländern anhand eines Haushalts-Panels durchgeführt wurde, zählt Facebook weltweit betrachtet die meisten Nutzer in der Kategorie „Social Network Site“. Insgesamt legte die Facebook-Gemeinde in den vereinigten Staaten mit einem Wachstum von 99% gegenüber dem Jahr 2008 mächtig zu und wird demnächst die 110 Mio. Grenze knacken. In der Kategorie Benutzerwachstum stellte Twitter mit seinen 579% alle anderen Social Network Sites in den Schatten.
Der grosse Verlierer auf dem deutschen Markt ist die Plattform studiVZ, welche einen Mitgliederrückgang von 14% hinnehmen musste. Obwohl bei den VZ Netzwerken und Facebook zusammen jeden Tag rund 11.9 Millionen deutsche Unique-Users aktiv sind, müssen sich die Netzwerke im internationalen Vergleich den Spitzenreitern YouTube und Wikipedia mit je 13 Millionen Besuchern geschlagen geben.
Auch in der Schweiz hat die Anzahl der Facebook User rapide zugenommen. Anders als im internationalen Vergleich liegt Facebook hierzulande zwar knapp vor Wikipedia. Gemäss Facebook waren im November des Jahres 2008 noch 1‘071‘740 Schweizer aktiv. Im September 2009 betrug die Anzahl der Benutzer nach Angaben der Schweizer Panels von NetMetrix rund 1‘466‘000 User – dies entspricht einem Zuwachs von 37%. Die Plattform YouTube ist aber mit Ihren 1.46 Mio. Nutzern auch in der Eidgenossenschaft die Nummer eins in der Kategorie Social Networking.
Nach neusten Erkenntnissen von Nielsen nutzen aktuell rund 81% der Schweizerinnen und Schweizer das Internet. Dies entspricht insgesamt 4,8 Mio. Personen von welchen sich 61% wiederum mindestens einmal täglich im Web bewegen. Bei einer genauen Betrachtung lassen sich aber deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern und den unterschiedlichen Altersstufen erkennen – während beispielsweise bei den Männern gut 70% das Internet täglich nutzen, sind es bei den Frauen nur knapp die Hälfte.
Das Forschungsunternehmen „Dynamic Logic“ produzierte in seiner Studie „Ad Reactions 2009“ erstaunliche Zahlen: 2000 Personen wurden befragt, ob sie Werbung auf Facebook, Myspace oder Twitter als störend empfinden. Im Gegenteil, sagten 22% der Befragten, sie beurteilen die Werbung sogar als positiv. Drei Viertel der Befragten wären sogar mit mehr Werbung einverstanden, solange der Zugang der Social Networks weiterhin kostenlos bleibt. Und: Die Werbung wird gut erinnert. „Dynamic Logic“ fand heraus, dass die Werbung auf Facebook mit 58% besser erinnert wird als im sonstigen Werbemarkt (39%).
Immerhin 13% der Befragten verfolgen aus Interesse an Produkten und Sonderangeboten ihre Lieblingsmarken auf Facebook und verpassen so keine Neuigkeiten.
Das sind die Ergebnisse der Amerikanischen Studie. Doch sind auch die Schweizer dieser Meinung? Empfinden wir die Reklame als positiv oder gar störend? In der unteren Umfrage kann abgestimmt und im Kommentarfeld diskutiert werden.
Die Community-Mitglieder können sich eigene Räume mit ausgewählten Ikea-Möbeln und Dekorationsgegenständen einrichten und sich in zahlreichen Foren austauschen. Außerdem können eigene Bilder in Online-Fotobüchern hochgeladen werden. Eines der Highlights ist sicherlich die Greenbox-Tour durch ganz Deutschland, die es Ikea-Fans ermöglicht, sich filmen zu lassen, um später ganz real in seinem virtuellen Hej-Raum aufzutauchen. Wer die Gelegenheit verpasst, sich in der Greenbox filmen zu lassen, kann sich in der Community einen Avatar aussuchen und ihn mit seinem Konterfei versehen. Erstes Hej-Mitglied war übrigens Ikea-Testimonial Niels, der sich bereits seit einer Woche auf seinen “Umzug” vorbereitet hat und ab sofort sein virtuelles Leben unter dem Dach von www.ikea.de/hej fortsetzt.
In erster Linie richtet sich der komplett in Flash programmierte Auftritt an die 6,3 Millionen deutschen Ikea-Family-Mitglieder. Aber auch alle Nicht-Family-Mitglieder können in der Community einziehen und gehören damit automatisch zur Ikea-Familie. Die Microsite wird primär über die Ikea-Homepage und Online-Banner auf diversen zielgruppenaffinen Portalen beworben. Eine klassische Werbekampagne zur Einführung des neuen Social-Media-Angebots, das zunächst nur in Deutschland verfügbar ist, ist nicht geplant.
