Messbarer Einfluss zahlt sich aus. Es lebe der Klout Score


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Am vergangenen Montag nahm sich Matthias Schüssler in einem Artikel im Tagesanzeiger dem Thema “Klout Score” an. Die Kernbotschaft: Die Berechnung des Kloutscore ist nicht wissenschaftlich. Und: Der gemessene Einfluss auf sozialen Netzwerken lässt sich in bares Geld ummünzen.

“Klout ist dabei, die Meinungsführer im Netz vor den Karren der Wirtschaft zu spannen” schreibt Schüssler etwas reisserisch. Was er damit meint: Einflussreiche Leute, bzw. solche mit einem hohen Klout Score, erhalten Vergütungen. Etwa Premieretickets zu einem Film.

Neu ist das natürlich nicht – auch wir haben im  Mai diesen Jahres auch schon mal über Perk & Co berichtet – aber scheinbar immer noch für viele ein Stein des Anstosses. Und das ist es, was mich irritiert. Was ist daran denn so verwerflich, Meinungsmacher zu incentivieren? Früher hat sich auch nie jemand daran gestört, dass Journalisten gratis Presseplätze bei Konzerten, Theatern und Sport-Events zur Verfügung gestellt wurden. Schliesslich sollten sie darüber berichten. Später kamen die Blogger dazu. An den Anblick von Modebloggern in der ersten Reihe bei Modeschauen hat man sich mittlerweile gewöhnt. Und nun sind es halt noch die Microblogger. Was genau ist daran falsch?

Ist es vielleicht ein ganz kleines Bisschen Missgunst?

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