Posts Tagged ‘Internet’

Internetbewertungen sind vor allem bei Recherche wichtig

Donnerstag, Juli 29th, 2010

Das Online-Shopping erobert den Alltag, und Internetbewertungen sind vor allem bei der Recherche wichtig. Dies die jüngsten Erkenntnisse von Nielsen Schweiz.

Eines der Haupt-Assets von Online-Shops sind die Bewertungen anderer User. Es zeigt sich zwar, dass Freunde (52%) und Familie (49%) nach wie vor das grösste Vertrauen bei Kaufempfehlungen geniessen. An dritter Stelle folgen jedoch die Online-Produktbewertungen mit einem Viertel der
Nennungen (siehe Grafik/Folie oben).

Insbesondere im Vorfeld der Kaufentscheidung, bei der Recherche nach Produkten, haben Online-Bewertungen und Meinungen einen wichtigen Einfluss. So würde etwa ein Viertel der schweizerischen Online-Shopper keine elektronischen Geräte oder Autos mehr kaufen, ohne vorher online nachzufragen, was von diesen zu halten ist. Auch bei Software (17%) und Flugtickets (jeweils 17%) sowie Versicherungen (16%) wird die Vorab-Recherche immer entscheidender (siehe folgende Grafik/Folie).

Wie aber können Produktbewertungen und online publizierte Konsumentenmeinungen in die Marketing-Planung einfliessen? Dieser Frage wird bereits nachgegangen.

Interessant auch: Empfehlungen in Social MediaFrauen kaufen häufiger nach Tipps von Freunden.

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Das Internet-Klassenzimmer

Dienstag, April 27th, 2010

Labnol hat sich unter der Annahme, dass das Internet als Klassenzimmer und die Social Networks als Studenten betrachtet werden können, folgendes gefragt: Wie könnte man die unterschiedlichen Charakterzüge und Persönlichkeitsmerkmale der Netzwerke grafisch darstellen?

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Multitasking: Internet und TV werden zunehmend parallel verwendet – Suchmaschinen-Werbung muss dieses Potenzial abschöpfen.

Dienstag, April 13th, 2010

Wie eine neue Studie des BVDW bestätigt, lässt sich durch die Unterstützung von Suchmaschinen-Werbung die Wirkung einer TV-Kampagne deutlich erhöhen. Ausserdem konnte festgestellt werden, dass wechselseitige Effekte auftreten, die beiden Instrumenten zu Gute kommen.


Was haben TV Spots und Stichwortsuche miteinander zu tun?

In einer Studie des BVDW konnte gezeigt werden, dass sich die Effekte der beiden Werbemassnahmen jeweils positiv auf Bekanntheit, Image, Relevanz, Kontaktdauer und Weiterempfehlungskraft von Marken auswirken – und dies wechselseitig. Offenbar ergeben sich aber Diskrepanzen zwischen dem im Fernsehen geweckten Interesse und den im Internet zur Verfügung gestellten Inhalten. Die Königs-Aufgabe der Werbetreibenden besteht also primär darin, eine Verknüpfung der beiden Massnahmen zu bewerkstelligen und so das geweckte Interesse optimal abzufangen. Damit diese Kombination auch gelingt, sollte man sich genau überlegen, welche  Stichworte und Begriffsfelder insgesamt für eine entsprechende Suchanfrage relevant sein könnten. Nicht belegte, aber dennoch relevante Stichworte bedeuten verschenkte Leads. Das Wecken der Interessen eines Konsumenten durch Offline-Medien wie Print, TV oder Radio an einer Marke oder einem bestimmten Produkt ist also lediglich die halbe Miete.

Was tun Multi-Tasker während dem Fernsehen?

Auf ähnliche Ergebnisse kommt ein Umfrage von Microsoft Advertising, welche sich dem Thema ‚Media Meshing‘, also der Vermischung unterschiedlicher Medien,  angenommen hat. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass rund zwei Drittel aller EuropäerInnen mindestens einmal wöchentlich zur selben Zeit fernsieht und nebenher im Internet surft. Besonders häufig tut dies das Alterssegment der 16-24 Jährigen. Neun von Zehn Individuen dieser Nutzergruppe zählen zu den täglichen Multitaskern und bieten damit ein vielversprechendes Publikum. Die Untersuchung von Microsoft Advertising nimmt zwar keinen expliziten Bezug auf Suchmaschinen-Werbung, kommt jedoch ebenso wie der BVDW zum Schluss, dass Fernseh- und Online-Werbung eine weitere Informationssuche im Internet auslösen und das diesen Nachforschungen eine bedeutende Funktion zukommt. Besonders interessant sind die Ergebnisse bezüglich dem unterschiedlichen Nutzungsverhalten der Geschlechter. Während männliche Nutzer das Web vorwiegend zum Durchsuchen und Auffinden spezifischer Inhalte gebrauchen, machen Frauen eher von den unterschiedlichen Kommunikationsformen des Internets Gebrauch.

