Posts Tagged ‘Social Networks’

Mazda bahnt sich Weg durch soziale Netzwerke – Launch des M2 auf Facebook

Mittwoch, August 11th, 2010

Dass sich Kampagnen in sozialen Netzwerken wunderbar für die Einführung neuer Marken eignen, haben Autohersteller schon vor einiger Zeit herausgefunden. Nachdem bereits VW, BMW, Toyota und zuletzt auch Ford neue Modelle nicht wie gewöhnlich auf Fachmessen, sondern auf Facebook gelauncht haben, zieht Mazda jetzt nach und hat per Ende Juli auf Facebook die Launchkampagne zu ihrem neuen Einsteigermodell M2 gestartet.

Quelle

In der eigens entwickelten Facebook-Applikation ‚Driver Ville‘, welche an das extrem erfolgreiche ‚Farmville‘ angelehnt ist, interagiert der User mit seiner Spielfigur ‚Your Inner Driver‘. Diese kann der Spieler an persönliche Vorlieben anpassen und anschliessend mit ihr eine virtuelle Probefahrt im neuen Mazda 2 unternehmen, ‚Driver Bucks‘ gewinnen und damit den Bolliden virtuell pimpen. Mittels verschiedener Wettbewerbe können zudem Preise in der realen Welt gewonnen werden – vorerst jedoch nur in den USA. Was interessant klingt, konnte uns in der Realität jedoch noch nicht restlos überzeugen. Ob Mazda in Europa der Vorlage seiner amerikanischen Kollegen folgen wird, bleibt abzuwarten.

Konkreter sind die Pläne für das 20-jährige Jubiläum des Kult-Roadsters MX-5. Der japanische Autohersteller verlässt sich voll und ganz auf Social Media Kampagnen. So hat Mazda Deutschland auf Facebook einen virtuellen Autokorso gestartet, welcher am 18. September in Essen Realität werden und als längster Korso der Welt in die Rekordbücher eingehen soll. Zudem wurde die Facebook-Gemeinde dazu aufgefordert das ‚Facebook MX-5 Auto‘ zu wählen, welches dann im Rahmen des Weltrekordversuchs im Herbst vorgestellt werden soll.

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Studie: Die Mehrheit der Konsumenten verlässt sich bei Kaufentscheidungen auf Soziale Netzwerke

Mittwoch, Juli 28th, 2010

Gartner hat eine Umfrage unter fast 4′000 Konsumenten in zehn Schlüsselmärkten durchgeführt, mit dem Ziel, einzelne Gruppen zu identifizieren, die als Influencer eine Rolle spielen. Das Ergebnis ist der Report “User Survey Analysis: Consumer Marketing Using Social Network Analysis, Worlwide 2010″:

Entscheidende Rollen
“Unsere Umfrage-Ergebnisse zeigten, dass ein Fünftel der Konsumenten sich aus den Typen “Verkäufer”, “Bindeglied” und “Experte” zusammensetzen. Diese drei Rollentypen beeinflussen zu einem großen Teil 74 Prozent der Kaufentscheidungen”, erklärt Nick Ingelbrecht, Research Director bei Gartner. “Die sogenannten Verkäufer und Bindeglieder sind die effektivsten Beeinflusser und die wichtigste Gruppe für gezieltes Social Network-Marketing.” Die “Bindeglieder” stellen eine Brückenfunktion zwischen verschiedenen Gruppen von Menschen her, da sie zahlreiche Kontakte zu verschiedenen Sozialgruppen besitzen. Bei den “Verkäufern” handelt es sich ebenfalls um User die viele Sozialkontakte haben und andere Menschen leicht überzeugen können, in bestimmten Weisen zu handeln oder eben Produkte zu kaufen. Die “Experten” sind zwar eine wichtige Gruppe, jedoch für die Vermarkter nicht unbedingt hilfreich, da sie zwar Expertenwissen besitzen, aber dieses im Gegensatz zu den anderen Rollentypen nicht unbedingt gezielt zugunsten der Firmen oder Produkte einsetzen.  Neben diesen drei wichtigen Gruppen machten die Gartner-Analysten weiters die Rollen “Unabhängiger” und “Suchender” aus. Zwei Drittel der analysierten User konnten jedoch nicht klassifiziert werden.

