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Facebook Gebotsstrategien: Landing Page-Aufrufe und Link-Klicks

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Seit einiger Zeit bietet Facebook Ads die Möglichkeit, Anzeigegruppen auf Landing Page-Views zu optimieren. Das Ziel der neuen Gebotsstrategie ist es, für das eingesetzte Budget die maximale Aufrufe der Landing Page zu erhalten.

Was hinter der neuen Gebotsstrategie steckt und wo der Unterschied zur Stragetie Link-Klicks liegt, erfahrt Ihr in diesem Blogpost.

Die Gebotsstrategie Landing Page-Aufrufe

Von Facebook wird ein Landing-Page Aufruf gezählt, wenn eine Werbeanzeige geklickt und auf die Ziel-URL weitergeleitet wird. Dieser wird aber erst tatsächlich durch den Facebook Pixel auf der Zielseite erfasst. Somit ist für die Verwendung dieser Gebotsstrategie die Implementierung des Facebook-Pixels auf der Zielseite obligatorisch.

Bei der Strategie Link-Klicks wird darauf optimiert, dass angesprochene Personen einen Link auf der Ad klicken. Laut Facebook lässt sich durch Landing Page Aufrufe die Qualität des Traffics verbessern, der mit der Werbeanzeige interagiert. Dadurch sollten sich folgende Szenarien minimieren lassen:

  • Personen, die versehentlich auf die Ad klicken.
  • Personen, die auf die Ad klicken, jedoch durch einen langen Ladevorgang der Zielseite wieder abbrechen.

Landing Page-Aufrufe vs Link-Klicks

Laut Facebook ist die Gebotsstrategie Landing Page Aufrufe eine gute Möglichkeit, die Kampagne dahingehend optimal auszuspielen, um die Qualität des Webseiten-Traffics zu erhöhen.

Aus unserer Erfahrung beläuft sich die Diskrepanz zwischen Landing Page-Aufrufe und Link-Klicks zwischen 20% und 30%. Dies ist aus unserer Sicht eine verblüffend hohe Differenz, welche eher kritisch zu hinterfragen ist. So ist es schwierig nachvollziehbar, dass tatsächlich 30% der Link-Klicks versehentliche Klicks sind oder auf die Ladezeit der Webseite zurückzuführen ist.

Hier kommen aus unserer Sicht weitere Faktoren dazu, welche diese hohe Differenz rechtfertigen können:

  • Landing Page aufrufe werden nicht erfasst wegen dem Facebook Pixel, welches nicht abgefeuert wird. Dies passiert, wenn Personen im privaten Modus surfen oder auf gewissen Webseiten die Cookies nicht akzeptieren. Ebenfalls sorgen einige Werbeblocker ebenfalls dafür, dass man auf der Webseite nicht erfasst wird.
  • Möglicherweise: Klicks bei der Ad auf die Facebook-Unternehmensseite können ebenfalls als Link-Klicks interpretiert werden, auch wenn vom Facebook nicht offiziell kommuniziert.

Fazit

Im Grunde ist es ein guter Schritt von Facebook seinen Werbetreibenden die Möglichkeit zu bieten, auf Landing Page Aufrufe zu optimieren.

Aus unserer Sicht ist jedoch Schade, dass sich die Gebotsstrategie nur auf Impressionen bezahlen lässt und nicht auf den effektiven Landing Page-Aufruf. Ebenfalls entgeht einem Unternehmen möglicherweise einen grossen Anteil an relevantem Traffic, der sich zwar nicht erfassen lässt. Dennoch kann dieser Traffic in der Realität ausserordentlich gut performen zu günstigen, jedoch unsichtbaren Konditionen.

Kategorie:  Facebook

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