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iStrategy2010, Berlin: Review oder einfach «moving away from campaigns to constant engagement»

Mittwoch, Februar 24th, 2010

Mehr oder weniger zufällig durfte ich kürzlich im Namen der HSLU die zweitägige iStrategy2010 in Berlin besuchen. Dieser Event soll auf internationaler Ebene verschiedene Grossunternehmen wie zum Beispiel Coca Cola, Lego, Dell, Cisco, Ericsson, Nokia, Redbull, Microsoft, Reebok, Starbucks, Rolex (um nur einige namhafte Beispiele zu nennen) zusammenbringen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Web, insbesondere im Bereich Social Media, auszutauschen. Der Anlass fand im schönen Radisson Blu statt. Nachfolgend meine Impressionen:

1. Präsentation von Coca Cola – «moving away from campaigns to constant engagement»

Die beste Präsentation war gleich die erste. Und zwar diejenige von Michael Donnelly, Group Director Worldwide Interactive Marketing Coca-Cola. Der Titiel des Referats: Coke’s “Fans First” Approach in Social Communities. Die Präsi kann hier auf Slideshare eingesehen werden. Herr Donnelly präsentierte die Social Media-Strategie von Coca Cola und machte einige treffende Aussagen. Diese Aussage auf dem nachfolgenden Slide avancierte zum Beispiel später zum Leitspruch der Konferenz: «moving away from campaigns to constant engagement».

Eine zweite schöne Aussage, welche auf der nachfolgenden Folie zu finden ist, lautet in etwa: «Fish Where The Fish Are …». Donnelly zeigte dann noch einige schöne Anwendungsbeispiele. Zudem zeigte er schön auf, wie Coca Cola lokale Initivativen über “Tabs” abwickelt, respektive alles auf einer Fanpage zusammenführt, um einen maximalen Reach zu erzielen. Ob diese Strategie richtig ist oder nicht, ist vermutlich abhängig vom Produkt. Er zeigte auch noch auf, wie sie alle Feeds von anderen Quellen (z.B. Twitter etc.) auf Facebook zusammenführen – und meinte dann noch «Social Media is a Country»… Wichtig sei auch, dass genügend Ressourcen für die Bewirtschaftung und das Monitoring der Social Media-Aktivitäten eingesetzt werden, da häufig “Trittbrett-Fahrer” versuchten, auf den grossen Fanpages durch bestimmte Einträge “Traffic zu stehlen”… Zum Schluss stand er (sehr nahbar) in der anschliessenden Q&A-Session Red und Antwort.

In der anschliessenden Panel-Diskussion kam die Frage nach der Erfolgs-Messung und dem ROI auf… Wie immer. Dabei gab es wieder einige schöne Aussagen. So gebe es etwa nicht allgemeingültige Metriken, sondern jedes Unternehmen muss seine eigenen Kennzahlen erarbeiten – und vor allem auf die eigenen, aktuellen Ziele adaptieren. Die Herausfoderung sei es, Metrics zu definieren, welches das Management auch verstehe…

Zur Relativität der Kennzahlen gab es ein weiteres schönes Beispiel: Wenn ein Unternehmen zum Beispiel 10′000 Fans hat, kann man sich fragen: Ist das viel? Ist das wertvoll? Diese Fragen können nur beantwortet werden, wenn man die Dynamiken auf z.B. Facebook aufzeigt. Wenn das Unternehmen beispielsweise einen Pinnwand-Eintrag macht, reagieren vielleicht 1% mit einem “i like”. Das sind nur 100 Stück, und das ist doch irgendwie sehr wenig. Doch man muss bedenken, dass jeder Facebook User im Schnitt 200 Freunde hat – also werden so potenziell ca. 20′000 Personen erreicht. Und der Absender ist in diesem Fall zusätzlich ein Freund, und denen glaubt man bekanntlich am meisten. Also ist das virales Empfehlungsmarketing in Reinkultur – und der tatsächliche Wert der 10′000 Fans wird erst mit diesem Beispiel so richtig nachvollziehbar.

Im Panel-Gespräch gab Anders  Kyhlstedt von www.booli.se noch einen schönen Tipp, wie man mit Bloggern «arbeiten» und diese involvieren kann: (sry für meine Klauenschrift ;-) ).