Beziehungsarbeit
Für Marketer ist die Unterscheidung in diese verschiedenen Klassifikationstypen jedoch entscheidend, da ein “Unabhängiger” anders auf die Marketingstrategien reagieren wird als beispielsweise ein “Bindeglied”. “Unternehmen die soziale Netzwerke nutzen wollen, sollten über einen längeren Zeitraum Beziehungen zu diesen Schlüsselgruppen aufbauen. Dadurch können die am besten geeignetsten Einzelpersonen mit der richtigen Information, den geeigneten Produkten und einer zielgerichteten Promotion in einem kosteneffektiven Weg angesprochen werden”, so Ingelbrecht weiter. “Einzelhändler, die kleine Geschäfte führen, haben das bereits instinktiv umgesetzt, indem sie sich darüber bewusst waren, dass diese VIP-Kunden nicht nur die neuen Produkte kaufen, sondern diese auch an ihre Freunde weiterempfehlen.”

Welcher Typ sind Sie? Verkäufer, Bindeglied, Experte, Unabhängige/r oder Suchennde/r?

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Augmented Reality – Wenn die Realität mit dem Internet verschmilzt. Einige Beispiele.

Dienstag, März 23rd, 2010

Mit der entsprechenden Software ist ein Smartphone in der Lage, im Web gespeicherte Informationen über ein Objekt abzurufen und einzublenden. Mögliche Anwendungen dieser ‚Augmented Reality‘ sind virtuelle Schilder oder Etiketten, die anhand einer Maske über reale Gegenstände gelegt werden und das spezifische Objekt näher beschreiben. Diese Angaben werden, sobald das Gerät die aktuellen Daten mit dem Internet verglichen hat, beinahe in Echtzeit aufgebaut und angezeigt.



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Die Idee hinter der ‚erweiterten Realität‘ ist relativ simpel – man steht vor einem Objekt und möchte aus dem Internet weitere relevante Informationen über dieses erhalten. Sei dies nun der Preis einer Uhr in der Vitrine eines Juweliers, die Miete für eine ausgeschriebene Wohnung, die Anzahl freier Betten in einem Hotel oder eine ausgeschriebene Aktion in einem Kaufhaus. Smartphones sind dank ihrer Ausstattung in der Lage, den eigenen Standort zu bestimmen, die Blickrichtung zu erfassen, Bilder zu erkennen und gleichzeitig Daten aus dem Internet abzurufen und zu verarbeiten. Die Online Enzyklopädie Wikipedia oder der virtuelle Globus Google Earth bieten sich beispielsweise als geradezu perfekte Datenquellen an, da sie bereits Informationen wie Koordinaten, Fotos und Beiträge einer Community in sich vereinen.

Anwendungen

Für iPhones und Android Handys gibt es bereits eine Vielzahl an Applikationen, die dem Benutzer für eine spezifische Umgebung oder eine Situation genau diejenigen Informationen zur Verfügung stellen können, die für ihn relevant sind. Für die Bilderkennung hat Google beispielsweise schon eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, Weinetiketten oder Büchern in einer Datenbank gespeichert. Weitere Objekte wie CD’s, DVD’s, Plakate oder Lebensmittel im Supermarkt werden durch die Identifikation der Strichcodes bereits in anderen Diensten unterstützt. Google spielt offenbar mit dem Gedanken, in Zukunft auch Gesichter, Tiere und Pflanzen anhand der Bilderkennung identifizieren zu können. Als Grundlage für den Abgleich von Gesichtern können Profile auf Social Networks dienen – Flora und Fauna könnten anhand von Einträgen auf Wikipedia identifiziert werden. Auch in der Wahl des Anzeigegeräts ist eine Weiterentwicklung denkbar. Eine Integration in Windschutzscheiben von Fahrzeugen, in Brillen oder Kontaktlinsen würde den Komfort für den Nutzer deutlich erhöhen.

