Content Marketing und der Beobachter: „Das Verkaufen des Inhalts ist unsere Strategie!“


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Seit über 85 Jahren ist der  “Beobachter” eine der erfolgreichsten Publikumszeitschriften der Schweiz. Die Strategie des Beobachters ist seit jeher, seiner Leserschaft hochwertigen Content und mit Beratungsdienstleistungen einen Mehrwert zu bieten. Wir haben Markus Röösli, Projekt Manager Beobachter Digital, zum Thema Content-Marketing und dem Erfolgsgeheimnis der beliebten Publikation befragt.

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Die Schritte zu einer erfolgreichen Content-Strategie


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“People find your content in many ways other than your website‘s home page. That means your deeper content is as important for influence as your home page.” Colleen Jones – Autorin von „Clout“

Content ist King. Die Information steht im Mittelpunkt. Content Marketing soll den Kunden weiterführendes Wissen vermitteln und auf diese Weise von einer Firma oder einem Produkt überzeugen. Es dient nicht nur der Kundengewinnung, sondern auch der Kundenbindung und ist somit als längerfristige Marketing-Massnahme zu verstehen.

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5 Learnings für das Content Marketing


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Content MarketingDass Content King ist, ist hinreichend bekannt. Damit diese Marketing-Technik aber auch greift, sollte zuerst eine Content-Strategie entwickelt werden. Und weil in diesem Bereich bereits Fehler begangen worden sind, Ihr dieselben nicht wiederholen solltet, werden die Learnings von Neil Patel hier aufgelistet. (weiterlesen …)


LikeMag – noch ein User Generated Heftli


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Erst gerade musste das Mag20 nach nur sechs Wochen eingestellt werden. Und schon kommt aus dem gleichen Haus ein neues Mitmach-Heftli. Ob dieses sich länger halten wird?

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Kult gibts wieder im Print Format. Als Blog-to-Print-Zeitung


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Während sich klassische Medienhäuser über rückläufige Absatzzahlen im Print-Markt beklagen, und in Zeiten digitaler Informationsüberflutung über neue Geschäftsmodelle nachdenken, lanciert Rainer Kuhn ganz unaufgeregt sein 90er Jahre Kult Magazin wieder im Print-Format.

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Macht die Schweiz auf Blau? Toblerone mit neuer Kampagne


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Zum Launch von Toblerone Crunchy Almonds hat Kraft Foods der Schoklade eine gross angelegte Kampagne spendiert. Der Claim: “Die Schweiz macht auf Blau”. Neben klassischer Werbung setzt man dabei auch auf Social Media. (weiterlesen …)


[Grafik] Social Media und Buzzwords wie zum Beispiel der Shitstorm – oder wie Unternehmen ihre Kunden wahrnehmen


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Rund ums Internet entstehen immer wieder neue Buzzwords. Rund um die Themn Social Media und  Mitmach-Web sowieso. Ich bin zwar definitiv kein Linguist, aber interessant finde ich, …

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Die Perspektive. Eine Zeitung aus Papier.


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Wer heutzutage eine Zeitung aus Papier und Druckerschwärze ins Leben ruft, ist ganz schön mutig. Wer dabei auch noch auf “User Generated Content” setzt, schon fast übermütig. Schliesslich konkurrenzieren bereits so viele (online) Medien um unsere begrenzte Zeit und Aufmerksamkeit. Ein paar Jungs aus Zürich haben es trotzdem gewagt. Und gewonnen.
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Wie stark beeinflussen Nutzermeinungen und Online-Produktrezensionen den Kaufentscheid?


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Das Internet beeinflusst Kaufentscheidungen. Das ist nicht neu. Aber die von Nutzern generierten Inhalte beeinflussen Kaufentscheidungen immer stärker. Das beweist jetzt einmal mehr Fittkau & Mass mit der Studie “Nutzermeinungen im Internet: Die neue Macht der Konsumenten?“. Aber wie müssen Unternehmen damit umgehen?

Die zentralen Erkenntnisse sind:

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Von Nutzern verfasste Rezensionen zeigen deutliche Wirkung, sie beeinflussen erheblich die Markenbilder sowie die konkrete Produktwahl – bei fast jedem zweiten Internetkunden. 88 Prozent der Anwender greifen mittlerweile auf Produktrezensionen zu, je nach Nutzungsintensität allerdings mit unterschiedlichen Auswirkungen. Für die nicht ganz so rezensionsaktive Mehrheit der Internetnutzer ist WoM eher ein Kritikmedium: So lassen sich 54,8 Prozent durch eine negative Rezension von einem Kauf abhalten, jedoch nur 48,9 Prozent durch positive Meinungen dazu anregen.