Fazit

Mehr als zwei Drittel der europäischen Bevölkerung halten sich alle zwei Wochen mindestens einmal parallel zum TV im Internet auf. 40% der User tun dies sogar noch öfter und zählen zu den täglichen Multitaskern. Die Interdependenzen zwischen den Kanälen sind offensichtlich und haben einen Einfluss auf die Wahrnehmung des Betrachters. Somit sollten sich Werbetreibende auch Gedanken über einen symbiotischen Einsatz von Fernsehen und Suchmaschinen-Werbung machen.  Oder konkret: TV-Werbung niemals ohne Google AdWords. Vor allem auch, weil TV-Geräte mit Internetzugang auf dem Vormarsch sind.

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Akzeptanz von Werbung im Online-TV ist noch nicht ausgeschöpft

Dienstag, April 6th, 2010

Gemäss einer neuen US-Studie des Datendienstleisters comScore, wären Internet-Nutzer bereit, beinahe doppelt so viel Werbung über sich ergehen zu lassen.


Die befürchtete Flucht vor der Werbung bleibt aus

Entgegen der weit verbreiteten Meinung von Experten und Analysten, dass mit der Zunahme der Internetzeit eine ‚Werbeflucht‘ Einzug hält, hat sich bislang nicht bestätigt. Während momentan beim Online-Fernsehen im Mittel vier Minuten Werbung konsumiert werden, läge die Akzeptanz im Internet mit sechs bis sieben Minuten deutlich über diesem Schnitt – dies obwohl Werbepausen und Unterbrechungen für die Mehrzahl der Befragten nach wie vor als störend empfunden wird.  Das Potenzial an verkaufter Werbezeit wird demnach noch nicht vollständig ausgeschöpft – und allfällige Profite werden nicht realisiert.

Freiheit als höchstes Gut?

Eine besonders interessante Erkenntnis liefert ein Motiv für die Nutzung des Online-Fernsehens: Für Cross-Plattform-User, also jene User die im Internet als auch auf traditionelle Art und Weise fernsehen, ist die Unabhängigkeit von Ort und Zeit und die freie Programmwahl ein Hauptgrund dafür, einen Teil der Fernsehzeit online zu konsumieren – für drei von vier Zuschauern sind diese Unabhängigkeiten denn auch die eigentlichen Killer-Kriterien, welche gegen das klassische TV-Modell sprechen.

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Onlineshopping oder Onlinesearching? – das Internet als Orientierungshilfe bei alltäglichen Textileinkäufen

Freitag, März 26th, 2010

Bei einem geplanten Kauf werden nicht mehr nur die engsten Freunde um Rat gefragt, sondern immer häufiger Google. Und bei den Suchresultaten trifft man auf die Ratschläge von Fremden, häufig auch Bloggern. Immer mehr Menschen informieren sich vorab im Internet über ihre Einkäufe, bevor sie diese effektiv tätigen. Eine Studie von GfK Panel Services Deutschland und Google hat dieses Thema genauer untersucht. Das zentrale Ergebnis: Die Verbraucher nutzen das Internet zunehmend auch bei alltäglichen Textileinkäufen als Orientierungshilfe.

63% der Personen, die Kleidung oder Schuhe kaufen möchten, informieren sich zuerst im Internet darüber. Nur (oder schon…?) jede zweite Person kauft den gewünschten Artikel dann auch online.
Ganze 18% kaufen Mode im Netz und nur 36% benutzen das Internet weder zur Information noch zum Kauf.
Die ROPO-Käufe (Research Online – Purchase Offline) sind übliche Verhaltensmuster bei Konsumenten und für Händler und Hersteller sehr wichtig. Mit einer Präsenz im Internet in Form eines Onlineshops oder einer Website können sie auf dieses Muster einwirken.