Layar Mobile – Augmented Reality Browser

Trailer Gunman - Augmented Reality Shooter

Augmented Hyper Reality – Studie

Fazit

Die Möglichkeit der Verbindung von realen Objekten und virtuellen Informationen und Inhalten ermöglicht neue Anwendungen in vielen Bereichen. Ob als Reiseführer, Navigationsgerät, Planungssoftware oder als Orientierungshilfe für Soldaten, welche sich auf unbekanntem Territorium bewegen – Augmented Reality ermöglicht das Aufrechterhalten eines permanenten Flusses an Zusatzinformationen, welche sonst nicht ohne Weiteres und nur mit einem erheblich höheren Aufwand zugänglich wären.

Quelle: NZZ am Sonntag / 14. März 2010-03-23

Siehe auch: Layar Mobile, Gunman, Wikitude, Mobeedo, Augmented Reality auf Wikipedia

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Der Einfluss und die Macht der Blogger am Beispiel Russland

Freitag, März 19th, 2010

In meinen Unterrichtseinheiten, z.B. im CAS Online Communication & Marketing an der HSLU, frage ich die Studierenden immer wieder nach dem Einfluss von Blogs, respektive nach deren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Implikationen.

Häufig wissen die Studenten nicht wirklich eine Antworte auf diese Frage und argumentieren, es interessiere sich doch niemand für die Online-Tagebücher von Katzenliebhabern und es gäbe sowieso viel zu viele solcher Blogs und auch die Qualität sei meistens mangelhaft. Und überhaupt…

Irgendwie scheint es so, als hätten immer noch erst wenige die Bedeutung sowie Relevanz von Weblogs erkannt, deren Wirkungsmechanismen verstanden und die Mehrheit vertritt noch immer die gleiche Meinung wie einst Herr von Matt, welcher die Blogs als „Klowände des Internets“ bezeichnet hat

Ich bin noch immer erstaunt darüber, wie beständig und wie nachhaltig diese negative Meinung verbreitet ist. Natürlich zeige ich dann im Unterricht viele Fallbeispiele und erkläre die Wirkungszusammenhänge von Blogs, und leiste noch immer Aufklärungsarbeit. Oder ich versuche es zumindest ;-) .

Ein weiteres illustratives Beispiel, unter vielen anderen natürlich, ist die Situation in Russland. Dort übernehmen kritische Blogger Aufgaben der gleichgeschalteten Presse sowie der korrupten Ordnungshüter und decken gnadenlos Missstände auf. Der Artikel „Blogger rütteln Russland auf“ aus der NZZ am Sonntag vom 14. März 2010 zeigt beispielhaft, wie sich durch Blogs und Social Media wie Facebook die Machtverhältnisse tendenziell verlagern können.

Blogs und Social Networks beeinflussen Meinungen, in der Politik oder beim Kauf. Dieser Trend wurde bereits mehrfach bewiesen und dürfte sich in Zukunft kaum abschwächen… Die neue Disziplin im Marketing könnte daher schon bald „Social Influence Marketing“ heissen…

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Womanity.com – Das neue Frauen- Netzwerk von Thierry Mugler

Donnerstag, März 11th, 2010

Die Kosmetikmarke „Clarins“ wurde 1954 gegründet und erreichte im Jahr 2009 einen Jahresumsatz von 300 Millionen Euro. Mit den Parfüms von Thierry Mugler haben sie sich einen weiteren Erfolg und einen kreativen Mann an Bord geholt. Thierry Mugler ist heute nämlich eine  der renommiertesten Parfümmarken und wird in über 122 Ländern verkauft.

Know how und Mut haben die Marke so weit nach oben gebracht und genau so mutig und kreativ setzt sie sich nun in den Social Networks fest. Doch Thierry Mugler nutzt nicht einfach „nur“ Twitter und Facebook. Er hat ein eigenes Netzwerk erschaffen, welches sich WOMANITY nennt.

