Internetbewertungen sind vor allem bei Recherche wichtig
29. Juli 2010 von Simon Künzler |
Das Online-Shopping erobert den Alltag, und Internetbewertungen sind vor allem bei der Recherche wichtig. Dies die jüngsten Erkenntnisse von Nielsen Schweiz.

Eines der Haupt-Assets von Online-Shops sind die Bewertungen anderer User. Es zeigt sich zwar, dass Freunde (52%) und Familie (49%) nach wie vor das grösste Vertrauen bei Kaufempfehlungen geniessen. An dritter Stelle folgen jedoch die Online-Produktbewertungen mit einem Viertel der
Nennungen (siehe Grafik/Folie oben).
Insbesondere im Vorfeld der Kaufentscheidung, bei der Recherche nach Produkten, haben Online-Bewertungen und Meinungen einen wichtigen Einfluss. So würde etwa ein Viertel der schweizerischen Online-Shopper keine elektronischen Geräte oder Autos mehr kaufen, ohne vorher online nachzufragen, was von diesen zu halten ist. Auch bei Software (17%) und Flugtickets (jeweils 17%) sowie Versicherungen (16%) wird die Vorab-Recherche immer entscheidender (siehe folgende Grafik/Folie).

Wie aber können Produktbewertungen und online publizierte Konsumentenmeinungen in die Marketing-Planung einfliessen? Dieser Frage wird bereits nachgegangen.
Interessant auch: Empfehlungen in Social MediaFrauen kaufen häufiger nach Tipps von Freunden.
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Parallelnutzung von Internet (Web) und Fernsehen (TV) steigt
25. März 2010 von Simon Künzler |

Die Multimediale gewinnt weiter an Beliebtheit, wie Nielsen für den US-Markt für das Q4 2009 zeigt. Werbung muss wohl noch crossmedialer werden.
zeigt: aller befragten Konsumenten geben an, beim Surfen im Internet mindestens einmal im Monat gleichzeitig den Fernseher eingeschaltet zu lassen. Mehr als drei Stunden verbringt laut den Analysten ein Jeder mit der gleichzeitigen Nutzung von Web und TV, das sind etwa drei Prozent der Fernsehzeit des Einzelnen.
Die Q09 Highlights aus dem Nielsen Report sind also:
- Consumers are adding video platforms to their weekly schedule, rather than replacing them.
- Each week the typical American consumes almost35 hrs of TV, 2 hrs of timeshifted TV, 4 hrs of internet, 22 minutes of online video and 4 minutes of mobile video.
- Cross-media usage creeps up with 59% of Americans now using TV and internet simultaneously at least
- one time per month, spending 3.5 simultaneous hours each month on both.
- Americans continue to increase their video use to new levels – TV +1%, timeshifting +25%, online
- video +16%.
- The heaviest timeshifters (DVR users) are Adults 25-34 and the lightest are A65+.
Zumindest würde ich meine auf die Schaltzeiten der TV-Spots abstimmen
.
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Facebook ist nicht zu bremsen – Neue Wachstumszahlen von Nielsen
4. Februar 2010 von xeit gmbh |
Nach neusten Erkenntnissen von nutzen aktuell rund 81% der Schweizerinnen und Schweizer das Internet. Dies entspricht insgesamt 4,8 Mio. Personen von welchen sich 61% wiederum mindestens einmal täglich im Web bewegen. Bei einer genauen Betrachtung lassen sich aber deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern und den unterschiedlichen Altersstufen erkennen – während beispielsweise bei den Männern gut 70% das Internet täglich nutzen, sind es bei den Frauen nur knapp die Hälfte.
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Verweildauer auf Social Networks steigt, und steigt, und steigt…
30. September 2009 von Simon Künzler |
Gemäss Nielsen steigt in den USA die Verweildauer auf Social Networks. Und zwar massiv. Innerhalb von nur einem Jahr (April 2008 – April 2009) soll die Verweildauer um 83% gestiegen sein.
Die grössten Gewinner sind:
- Twitter (+3712%)
- Tagged.com (+998%) – in der Schweiz meines Erachtens wenig bekannt und wenig genutzt
- Und Facebook (+699%)
MySpace dagegen scheint an Terrain zu verlieren.

