Posts Tagged ‘Social Networking’

Geo Tagging auf Facebook

Dienstag, Mai 11th, 2010

Zum Start seines neuen Standort-Features kooperiert das größte soziale Netzwerk mit den Burger-Bratern von McDonalds.


Geo Tagging

Ein aktueller Hype bei sozialen Netzwerken heißt Geolokalisierung. Schon bisher ist es ja möglich, sich via Handy ein Restaurant oder ein Geschäft in der Nähe anzeigen zu lassen. Nutzer von Diensten wie Foursquare oder Gowalla können außerdem ihren Freunden oder gleich aller Welt mitteilen, wo sie sich gerade aufhalten.

„Food Item via Status Comments“

Noch in diesem Monat soll Facebook es laut dem Bericht von Advertising Age ermöglichen, dass Mitglieder über ihre Statusmeldungen in einer Filiale von McDonalds einchecken. Das Update könnte dann mit einer Produktplatzierung verbunden werden. Zum Beispiel könnte in der Statusmeldung stehen, was für ein Burger bestellt wurde.
Verkaufsförderung

Der Aspekt des Brandings ist relativ hoch, da die Location (Bsp.Restaurnts, Hotels etc.)bei welcher der User gerade ist von allen seinen Freunden gesehen werden kann. I. Derzeit ist unklar ob Facebook Geld für die Integration der Applikationen verlangt, oder aber ob es in diesem Falle mit einem Media-Einkauf im Falle von McDonald’s verbunden ist. Ebenfalls noch nicht bekannt ist, wann die Funktion für alle Entwickler geöffnet wird. Aber es kann ja nichts schaden, wenn man sich schon heute ein paar Gedanken zu möglichen Geolocation-Apps fürs eigene Unternehmen macht.

Datenschützer warnen indessen vor dem Feature, da noch mehr private Daten von Nutzern im Internet landen würden.

Via

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Mobile Social Networking immer beliebter

Dienstag, März 9th, 2010

Eine amerikanische Studie von Ruder Finn bestätigt: Während 91% der Nutzer eines Mobiltelefons sich regelmässig mit diesem in einem Sozialen Netzwerk austauschen, tun dies bei den Desktop-User nur 79%.

Mobile Geräte gewinnen an Einfluss
Wie es scheint, gewinnen Smartphones zusehend an Bedeutung, auch wenn es darum geht, aktuelle Geschehnisse mit seiner sozialen Umwelt auszutauschen. Während täglich 2.7 Stunden posten 45% der untersuchten User Kommentare auf Social Newtork Sites, 43% unterhalten sich mit Freunden und 40% teilen allgemeine Inhalte wie beispielsweise Fotos mit. Das Mobiltelefon wird nach Aussage von Kathy Bloomgarden, Co-CEO von Ruder Finn, je länger je mehr zum zentralen Instrument wenn es darum geht, das eigene Leben zu organisieren.
Ausserdem sind Smartphones dank neuer Technologien beinahe überall einsatzbereit, flexibel in ihrem Anwendungsbereich und ein ideales Werkzeug wenn es darum geht, schnell zu handeln. Infolgedessen ist man mit der Bearbeitung von Aufgaben oder dem Teilen von Inhalten mit Freunden nicht mehr an einen Desktop und somit auch nicht mehr an einen Ort gebunden – ausser es handelt sich um grössere Volumina von Daten.

Weitere Erkenntnisse
Die wichtigsten Anreize für die mobile Nutzung des Webs sind neben dem Spitzenreiter „Socializing“ die Kategorien „Have Fun“, „Learning“, „Business“, „Advocate“, „Personal Expression“ und „Shopping“. Obwohl gerade beim Thema Social Media und Social Networks eine deutliche Zunahme von Traffic auszumachen ist, sollte man die Nutzung nicht nur auf diesen Anwendungsbereich und die damit verbundenen Motive reduzieren. Die Frage der Zugänglichkeit spielt sicherlich eine ebenso entscheidende Rolle, da erschwingliche Mobilfunkverträge, schnelle Mobilnetze, optimierte Websites, massgeschneiderte Apps und leistungsstarke Geräte die Grundlage für die mobile Nutzung sind.