Am 8. März 2010, pünktlich zum Weltfrauentag, wurde die Website womanity.com eröffnet und lädt Frauen zum Austausch ein. Das Forum ist in 6 Sprachen (Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch) abrufbar und bietet somit Frauen verschiedenster Länder und Kontinenten eine Plattform.


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Rechtecke mit Zitaten, Fotos, Videos oder Texten machen neugierig und mit einem einfachen Klick kann man sich durch diese Mitteilungen wühlen. Das Thema? Was bedeutet Weiblichkeit?

Zu dieser Frage kann jede Frau ihre eigene Antwort verfassen und online stellen. Nach einer kurzen Überprüfung wird sie veröffentlicht und so entsteht diese bunte Plattform voller Poesie, Kunst und Humor. Mit dieser ungewöhnlichen aber cleveren Form von Crowdsourcing holt sich Clarins Inspiration und Ideen. Für neue Duftkreationen können die Inputs verschiedenster Frauen zwar eher nicht gebraucht werden, dafür aber umso mehr fürs Marketing. Womanity zeigt nämlich das echte und unverfälschte Frauenbild und so lernt Clarins die eigene Zielgruppe und ihre Bedürfnisse besser kennen.

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iStrategy2010, Berlin: Review oder einfach «moving away from campaigns to constant engagement»

Mittwoch, Februar 24th, 2010

Mehr oder weniger zufällig durfte ich kürzlich im Namen der HSLU die zweitägige iStrategy2010 in Berlin besuchen. Dieser Event soll auf internationaler Ebene verschiedene Grossunternehmen wie zum Beispiel Coca Cola, Lego, Dell, Cisco, Ericsson, Nokia, Redbull, Microsoft, Reebok, Starbucks, Rolex (um nur einige namhafte Beispiele zu nennen) zusammenbringen, um sich über aktuelle Entwicklungen im Web, insbesondere im Bereich Social Media, auszutauschen. Der Anlass fand im schönen Radisson Blu statt. Nachfolgend meine Impressionen:

1. Präsentation von Coca Cola – «moving away from campaigns to constant engagement»

Die beste Präsentation war gleich die erste. Und zwar diejenige von Michael Donnelly, Group Director Worldwide Interactive Marketing Coca-Cola. Der Titiel des Referats: Coke’s “Fans First” Approach in Social Communities. Die Präsi kann hier auf Slideshare eingesehen werden. Herr Donnelly präsentierte die Social Media-Strategie von Coca Cola und machte einige treffende Aussagen. Diese Aussage auf dem nachfolgenden Slide avancierte zum Beispiel später zum Leitspruch der Konferenz: «moving away from campaigns to constant engagement».

Eine zweite schöne Aussage, welche auf der nachfolgenden Folie zu finden ist, lautet in etwa: «Fish Where The Fish Are …». Donnelly zeigte dann noch einige schöne Anwendungsbeispiele. Zudem zeigte er schön auf, wie Coca Cola lokale Initivativen über “Tabs” abwickelt, respektive alles auf einer Fanpage zusammenführt, um einen maximalen Reach zu erzielen. Ob diese Strategie richtig ist oder nicht, ist vermutlich abhängig vom Produkt. Er zeigte auch noch auf, wie sie alle Feeds von anderen Quellen (z.B. Twitter etc.) auf Facebook zusammenführen – und meinte dann noch «Social Media is a Country»… Wichtig sei auch, dass genügend Ressourcen für die Bewirtschaftung und das Monitoring der Social Media-Aktivitäten eingesetzt werden, da häufig “Trittbrett-Fahrer” versuchten, auf den grossen Fanpages durch bestimmte Einträge “Traffic zu stehlen”… Zum Schluss stand er (sehr nahbar) in der anschliessenden Q&A-Session Red und Antwort.

