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Wie viel Wert hat ein Facebook Fan? Wie viel Wert hat eine Facebook Fanpage/Seite?

Mittwoch, Juni 23rd, 2010

Jeder Fan zählt, jede Facebook Fanpage gewinnt mit jedem zusätzlichen Fan an Wert. Nur was ist das alles wert?

Wie viel Wert hat ein Facebook Fan?

Laut www.syncapse.com sind Facebook Fans die besseren Kunden.

Facebook Fans geben jährlich im Durchschnitt 136,38 US-Dollar für ihre Marken aus – fast doppelt soviel, wie Nicht-Fans.

So schön die Zahlen wirken, es bleibt zu bedenken:

Die Aussagekraft dieser Studie ist durch ihren wissenschaftlichen Ansatz nur sehr begrenzt. Wie in der Empirie üblich, beschränkt sich die Studie auf einige wenige Fallbeispiele und ihre Fans. Analysiert wurden rund 4.000 Fans von Marken wie Nokia, BlackBerry, Motorola, Adidas, Nike, Coca-Cola oder Starbucks. Allein Nokia hat aber über 1 Millionen Fans bei Facebook. Die befragte Stichprobe ist also mit 4.000 Fans doch sehr dünn. Zudem gibt es keine Aussagen über die Motivation der Fans an der 25-minütigen Umfrage teilzunehmen.

So oder so: Fans sind wertvoll, weil sie einem Unternehmen/einer Marke/einer Organisation die Erlaubnis zum Dialog erteilen (Permission Marketing).

Wie viel Wert hat eine Facebook Fanpage/Seite?

Der Social Page Evaluator zeigt, was eine Facebook Fanpage wert sein kann. So ist die Fanpage von Coca Cola zum Beispiel einiges wert:

Interessant wird die Frage nach dem Wert auch, wenn man verschiedene Brands vergleicht. So hat zum Beispiel Coca Cola gegenüber Pepsi die Nase im Social Web ziemlich weit vorne:

Wie viel auch immer der Wert eines Fans oder einer Fanpage ist. Eines scheint klar: Fans sind wertvoll, Fanpages als virtuelle Austauschplattformen ebenfalls.

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MySpace wird von US-amerikanischen Teenagern gegenüber Facebook bevorzugt – Global Habbo Youth Survey 2009

Donnerstag, Juni 18th, 2009

habbo-logo

Für die von Sulake durchgeführte Studie „Global Habbo Youth Survey – Brand Update 2009“ wurden weltweit rund 112‘000 Teenager (zwischen 11 und 19 Jahren) zu ihrer Einstellung und Beziehung zu den unterschiedlichsten Marken befragt. Aus der Studie resultieren zum Teil unerwartete, dafür umso interessante Fakten:

MySpace ist bei US-amerikanischen Jugendlichen beliebter als Facebook

Liest man zurzeit die Printmedien und einschlägige Lektüre, so kommt schnell das Gefühl auf, Facebook habe andere Social Networks unaufhaltsam überholt – diese These unterstreichen auch die von Nielsen für den Schweizer Markt veröffentlichten Zahlen. In der Schweiz wie auch weltweit liegen YouTube und Facebook bezüglich Beliebtheit vor MySpace – dies ist jedoch nicht der Fall bei US-amerikanischen Teenagern, welche MySpace weiterhin noch vor Facebook favorisieren. Dies ist sehr erstaunlich, besonders, weil MySpace immer wie mehr an Wichtigkeit und Traffic verliert.

Einstellung gegenüber Online-Werbung – „Advertising in Habbo“

Als Beispiel für die vergleichsweise hohe Akzeptanz für Werbung innerhalb einer Social Community stehen die Resultate der australischen Jugendlichen: 38 Prozent aller Befragten finden es „great“, Werbung innerhalb Habbo vorzufinden, weitere 39 Prozent finden es „ok“. Kampagnen auf Habbo Hotel wird zudem eine hohe Viralität bescheinigt: 61 Prozent der Befragten gaben an, mit ihren Freunden über auf der Habbo-Plattform angetroffene Werbekampagnen zu diskutieren. 21 Prozent gaben sogar an, dies oft zu tun.

Interessant bleibt, wie sich diese Entwicklung fortsetzten wird – wird Facebook MySpace auch bei den US-amerikanischen Jugendlichen bald überholen? Oder frischt MySpace das veraltete Design auf und schafft es damit, die Abwanderung weiterer User zu verhindern? Und wie sieht es mit der Monetarisierung der beiden Social Networks aus? Wären, gestützt auf die verhältnismässig hohe Akzeptanz seitens der Jugendlichen, weitere oder andere Werbeeinnahmen möglich?

Die komplette Studie kann hier bestellt werden.

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Artikel: Social Networks kein Geschäft?

Donnerstag, April 10th, 2008

Die Internetbranche bekundet Mühe, mit ihren Angeboten Geld zu verdienen. Dass im Speziellen Soziale Netzwerke Schwierigkeiten mit der Monetarisierung haben, beschreibt der bei Holzbrinck entdeckte Artikel «Everywhere and Nowhere» wunderbar. Lesenswert, finde ich.

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