Fazit
Sarah Perez bringt es in ihrem Kommentar zur Studie von Ruder Finn treffend auf den Punkt: „The mobile web allows social networks to overcome their more “geeky” stigma of days past.“ Das mobile Internet ist nicht mehr nur ein Kanal der Computerfreaks und Streber, sondern bedient in zunehmender Ausprägung auch die Durchschnittsgesellschaft – und mausert sich langsam aber sicher zum Massenmedium.

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Facebook-Benutzer übernehmen Markenaufbau und -Pflege durch Empfehlungen

Dienstag, Februar 16th, 2010

Das Social Network „Facebook“ spielt bei der Anbahnung und dem Aufbau des Kontakts zwischen Individuen und Marken eine relevante Rolle.

Wie eine Umfrage von Innofact Hamburg ergeben hat, hat Facebook einen entscheidenden Anteil am Aufbau von Marken. Die Umfrage, welche im Jahr 2010 mit rund 1‘000 Personen durchgeführt wurde, ergab, dass 60 % aller Nutzer durch Facebook mit neuen Marken oder Produkten von Unternehmen in Kontakt getreten sind – sei dies durch einen Beitritt als „Fan“ (27%) oder als Mitglied einer Gruppe (21%). Rund 10% der befragten Personen gaben an, dass sie schon Markenbezogene Inhalte an ihre Freunde weitergegeben haben.

28% der Befragten bestätigen, dass die Facebook-Präsenz und die damit entstandene Interaktion das Markenimage verbessert. Besonders gross war dieser Effekt, wenn die entsprechende Empfehlung von Freunden ausgegangen ist.Die Herkunft einer Werbebotschaft und die Beziehung zwischen den Individuen spielen innerhalb von Facebook offenbar eine entscheidende Rolle wenn es darum geht, einen Inhalt wirkungsvoll zu verbreiten.

Fazit: Marken müssen einfach auf Facebook präsent sein, denn es dient ihrem Image.

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Google Buzz

Freitag, Februar 12th, 2010

Was ist Google Buzz?

Wer einen Facebook- oder Twitter-Account hat, kann  ein Lied von Informationsfluten singen. Dazu kommen Dienste wie Flickr, Myspace oder Xing. Google hat sich zum Ziel genommen, diesen Überfluss an Mitteilungen  in den Griff zu kriegen und deshalb die Anwendung „Google Buzz“ entwickelt. Google Buzz wird im Gmail- Account integriert und funktioniert sehr simpel und nach dem aus Social Networks hinlänglich bekannten Prinzip: Bilder, Links, Videos und andere Nachrichten werden ausgetauscht und angezeigt. Die Idee der Integration mehrerer Accounts in einem ist an sich nicht neu – das können auch friendfeed & Co. Was Google Buzz von herkömmlichen Tools unterscheidet: Buzz ist lernfähig und versucht, dem User bei der Unterscheidung von Wichtigem und Unwichtigem zu helfen, sprich, die Informationsflut in den Griff zu bekommen.

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Google Buzz Mobile

Google Buzz kann ausserdem vom Mobiltelefon aus benutzt werden und bietet verschiedene Tools wie zum Beispiel „Google Maps online“ an. Dem User wird so die Möglichkeit geboten, seinen Standort auf Buzz mitzuteilen, eine Funktion die man bereits von anderen location based mobile social networking Diensten wie Foursquare oder Gowalla kennt.

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Erste Kritik an Google Buzz

Die Autoren der  Website „Silicon Alley Insider“ erkannten ein Problem, betreffend Privatsphäre der Benutzer. Buzz erstellt nämlich eine Liste von den Personen, mit denen man chattet oder Mailkontakt hat. Diese Liste ist durch Einträge für alle ersichtlich, die elektronischen Umgang miteinander pflegen. Auf diese Weise sieht ein Chef, ob einer seiner Angestellten Kontakt mit der  Konkurrenz hat oder die Ehefrau findet heraus, dass Ihr Mann mit seiner Ex- Frau chattet.