In der anschliessenden Panel-Diskussion kam die Frage nach der Erfolgs-Messung und dem ROI auf… Wie immer. Dabei gab es wieder einige schöne Aussagen. So gebe es etwa nicht allgemeingültige Metriken, sondern jedes Unternehmen muss seine eigenen Kennzahlen erarbeiten – und vor allem auf die eigenen, aktuellen Ziele adaptieren. Die Herausfoderung sei es, Metrics zu definieren, welches das Management auch verstehe…

Zur Relativität der Kennzahlen gab es ein weiteres schönes Beispiel: Wenn ein Unternehmen zum Beispiel 10′000 Fans hat, kann man sich fragen: Ist das viel? Ist das wertvoll? Diese Fragen können nur beantwortet werden, wenn man die Dynamiken auf z.B. Facebook aufzeigt. Wenn das Unternehmen beispielsweise einen Pinnwand-Eintrag macht, reagieren vielleicht 1% mit einem “i like”. Das sind nur 100 Stück, und das ist doch irgendwie sehr wenig. Doch man muss bedenken, dass jeder Facebook User im Schnitt 200 Freunde hat – also werden so potenziell ca. 20′000 Personen erreicht. Und der Absender ist in diesem Fall zusätzlich ein Freund, und denen glaubt man bekanntlich am meisten. Also ist das virales Empfehlungsmarketing in Reinkultur – und der tatsächliche Wert der 10′000 Fans wird erst mit diesem Beispiel so richtig nachvollziehbar.

Im Panel-Gespräch gab Anders  Kyhlstedt von www.booli.se noch einen schönen Tipp, wie man mit Bloggern «arbeiten» und diese involvieren kann: (sry für meine Klauenschrift ;-) ).

2. MeetTheBoss.tv mit Kerry Bridge, Global Digital Media Communications Manager, Dell

Im MeetTheBoss.tv-Interview wurde Kerry Bridge von Dell befragt, wie der Computer-Hersteller mit Social Media umgeht. Ihre wichtigsten Statements können hier nachgelesen werden. Jedenfalls gewährte sie einen sehr spannenden Blick hinter die Kulissen. Interessant fand ich, dass bei Dell mehr als 100 Personen die diversen Twitter Channels betreuen.

Geblieben ist mir auch ihre Anmerkung zur Frage, “Warum sollten Unternehmen in/mit Social Media aktiv werden?”. Ihre Antwort darauf: “Das ist die falsche Frage”. Die Frage muss lauten: “Was sind unsere Business-Ziele, z.B. im Q1, und wie können wir Social Media am besten einsetzen, um diese Ziele zu erreichen?” Social Media muss dazu beitragen, bestimmte Ziele zu erreichen. Und nicht umgekehrt.

3. Make money from social networks – Ralf Ahamer, CMO bei XING

Besonders gefiel die Präsentation von Ralf Ahamer, seines Zeichens CMO bei Xing, über die Monetarisierung von Social Networks. Seine Präsentation war richtig gut. Interessant fand ich seine Formel, wie man den Wert von Social Networks bestimmen kann. Und zwar so:

Value social network = Registered Members X Activity

Einleuchtend auch seine Unterscheidung zwischen dem kalten und warmen Internet. Schliesslich würden die User bei Xing nicht für Informationen per se bezahlen, sondern für den Kontext der Informationen.

Zum Schluss rief er noch die Frage auf, warum IKEA eine eigene, flash-basierte… Community lanciert, wenn es doch auf Xing 2′000 registrierte Mitarbeiter gäbe, und auf Facebook über 90′000 Fans anzutreffen seien. Denn: “¾ of all brand communities fail”. Und gemäss seiner Formel sei es nicht einfach, genügend User mit ausreichend Aktivität zu gewinnen. Er räumte dann aber auch ein, dass die Leute bei IKEA vermutlich schon wissen, was sie tun und auch genügend User erreichen werden.