Diese Zahl ist krass: 17 Prozent der Online-Zeit verbringen die Nutzer mittlerweile bei Facebook und Co.
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Zahl der deutschen Twitter-Nutzer in nur 2 Monaten verdoppelt
10. August 2009 von Simon Künzler |
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Das deutsche Twitter-Publikum hat sich im Juni 2009 seit April 2009 auf 1,8 Millionen Nutzer verdoppelt. Das sind gerade mal 2 Monate…Zudem sind viele mit 54,1 Prozent viele User weiblich, die meisten sind zwischen 25 bis 35 Jahre alt.
Interessant dabei: 1,5 Millionen der Nettonutzer fanden nicht durch die Eingabe der URL www.twitter.com zu den einzelnen Nachrichten, sondern über Suchdienste wie Google oder Yahoo.
Schlussfolgerung: Einzelpersonen oder auch Unternehmen brauchen nicht tausende von Followers, um wahrgenommen zu werden und einflussreich zu sein. Es reicht, wenn man häufig Tweets publiziert. Die Kurznachrichten werden sowieso über Google & Co. gefunden.
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Online publizierte Konsumentenmeinungen und Brand Websites besonders vertrauenswürdig
17. Juli 2009 von Simon Künzler |
Nielsen hat wieder mal nachgefragt: Welches sind die vertrauenswürdigsten Werbeformen? Zentrales Ergebnis: [via]
Recommendations from personal acquaintances or opinions posted by consumers online are the most trusted forms of advertising, according to the latest Nielsen Global Online Consumer Survey of over 25,000 Internet consumers from 50 countries.
Gegenüber dem letzten Jahr haben alle “Wereformen” punkto Vertrauen zugelegt – ausser die Zeitungsanzeigen haben an Vertrauen verloren… Was das wohl bedeutet? Ein Erklärungsversuch von Nielsen lautet:
However, we see that all forms of advertiser-led advertising, except ads in newspapers, have also experienced increases in levels of trust and it’s possible that the CGM revolution has forced advertisers to use a more realistic form of messaging that is grounded in the experience of consumers rather than the lofty ideals of the advertisers.
Die nachfolgende Grafik zeigt die Vertrauenswürdigkeit der verschiedenen “Werbeformen” (also “Consumer opinions posted online” sind ja eigentlich keine Werbeform…):

Klar ist, dass Empfehlungen von Bekannten und online publizierte Konsumentenmeinungen Kaufentscheidungen beeinflussen.Interessant dabei ist aber, dass besonders für Frauen persönliche Empfehlungen die wichtigste Informationsquelle für eine Kaufentscheidung darstellen. Dies das Resultat eineraktuellen Umfrage der Empfehlungs-Plattform www.konsumgöttinnen.de unter 2’400 Frauen.
Müssen Unternehmen ihre Brand Websites jetzt mit aggregierten sowie von Frauen publizierten Online-Meinungen und -Produktebewertungen anreichern…?
Nachtrag, 10.8.2009: Hier noch die Schweizer Zahlen und ein Grafik dazu.
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Wie viel Zeit verbringen User auf Social Networks und Blog-Plattformen (inkl. Twitter)?
4. Juni 2009 von Simon Künzler |
Wie viel Zeit verbringen User auf Social Networks und Blog-Plattformen (inkl. Twitter)? Eine Antwort auf diese Fragen – allerdings und wie so häufig, nur für den US-Markt. [ ]

Beachtlich sind die Wachstumszahlen:
- Auf Facebook verbrachten die Amerikaner im April rund 14 Milliarden Minuten…, im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von nahezu 700%…
- Die Nutzungszeit von Twitter ist bei den Amerikanern um rund 3’700% gewachsen… Beachtlich auch, dass mit 300 Millionen Minuten der Zwitscherdienst bereits Platz 5 einnimmt…
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Twitter-Nutzer sind untreu…
4. Mai 2009 von Simon Künzler |

