Das Forschungsunternehmen “ produzierte in seiner „Ad Reactions 2009“ erstaunliche Zahlen: 2000 Personen wurden befragt, ob sie Werbung auf , oder als störend empfinden. Im Gegenteil, sagten 22% der Befragten, sie beurteilen die Werbung sogar als positiv. Drei Viertel der Befragten wären sogar mit mehr Werbung einverstanden, solange der Zugang der weiterhin kostenlos bleibt. Und: Die Werbung wird gut erinnert. „Dynamic Logic“ fand heraus, dass die Werbung auf Facebook mit 58% besser erinnert wird als im sonstigen Werbemarkt (39%).
Immerhin 13% der Befragten verfolgen aus Interesse an Produkten und Sonderangeboten ihre Lieblingsmarken auf Facebook und verpassen so keine Neuigkeiten.
Das sind die Ergebnisse der Amerikanischen Studie. Doch sind auch die Schweizer dieser Meinung? Empfinden wir die Reklame als positiv oder gar störend? In der unteren Umfrage kann abgestimmt und im Kommentarfeld diskutiert werden.
hat bereits erkannt, dass sich bei den Social Networks zunehmend ein Graben zwischen Arm und Reich auftut. (Vgl. frühere Posts hier und hier) : während sich auf Facebook eher Reiche und Gebildete anzieht, tummelt sich – plakativ gesprochen – auf MySpace die soziale Unterschicht.
Diese Nutzerzusammensetzung wird nun durch eine Studie von Nielsen Claritas mit harten Fakten unterlegt: 37% der MySpace Nutzer verdienen weniger als USD 50’000.- / Jahr und nur 16% bringen es auf ein Einkommen von mehr als USD 100’000 im Jahr, bei den Facebook Usern sind es 28% “Geringverdiener” und 23% “Grossverdiener”. Quelle: hier
25. September 2009 von Simon Künzler | 1 Kommentar
Die Mediensoziologin Danah Boyd hat im Rahmen einer vierjährigen Untersuchung Sozialer Netzwerke festgestellt, dass sich der Graben zwischen Arm und Reich auch im Netz zunehmend manifestiert. Jetzt warnt Sie vor einer “digitalen Zweiklassengesellschaft”. .
Dass soziale Netzwerke sich wie im offline Leben nicht nur nach Interessen sondern auch nach sozialen Schichten bilden ist m.E. nicht wirklich überraschend, schliesslich stellen Soziale Netzwerke auch online nur ein Abbild der Offline-Welt dar. Dass sich dadurch die Kluft vergrössert, wie die Forscherin Dana Byrd sagt, glaube ich nicht – allerdings wird sie natürlich auch nicht verkleinert.
Auch dieses Resultat zeigt noch einmal deutlich, dass die On- und Offline Netzwerke gar nicht so verschieden funktionieren. Das sieht übrigens auch der Author vom Themenblog ganz ähnlich:
Trotz ihrer Virtualität verhalten wir uns in Netzwerken so menschlich und ursprünglich wie in der Offline-Welt: wir tauschern Informationen aus, verbinden uns und tun dem anderen einen Gefallen, indem wir beispielsweise Emfpehlungen aussprechen. Und es sind immer nur wenige gute Freunde, die uns wichtig sind. Ähnliches gilt auch für die Aufteilung der Gesellschaft in verschieden “Räume”? also in diverse soziale Netzwerke.
Die wichtigsten Learnings fürs Marketing:
Social Media Marketing zielgruppenspezifisch ausrichten
Social Networks sind eng mit dem Offline-Leben verknüpft - diese Schnittstelle nutzen
Die Anzahl der Gespräche ist ist auch in Social Networks begrenzt – Dialoge zu schätzen wissen
Seine Beobachtung basiert auf dem Artikel von readwriteweb.com. Betrachtet man die aufgestellte Grafik, so ist schnell erkennbar, dass die 55+-Generation in der Vergleichsperiode zwischen Januar und Juli 09 um mehr als 500% zugelegt hat. Die 0 bis 17-Jährigen sind mittlerweile mit ca. 9.8% , die 55+-Generation mit 8.1% beinahe gleich stark vertreten. Amerikanische Teenager mögen wohl doch lieber MySpace?
Hierzulande ergbit sich wohl ein ähnliches Bild. Zwar ist die 55+-Generation neu nicht mehr nur mit 1% sondern mit 2% vertreten, aber die Teenager (13-17) bleiben mit etwa 12% konstant. Schweizer Jugendliche sind lieber auf Netlog.