4. Das Abendprogramm

Der Workshop an diesem Tag war eher dürftig, wie derjenige vom nächsten Tag übrigens auch… Das Abendessen hingegen, mit einer treffenden Comedy-Einlage, konnte sich sehen lassen. Als dann die Veranstalter zu “Free Drinks at the Bar!” aufriefen, war es um die zahlreich erschienenen Schweden geschehen…

5. «42 – The Answer to the Ultimate Question of Life, the Universe, and Everything», Präsentationen von Alex Mecklenburg und Nicole Yershon, Ogilvy

Persönliches Highlight der ganzen Veranstaltung war für mich die Vorstellung von Alex Mecklenburg von Ogily. Sie illustrierte eindrücklich, wie sich heute die «Agency 2.0» aufstellen muss. Ihre bezeichnende Aussage dazu: «Digital is not a disciplin. Digital is not a Unit in a Agency. Digital is a way of Thinking!”. Die nachfolgende Grafik unterstreicht diese kernige Aussage wunderbar. Digital gehört ins Zentrum einer Agentur. Digital wird zum Herzen einer Agentur. An dieser Stelle drängt sich natürlich die Frage auf, ob auf Unternehmensseite ähnliche Tendenzen vorhanden sind.

Spannend auch, wie Ogilvy mit BrainZ.com mit einer eigenen Crowdsourcing-Plattform arbeitet. Und beinahe schon furchterregend ist, wie die Agentur ihre Mitarbeiter auf “digital” trimmt. Und wer nicht mitmacht, der hat mittelfristig keine Berechtigung in der Agentur… (Migrate out).

Sie zeigte zum Schluss auf, wie sich die Agentur der Zukunft, also die Agency 2.0, aufstellen muss, um für für den Markt gerüstet zu sein.

Nicole Yershon zeigte dann noch einige interessante Cases und, wie die Agentur im Rahmen eines “Labs” mit Kunden arbeitet.

6. Résumé

Alles in allem ein gelungene Veranstaltung, mit einigen inspirierenden Referaten – aber nicht unbedingt sehr viel Neues. Wie so oft. Interessant dürfte die Veranstaltung vor allem für Mitarbeiter von international agierenden Unternehmen sein, die sich untereinander austauschen möchten. Die Organisation war einwandfrei, die Organisatoren und die gesamte Entourage zuvorkommend, allerdings zum Teil etwas gar “freundlich” – wurden die Teilnehmer doch etwas gar früh und mit ziemlichem Nachdruck auf den nächsten Event im Oktober in London “aufmerksam” gemacht…

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Studie über Akzeptanz von Werbung in Social Networks

Dienstag, Februar 2nd, 2010

Das Forschungsunternehmen „Dynamic Logic“ produzierte in seiner Studie „Ad Reactions 2009“ erstaunliche Zahlen: 2000 Personen wurden befragt, ob sie Werbung auf Facebook, Myspace oder Twitter als störend empfinden. Im Gegenteil, sagten 22% der Befragten, sie  beurteilen die Werbung sogar als positiv. Drei Viertel der Befragten wären sogar mit mehr Werbung einverstanden, solange der Zugang der Social Networks weiterhin kostenlos bleibt. Und: Die Werbung wird gut erinnert. „Dynamic Logic“ fand heraus, dass die Werbung auf Facebook mit 58% besser erinnert wird als im sonstigen Werbemarkt (39%).

Immerhin 13% der Befragten verfolgen aus Interesse an  Produkten und Sonderangeboten ihre Lieblingsmarken auf Facebook und verpassen so keine Neuigkeiten.

Das sind die Ergebnisse der Amerikanischen Studie. Doch sind auch die Schweizer dieser Meinung? Empfinden wir die Reklame als positiv oder gar störend? In der unteren Umfrage kann abgestimmt und im Kommentarfeld diskutiert werden.

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Werbung auf sozialen Netzwerken empfinde ich als…

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Verweildauer und Traffic auf Social Networks steigen weiter an – auch in der Schweiz

Dienstag, Januar 26th, 2010

Kurzer Rückblick auf das Jahr 2008. Die User verbrachten in diesem Jahr etwa 3 Stunden pro Monat auf Social Networks. Im Jahr 2009 sind dies bereits 5,5 Stunden pro Monat.