2. MeetTheBoss.tv mit Kerry Bridge, Global Digital Media Communications Manager, Dell

Im MeetTheBoss.tv-Interview wurde Kerry Bridge von Dell befragt, wie der Computer-Hersteller mit Social Media umgeht. Ihre wichtigsten Statements können hier nachgelesen werden. Jedenfalls gewährte sie einen sehr spannenden Blick hinter die Kulissen. Interessant fand ich, dass bei Dell mehr als 100 Personen die diversen Twitter Channels betreuen.

Geblieben ist mir auch ihre Anmerkung zur Frage, “Warum sollten Unternehmen in/mit Social Media aktiv werden?”. Ihre Antwort darauf: “Das ist die falsche Frage”. Die Frage muss lauten: “Was sind unsere Business-Ziele, z.B. im Q1, und wie können wir Social Media am besten einsetzen, um diese Ziele zu erreichen?” Social Media muss dazu beitragen, bestimmte Ziele zu erreichen. Und nicht umgekehrt.

3. Make money from social networks – Ralf Ahamer, CMO bei XING

Besonders gefiel die Präsentation von Ralf Ahamer, seines Zeichens CMO bei Xing, über die Monetarisierung von Social Networks. Seine Präsentation war richtig gut. Interessant fand ich seine Formel, wie man den Wert von Social Networks bestimmen kann. Und zwar so:

Value social network = Registered Members X Activity

Einleuchtend auch seine Unterscheidung zwischen dem kalten und warmen Internet. Schliesslich würden die User bei Xing nicht für Informationen per se bezahlen, sondern für den Kontext der Informationen.

Zum Schluss rief er noch die Frage auf, warum IKEA eine eigene, flash-basierte… Community lanciert, wenn es doch auf Xing 2′000 registrierte Mitarbeiter gäbe, und auf Facebook über 90′000 Fans anzutreffen seien. Denn: “¾ of all brand communities fail”. Und gemäss seiner Formel sei es nicht einfach, genügend User mit ausreichend Aktivität zu gewinnen. Er räumte dann aber auch ein, dass die Leute bei IKEA vermutlich schon wissen, was sie tun und auch genügend User erreichen werden.

4. Das Abendprogramm

Der Workshop an diesem Tag war eher dürftig, wie derjenige vom nächsten Tag übrigens auch… Das Abendessen hingegen, mit einer treffenden Comedy-Einlage, konnte sich sehen lassen. Als dann die Veranstalter zu “Free Drinks at the Bar!” aufriefen, war es um die zahlreich erschienenen Schweden geschehen…

5. «42 – The Answer to the Ultimate Question of Life, the Universe, and Everything», Präsentationen von Alex Mecklenburg und Nicole Yershon, Ogilvy

Persönliches Highlight der ganzen Veranstaltung war für mich die Vorstellung von Alex Mecklenburg von Ogily. Sie illustrierte eindrücklich, wie sich heute die «Agency 2.0» aufstellen muss. Ihre bezeichnende Aussage dazu: «Digital is not a disciplin. Digital is not a Unit in a Agency. Digital is a way of Thinking!”. Die nachfolgende Grafik unterstreicht diese kernige Aussage wunderbar. Digital gehört ins Zentrum einer Agentur. Digital wird zum Herzen einer Agentur. An dieser Stelle drängt sich natürlich die Frage auf, ob auf Unternehmensseite ähnliche Tendenzen vorhanden sind.

Spannend auch, wie Ogilvy mit BrainZ.com mit einer eigenen Crowdsourcing-Plattform arbeitet. Und beinahe schon furchterregend ist, wie die Agentur ihre Mitarbeiter auf “digital” trimmt. Und wer nicht mitmacht, der hat mittelfristig keine Berechtigung in der Agentur… (Migrate out).

Sie zeigte zum Schluss auf, wie sich die Agentur der Zukunft, also die Agency 2.0, aufstellen muss, um für für den Markt gerüstet zu sein.

Nicole Yershon zeigte dann noch einige interessante Cases und, wie die Agentur im Rahmen eines “Labs” mit Kunden arbeitet.

