QR Codes im Einsatz. Teil 1: Das Krümelorakel
QR Codes scannen hat was von Geschenke auspacken. Das schönste ist die Spannung. Manchmal ist der Inhalt erfreulich, manchmal enttäuschend. Ich habe ein paar Geschenke für Euch ausgepackt – und werde in einer kurzen Blogpost Serie überraschende, lustige, gelungene und auch schlechte Beispielen von QR Codes im Einsatz präsentieren. Heute: Das Krümelorakel.
Auf den Tüten vom Brezelkönig findet sich seit einiger Zeit folgender Aufdruck: “Was bringt der Tag? Frag das Krümelorakel”. Darauf folgt die Anleitung: Man soll die Brezel Krümel aus der Tüte schütteln, ein Krümelmuster erkennen und dann den QR Code scannen, um zu erfahren, wie der Tag wird.
Ein bisschen wie Bleigiessen für unter dem Jahr
Wer den QR Code scannt, landet auf der Seite kruemelorakel.ch. Dort findet sich ein Formularfeld, wo man seine Interpretation des Krümel-Musters eingeben und auswerten kann. Glaubt man, in seinen Krümeln z.B. einen Elefanten zu sehen, interpretiert das Orakel: “Du denkst heute sehr positiv. Du bist nicht zu dick. Deine Kleider sind zu eng.”
Und was bringts dem Unternehmen?
Auf den ersten Blick ist vielleicht kein direkter Nutzen zu erkennen. Und auf den zweiten? Klar: das Spiel vermag es, manchem Kunden ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Und wenn es ganz gut läuft, wird der User das Orakel mittels eingebauter “Tweet this” oder “Like” Funktion auch noch teilen, und so das Krümelorakel und damit den Brezelkönig ins virutelle Gespräch bringen.
Fazit
Eine lustige kleine Idee, die zeigt, dass man QR Codes auch jenseits von trockenen Zusatz-Informationen und direkten Sales Anstrengungen einsetzen kann.
Und was sagt Dein Orakel?
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