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Nofollow 2.0 – Google geht neue Wege bei der Kennzeichnung von externen Verlinkungen

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Im Jahr 2005 hat Google den rel-Attributwert «nofollow» als Kennzeichnung für alle Publisher eingeführt, um Spam und bezahlte Beiträge von Nutzer Generiertem Content zu trennen. Am 10. September 2019 hat Google nun mit einem Richtungswechsel betreffend diese Handhabung die SEO-Welt geschockt. Was sich ändert und was der Hintergrund ist, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Was ist der Meta Robots Tag nofollow und was bezweckt er?

Im Jahr 2005 hat Google den Meta Robots Tag «nofollow» als Kennzeichnung für alle Publisher eingeführt, um Spam und bezahlte Beiträge von Nutzer generiertem Content zu trennen. Dabei sagt der «rel»-Tag etwas über die Beziehung zur verlinkten Seite aus. Dieser Tag wies Web-Crawler an, ausgehenden Links nicht zu folgen und bewirkte, dass bei einer externen Verlinkung kein «PageRank» weiteregegeben wurde und damit die eigene Seite nicht gefährdet war. Links zu Seiten mit schlechter Qualität konnten der eigenen Seite Schaden zufügen. Der Meta Robots Tag nofollow bot Sicherheit. Bei bezahlten Beiträgen hat Google im Zuge der Penguin-Updates Seiten bestraft, die das nicht mittels nofollow-Tag gekennzeichnet haben. Die Folge war, dass immer mehr Publisher, die keine Ressourcen für aufwändige Backlink-Analysen hatten, alle Verlinkungen mit dem nofollow-Tag kennzeichneten, um nichts zu riskieren.

Was ändert sich und wie sollen Externe Verlinkungen künftig gekennzeichnet werden?

Google stellt gleich zwei neue Link-Attribute vor:
rel=”sponsored”: Soll eingesetzt werden, um bezahlte Beiträge und Werbung zu kennzeichnen.
rel=”ugc”: Steht für User Generatet Content (Nutzer generierte Inhalte). Damit sollen alle Links innerhalb des Nutzer Generiertem Content wie Kommentare oder Foren Posts gekennzeichnet werden.
Die Tags werden zudem ab dem 1. März 2020 von Google nur noch als Hinweis verstanden. Google entscheidet selbst, ob sie die Links auf einer Seite analysieren oder ob sie ihnen folgen. Um Google an gewissen Stellen zu stoppen, müssen diese Bereiche über die robots.txt ausgeschlossen werden.

Was passiert mit dem nofollow-Attribut künftig?

Auch das nofollow-Attribut wird weiterhin Verwendung finden. Dieser Tag soll eingesetzt werden, wenn keine Art von Unterstützung signalisiert werden soll und damit auch kein PageRank weitergegeben werden soll.
Links, denen Google folgen kann, ganz ohne Einschränkungen, benötigen weiterhin kein rel-Attribut.

Müssen externe Links nun angepasst werden?

Google sagt in ihrem Webmaster Newsletter, dass keine Anpassungen notwendig sind, sofern «nofollow» aktuell bereits eingesetzt wird, um gesponserten sowie nicht vertrauenswürdigen Content zu kennzeichnen. Wenn es aber irgendwie möglich ist, sollte das System dahingehend angepasst werden, dass gesponsorte Links künftig mit dem neuen Tag «sponsored» gekennzeichnet werden.

Können die Attribute kombiniert eingesetzt werden?

Es ist möglich, mehrere Attribute gleichzeitig einzusetzen. Google nennt als Beispiel die Kennzeichnung rel=”ugc sponsored”. Damit wird ein Link gekennzeichnet, der Nutzergeneriert und gesponsert ist. Weiter kann auch rel=”nofollow ugc” eingesetzt werden, für Suchmaschinen, welche die neuen Attribute noch nicht unterstützen.

Fazit Google Update der rel-Attribute für Externe Verlinkungen

Goolge wird künftig nofollow als Hinweis für Sam-Links interpretieren und führt für bezahlte Inhalte und User Generated Content zwei neue Tags ein. Der rel-ugc Tag soll eingesetzt werden, bei Kommentaren und Foren für die Kennzeichnung von Nutzer generierten Inhalten. Google wird etwas Linkkraft für solche Links weitergeben, aber nur sehr wenig. Der rel-sponsore-Tag soll neu bezahlte Inhalte kennzeichnen. Wer bisher dafür nofollow im Einsatz hatte, kann das entspannt so lassen, sollte das aber – falls irgendwie möglich – für die Zukunft ändern. Ab dem 1. März wird Google die Tags nur noch als Hinweis anschauen. Für die Crawling- und die Indexierungssteuerung müssen andere Instrumente verwendet werden.

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