Zum Inhalt springen

Neuer Suchdienst Jelly setzt auf Unterstützung der Community

keine Kommentare

Neue Suchmaschine Jelly

Der Twitter-Mit-Gründer Biz Stone hat zusammen mit seinem Geschäftspartner Ben Finkel den neuen Appsuchdienst Jelly.co lanciert. Dieser sucht Antworten auf Fragen primär mit Bildern und Fragen an die Community. Eine  innovative Geschäftsidee oder eine überflüssige Entwicklung?

In diesem Video stellen die beiden Jelly Geschäftsgründer vor, wie die App funktioniert:

Man sieht also beispielsweise bei einem Spaziergang eine spezielle Skulptur und möchte wissen, wer diese erstellt hat. Man fotografiert das Objekt und formuliert eine entsprechende Frage dazu. Diese wird an eine Community gestellt, welche aus eigenen Kontakten aus sozialen Netzwerken sowie deren Kontakten besteht.

Einloggen kann man sich bei Jelly via Twitter und/oder Facebook. Beantwortet werden kann die Frage auch von Usern, welche selber keinen Jelly Account haben. Wenn man eine Frage selber nicht beantworten kann, aber jemand weiss, der sich mit dem jeweiligen Thema auskennt, lässt sich die Frage einfach weiterleiten.

[banner]

Das Motto von Jelly: Let’s help each other

Die Gründer von Jelly setzen darauf, dass sich die User gegenseitig unterstützen und ihr Wissen, z.B. bei der Frage, wie man etwas repariert, gerne weitergeben. Es geht also nicht nur darum, Informationen abzurufen, sondern mithilfe von praktischem Wissen und menschlichen Erfahrungen eine Frage beantwortet zu bekommen. Die Gründer der App finden, dass bei den bekannten Suchmaschinen auch der am stärksten ausgefeilte Algorithmus nicht die persönlichen Erfahrungen ersetzen kann. Und wie soll man diese in unserer mobilen, vernetzen Welt besser abholen als mit einer speziell dafür entwickelten App?

Verifizierte Informationen versus Halbwahrheiten

Tönt soweit so gut und mit Al Gore und Bono von U2 haben die Jelly-Gründer auch einige sehr prominente Unterstützer mit ins Boot geholt. Beim angucken der  Produktepräsentation ist bei mir jedoch spontan folgende Frage aufgetaucht: Wer verifiziert die gemachten Angaben? Was geschieht beispielsweise, wenn jemand im erweiterten Netzwerk einfach irgendeinen Mist erzählt und dieser dann auch weiterverbreitet wird? Natürlich, der Leitsatz der App ist „Let’s help each other“, aber wir wissen ja, dass sich in den sozialen Netzwerken genügend Trolle tummeln, welche auf eine ernst gemeinte Frage eine erfundene Antwort geben. Wenn man sich z.B. vorstellt, dass jemand via Jelly versucht, eine Hautkrankheit zu identifizieren (es gibt ja nichts, was es  nicht gibt), könnte eine falsche Antwort unter Umständen fatale Konsequenzen haben.

Fazit: An verlässliche, inhaltlich richtige Informationen heranzukommen ist und bleibt eine Herausforderung. Ich vermute, daran wird auch die Jelly App nichts ändern.

Wie seht ihr das? Was hält ihr von dieser Produkteinnovation? Könntet ihr euch vorstellen, Jelly zu nutzen?

 

Via und Bildquelle

 

Kategorie:  AppSEO

keine Kommentare

Dein kommentar zum artikel

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Tags & Verwandte artikel

Mehr Besucher für Ihre Internetpräsenz.


Unsere Website verwendet Cookies, die uns helfen, unsere Website zu verbessern, den bestmöglichen Service zu bieten und ein optimales Kundenerlebnis zu ermöglichen. Durch Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Akzeptieren