Was mir hier besonders gefällt, ist, dass die einstweillig aufgebaute Figur «Nils» wieder aufgenommen wird und für die Bewerbung der Community eingesetzt wird. (Wann wird der Edi Manser reaktiviert? ). Und natürlich auch, dass IKEA überhaupt eine eigene Online Community aufbaut – und dabei scheinbar und sogar auf klassische Werbung verzichtet.
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Die neusten Zahlen zur Internetnutzung der Schweizer Bevölkerung (ab 14 Jahren) der NET-Metrix-Base 2009-2:
Rund 4,8 Millionen Schweizerinnen und Schweizer nutzen das Internet. Dies enstpricht einem Anteil an der Wohnbevölkerung von 81 Prozent.
Bereits 61 Prozent oder 3.9 Millionen Personen nutzen das Internet täglich. Zum Vergleich: Vor 10 Jahren nutzten erst rund 14 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer das Internet täglich.
Bei den Männern ist die tägliche Internetnutzung mit rund 70 Prozent deutlich höher als bei den Frauen mit etwa 50 Prozent.
Während bei den Personen im Alter von 14 bis 55 Jahren mit 94 Prozent beinahe alle das Internet gelegentlich nutzen, sind es bei den über 55-Jährigen nur rund die Hälfte
Obwohl das neue Jahr noch so jung ist, sind schon wieder einige interessante Studien und Zahlen über den Microblogging-Dienst «Twitter» erschienen. So veröffentlichten RJMetrics und HubSpot interessante Berichte. Wir fassen die spannendsten Ergebnisse aus beiden Studien kurz zusammen.
Derzeit sind auf Twitter 75 Millionen User registriert. Allerdings stagniert die Wachstumsrate deutlich. Im Juli 2008 war noch ein Zuwachs von circa 7.8 Millionen neuer User pro Monat zu beobachten. Aktuell sind es „nur noch“ 6.2 Millionen pro Monat. Zwar ist durchaus noch Wachstum vorhanden, aber es ist klar ersichtlich, dass dieser eher ins Negative fällt. Oder anders ausgedrückt: Im März 2009 war noch ein Nutzerzuwachs von 13 % im Gegensatz zum Vormonat, im Oktober 2009 waren es noch 3,5%.
Doch Twitter kämpft nicht nur mit Wachstumsschwierigkeiten, sondern auch mit der Tatsache, dass viele User inaktiv sind. Nur insgesamt etwa 17 % der registrierten Nutzer sind auf Twitter aktiv. Das bedeutet, nur 17% publizieren aktiv Nachrichten. Alle anderen sind entweder passive Leser oder nutzen ihren Account überhaupt nicht. Damit sind von den 75 Millionen Nutzern nur etwa 10 bis 15 Millionen wirklich auf Twitter aktiv.
Allerdings wird aus den Zahlen auch ersichtlich, dass User, die Twitter bereits nutzen, noch aktiver geworden sind. So verfolgt im Januar 2010 jeder User durchschnittlich 170 andere Nutzer. Zum Vergleich: im Sommer 2009 waren es lediglich 45 Profile.
Wir sind gespannt, wie Twitter sich über das Jahr entwickeln wird. Zudem wäre es spannend zu wissen, warum so viele Twitter nicht aktiv nutzen?
Wer sich schon mal gefragt hat, wo andere Menschen ihr Geld ausgeben oder die besten Schnäppchen gemacht haben, der sollte sich Blippy genauer anschauen. Die Community aus Amerika beschäftigt sich genau mit der Frage.
Nach Angabe verschiedener Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu diversen Online-Shops wie Amazon, Ebay oder auch iTunes, setzt das Portal automatisch eine Nachricht nach erfolgreicher Transaktion ab.
Diese sehen wie folgt aus:
Und das wars?
Neben der bereits erwähnten Funktion haben die User die Möglichkeit, die Beiträge zu kommentieren und so mit anderen über die neuesten Produkte, Angebote oder Schnäppchen zu diskutieren. Zusätzlich bietet es einen gewissen Unterhaltungswert zu verfolgen wer, wo eingekauft hat.
Grundsätzlich erinnert Blippy stark an das Microblogging-Portal Twitter. Nicht nur die Optik und die sehr grundlegenden Funktionen erinnern daran, sondern vor allem auch die Tatsache, dass andere Nachrichten abonniert werden können. Dabei wurde auch hier auf die bereits etablierten Begriffe wie „Follower“ und „followen“ zurückgegriffen.
Derzeit sind etwa 5′000 User auf Blippy registriert. Vorrangig stammen diese aus Amerika. Im deutschsprachigen Raum ist das Portal noch weitgehend unbekannt. Dies mag daran liegen, dass derzeit nur Amerikanische Kreditkarten akzeptiert werden. Die Nutzung ausserhalb der USA ist auf wenige Online-Shops limitiert (Amazon, iTunes, PayPall). Ein weiterer Grund für die Zurückhaltung der Schweizer ist aber sicherlich auch die Mentalität – schliesslich ist man hierzulande etwas zurückhaltender betreffend Offenlegung finanzieller Möglichkeiten…
Und wie verdient Blippy Geld?
