Facebook-Benutzer übernehmen Markenaufbau und -Pflege durch Empfehlungen
Das „Facebook“ spielt bei der Anbahnung und dem Aufbau des Kontakts zwischen Individuen und Marken eine relevante Rolle.
Wie eine Umfrage von Hamburg ergeben hat, hat einen entscheidenden Anteil am Aufbau von Marken. Die Umfrage, welche im Jahr 2010 mit rund 1‘000 Personen durchgeführt wurde, ergab, dass 60 % aller Nutzer durch mit neuen Marken oder Produkten von Unternehmen in Kontakt getreten sind – sei dies durch einen Beitritt als „Fan“ (27%) oder als Mitglied einer Gruppe (21%). Rund 10% der befragten Personen gaben an, dass sie schon Markenbezogene Inhalte an ihre Freunde weitergegeben haben.
28% der Befragten bestätigen, dass die -Präsenz und die damit entstandene Interaktion das Markenimage verbessert. Besonders gross war dieser Effekt, wenn die entsprechende Empfehlung von Freunden ausgegangen ist.Die Herkunft einer Werbebotschaft und die Beziehung zwischen den Individuen spielen innerhalb von offenbar eine entscheidende Rolle wenn es darum geht, einen Inhalt wirkungsvoll zu verbreiten.
Fazit: Marken müssen einfach auf präsent sein, denn es dient ihrem Image.

Wäre mir neu, dass Nutzer oder auch Konsumenten den Markenaufbau, geschweige denn die Markenpflege übernehmen. Hier sollte definitiv differenziert werden! Die Umfrage wurde gerade einmal bei 1.000 Personen durchgeführt. Dagegen weist Facebook eine Nutzerzahl von 200+ Mio. auf. Demnach scheint mir die Umfrage eher ungeeignet, um repräsentativ für diese 200+ Mio. Nutzer zu sein, denn diese Nutzer sind vor allem auch weltweit tätig.
Weiter scheint es fraglich, ob eine einfache Empfehlung die Markenführung ausmacht. Wenn dem so wäre, dann wäre schon immer die Marke durch den Konsumenten geführt.
Interessant hierbei ist aber, dass die Marken immer anders beim Konsumenten ankommt und nicht wie es das Marketing sich in den meisten Fällen wünscht, daher muss hierbei eher davon sprechen, dass Markenführung sowohl vom Konsumenten als auch vom Anbieter geleistet wird!
Mit freundlichen Grüßen
Hallo Pascal, gute und berechtigte Einwände. Ob das Studiendesign “verhebät” und ob 1’000 Befragte ausreichen, das ist vielleicht zu bezweifeln. Wie auch die etwas “extrem” formulierte Erkenntnis. Tendenziell glaube ich aber schon, dass die User immer häufiger, intensiver und unkontrollierbarer Marken beeinflussen.