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Die ersten Minuten mit Buzz

Google Buzz hatte ich gestern schnell installiert und freute mich auf Nachrichten von Freunden. Nachdem ich bei den meisten Kontakten den „Verfolgen“- Button  wählte, wartete ich gespannt. Auch heute warte ich noch auf Bilder oder Ähnliches. Mein Problem ist leider, dass ich zu wenige Kontakte habe, die Gmail benutzen. Vielleicht braucht Google Buzz aber auch einfach noch etwas Zeit, um bekannter zu werden.

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Twitterzitate:

@Davejazz na ja, ich weiss noch nicht so recht was man davon halten soll! Mir ist #Twitter sympathischer!

@_annubis_ Also ich finde dieses Google Buzz genauso ein Schnellschuss wie das Google Wave. Sind wir eigentlich gratis Betatester?

@Ralphbolliger Google Buzz? Ein kleiner unwesentlich erscheinender Teil von Google’s grossen Plänen.

@Ralea nett gedacht aber es wird wohl noch einige Zeit dauern bis es eine echte Konkurrenz zu Facebook und Co ist…

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Whitepaper: Social Networks – Plattformen und Potenziale

Montag, Januar 11th, 2010

Social Networks haben sich inzwischen vollständig etabliert und die Anzahl der Plattformen steigt weiterhin. Welches sind die relevantesten Netzwerke und welche Nutzungsmöglichkeiten bieten diese für den kommerziellen Einsatz? Das Whitepaper Social Networks – Plattformen und Potenziale liefert mit Hilfe von Zahlen und Fakten einen Überblick über den derzeitigen Markt und liefert Antworten auf oben genannte Fragen.

Zweifelsfrei bieten Social Networks zahlreiche Möglichkeiten für das Marketing. Jedoch ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich welches, je nach Zielgruppe, die relevanten Netzwerke darstellen und wie diese gewinnbringend eingesetzt werden können.

An wen richtet sich das Whitepaper?
Das Whitepaper richtet sich hauptsächlich an Marketing- und Kommunikationsverantwortliche von in der Schweiz ansässigen Unternehmen.

Auf welche thematischen Aspekte geht das Whitepaper ein?
Nach einer grundlegenden Einführung in das Thema Social Networks und der Klärung von relevanten Begriffen, liefert unser Whitepaper einen fundierten Überblick über die derzeit relevanten Social Networks. Dabei liegt eine Aufteilung auf die Bereiche internationale, nationale und Netzwerke für Jugendliche vor. Nutzerzahlen, Fakten und wichtige Informationen zu den einzelnen Netzwerken runden das Kapitel ab. Im letzten Abschnitt wird ein klarer Schwerpunkt auf die kommerzielle Nutzung und den damit verbundenen Marketingmöglichkeiten gelegt.

Bestellung des Whitepapers
Unser Whitepaper kann als:

  1. Broschüre
  2. PDF

bestellt werden.

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Mobile Social Networking – zwei neue Plattformen

Freitag, November 20th, 2009

Mobile Social Networking ist vermutlich einer der grossen nächsten Trends. Jetzt gibt es zwei neue spannende Plattformen:

1.Bobba Bar – Sulake lädt in mobile virtuelle Bars

bobbabar

Bobba Bar ist eine virtuelle Bar für Mobiltelefone, und damit eine Applikation. Betrieben wird die Plattform von keiner geringeren Firma als Sulake, erfolgreiche Betreiberin der virtuellen Community Habbo. Die Applikation kann im App Store sowie in Nokias OVI Store, bei GetJar und auf www.bobba.com bezogen werden.

Beim virtuellen Barbesuch kann sich der Nutzer mit anderen unterhalten. Sein Avatar lässt sich dafür anhand einer Vielzahl von Gesichtern, Körpern, Frisuren, Hauttönen und Kleidungsstücken individuell gestalten. Barbesucher können ihre Freundesliste individuell erweitern, Freunde über SMS, E-Mail oder Twitter einladen und sich gegenseitig Nachrichten schicken. „Wir freuen uns sehr auf den Start unserer neuen mobilen und virtuellen Bar“, sagt Sampo Karjalainen, Mitbegründer und Chief Creative Officer von Sulake. „Mit Bobba Bar macht es richtig Spaß, sich unterwegs mit Freunden an diesem ersten virtuellen Freizeitort für iPhone, iPod touch und Nokia Smartphones zu treffen und dort neue Freundschaften zu schließen.“

Bin gespannt, ob sich diese Applikation wird durchsetzen. Die Bewertungen im App Store sind ja nicht unbedingt berauschend.

