
Twitter-Friends gibt Auskunft – über das eigene oder das Twitter-Verhalten eines x-beliebigen Twitter-Nutzers. Mittels Eingabe eines Usernames erscheinen unter anderem Daten & Statistiken der letzten dreissig Tage zu folgenden Punkten:
• Tweets sent / day: Wie viele Tweets wurden am Tag x versendet?
• Replies sent / day: Wie viele Replies wurden geschrieben?
• Fans: Wie viele Replies hat man erhalten?
• Link Quotinent: Wie viele Links wurden in Tweets integriert?
• Conversation Quotient: Wie viele der eigenen Tweets sind Replies (Je höher die Zahl, desto mehr Konversationen wurden mit spezifischen, einzelnen Usern geführt; ist die Zahl tief, so wird die Konversation grundsätzlich „offen“ geführt)?
• Relevant net (incoming): Wie viele User haben in den letzten dreissig Tagen mehr als einmal einen Reply auf meinem / unserem Account gepostet?
• Relevant net (outgoing): Wie vielen Usern hat man in den letzten dreissig Tagen mehr als einmal einen Reply abgegeben?
Zu den Zahlen wird zusätzlich eine Grafik erstellt (“TwitGraph“). Spielerei: Eingeloggte User können sich eine Art „Weltkarte“ ihrer Twitter-Freunde erstellen lassen.
Wichtige Informationen für Unternehmen mittels Monitoring
Bei einer Auswertung werden die Daten des gewünschten Accounts automatisch mit den durchschnittlichen Daten der anderen Twitter-User verglichen und tabellarisch dargestellt.
Für Unternehmen ist besonders interessant, die eigenen / fremden Daten mit einem anderen Twitter-Account zu vergleichen – dies kann in der heutigen Zeit, in der Social Media auch für Firmen immer wichtiger wird, von grossem Nutzen sein.
Grundsätzlich sollte ein nicht verbissenes, aber konstantes Monitoring betrieben werden: Denn Twitter ist ein Meinungsmacher und kann schnell dazu führen, dass Spekulationen oder subjektive (negative) Ansichten auf Twitter von Blogs aufgenommen werden und von da in die Printmedien gelangen – dies kann für ein Unternehmen grosse Image-Schäden und dadurch verbundene hohe Kosten bedeuten.
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Mittels Twitter-Friends kann das Monitoring noch weitergeführt werden. Es lassen sich damit Fragen beantworten wie:
• Wie nutzen andere Firmen ihren Twitter-Account?
• Wie steht das eigene Unternehmen im Vergleich betreffend Aktivität und Traffic da?
• Wie hat die Konkurrenz ihr Netzwerk geknüpft? Kann man da unter Umständen irgendwo andocken, gibt es Gemeinsamkeiten?
Somit kann sich ein Unternehmen möglicherweise eine bessere Position im „Social Media-Rennen“ verschaffen.
Für die externe Kommunikation mit Meinungsmachern
Der grösste Benefit von Twitter-Friend ist aber, dass sich darüber die Meinungsmacher identifizieren lassen. Welche Twitter-User sind die eigentlichen «Social Hubs»? Dies lässt sich mit folgenden Fragen beantworten:
• Welche User haben das grösste Beziehungsnetz?
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• Welche User verzeichnen die meisten Follower?
• Welche User liefern die meisten Replies (Antworten)?
• Welche User setzen die meisten Tweets (Beiträge) ab)
• Etc.
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Für die interne Erfolgskontrolle
Natürlich kann das Tool nicht nur für die gelegentliche „Spionage“, sondern für die „interne Beobachtung“ genutzt werden und Antworten auf beispielsweise folgende Fragen liefern:
• Funktioniert die Kommunikation über Twitter?
• Wird die Kommunikation eher zu User-spezifisch und zu wenig an die gesamte Zielgruppe gerichtet? Oder sollte die Kommunikation besser vertieft werden und die „Gespräche“ weniger offen / an der Oberfläche gehalten werden?
• Und könnten die einzelnen Follower nicht vermehrt auch untereinander noch ins Gespräch gebracht werden?
Twitter-Friends befindet sich noch in der Anfangsphase – dennoch lassen sich damit einige wichtige Fragen beantworten.
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