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3 Digitale Trends fürs 2022, welche die Marketing-Welt verändern werden

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1. Digitaler Trend: Metaverse – das verkörperte Internet

Punkt 1 auf der Liste der digitalen Trends geht an das Buzzword «Metaverse». Nicht ohne Grund hat Facebook seinen Firmennamen im vergangenen Jahr offiziell auf «Meta» geändert. In einem offenen Brief erklärte Facebook Gründer Mark Zuckerberg, weshalb Facebook auf das Metaverse setzt: “In Zukunft werdet ihr in der Lage sein, euch augenblicklich als Hologramm zu teleportieren, um im Büro zu sein ohne zu pendeln, auf einem Konzert mit Freunden zu feiern ohne anzureisen oder im Wohnzimmer eurer Eltern, ohne hinzufahren. Dies wird euch mehr Möglichkeiten eröffnen, ganz gleich, wo ihr lebt. Ihr werdet mehr Zeit für die Dinge haben, die euch wichtig sind, weniger Zeit im Verkehr verbringen und euren ökologischen Fussabdruck verringern”.

Eine genaue Definition, was das Metaverse ist, ist schwierig zu finden. Dies liegt daran, dass sich der Begriff nicht wirklich auf eine bestimmte Art von Technologie bezieht, sondern eher auf eine umfassende Veränderung in der Art und Weise, wie wir mit Technologie interagieren.

Im Grossen und Ganzen können die Technologien, die das Metaversum ausmachen, mit einer virtuellen Realität verglichen werden. Virtuelle Welten zeichnen sich dadurch aus, dass diese auch dann weiterbestehen, wenn man nicht spielt oder online ist. Die Aspekte der digitalen und der physischen Welt sind weiterhin miteinander verbunden. Es ist jedoch nicht erforderlich, dass diese Räume ausschliesslich über VR oder AR zugänglich sind. Auf eine virtuelle Welt kann auch über PCs, Spielkonsolen und sogar Mobiltelefone zugegriffen werden.

Wohin entwickelt sich der Trend?

Das Metaverse ermöglicht auch eine digitale Wirtschaft, in der die Nutzer Waren herstellen, kaufen und verkaufen können. Es wird in Zukunft möglich sein , dass man virtuelle Gegenstände wie Kleidung oder Autos von einer Plattform zur anderen mitnehmen kann. Derzeit sind die meisten Plattformen geschlossen. Die Konsequenz: virtuelle Identitäten, Avatare und Inventare, sind an die jeweilige Plattform gebunden. Aber ein umfassendes Metaverse könnte es ermöglichen, eine Persona zu erstellen, die man überallhin mitnehmen kann. So einfach wie man ein Profilbild von einem sozialen Netzwerk in ein anderes kopieren kann.

Unternehmen und Vermarkter sollten sich zu diesem Trend überlegen, welche Rolle sie in diesem neuen Universum einnehmen und spielen wollen. Und sich die Frage stellen: Kann man virtuelle Realität und physische Erlebnisse so integrieren, dass die Kunden mehr als eine Möglichkeit haben, die eigene Marke zu erleben.

2. Digitaler Trend: Virtuelle und erweiterte Realität (VR & AR)

Ein weiterer digitaler Trend welcher Hand in Hand mit dem Wachstum des Metaverse geht, ist die Weiterentwicklung der virtuellen und erweiterten Realität. Beide waren schon vor der Pandemie ein wachsender Trend. Durch den weltweiten Wandel rund ums Homeoffice, welcher verdeutlicht hat, dass viele Arbeiten und Treffen von überall aus gemacht werden können, wurden diese Technologien zusätzlich gepusht .

Erst vor kurzem hat Meta «Horizon Worlds» auf den Markt gebracht. Eine kostenlose App für soziale Kontakte in der virtuellen Realität, die für Nutzer ab 18 Jahren in den USA und Kanada verfügbar ist. Das Metaverse ist kein neues Konzept, und es ist auch nicht auf Facebook beschränkt. Bereits im März 2021 kündigte Microsoft «Mesh» an, eine neue Mixed-Reality-Plattform, die es Menschen an verschiedenen Orten ermöglicht, zusammenzuarbeiten und holografische Erlebnisse geräteübergreifend zu teilen.