2.  beoble.me – Mobiles Netzwerk führt Nutzer zusammen

beobleme

Das Mmobile Netzwerk beoble.me vereint auf dem Handy einige der populärsten Social-Network-Anwendungen.

Im Mittelpunkt steht ein GPS- bzw. Zell-ID-basierter Dienst, über den andere Nutzer oder Bars, Clubs und Cafés in der Nähe gefunden werden können. Dabei wählt der Nutzer selbst aus den umliegenden Orten den Platz aus, an dem er sich gerade befindet oder den er besuchen möchte. Zur Nutzung des Service muss keine Software installiert werden, ein Einloggen auf http://beoble.me genügt.

„Durch die enge Verknüpfung von Mobiltelefon mit Social Networking und anderen Web 2.0-Diensten wird beoble.me zu einer Art Schweizer Taschenmesser fürs Stadtleben”, erläutert Lucas Will, Mitgründer von beoble.me. “Nutzer können z.B. mit anderen Community-Mitgliedern telefonieren, ohne dabei ihre Handynummern zu kennen. Dieses fone.me Feature ist viel charmanter und komfortabler als das Schreiben langer Mails auf dem Handy – wer es einmal probiert hat, wird es lieben!“

Interessant bei dieser neuen Plattform ist, dass diese mit Vodafone kooperiert und ins “Vodafone live! Portal” integriert ist. beoble dürfte wohl zu einem ernsthaften Mitbewerber von aki-aki avancieren.

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Für 15- bis 29-Jährige sind Social-Networking-Plattformen nach E-Mail das primäre Kommunikationsmedium

Dienstag, November 17th, 2009

Das und noch viel mehr hat die aktuelle Digital Life Index von Microsoft Consumer & Online und Publicis herausgefunden:

Digitale Medien beherrschen den Alltag der Schweizer Bevölkerung aktuell zu 33 Prozent. So das Ergebnis des halbjährlich erfassten Digital Life Index von Microsoft Consumer & Online und Publicis.

Im Vergleich zur ersten Erhebung informieren sich 30 Prozent mehr der 30- bis 39-Jährigen primär mithilfe digitaler Medien. In der Gesamtbevölkerung sind es durchschnittlich 22 Prozent mehr. Für 15- bis 29-Jährige sind Social-Networking-Plattformen nach E-Mail das primäre Kommunikationsmedium. Knapp zwei Drittel der 20- bis 29-Jährigen beschäftigen sich in ihrer Freizeit am liebsten am Computer. Von den 15- bis 19-Jähringen vertreibt sich knapp die Hälfte die Zeit am liebsten mit dem Mobiltelefon.

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Neue Studie: User bevorzugen in der Kommunikation mit Unternehmen E-Mails gegenüber Social Networks

Mittwoch, Oktober 28th, 2009

e-mailen

Eine von Pontiflex in Auftrag gegebene und von Harris Interactive durchgeführte neue Studie zeigt auf, dass nur gerade 12 % der erwachsenen Online-User bereit sind, ihre Informationen aus sozialen Netzwerken, wie beispielsweise Facebook oder Twitter, an ein Unternehmen anzugeben und dafür im Austausch Informationen oder Sonderangebote zu erhalten. Hingegen waren überragende 96 % der erwachsenen Online-User bereit, ihre E-Mail-Adresse und persönliche Informationen für eine Gegenleistung an Unternehmen weiterzugegeben.

Diese Entwicklung steht im Kontrast dazu, wie diese Kontaktformen grundsätzlich genutzt und von den Nutzern bewertet werden; die E-Mail-Adresse wird grundsätzlich aus Befürchtung von Junk-Mails und Spam nur mit Vorsicht weitergegeben, während viele Nutzer z.B. auf ihrem Facebook-Account umfassende persönliche Informationen preisgeben.

