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Google Ads Gebotsstrategie Teil 1: Conversions maximieren

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Wie schon aus älteren Blogposts, wie beispielsweise «Aufbau einer AdWords Kampagne – 4 Tipps: Was ist zu beachten?», bekannt ist, muss bei einer Google Ads Kampagne immer das Ziel definiert werden. Was steht im Vordergrund, dass viele Conversions, Klicks, Impressionen oder doch Aufrufe (bei Videoanzeigen) generiert werden? Je nach Ziel sollten unterschiedliche Gebotsstrategien verwendet werden. In diesem Beitrag erkläre ich euch, welche Gebotsstrategien für eine Kampagne mit Schwerpunkt Conversions in Frage kommen.

Eine wichtige Unterstützung bietet das Google Ads Smart Bidding, bei welchem durch Machine Learning automatische Gebotsstrategien festgelegt werden, um Conversions oder Conversions- Werte zu optimieren. Es stehen insgesamt vier Gebotsstrategien zur Verfügung:

Ziel-ROAS (Return on Advertising Spend)

Diese Strategie ist für denjenigen geeignet, der anhand seines Umsatzes (etwa der durchschnittliche Conversion-Wert), den er für sein Investment in den Anzeigen erzielt, das Gebot bestimmen will. Diese Strategie kann entweder für einzelne Anzeigengruppen in einer Kampagne sogenannte Standardstrategie) oder mehrere Kampagnen in einem Konto (sogenannte Portfoliostrategie) eingesetzt werden. Bei der Ziel-ROAS Strategie muss beachtet werden, dass mindestens innerhalb der letzten 30 Tagen mindestens 15 Conversions erzielt wurden. Hier ein Beispiel:

Wenn das Umsatzziel bei CHF 10 (Conversion-Wert) für jeden investierten Franken liegt, muss ein Ziel-ROAS auf 10’000% ((10.-/1.-)*100%) gesetzt werden. Damit wird an Google Ads vermittelt, dass für jeden investierten Franken ein 10-fach höhere Umsatz angestrebt wird. Google Ads wird dementsprechend das max. CPC-Gebot automatisch auf dieses Ziel ausrichten.

Auto-optimierter CPC

Hierbei werden automatisch durch Google Ads Anzeigenauktionen ermittelt, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Conversion führen, und das max. CPC-Gebot wird dadurch automatisch angepasst. Wichtig ist, dass zu Beginn folgende zwei Punkte berücksichtigt werden:

  1. Das Conversion-Tracking muss auf Google Ads eingerichtet sein. Dies muss jedoch nur bei Suchnetzwerk und Shopping-Kampagnen beachtet werden; bei Displaykampagnen ist kein Tracking notwendig.
  2. Es ist zu empfehlen, von Beginn an zu bestimmen, welche Conversions in die Berechnung mit einbezogen werden. Nicht relevante Conversions sollten daher schon von Anfang an ausgeschlossen werden.

Beispiel: Wenn der maximale CPC CHF 2 beträgt und Google Ads eine Auktion mit potenzieller Conversion erkennt, kann der max. CPC bis zu 70% erhöht werden. Im konkreten Fall würden somit bis zu CHF 3.40 geboten werden. Umgekehrt kann Google auch, wenn keine Conversions in Sicht sind, das Gebot um 70% senken.

Vorschau

Die oben erwähnten Gebotsstrategien sind nur ein Teil der Möglichkeiten, um möglichst viele Conversions zu erzielen. Nächste Woche werden euch die Strategien «Ziel-CPA» und «Conversions maximieren» genauer vorgestellt – «Die Belohnung für Geduld ist Geduld» ~ Augustinus Aurelius.

Kategorie:  Online Marketing

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