Multichannel-Käufer verwenden besonders häufig Suchmaschinen
15% der Deutschen kaufen ihre Artikel direkt im Geschäft oder auch online – und sind somit Multichannel- Käufer. Diese Multichannel- Käufer sind zwischen 18 und 29 Jahren alt und vorwiegend weiblich. Vor einem Kauf besucht jeder Verbraucher durchschnittlich drei bis vier Websites und verwendet zusätzlich Suchmaschinen. Sie machen am meisten Anfragen zu Textilien und sind im Vergleich zu anderen Käufer vor allem an Mode interessiert.
Das Informations- und Kaufverhalten wurde durch Website- Clicks und Suchanfragen gemessen. So war es der Gfk Panel Services erstmals möglich, den Einfluss des Suchverhaltens mit dem Kaufverhalten zu vergleichen und für Hersteller und Händler die Bedeutung einer Onlinepräsenz darzustellen.

[via]. Und weitere Infos hier

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Parallelnutzung von Internet (Web) und Fernsehen (TV) steigt

Donnerstag, März 25th, 2010

Die Multimediale Parallelnutzung von Fernsehen und Internet gewinnt weiter an Beliebtheit, wie Nielsen für den US-Markt für das Q4 2009 zeigt. Werbung muss wohl noch crossmedialer werden.

Eine Studie von Nielsen, der Three Screen Report VOLUME 7  4th Quarter 2009 zeigt: 59 Prozent aller befragten Konsumenten geben an, beim Surfen im Internet mindestens einmal im Monat gleichzeitig den Fernseher eingeschaltet zu lassen. Mehr als drei Stunden verbringt laut den Analysten ein Jeder mit der gleichzeitigen Nutzung von Web und TV, das sind etwa drei Prozent der Fernsehzeit des Einzelnen.

Die Q09 Highlights aus dem Nielsen Report sind also:

  • Consumers are adding video platforms to their weekly schedule, rather than replacing them.
  • Each week the typical American consumes almost35 hrs of TV, 2 hrs of timeshifted TV, 4 hrs of internet, 22 minutes of online video and 4 minutes of mobile video.
  • Cross-media usage creeps up with 59% of Americans now using TV and internet simultaneously at least
  • one time per month, spending 3.5 simultaneous hours each month on both.
  • Americans continue to increase their video use to new levels – TV +1%, timeshifting +25%, online
  • video +16%.
  • The heaviest timeshifters (DVR users) are Adults 25-34 and the lightest are A65+.

Zumindest würde ich meine AdWords/Suchmaschinenwerbung-Kamapgnen auf die Schaltzeiten der TV-Spots abstimmen ;-) .

Weitere Quellen: 1, 2

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Augmented Reality – Wenn die Realität mit dem Internet verschmilzt. Einige Beispiele.

Dienstag, März 23rd, 2010

Mit der entsprechenden Software ist ein Smartphone in der Lage, im Web gespeicherte Informationen über ein Objekt abzurufen und einzublenden. Mögliche Anwendungen dieser ‚Augmented Reality‘ sind virtuelle Schilder oder Etiketten, die anhand einer Maske über reale Gegenstände gelegt werden und das spezifische Objekt näher beschreiben. Diese Angaben werden, sobald das Gerät die aktuellen Daten mit dem Internet verglichen hat, beinahe in Echtzeit aufgebaut und angezeigt.



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Die Idee hinter der ‚erweiterten Realität‘ ist relativ simpel – man steht vor einem Objekt und möchte aus dem Internet weitere relevante Informationen über dieses erhalten. Sei dies nun der Preis einer Uhr in der Vitrine eines Juweliers, die Miete für eine ausgeschriebene Wohnung, die Anzahl freier Betten in einem Hotel oder eine ausgeschriebene Aktion in einem Kaufhaus. Smartphones sind dank ihrer Ausstattung in der Lage, den eigenen Standort zu bestimmen, die Blickrichtung zu erfassen, Bilder zu erkennen und gleichzeitig Daten aus dem Internet abzurufen und zu verarbeiten. Die Online Enzyklopädie Wikipedia oder der virtuelle Globus Google Earth bieten sich beispielsweise als geradezu perfekte Datenquellen an, da sie bereits Informationen wie Koordinaten, Fotos und Beiträge einer Community in sich vereinen.