Als Fazit wird aus der Studie gezogen, dass die positive Kontaktaufnahme und darauffolgend die Kundenbindung primär über E-Mail zu erfolgen hat. 68 % der Nutzer neigen dazu, einem Brand zu vertrauen, von dem sie bereits öfters gehört haben. Erst durch den Aufbau der Kundenbeziehung und eines Vertrauensverhältnisses können anschliessend weitere Schritte über die Social Networks der Nutzer vorgenommen werden.

Somit ist die E-Mail noch lange nicht tot, wie im Wall Street Journal bereits suggeriert wird. Im Gegenteil: eine Studie von Nielsen Online  zeigt auf, dass bedingt durch die Social Networks der E-Mail-Gebrauch sogar wieder zugenommen hat; neben verschiedensten Update- oder Statusmeldungen der Plattform via E-Mail werden vor allem weitergehende Konversationen über die Möglichkeiten der Plattform hinaus mit E-Mail weitergeführt.

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Digitale Zweiklassengesellschaft: Facebook vs MySpace

Freitag, Oktober 16th, 2009

Die Social Media Forscherin Danah Boyd hat bereits erkannt, dass sich bei den Social Networks zunehmend ein Graben zwischen Arm und Reich auftut. (Vgl. frühere Posts hier und hier) : während sich auf Facebook eher Reiche und Gebildete anzieht, tummelt sich – plakativ gesprochen – auf MySpace die soziale Unterschicht. 

einkommen_fb_myspace

Diese Nutzerzusammensetzung  wird nun durch eine Studie von Nielsen Claritas mit harten Fakten unterlegt: 37% der MySpace Nutzer verdienen weniger als USD 50′000.- / Jahr und nur 16% bringen es auf ein Einkommen von mehr als USD 100′000 im Jahr, bei den Facebook Usern sind es 28% “Geringverdiener” und 23% “Grossverdiener”.  Quelle: hier

Allerdings wurde diese Studie auf dem US-Markt durchgeführt – ob die Ergebnisse auf Europa bzw. die Schweiz übertragen werden können ist daher fraglich.

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Für Kinder und Jugendliche werden Social Networking-Dienste immer mehr zur Bühne für Selbstdarsteller

Donnerstag, September 3rd, 2009

Frau mit Laptop

Quelle: Pixelio

Eine Studie von Wissenschaftlern der San Diego State University, welche mit 1‘000 Teilnehmern aus den ganzen USA durchgeführt wurde, ergab dass 57% der Befragten Facebook, Twitter und Co. hauptsächlich zu Selbstvermarktungszwecken und zur Aufmerksamkeitserregung nutzen. Besonders die Generation die nach 1980 geboren ist, also die Digital Natives, neigt zu solchen Charaktereigenschaften.

Jean Twenge: “College-Studenten haben klar festgestellt, dass ihre gleichaltrigen Kollegen vermehrt selbstzentrierte Charaktereigenschaften an den Tag legen. Es ist faszinierend, welch ehrliche Diagnose sie über die Kehrseite ihrer Generation abgeben”.

Auch Rolf Haubl, geschäftsführender Direktor des  Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt untermauert diese These. Durch die ständig vorhandene Reizüberflutung, insbesondere im medialen Bereich, müssen sich die Jugendlichen deutlich mehr anstrengen, um sich aus der breiten Masse hervorzuheben. Verstärkt wird der Effekt noch durch die immer geringer werdende elterliche Bindung. Somit müssen die Kinder schon früh lernen, sich selbst zu behaupten.

Bringt dieser Hang zum Narzissmus nur negative Seiten mit sich?  Nein natürlich nicht! Auf Soft Skills legen die Arbeitgeber heute mehr Wert denn je und Menschen, die früh gelernt haben um Anerkennung zu kämpfen, bringen einen flexiblen Charakter mit in die Arbeitswelt.

Wie bei vielen anderen Entwicklungen gibt es auch hier zwei Seiten der Medaille. [via]

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