Während Facebook und andere Social Networks nach wie vor boomen, hörte man von MySpace in letzter Zeit wenig - bis auf die negativen Schlagzeilen bezüglich Entlassungen.
Auf dem Online-Marketing Kongress in Bad Homburg , dem Geschäftsführer von MySpace Deutschland (siehe Video). Dieser gab sich betont zuversichtlich und begründete seine Zuversicht u.A. mit dem neuen Tool der “Brand Communites”, über welche Marken den direkten Dialog mit den Konsumenten pflegen können.
Die Idee an sich ist eigentlich nicht schlecht. Ähnlich wie die Pages auf Facebook können Marken auf MySpace sogenannte Brand-Communities eröffnen, Fans sammeln und mit ihnen in den Dialog treten. Im Unterschied zu Facebook sind solche Pages auf MySpace aber kostenpflichtig – zumindest indirekt. Denn eine Brand Community kann nur betreiben wer ein entsprechendes Werbevolumen bucht. Dafür haben die Betreiber relativ weitreichende Möglichkeiten und können, je nach Modell, auf den Support von MySpace zurückgreifen bzw. die Community sogar von MySpace verwalten lassen.
Diese enge Zusammenarbeit zwischen den Brands auf der einen und der Plattform auf der anderen Seite macht m.E. Sinn. Der direkte Draht zum Betreiber der Plattform hilft sicherlich, die technischen Aspekte der Kampagne sicher zu stellen. Zudem hat die Tatsache, dass das Betreiben einer Brand Community kostenpflichtig ist, vermutlich auch einen positiven Effekt auf die Qualität der Page bzw. der Integration in die Gesamtkampagne. Denn: Wenn es schon etwas kostet dann soll es auch etwas bringen – und daher wird man sich bei den Betreibern mehr Gedanken dazu machen und versuchen, Erfolgsfaktoren zu berücksichtigen. Anstatt einfach nur eine Page hochzustellen und zu schauen was passiert wird man eher versuchen, den Mitgliedern der Community einen wie auch immer gearteten Mehrwert zu bieten, um so die Erfolgschancen der Gesamtkampagne zu erhöhen und damit wiederum die Kosten zu rechtfertigen.
Aber einen durchschlagenden Erfolg konnte MySpace damit bisher trotzdem nicht erzielen. Laut Berger sind in Deutschland gerade mal 100 Brand Communities aktiv – bei 5 Millionen Usern ist das natürlich ziemlich wenig. Zudem zeigt ein Blick auf die Promotion Seite von MySpace zu dem Thema () dass derzeit offenbar nur gerade eine der vorgestellten Communities online ist – und zwar - alle anderen Links werden zurück auf die Startseite von MySpace umgeleitet..
Trotz rasantem Wachstums kehren 60 Prozent der Twitter-Nutzer im Folgemonat nicht wieder zurück. Die «Retention-Rate» beträgt nur 40 Prozent. Das hat Nielsen herausgefunden
. Im direkten Vergleich schneiden Facebook und MySpace viel besser ab. Mögliche Erklärung: mit der zunehmenden Popularität steigt der Non-Sense-Anteil bei den Tweets, viele Neulinge testen den Dienst kurz (ohne die Mechanismen zu begreifen) – und veschwinden wieder… [via]
Bandhomepage oder Myspace-Profil? Welche Medien sind wirklich wichtig, wenn man sich über Musik informieren möchte? Das muss scheinbar untersucht werden.
Derzeit schreibt T. S. an seiner Magisterarbeit mit dem Titel “Myspace als Vermittler von Musikinformationen?”. Im Rahmen dieser Arbeit führt er eine Befragung durch. Dabei geht es um die Nutzung von Medien, die Musikinformationen vermitteln. Der Fokus liegt (wie der Arbeitstitel vermuten lässt) auf dem Social-Network Myspace.
Das Schlimme dabei: Personensuchmaschinen wie yasni.de oder 123people.de erleichtern Personalchefs die Suche nach privaten Inhalten von Angestellten immer mehr. Ebenso sind diese Plattformen anfällig für ManipulationenGang Tapes dvd
, welche sogar in Cyber-Mobbing ausarten können (lesenswert zu diesem Thema der Artikel heute «Mobbing im Web» im Tagi. Aber auch da gibt es zum Glück Abhilfe. Und immer mehr professionelle Anbieter
Fast die Hälfte aller User von Social Networks besuchen die Plattformen auch via Mobile Phone (Handy):
According to a recent online survey* conducted by ABI Research, nearly half (46%) of those who use social networks have also visited a social network through a mobile phone. Of these, nearly 70% have visited MySpace and another 67% had visited Facebook. No other social networking site reached 15% adoption mobile adoption.
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