6. Résumé

Alles in allem ein gelungene Veranstaltung, mit einigen inspirierenden Referaten – aber nicht unbedingt sehr viel Neues. Wie so oft. Interessant dürfte die Veranstaltung vor allem für Mitarbeiter von international agierenden Unternehmen sein, die sich untereinander austauschen möchten. Die Organisation war einwandfrei, die Organisatoren und die gesamte Entourage zuvorkommend, allerdings zum Teil etwas gar “freundlich” – wurden die Teilnehmer doch etwas gar früh und mit ziemlichem Nachdruck auf den nächsten Event im Oktober in London “aufmerksam” gemacht…

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Studie über Akzeptanz von Werbung in Social Networks

Dienstag, Februar 2nd, 2010

Das Forschungsunternehmen „Dynamic Logic“ produzierte in seiner Studie „Ad Reactions 2009“ erstaunliche Zahlen: 2000 Personen wurden befragt, ob sie Werbung auf Facebook, Myspace oder Twitter als störend empfinden. Im Gegenteil, sagten 22% der Befragten, sie  beurteilen die Werbung sogar als positiv. Drei Viertel der Befragten wären sogar mit mehr Werbung einverstanden, solange der Zugang der Social Networks weiterhin kostenlos bleibt. Und: Die Werbung wird gut erinnert. „Dynamic Logic“ fand heraus, dass die Werbung auf Facebook mit 58% besser erinnert wird als im sonstigen Werbemarkt (39%).

Immerhin 13% der Befragten verfolgen aus Interesse an  Produkten und Sonderangeboten ihre Lieblingsmarken auf Facebook und verpassen so keine Neuigkeiten.

Das sind die Ergebnisse der Amerikanischen Studie. Doch sind auch die Schweizer dieser Meinung? Empfinden wir die Reklame als positiv oder gar störend? In der unteren Umfrage kann abgestimmt und im Kommentarfeld diskutiert werden.

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Werbung auf sozialen Netzwerken empfinde ich als…

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[via]

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Verweildauer und Traffic auf Social Networks steigen weiter an – auch in der Schweiz

Dienstag, Januar 26th, 2010

Kurzer Rückblick auf das Jahr 2008. Die User verbrachten in diesem Jahr etwa 3 Stunden pro Monat auf Social Networks. Im Jahr 2009 sind dies bereits 5,5 Stunden pro Monat.

Zu diesem Ergebnis gelangen die Marktforscher von Nielsen. Damit ist die Verweildauer insgesamt um 82% gestiegen.

Neben der Verweildauer steigt auch der Traffic immer weiter an. Gerade Facebook erreichte im Dezember 2009 bereits 206.9 Millionen Unique Visitors. Damit ist Facebook immer noch das beliebteste Social Network.

Quelle

Wie sieht es in der Schweiz aus?
Die Schweizer nutzen Facebook durchschnittlich 25 Minuten pro Tag. Auf den Monat hochgerechnet liegen wir also auch im durchschnittlich ermittelten Wert. Aktuell sind knapp 2 Millionen Schweizer auf der Plattform registriert. Wir sind gespannt, wie sich dies im Laufe des Jahres weiterentwickeln wird.


Quelle
[via1],[via2]

Wie siehst du das?

Hat sich deine Verweildauer auf Social Networks im Gegensatz zum Jahr 2008 auch erhöht?

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Hootsuite unterstützt nun auch WordPress

Donnerstag, Januar 14th, 2010

Wir stellten kürzlich das Microblogging-Tool Hootsuite vor. Dieses bietet seinen Usern nun auch die Integration des WordPress Accounts an. Welche Funktionen stehen dem Nutzer zur Verfügung?

Bereits seit längerer Zeit können Netzwerke wie Twitter, Facebook oder LinkedIn auf Hootsuite hinzugefügt und Nachrichten direkt an die verschiedenen Social Networks publiziert werden. Der Nutzer hat hier den Vorteil, ein Status-Update nur einmal verfassen zu müssen. Zusätzlich können diese Nachrichten terminiert oder auch nur auf einzelnen Social Networks veröffentlicht werden.

Hootsuite bietet nun allen WordPress Nutzern die Möglichkeit, diesen Account ebenfalls in die Oberfläche zu integrieren. Damit können selbst Blogposts über diese innovative Plattform einfach und schnell veröffentlicht werden. Wer regelmässig diverse Blogs liest, kann diese per Feed abonnieren.

Aber seht selbst:

Sind wir gespannt, welche weiteren Dienste noch angebunden werden, damit über diese zentrale Plattform diverse Social Media-Präsenzen bewirtschaftet werden können.