In der Gruppe der besonders aktiven Produktrezensenten, der sich mittlerweile 23,2 Prozent der Nutzer zurechnen lassen, ist das Verhältnis ausgeglichener: Hier wurden bereits 74,9 Prozent der aktiven Leser von negativen Nutzermeinungen vom Kauf eines Produkts abgehalten. Nahezu ebenso viele, 74,2 Prozent, wurden durch eine gute Bewertung zum Kauf motiviert. Das Verhältnis zwischen positiver und negativer Markenwahrnehmung durch Produktrezensionen ist in beiden Gruppen recht ausgeglichen. Jeweils knapp die Hälfte der unerfahrenen Konsumenten lassen sich positiv wie negativ etwa gleich stark beeinflussen, ebenso verhält es sich bei den aktiven Lesern mit jeweils etwa 68 Prozent.

Vor einem geplanten Einkauf, online oder offline, werden von 59 Prozent der Nutzer Produktrezensionen zur Entscheidungshilfe herangezogen, lediglich 21 Prozent lehnen dies ab. Vor allem beim Kauf von Technikprodukten werden Nutzermeinungen als besonders relevant empfunden. Auch vor Reisebuchungen, vor dem Kauf von Automobilen sowie vor dem Abschluss von Versicherungen spielen sie eine sehr wichtige Rolle. Als glaubwürdiger im Vergleich zu anderen Medien werden die WoM-Meinungen von 41 Prozent der Nutzer erachtet, lediglich 17 Prozent sind skeptisch.

Was bedeutet das für Unternehmen? Spontan und schnell überlegt:

  • Unternehmen müssen wissen, wer was wo wie bewertet (Meinungsmacher identifizieren, Bewertungen verdanken/kommentieren, allenfalls richtig stellen). Hallo, es ist herrscht Feedback-Kultur ;-) , das müssen auch die Unternehmen akzeptieren.
  • Unternehmen müssen ihre Fans, Gefolgschaft in einer Community/in Communities zusammenführen – und dort “pflegen”, auf dass diese zu Ambassadoren werden und positive Bewertungen im Netz publizieren. Oder so ähnlich wenigstens ;-) .
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Ist das schwierig?

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Update: Karsten hat dazu auch einen interessanten Post geschrieben.

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Mitmachzeitung


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Im Sommer dieses Jahres hatten wir im Media Trend Journal einen Artikel zum Thema Klassische Medien und Web 2.0 geschrieben. Dabei haben wir drei Entwicklungsschritte identifiziert:

1. In klassischen Medien wird über Web 2.0 Themen berichtet, Videos, Blogs etc. werden kommentiert

2. Klassische Medien entwickeln eigene Social Media-Inhalte wie Filme, Blogs, Podcasts etc. – und lassen die User partizipieren

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3. Klassische Medien entwickeln ihr Angebot crossmedial entlang der Mediennutzungskurve

All Together divx Parallel dazu konnten wir sogar ein gegenläufiges Phänomen beobachten ?? Social Media-Inhalte werden in klassischer Form (Print, TV, Kino) publiziert. Und dazu bin ich nun über den “Blick über den Tellerrand” Podcast auf ein interessantes Beispiel gestossen: In Hessen (DE) setzt eine Regionalzeitung – die Giessener Zeitung - komplett auf User Generated Content.

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Screenshot Giessener Zeitung

Jeder kann zum sogenannten “Bürger Reporter” (der Ausdruck erinnert etwas an den Boulevard Journalismus) werden und so die Inhalte der Zeitung bestimmen. Inhaltlich setzt die Zeitung einen klaren Fokus auf regionale Nachrichten. Die Beiträge erscheinen online und können dort natürlich auch von anderen Usern kommentiert werden. Zusätzlich – und das scheint mir ziemlich einzigartig – erscheint die Zeitung zweimal wöchentlich im Print-Format und wird so an alle Haushalte verteilt. Finanziert wird das ganze über Anzeigen.

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Ein lustiges Feature: Wie das Ganze funktioniert wird auf der Website www.giessener-zeitung.de von einer Dame erklärt, die, solange man sie nicht reden lässt, in ihrer “Hier gibt’s mehr” Box oben rechts auf der Seite sitzt und Faxen macht.

Ob sich die Zeitung durchsetzt, ob “Hessens erste Mitmach-Zeitung” in Sachen Qualität überzeugt und ob sich langfristig genügend freiwillige (unbezahlte) Bürgerjournalisten finden, wird man sehen. Die erfolgreichen Beispiele von User Generated Content wie Rezensionen auf Amazon oder Wikipedia zeigen jedenfalls, dass die Idee vom Grundsatz her funktionieren kann.  

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