Trotz rasantem Wachstums kehren 60 Prozent der Twitter-Nutzer im Folgemonat nicht wieder zurück. Die «Retention-Rate» beträgt nur 40 Prozent. Das hat Nielsen herausgefunden
. Im direkten Vergleich schneiden Facebook und MySpace viel besser ab. Mögliche Erklärung: mit der zunehmenden Popularität steigt der Non-Sense-Anteil bei den Tweets, viele Neulinge testen den Dienst kurz (ohne die Mechanismen zu begreifen) – und veschwinden wieder… [via]
Ich glaub sowieso, Twitter wird ab einem gewissen Punkt immer weniger attraktiv mit steigenden Nutzungszahlen.
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Die Hälfte der Schweizer Internetnutzer nutzt Social Networks
10. März 2009 von Simon Künzler |
Oh, der Netzticker berichtet heute ebenfalls über die Nielsen-Studie
:
Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) der globalen Onlinebevölkerung besucht “Member Communities”? (inklusive Social Networks und Blogs) und macht diese damit zur viertbeliebtesten Onlinekategorie. „Member Communities“ wächst doppelt so schnell wie die vier grössten Kategorien (Suchmaschinen, Portale, PC-Software und E-Mail). Das geht aus der Studie „Global Faces and Networked Places“ des Marktforschers The Nielsen Company hervor, die gestern veröffentlicht wurde.
Gemäss der Studie besuchen monatlich drei von zehn Internetnutzern die weltweit beliebteste Social-Networking-Plattform Facebook
. Die verbrachte Zeit auf den Seiten von Member Communities wächst weltweit dreimal schneller als die Onlinenutzung insgesamt und macht fast 10 Prozent der gesamten Nutzungsdauer aus. Der Anteil der Nutzungszeit für Member Community Websites in der Schweiz 2008 ist um 207 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Der grösste Zuwachs an Besuchern auf diesen Seiten ist weltweit in der Altersgruppe der 35 bis 49-Jährigen zu verzeichnen. Laut Nielsen spielt das mobile Internet eine zunehmend wichtige Rolle beim Social Networking. Die Bereitschaft, Member Community Sites vom Handy aus zu besuchen, sei im Vergleich zum Vorjahr enorm gestiegen.
Es brummt weiterhin im Social Media-Bereich…
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Nielsen-Studie beweist Durchmarsch der Social Networks
10. März 2009 von Simon Künzler |

Die Nutzung der Social Networks explodiert und die Nutzerschaft wird älter. Dies das zentrale Ergebnis der Nielsen-Studie ” “.
Die Nielsen Studie konstatiert:
Two-thirds of the Global Internet audience visits member communities and adoption of social networking shows no signs of slowing. In this new report, Nielsen examines the global footprint of the category and the implications on both consumers and the media economy.
Und Spiegel doppelt nach:
Inzwischen stehen die Netzwerke nach der Nutzung von Suchmaschinen, von Inhalte-Portalen und den Serviceseiten von Softwarefirmen an Platz Vier der meistgenutzten Dienste.
Aber, die Schweizer und die Deutschen sind “etwas” rückständig, aber die Nutzung wächst “dramatisch”
Im Vergleich mit dem Rest der Welt hinken Deutschland und die Schweiz immer noch kräftig hinterher. Gerade einmal 7,5 Prozent seiner im Internet verbrachten Zeit verbringt der deutsche Surfer in Social Networks (Schweiz: 9,3 Prozent; Zuwachs von 2007 auf 2008: 207 Prozent) . Im globalen Vergleich ist das noch wenig: Brasilianer investieren hier 23,1 Prozent ihrer Online-Zeit, Briten 17,4 Prozent, Italiener 15,4 Prozent. Es ist allerdings schon mehr als in den USA (6,4 Prozent), dem angeblichen Mutterland der Networks.
Bleibt die berechtigte Frage: Was heisst das für die Werbewirtschaft, wenn die Communitys die Netz-Nutzung derart umkrempeln? .
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