[via]

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Whitepaper: Social Networks – Plattformen und Potenziale

Montag, Januar 11th, 2010

Social Networks haben sich inzwischen vollständig etabliert und die Anzahl der Plattformen steigt weiterhin. Welches sind die relevantesten Netzwerke und welche Nutzungsmöglichkeiten bieten diese für den kommerziellen Einsatz? Das Whitepaper Social Networks – Plattformen und Potenziale liefert mit Hilfe von Zahlen und Fakten einen Überblick über den derzeitigen Markt und liefert Antworten auf oben genannte Fragen.

Zweifelsfrei bieten Social Networks zahlreiche Möglichkeiten für das Marketing. Jedoch ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich welches, je nach Zielgruppe, die relevanten Netzwerke darstellen und wie diese gewinnbringend eingesetzt werden können.

An wen richtet sich das Whitepaper?
Das Whitepaper richtet sich hauptsächlich an Marketing- und Kommunikationsverantwortliche von in der Schweiz ansässigen Unternehmen.

Auf welche thematischen Aspekte geht das Whitepaper ein?
Nach einer grundlegenden Einführung in das Thema Social Networks und der Klärung von relevanten Begriffen, liefert unser Whitepaper einen fundierten Überblick über die derzeit relevanten Social Networks. Dabei liegt eine Aufteilung auf die Bereiche internationale, nationale und Netzwerke für Jugendliche vor. Nutzerzahlen, Fakten und wichtige Informationen zu den einzelnen Netzwerken runden das Kapitel ab. Im letzten Abschnitt wird ein klarer Schwerpunkt auf die kommerzielle Nutzung und den damit verbundenen Marketingmöglichkeiten gelegt.

Bestellung des Whitepapers
Unser Whitepaper kann als:

  1. Broschüre
  2. PDF

bestellt werden.

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Weltkarte der Social Networks: Wo dominiert welches Soziale Netzwerk?

Montag, Januar 4th, 2010

WeltkarteSocialNetworksVerteilungTrafficReichweite

Interessante Landkarte der Social Networks: Die Weltkarte des italienischen Bloggers Vincenzo Cosenza zeigt die Popularitätsverteilung (Traffic) der bekanntesten Social Networks auf der Basis von Alexa und Google Trends. [via]

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Pitchengine – Ein Portal zur Verbreitung von Social Media Pressemitteilungen

Donnerstag, Dezember 31st, 2009

Pressemitteilungen sind für Firmen schon lange essentieller Bestandteil in der Öffentlichkeitsarbeit, um neue Produkte zu lancieren oder interessante News zu publizieren. Durch die stetige Weiterentwicklung des Web 2.0 ist diese Vorgehensweise allerdings oft nicht mehr zeitgemäß. Das Portal Pitchengine bietet den Nutzern die Erstellung und Verbreitung von Social Media kompatiblen Pressemitteilungen, die zeitgemäß sind.

Was ist Pitchengine?

Mit Hilfe von Pitchengine können Firmen ihre Pressemitteilungen verwalten und in diversen Social Networks wie Facebook als Social Media Pressemitteilung veröffentlichen. Pitchengine ist ein Presseportal, dass sich aktuellen Entwicklungen im Internet angepasst hat. Bereits bei der Programmierung von Pitchengine baute das Entwicklerteam vor allem auf Feedback und Ideen von externen Nutzern. Damit nutzten sie das Prinzip des Crowdsourcing.
Das Konzept des Unternehmens scheint sich bewährt zu haben. Bereits 13 000 Marken sind auf dem Portal registriert. Darunter namenhafte Unternehmen und Brands wie Dell, Matchbox, Puma und Zappos.

Screenshot Pitchengine
Quelle: Screenshot Pitchengine

Was ist das Besondere an Pitchengine?

Im Internet findet sich eine Vielzahl kostenpflichtiger und auch kostenloser PR-Portale. Pitchenginge hingegen konzentriert sich auf Social Media Pressemitteilungen. Diese weisen eine wesentlich höhere Multimedialität auf. So können die Journalisten ihre Mitteilungen mit Videos, Bildern oder auch Powerpoint Präsentationen anreichern.

Das Portal macht sich die Dynamik, sowie die viralen Effekte des Web 2.0 zu Nutzen. Das bedeutet, dass die Nachrichten die auf Pitchengine publiziert werden einfach mit den relevanten Journalisten, Bloggern und generell Online Influencern im Sozialen Netz geteilt werden können.
Der maßgebliche Traffic auf Pitchengine kommt von diversen Social Networks wie Twitter, Facebook, LinkedIn und auch von den Suchmaschinen Google, Bing sowie Yahoo.

Lohnt es sich Pitchengine zu testen?