Wie bei allen Web 2.0-Projekten, stellt sich auch hie, die Frage, mit welchem Geschäftsmodell Blippy Gewinn erzielt. Bislang sind keine Informationen über dieses bekannt. Wir können daher nur Spekulationen anstellen:
Das Portal sammelt die Nutzerdaten und verkauft diese an entsprechende Unternehmen zu Marketingzwecken. Auch viele andere Netzwerke setzen auf dieses Modell. Hierzu ein interessanter Artikel im Tagesanzeiger
Die teilnehmenden Shops bezahlen Blippy Geld für die Aufnahme in das Angebot. Schliesslich kommt die Nennung des Shops auf der Plattform einer persönlichen Empfehlung gleich – die wiederum sehr wertvoll ist.
Stichwort Datenschutz: es sei hier angemerkt, dass die registrierten Mitglieder sensible Daten hergeben und die Gefahr von beispielsweise Phishing Attacken nicht unerheblich ist.
Wir sind gespannt ob sich die Plattform auch im deutschsprachigen Raum etablieren kann oder ob das Bedürfnis nach einer solchen Plattform in der Schweiz nicht vorhanden ist.
…jedermann einfach in die besten Uni- Säle der Welt sitzen und dem weisen Professor lauschen könnte? Seit es iTunes U und Academic Earth gibt, ist diese Vorstellung ganz einfach umzusetzen. Von Princeton direkt nach Unterägeri aufs Familiensofa. Das ist ein weiterer und grosser Vorteil des Web 2.0.
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iTunes U – oder mit Steve Jobs die Schulbank drücken
iTunes U ist eine Sektion von Apple iTunes für höhere Ausbildung. Über 150 Universitäten und Hochschulen teilen auf iTunes U Interviews, Kurzfilme, Audiodateien und Vorlesungen mit dem Rest der Welt. Für die deutschsprachigen virtuellen Studenten sind Files von der Ludwig- Maximilians- Universität München, der RWTH Aachen University, der Alberts- Ludwigs- Universität Freiburg und dem Hasso Plattner Institut verfügbar. Noch fehlt eine Schweizer Uni. Der Dienst iTunes U ist für die Benutzer vollständig kostenlos und bietet rund 75‘000 Dateien. Diese Masse an Material ist gleichzeitig auch ein Nachteil, da man sich relativ schlecht zurechtfindet.
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Academic Earth – eine Online-Plattform voller Wissen
Das Webportal Academic Earth bietet Videos von Vorlesungen, die in Princeton, Stanford, Yale, Harvard oder Berkeley gehalten wurden. Die Website ist gut strukturiert und so kann man neben den verschiedenen Themen auch die Top 10 der Vorlesungen wählen. Die verschiedenen Fächer sind z.B. Biologie, Geschichte, Religionswissenschaft oder internationale Beziehungen. Academic Earth hat zwar viel weniger Videos als iTunes U, ist aber dank der Gliederung bedeutend übersichtlich.
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Im Kommentarfeld können gerne weitere Links oder Tips für die oben genannten Plattformen eingefügt werden.
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Kurzer Rückblick auf das Jahr 2008. Die User verbrachten in diesem Jahr etwa 3 Stunden pro Monat auf Social Networks. Im Jahr 2009 sind dies bereits 5,5 Stunden pro Monat.
Zu diesem Ergebnis gelangen die Marktforscher von Nielsen. Damit ist die Verweildauer insgesamt um 82% gestiegen.
Neben der Verweildauer steigt auch der Traffic immer weiter an. Gerade Facebook erreichte im Dezember 2009 bereits 206.9 Millionen Unique Visitors. Damit ist Facebook immer noch das beliebteste Social Network.
Wie sieht es in der Schweiz aus?
Die Schweizer nutzen Facebook durchschnittlich 25 Minuten pro Tag. Auf den Monat hochgerechnet liegen wir also auch im durchschnittlich ermittelten Wert. Aktuell sind knapp 2 Millionen Schweizer auf der Plattform registriert. Wir sind gespannt, wie sich dies im Laufe des Jahres weiterentwickeln wird.
Was haben Barack Obama, Viktor Giacobbo, Asthon Kutcher und Shawne Fielding gemeinsam? Alle twittern fleissig unter einem eigenen Account. Auch die Schweizer Prominenz verschlägt es immer mehr auf Twitter und sie teilen dort intime Gedanken oder Backstage-Fotos. Von Schweizer Missen zu Schweizer Sportlern und Musikern ist alles vertreten. Dank der neuen Listenfunktion war es relativ einfach alle Schweizer Promis auf einmal zu finden und so konnte ich eine eigene Liste erstellen. Roger Federer ist als internationaler Sportler allen voraus.