Der Trend zu virtueller und erweiterter Realität geht über Big Tech hinaus. Internationale Verbrauchermarken wie Sephora (Kosmetik) und Warby Parker (Brillen) haben die erweiterte Realität schon vor Jahren eingeführt. Dies um das Online-Shoppen erlebnisreicher und effizienter zu gestalten. Doch die grosse Wette von Facebook auf das Metaverse verleiht diesem Trend neues Gewicht und neuen Schwung. 2022 könnte das Jahr sein, wo Marketer in B2C und B2B diese Möglichketen für sich entdecken.

3. Digitaler Trend: NFTs

Der dritte dieser digitalen Trends den wir ansprechen ist NFTs. Was ist überhaupt ein NFT? NFT steht für “non-fungible token”. Im Gegensatz zu einem «fungiblen Token», der leicht getauscht werden kann, handelt es sich bei einem nicht-fungiblen Token um einen digitalen Vermögenswert. Dieser ist durch seine einzigartigen Eigenschaften definiert ist und daher nicht ausgetauscht werden kann. Da NFTs auf der Blockchain basieren, sind sie mit einem einzigartigen Eigentumsnachweis ausgestattet, der sowohl sicher als auch dezentral ist. Sie sind ausserdem mit “intelligenten Verträgen” ausgestattet, die es ihren Schöpfern ermöglichen. Je nach Vertragsstruktur Lizenzgebühren aus jedem künftigen Weiterverkauf zu erhalten.

Am Anfang dieses Trends «NFT» bestand dieser hauptsächlich aus digitalen Sammlerstücken, wobei NBA Top Shots eines der erfolgreichsten Beispiele ist. Die Plattform ermöglicht es Fans, nummerierte Versionen von Video-Highlights aus NBA-Spielen zu kaufen, zu verkaufen und zu tauschen – die digitale Version zu physischen Sammelkarten. Um ein Beispiel mit Zahlen zu nennen, ein Highlight von LeBron James wurde für 200’000 Dollar verkauft, und die Plattform hat gesamthaft einen Bruttoumsatz von über 308 Millionen Dollar erzielt.

Die NFT-Technologie hat unterdessen viele Grossfirmen und Marken dazu veranlasst, sich mit digitalen Sammlerstücken zu befassen. Beispiele hier sind die Fastfood-Giganten McDonald’s und Taco Bell, welche Kampagnen rund um NFTs entwickelten und digitale Big Macs und Taco Art an ihre Kunden verkauften. Oder auch Luxusmarken wie RTFKT und Gucci haben bereits in der NFT-Welt Fuss gefasst. Hier ist die grosse Frage: Werden Millennials und die Generation Z digitale Sammlerstücke und virtuellen Besitz annehmen? Vor allem langfristig?

Im Jahr 2022 werden wir wahrscheinlich überall NFTs sehen, auch in Filmen, Fernsehsendungen, Büchern und mehr. NFTs sind Teil der digitalen Wirtschaft und werden zum Mainstream, weil sie es den Menschen ermöglichen, etwas zu besitzen, das ein Teil von etwas Grösserem ist – zum Beispiel ein Kunstwerk oder eine Figur. Die digitale Wirtschaft setzt sich aus einer Vielzahl von Online-Märkten zusammen, darunter sind unter anderem die Sozialen Medien, Spiele und nicht zuletzt das Metaverse nutzen die Entwicklung dieses Trends.

Welche Erkenntnisse über NFTs können wir daraus erkennen für das digitale Marketing?

NFTs bieten eine Möglichkeit, eine direkte Verbindung zu Kunden oder Fangemeinden herzustellen. Eigentum ist ein starkes Konzept und schafft eine engere Beziehung zwischen Kunden und Marke. NFTs ermöglichen es beispielsweise Musikern, ihre Musik direkt an die Fans zu verkaufen, anstatt über Streaming-Plattformen zu «verkaufen» und können auf diese Weise langfristig davon profitieren. Weiter können NFTs alles sein, was digital ist: ein JPEG, ein GIF, eine 3D-Animation, ein VR-Artwork, usw. Eine Marke ist nicht mehr darauf beschränkt, physische Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, sondern virtuelle Produkte.

Verrückte neue Welt…

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