Nahezu jede Firma oder Agentur kommt früher oder später in die Situation Pressemitteilungen zu verfassen. Pitchengine ist in der Grundversion kostenlos und bietet im Vergleich zu vielen kleineren Presseportalen eine größere Reichweite und einen deutlich höhere Aktualität.
Jedoch exisitiert Pitchengine derzeit nur für den englischsprachigen Raum. Es bleibt abzuwarten ob eine Deutsche Sprachversion lanciert wird.

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Ist friendster.com wirklich tot? Nutzerzahlen sprechen eine andere Sprache

Mittwoch, Dezember 23rd, 2009

Arbeiten ja grad an unserer zweiten Ausgabe des Whitepapers «Social Networking – Plattformen und Potenziale». Bei den Recherchen sind wir auf den Beitrag von ronorp.com gestossen:

Ein Internet-Archäologe ist bei seinen Recherchen auf einen aussergewöhnlichen Fund gestossen. Er hat eine Internet-Comunity, genannt Friendster, entdeckt, die anno 2004 noch als erfolgreichstes Social-Network galt, dann aber plötzlich vom Erdboden verschwunden ist. Sehr spannend

Hier das Video des «Archäologen»:


Internet Archaeologists Find Ruins Of ‘Friendster’ Civilization

Na ja, auch wenn der Video-Beitrag etwas überzeichnet scheint, so findet man doch wenig aktuelle Zahlen zur Plattform. friendster.com selbst publiziert folgende Zahlen, welche allerdings vom Januar oder August 2008 sind…:

  • Over 100 million registered users worldwide
  • Over 75 million registered users in Asia
  • Top 20 global website, serving 16 billion pages a month
  • Over 100,000 users register for Friendster every day
  • Top 5 in “user engagement” among global social network

Wirft man allerdings einen Blick in das interne Weblog, so zeigt sich einerseits, dass die Betreiber ziemlich aktiv und auch erfolgreich sind. Andererseits stösst man auch auf interessante Angaben zur Zahl der Nutzer:

With more than 115 million members worldwide, Friendster is a leading global online social network. Friendster is focused on helping people stay in touch with friends and discover new people and things that are important to them.

Auch wenn Facebook mit mehr als 350 Millionen Mitgliedern im Moment das grösste Social Network und friendster weniger als halb so gross ist, so würde ich friendster doch als eine der grösseren und sicher relevanten Plattformen taxieren. Es ist immer sehr einfach, immer nur auf die besten/grössten zu zeigen und gleichzeitig zu suggerieren, alle anderen seien schlecht(er).

Grüsse vom anderen Archäologen ;-)

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Marken üben in Sozialen Netzwerken oft eine grössere Anziehungskraft aus als Stars und Sternchen

Donnerstag, November 19th, 2009

Der Digital Brands Experience Report zeigt:  “Brands Are the New Celebrity”. Marken üben in Sozialen Netzwerken anscheinend eine grössere Anziehungskraft als Stars und Sternchen aus . Die Untersuchung kommt zu folgenden Ergebnissen:

  • 40 Prozent haben sich als Fan einer Marke bei Facebook oder MySpace eingetragen.
  • In 20 Prozent aller Tweets wird ein Markenname zitiert (!)

[via]

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Für 15- bis 29-Jährige sind Social-Networking-Plattformen nach E-Mail das primäre Kommunikationsmedium

Dienstag, November 17th, 2009

Das und noch viel mehr hat die aktuelle Digital Life Index von Microsoft Consumer & Online und Publicis herausgefunden:

Digitale Medien beherrschen den Alltag der Schweizer Bevölkerung aktuell zu 33 Prozent. So das Ergebnis des halbjährlich erfassten Digital Life Index von Microsoft Consumer & Online und Publicis.

Im Vergleich zur ersten Erhebung informieren sich 30 Prozent mehr der 30- bis 39-Jährigen primär mithilfe digitaler Medien. In der Gesamtbevölkerung sind es durchschnittlich 22 Prozent mehr. Für 15- bis 29-Jährige sind Social-Networking-Plattformen nach E-Mail das primäre Kommunikationsmedium. Knapp zwei Drittel der 20- bis 29-Jährigen beschäftigen sich in ihrer Freizeit am liebsten am Computer. Von den 15- bis 19-Jähringen vertreibt sich knapp die Hälfte die Zeit am liebsten mit dem Mobiltelefon.

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