Anwendungen

Für iPhones und Android Handys gibt es bereits eine Vielzahl an Applikationen, die dem Benutzer für eine spezifische Umgebung oder eine Situation genau diejenigen Informationen zur Verfügung stellen können, die für ihn relevant sind. Für die Bilderkennung hat Google beispielsweise schon eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, Weinetiketten oder Büchern in einer Datenbank gespeichert. Weitere Objekte wie CD’s, DVD’s, Plakate oder Lebensmittel im Supermarkt werden durch die Identifikation der Strichcodes bereits in anderen Diensten unterstützt. Google spielt offenbar mit dem Gedanken, in Zukunft auch Gesichter, Tiere und Pflanzen anhand der Bilderkennung identifizieren zu können. Als Grundlage für den Abgleich von Gesichtern können Profile auf Social Networks dienen – Flora und Fauna könnten anhand von Einträgen auf Wikipedia identifiziert werden. Auch in der Wahl des Anzeigegeräts ist eine Weiterentwicklung denkbar. Eine Integration in Windschutzscheiben von Fahrzeugen, in Brillen oder Kontaktlinsen würde den Komfort für den Nutzer deutlich erhöhen.

Layar Mobile – Augmented Reality Browser

Trailer Gunman - Augmented Reality Shooter

Augmented Hyper Reality – Studie

Fazit

Die Möglichkeit der Verbindung von realen Objekten und virtuellen Informationen und Inhalten ermöglicht neue Anwendungen in vielen Bereichen. Ob als Reiseführer, Navigationsgerät, Planungssoftware oder als Orientierungshilfe für Soldaten, welche sich auf unbekanntem Territorium bewegen – Augmented Reality ermöglicht das Aufrechterhalten eines permanenten Flusses an Zusatzinformationen, welche sonst nicht ohne Weiteres und nur mit einem erheblich höheren Aufwand zugänglich wären.

Quelle: NZZ am Sonntag / 14. März 2010-03-23

Siehe auch: Layar Mobile, Gunman, Wikitude, Mobeedo, Augmented Reality auf Wikipedia

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Studie: Wie nutzen Schweizer Senioren das Internet?

Dienstag, März 16th, 2010

Wie nutzen Schweizer Senioren das Internet? Die Antwort auf diese Frage liefert eine neue Studie der Universität Zürich:

  • ca. 60 Prozent der 65- bis 69-Jährigen surfen im Internet.
  • Von den 70- bis 74-Jährigen benutzen 50 Prozent das Web.
  • Und nur 8 Prozent der über 85-Jährigen «wagen» sich ins Internet.

Hier zeichnet sich scheinbar ein gewisser Digital Divide ab.

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Zahl: Internetpenetration weltweit und aufgeschlüsselt nach Kontinenten/Regionen

Dienstag, März 9th, 2010

Lange danach gesucht… Mehr als jeder fünfte ist online…

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iPhones in der Chefetage – nur 12% der Schweizer surfen mobil

Montag, März 8th, 2010

Die neue Kommtech / Publica Data / IGEM-Studie zeigt: Führungskräfte nutzen das von Apple entwickelte Smartphone dreimal häufiger als der Bevölkerungsdurchschnitt.

Führungskräfte und Gutverdiener sind die häufigsten Nutzer

Während insgesamt durchschnittlich 5% der schweizerischen Bevölkerung angibt, Besitzer eines iPhones zu sein, scheinen die Geräte vor allem bei Führungskräften sehr beliebt zu sein – 16% von ihnen geben an, ein iPhone zu besitzen. Die Hälfte der iPhone-Besitzer verfügt über ein durchschnittliches Monatseinkommen von 9‘000 CHF. Das mobile Surfen im Internet ist dabei eine der meistgenutzten Anwendungsmöglichkeiten. Vier von fünf iPhone-Benutzern surfen mit ihrem Telefon regelmässig im Web – ein verhältnismässig grosser Anteil wenn man bedenkt, dass insgesamt nur 12% der Schweizer mobil ins Internet gehen.

In der Schweiz bereits eine halbe Million iPhones im Umlauf

Die IGEM-Studie kommt mit Ihrer Umfrage bezüglich der Verbreitung des Geräts auf plausible Ergebnisse, welche in etwa den Verkaufszahlen der Swisscom entsprechen. Gemäss einem Artikel von News.ch hat der grösste Schweizer Mobilfunkanbieter seit der Lancierung des Produkts im Sommer 2008 rund 439‘000 Einheiten verkauft.

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