Zu diesem Ergebnis gelangen die Marktforscher von Nielsen. Damit ist die Verweildauer insgesamt um 82% gestiegen.

Neben der Verweildauer steigt auch der Traffic immer weiter an. Gerade Facebook erreichte im Dezember 2009 bereits 206.9 Millionen Unique Visitors. Damit ist Facebook immer noch das beliebteste Social Network.

Quelle

Wie sieht es in der Schweiz aus?
Die Schweizer nutzen Facebook durchschnittlich 25 Minuten pro Tag. Auf den Monat hochgerechnet liegen wir also auch im durchschnittlich ermittelten Wert. Aktuell sind knapp 2 Millionen Schweizer auf der Plattform registriert. Wir sind gespannt, wie sich dies im Laufe des Jahres weiterentwickeln wird.


Quelle
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Wie siehst du das?

Hat sich deine Verweildauer auf Social Networks im Gegensatz zum Jahr 2008 auch erhöht?

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Hootsuite unterstützt nun auch WordPress

Donnerstag, Januar 14th, 2010

Wir stellten kürzlich das Microblogging-Tool Hootsuite vor. Dieses bietet seinen Usern nun auch die Integration des WordPress Accounts an. Welche Funktionen stehen dem Nutzer zur Verfügung?

Bereits seit längerer Zeit können Netzwerke wie Twitter, Facebook oder LinkedIn auf Hootsuite hinzugefügt und Nachrichten direkt an die verschiedenen Social Networks publiziert werden. Der Nutzer hat hier den Vorteil, ein Status-Update nur einmal verfassen zu müssen. Zusätzlich können diese Nachrichten terminiert oder auch nur auf einzelnen Social Networks veröffentlicht werden.

Hootsuite bietet nun allen WordPress Nutzern die Möglichkeit, diesen Account ebenfalls in die Oberfläche zu integrieren. Damit können selbst Blogposts über diese innovative Plattform einfach und schnell veröffentlicht werden. Wer regelmässig diverse Blogs liest, kann diese per Feed abonnieren.

Aber seht selbst:

Sind wir gespannt, welche weiteren Dienste noch angebunden werden, damit über diese zentrale Plattform diverse Social Media-Präsenzen bewirtschaftet werden können.

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Whitepaper: Social Networks – Plattformen und Potenziale

Montag, Januar 11th, 2010

Social Networks haben sich inzwischen vollständig etabliert und die Anzahl der Plattformen steigt weiterhin. Welches sind die relevantesten Netzwerke und welche Nutzungsmöglichkeiten bieten diese für den kommerziellen Einsatz? Das Whitepaper Social Networks – Plattformen und Potenziale liefert mit Hilfe von Zahlen und Fakten einen Überblick über den derzeitigen Markt und liefert Antworten auf oben genannte Fragen.

Zweifelsfrei bieten Social Networks zahlreiche Möglichkeiten für das Marketing. Jedoch ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich welches, je nach Zielgruppe, die relevanten Netzwerke darstellen und wie diese gewinnbringend eingesetzt werden können.

An wen richtet sich das Whitepaper?
Das Whitepaper richtet sich hauptsächlich an Marketing- und Kommunikationsverantwortliche von in der Schweiz ansässigen Unternehmen.

Auf welche thematischen Aspekte geht das Whitepaper ein?
Nach einer grundlegenden Einführung in das Thema Social Networks und der Klärung von relevanten Begriffen, liefert unser Whitepaper einen fundierten Überblick über die derzeit relevanten Social Networks. Dabei liegt eine Aufteilung auf die Bereiche internationale, nationale und Netzwerke für Jugendliche vor. Nutzerzahlen, Fakten und wichtige Informationen zu den einzelnen Netzwerken runden das Kapitel ab. Im letzten Abschnitt wird ein klarer Schwerpunkt auf die kommerzielle Nutzung und den damit verbundenen Marketingmöglichkeiten gelegt.

Bestellung des Whitepapers
Unser Whitepaper kann als:

  1. Broschüre
  2. PDF

bestellt werden.

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