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Dos & Don’ts bei Videoproduktionen – Teil 1

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Beitragsbild mit vintage Kamera umgeben von Pflanzen

Videoproduktionen wirken auf viele ohne Erfahrung erst mal einschüchternd, weil es so vieles zu beachten gibt – und vieles schief laufen kann. Deshalb haben wir für euch eine kurze Liste mit Dos & Don’ts gemacht, die euch dabei helfen, dass euer Footage schlussendlich nicht grösstenteils aus Outtakes besteht.

Dos

Gute Vorbereitung

Vorbereitung ist das A & O von Videoproduktionen, egal wie erfahren ihr seid. Selbst – oder insbesondere – die Profis bringen an eine grössere Videoproduktion mehrere Checklisten, Pläne oder Storyboards mit. Zu den Standarddokumenten, die ihr bei jedem Dreh dabei haben solltet, zählen:
• Drehplan / Call Sheet
• Aufgabenverteilung
• Equipment-/Materialliste
• Storyboard (grob)

Ganz abhängig von der Grösse der Produktion sind nicht immer alle Dokumente notwendig. Während bei einer kleinen Produktion von einem halben Tag ein grober Zeitplan ausreicht, ist bei einer grösseren mehrtägigen Produktion ein detaillierter Drehplan mit der Auflistung aller Beteiligten und deren Aufgaben entscheidend.

Auch ist ein Storyboard nicht bei jeder Produktion zwingend notwendig. Aber es hilft in allen Fällen, vor allem wenn man als Kameramann/-frau noch nicht so geübt ist.

Beispiel eines Storyboards von Artist 319
Beispiel eines Storyboard von User 319 / Flickr

Stativ benutzen

Lasst euch das gesagt sein: Falls ihr denkt, ihr habt wirklich ruhige Hände, euer Footage wird das anders sehen. Ausgenommen ihr habt schon mehrere Jahre Erfahrung mit Kameraführung und eure Hände sind von Natur aus ruhig, eure Hände werden zittern. Während der Aufnahme werdet ihr zwar denken, dass ihr den handheld-Shot wirklich grandios gemeistert habt und das Stativ echt nicht nötig war. Bei der Sichtung des Materials am grossen Bildschirm werdet ihr aber schnell merken: Euer Gehirn hat euch selbst einen Streich gespielt.

Deshalb: Benutzt, wenn möglich, ein Stativ. Ihr könnt ein klassisches Dreibein-Stativ (Tripod) benutzen oder für mehr Flexibilität ein Einbein-Stativ.

Wir wollen euch aber nicht ganz von handheld-Shots abhalten. Solche Aufnahmen können nämlich je nach Content eine interessante Bewegung in euer Video geben. Dennoch empfehlen sich diese Aufnahmen nur mit ruhiger Hand auszuführen.

Genügende und diverse Aufnahmen

Dies sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber dennoch wird das gerne mal in der Hast eines Videodrehs vergessen. Auch wenn ihr nach der ersten, zweiten oder dritten Aufnahme denkt, sie war perfekt, macht zur Sicherheit nochmal eine zusätzliche Aufnahme. Beim Schnitt werdet ihr euch selbst danken, wenn ihr zum Beispiel merkt, dass bei dieser angeblich perfekten Aufnahme ein Vogel im Hintergrund zwitschert oder man in der unteren Bildecke die Hand eines Crew-Mitglieds sieht.

Denkt ausserdem auch daran, verschiedene Aufnahmen aus diversen Perspektiven zu machen. Auch wenn ihr mit der klassischen Frontalaufnahme auf der sicheren Seite seid, kann euer Video schlussendlich sehr statisch und langweilig wirken. Habt keine Angst, ein bisschen zu experimentieren und verschiedene Shots auszutesten. Falls euch die Ideen fehlen, dann könnte euch dieses Video zu 15 Kamera-Shots, -perspektiven und -bewegungen weiterhelfen:

Denkt an eure Zielgruppe

Technisch gesehen gilt es diesen letzten Punkt bereits in der Vorbereitungsphase zu beachten. Bevor ihr euch überhaupt überlegt wie ihr euer Video umsetzen wollt, solltet ihr euch fragen für wen ihr es produziert. Denkt bei jeder Videoproduktion an eure Zielgruppe und versucht, euch in sie hineinzuversetzen. Mag eure Zielgruppe simple, klassische Videos wie Interviews oder Testimonials? Oder wollt ihr eurem Publikum etwas mehr Unterhaltung bieten und vielleicht ein „Day in the Life“-Video produzieren?

Die Berücksichtigung eures Zielpublikums hört aber bei der Pre-Production nicht auf, denkt auch während des Drehs daran, welche Shots, welche Stimmung eure Zuschauer wohl gerne sehen möchten. Mit etwas Übung und Erfahrung werden euch diese Gedanken immer leichter fallen.

So viel zu den Dos einer Videoproduktion. Fallen euch weitere Dinge, die man bei oder vor einem Dreh unbedingt beachten sollte? Teilt sie uns in den Kommentaren mit!

Im zweiten Teil stellen wir euch vor, was ihr vermeiden solltest: die Don’ts einer Videoproduktion.

Plant ihr eine Videoproduktion für eure Facebook-Seite? Gerne beraten wir euch oder übernehmen die Produktion von A bis Z. Hier geht’s zu unseren Angeboten.

Kategorie:  Video

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