MobileTagging – der nächste Trend?


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Seit Anfangs Juli testen die Postautos in der Wanderregion Heiden (AR) die Technologie Mobile Tagging

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Mobile Tagging ermöglicht den Wartenden an den Haltestellen mit einem Bildcode (einem sogenannten „Tag“) über Natel auf dem Internet nachzuschauen, wann das nächste Postauto fährt.

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Jetzt sind erste Ergebnisse da, die vielversprechend aussehen. Von den 110 an Wegweisern angebrachten Tags gab es über 1’000 Abfragen, teilte Post-Sprecher Oliver Flüeler mit [via Netzwoche]. Da die Ergebnisse zufriedenstellend seien, werde die Post auch noch Erweiterungen auf andere Regionen prüfen. Als nächstes werde die Post aber Mobile Tagging grossflächig auf Plakten für Lehrstellen integrieren – so haben Lehrstellensuchende gleich alle wichtigen Informationen für eine mögliche Lehrstelle. Auch die NZZ setzt grossflächig Mobile Tags ein. Auf all ihren Inseraten und Plakaten für NZZ Campus sind Bildcodes zu finden; in der Halle des Hauptbahnhofs Zürich gibt es sogar ein übergrosses Plakat von der Grösses einer Kino-Leinwand, auf der ein Tag eingefügt ist.

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Man merkt jedoch, dass die Technologie noch in den Kinderschuhen steckt. Bis jetzt gibt es zwei verschiedene Arten von Codes, die auch zwei verschiedene Reader benötigen. Der eine (unter anderem von der Post benutzt) wird der BeeTagg Reader, entwickelt von der connvision AG in Zug, welcher die Tags als 2D-Codes scannt. Dagegen nützt NZZ mit Kaywa aus Zürich, die auch international agiert, den QR-Code (Quick Response). Wenn sich die Firmen auf einen Code einigen würden, wäre das benutzerfreundlicher und würde sich sicher auch schneller in der Öffentlichkeit verbreiten.

Roger Fischer, CEO von Kaywa, meinte im Telefongespräch, dass die QR-Codes das nächste grosse Ding werden. Es sei vergleichbar mit Blogs: Vor einigen Jahren wusste noch niemand, was das ist und jetzt hat jeder sein eigenes Blog. Alle wichtigen Brands hätten nun begonnen, mit QR-Codes zu arbeiten. In Japan seien QR-Codes Alltag, überall habe es die Bildcodes, von Stadtplänen, über Bus- und Zughaltestellen bis hin zu Lebensmittel-Verpackungen. Dort gibt es die Codes bereits seit 2003 und der Mobile Tag Reader ist auf den Handys vorinstalliert.

Auf meine Frage hin, ob es die Leute denn nicht davon abhalten könnte, dass man mit dem Handy ins Internet muss und das doch relativ teuer sei, gabe Roger Fischer zur Antowort, dass es erstens auch viele Offline-Anwendungen gebe wie Produkte-Informationen und es zweitens nicht teurer als ein SMS sei, wenn man per QR-Code den nächsten Bus erfrage. Die Webseiten dürfen einfach nicht zu schwerer als 10 KB sein. Blogs wie sakku hätten eine Startseite mit ca. 10 KB, wenn man also einen Post lesen wolle, würde das etwa 10 – 20 Rp. kosten.

Die Möglichkeiten, wie QR-Codes eingesetzt werden können, sind vielfältig. Plakate, Inserate in Zeitungen/Zeitschriften, Fernsehen und Lebensmittel sind nur Ideen, wo man den multifunktionalen Code einsetzen könnte.

Ich hoffe, dass die Zielgruppe der nächsten grosse Werbekampagne in der Schweiz, die den QR-Code benutzt, auch darüber instruiert wird, was das Ganze ist. Bis jetzt kennen die wenigsten den Mobile Tag Reader bereits. Schade – denn die Idee ist echt innovativ!

Dieser Artikel wurde am 25.Oktober 2007 von xeit gmbh geschrieben.

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