Zum Inhalt springen

Ein WordPress Child-Theme – Erläuterung, Nutzen und Anleitung zur Erstellung! (TEIL 1)

keine Kommentare

WordPress hat sich in den letzten Jahren zum meistverwendeten CMS-System weltweit entwickelt und kann für kleine wie grosse Websites, Landingpages, Microsites etc. genutzt werden. Ein wichtiger Teil von WordPress sind vorgefertigte Graphikvorlagen, sogenannte Themes, welche man kostenlos downloaden oder für eine Gebühr erwerben kann.

Fertige WordPress-Themes sind bei Frontend-Entwicklern und bei Laien für den Einsatz bei kleinen Websites sehr beliebt. Aber da auch Kunden mit kleineren Budgets gerne eine gewisse Individualität hätten, werden die Themes häufig nochmals individualisiert, farblich angepasst oder beispielsweise die Abstände angepasst, insbesondere beim Responsive Design. Ebenfalls kann es immer vorkommen, dass gewisse Funktionen des Themes geändert beziehungsweise erweitert werden sowie Plugins angepasst werden müssen.

Und hier kommt das Child-Theme ins Spiel, denn solche Änderungen an einem WordPress Theme sollten am besten immer in einem Child-Theme gespeichert werden.

Ein Child-Theme ist ein Theme, das die Funktionalität und das Styling eines anderen Themes, genannt Parent Theme, übernimmt. Modifizierungen des existierenden Themes sollten immer einem Child-Theme abgespeichert werden.

Wann sollte ich ein Child-Theme einrichten?

Bei den meisten Anpassungen im Code emfpiehlt es sich, ein Child Theme einzurichten.

Wenn Änderungen direkt in den Files des Parent-Themes vorgenommen werden, wird das zu Beginn keinen Unterschied machen. Sobald aber das erste Mal ein Update des Parent-Theme durchgeführt wird kann es sein, dass sämtliche vorher am Theme vorgenommenen Änderungen wieder überschrieben werden.

Dateien eines Child-Themes bleiben bei einem Theme-Update unverändert und sind zudem eine gute Möglichkeit, auch für technisch weniger versierte Personen Erfahrungen mit Coding zu sammeln, ohne dabei gleich das ganze Theme zu zerstören.

Mit einem Child-Theme kann man ..

  • .. CSS Anweisungen einfügen oder ändern
  • .. den Aufbau des Themes verändern
  • .. Theme Funktionen überschreiben, ändern oder hinzufügen
  • .. Seiten Templates erstellen
  • .. Plugin Files überschreiben, um Änderungen durchzuführen
  • .. ohne Risiko am Code experimentieren

Zusammengefasst kann gesagt werden, dass ein WordPress Child-Theme die sauberste und nachhaltigste Lösung ist, um Modifizierungen am Theme vorzunehmen.

Im zweiten Teil zeigen wir Schritt-für-Schritt, wie ein Child-Theme erstellt wird und was es dazu braucht.

Kategorie:  WebsiteWordPress

keine Kommentare

Dein kommentar zum artikel

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Tags & Verwandte artikel

Mehr Besucher für Ihre Internetpräsenz.


Unsere Website verwendet Cookies, die uns helfen, unsere Website zu verbessern, den bestmöglichen Service zu bieten und ein optimales Kundenerlebnis zu ermöglichen. Durch Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysen, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Akzeptieren