
Die Mikroblogging-Plattform Twitter
kann immer mehr Benutzerinnen und Benutzer verzeichnen, das Wachstum des Netzwerks ist riesig. Viele Nutzer sind im Alter zwischen 35 und 49 Jahren und twittern am Arbeitsplatz. Auffallend dabei ist der Trend, dass immer wie mehr Unternehmen die Vorzüge erkennen, welche Twitter ihnen bringen kann. In diesem Zusammenhang entdecken auch Marketer mehr und mehr, dass die grundsätzliche Zurückhaltung unbegründet, ja sogar ungünstig ist.
Gemäss Nielsen
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ist die Plattform innerhalb eines Jahres (Februar 2008 bis Februar 2009) um sagenhafte 1382 Prozent
gewachsen. Sind momentan rund sieben Millionen Menschen auf Twitter aktiv, so waren dies vor einem Jahr nur 475‘000 Benutzerinnen und Benutzer. Auch wenn dieses Wachstum extrem ist: Facebook mit rund 175 Millionen Usern spielt weiterhin in einer anderen Liga.
Auffallend ist, dass nicht (wie anzunehmen wäre) vor allem eine eher jüngere Zielgruppe twittert, sondern vorwiegend User im Alterssegment von 35 bis 49 Jahren. Diese Personen machen mit rund 3 Millionen fast die Hälfte aus. „Jüngere Semester“ stellen dabei vergleichsweise rund 1,38 Millionen Benutzerinnen und Benutzer.
Twitter am Arbeitsplatz
Am meisten wird Twitter am Arbeitsplatz genutzt: Rund 65 Prozent aller Befragten twittert vom Arbeitsplatz aus, in der Freizeit sind es 35 Prozent.
Besonders oft genutzt wird die Plattform von kleineren Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine für Grossbritannien von O2
durchgeführte Studie Nowhere to Run movie full . Twitter kann täglich ein Zuwachs von rund 6‘000 Firmen verbuchen. So sollen gemäss O2 an die 700‘000 Firmen (17 Prozent aller von O2 erfassten Unternehmen) dabei sein, diese senden täglich rund drei Millionen Tweets.
Hauptgründe der Firmen, die bei Twitter mitmachen, sind in etwa allgemein ähnlich: Viele Unternehmen können durch Twitter Kosten einsparen (62 Prozent der Befragten). Toll sei die Plattform für Marketing und Promotion (rund zwei Drittel der Befragten), sowie für das Aufspüren neuer Kontakte (rund 42 Prozent).
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Besonders interessant ist, dass viele Firmen Twitter benutzen, um einfach und kostengünstig ein Auge auf die Konkurrenz zu haben (Monitoring).
Marketer entdecken endlich das Web 2.0
Obwohl die Fakten und Zahlen der Web 2.0-Anwendungen eigentlich selbsterklärend sind, so herrscht noch immer eine bestimmte Zurückhaltung seitens der Marketer gegenüber diesen spürbar. Gründe dafür waren Angst vor der Platzierung der eigenen Marke in einem (eventuell) fragwürdigen Umfeld sowie unsichere Marktprognosen. Weitere Zurückhaltung entsteht durch die komplizierte Messbarkeit von Erfolg oder Misserfolg.
Gemäss eMarketer
soll dies aber bald der Vergangenheit angehören: So wollen 63 Prozent der Befragten ihr Web 2.0-Budget erhöhen, 21 Prozent sogar um einen Viertel mehr als geplant. 34 Prozent möchten so weiterfahren wie bis anhin, nur gerade drei Prozent der Teilnehmenden möchte finanziell kürzer treten.
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Fokussieren möchte man vor allem auch die Entwicklung der Strategien auf die Kommunikation mit der Kundschaft: Einerseits mittels verstärktem Dialog, andererseits mittels vermehrter Werbung auf Social Networks. Von grosser Wichtigkeit ist auch die Entwicklung eines besseren Erfolg-Messsystems.
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