Posts Tagged ‘Meinung’

Abstimmung: Gowalla oder Foursquare? Wer wird sich in der Schweiz durchsetzen?

Dienstag, Januar 19th, 2010

Ok, ok. «Location Based Mobile Social Networking» ist das grosse nächste Ding. In jüngster Vergangenheit sind mir die zwei Dienste Gowalla und Foursquare aufgefallen. Wer wird hierzulande das Rennen machen? Deine Stimme ist gefragt!


Die beiden Dienste werden schon als potenzielle Nachfolger von Twitter gehandelt – noch bevor sich der Microblogging-Dienst in der Schweiz nachhaltig durchgesetzt hat (notabene sind es immer noch erst ca. 12′000 Schweizer Twitter-User...). Im Unterschied zu Twitter kombinieren Foursquare und Gowalla  Soziale Netzwerke mit virtuellem Stadtführer und spielerischen Elementen. Auch wenn  Twitter seine Geolocation API  geöffnet hat, so unterscheiden sich die drei Anwendungen doch ziemlich:

Wo bei Twitter die Frage “Was machst Du gerade?” in 140 Zeichen beantwortet werden soll, geht es bei Foursquare und Gowalla um das “Wo bist Du gerade?” Die 140 Zeichen reduzieren sich hier auf einen Button-Klick, und der Ort ist lokalisiert. Zurzeit ist Foursquare für mehr als 100 Städte international freigeschaltet, in Kürze soll es in allen grösseren Städten verfügbar sein.

Als Anreiz bekommen Nutzer für ihre Log-ins digitale Auszeichnungen, so genannte Badges. So wird derjenige, der einen bestimmten Ort am häufigsten besucht, Mayor (Bürgermeister) und erhält kostenlose Getränke, Mahlzeiten oder Dienstleistungen. Auch bei Gowalla kann man sich an seinen Lieblingslocations einchecken und diese seinen Freunden mitteilen. Während man bei Foursquare Tipps zu den einzelnen Orten hinterlassen kann, steht bei Gowalla das Entdecken der Stadt im Vordergrund. Hinzu kommt auch hier das Konzept des Suchens, Tauschens und Sammelns von virtuellen Gütern, wie es beispielsweise World of Warcraft erfolgreich vorgemacht hat. Im Vergleich zu Foursquare ist Gowalla reduzierter im Funktionsumfang, dadurch aber wesentlich klarer und intuitiver in der Handhabung. Zudem weist es derzeit eine höhere Zahl von Locations im deutschsprachigen Raum auf als Foursquare.

Wer wird sich also in der Schweiz durchsetzen? Gowalla oder Foursquare? Die Abstimmung ist eröffnet ;-) .

Wer wird sich in der Schweiz durchsetzen?

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Wie stark beeinflussen Nutzermeinungen und Online-Produktrezensionen den Kaufentscheid?

Mittwoch, Dezember 16th, 2009

Das Internet beeinflusst Kaufentscheidungen. Das ist nicht neu. Aber die von Nutzern generierten Inhalte beeinflussen Kaufentscheidungen immer stärker. Das beweist jetzt einmal mehr Fittkau & Mass mit der Studie “Nutzermeinungen im Internet: Die neue Macht der Konsumenten?“. Aber wie müssen Unternehmen damit umgehen?

Die zentralen Erkenntnisse sind:

Von Nutzern verfasste Rezensionen zeigen deutliche Wirkung, sie beeinflussen erheblich die Markenbilder sowie die konkrete Produktwahl – bei fast jedem zweiten Internetkunden. 88 Prozent der Anwender greifen mittlerweile auf Produktrezensionen zu, je nach Nutzungsintensität allerdings mit unterschiedlichen Auswirkungen. Für die nicht ganz so rezensionsaktive Mehrheit der Internetnutzer ist WoM eher ein Kritikmedium: So lassen sich 54,8 Prozent durch eine negative Rezension von einem Kauf abhalten, jedoch nur 48,9 Prozent durch positive Meinungen dazu anregen.

In der Gruppe der besonders aktiven Produktrezensenten, der sich mittlerweile 23,2 Prozent der Nutzer zurechnen lassen, ist das Verhältnis ausgeglichener: Hier wurden bereits 74,9 Prozent der aktiven Leser von negativen Nutzermeinungen vom Kauf eines Produkts abgehalten. Nahezu ebenso viele, 74,2 Prozent, wurden durch eine gute Bewertung zum Kauf motiviert. Das Verhältnis zwischen positiver und negativer Markenwahrnehmung durch Produktrezensionen ist in beiden Gruppen recht ausgeglichen. Jeweils knapp die Hälfte der unerfahrenen Konsumenten lassen sich positiv wie negativ etwa gleich stark beeinflussen, ebenso verhält es sich bei den aktiven Lesern mit jeweils etwa 68 Prozent.

Vor einem geplanten Einkauf, online oder offline, werden von 59 Prozent der Nutzer Produktrezensionen zur Entscheidungshilfe herangezogen, lediglich 21 Prozent lehnen dies ab. Vor allem beim Kauf von Technikprodukten werden Nutzermeinungen als besonders relevant empfunden. Auch vor Reisebuchungen, vor dem Kauf von Automobilen sowie vor dem Abschluss von Versicherungen spielen sie eine sehr wichtige Rolle. Als glaubwürdiger im Vergleich zu anderen Medien werden die WoM-Meinungen von 41 Prozent der Nutzer erachtet, lediglich 17 Prozent sind skeptisch.

Was bedeutet das für Unternehmen? Spontan und schnell überlegt:

  • Unternehmen müssen wissen, wer was wo wie bewertet (Meinungsmacher identifizieren, Bewertungen verdanken/kommentieren, allenfalls richtig stellen). Hallo, es ist herrscht Feedback-Kultur ;-) , das müssen auch die Unternehmen akzeptieren.
  • Unternehmen müssen ihre Fans, Gefolgschaft in einer Community/in Communities zusammenführen – und dort “pflegen”, auf dass diese zu Ambassadoren werden und positive Bewertungen im Netz publizieren. Oder so ähnlich wenigstens ;-) .

Ist das schwierig?

Update: Karsten hat dazu auch einen interessanten Post geschrieben.

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Begegnungen mit einer Marke im Netz beeinflussen die Meinung über die Marke

Freitag, November 20th, 2009

Das Internet beeiflusst Kaufentscheidungen. Das bestätigt einmal mehr die Studie von Bigtrends. Die Resultate sind:

65 Prozent sagen, ihre Begegnung mit einer Marke im Netz habe ihre Meinung über die Marke verändert. 97 Prozent meinen sogar, diese Online-Erfahrung habe ihr Kaufverhalten tatsächlich beeinflusst. 64 Prozent bekennen, nach der Online-Recherche ihren ersten Kauf getätigt zu haben.

Ich glaube, die Mehrheit der Unternehmen sind sich dieser Tatsache und der Bedeutung der Online Reputation noch gar nicht wirklich bewusst.

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Was zur Hölle ist ein Parko?

Freitag, April 24th, 2009

park

buy Surf’s Up

Hm… Was zur Hölle ist ein Parko? Wikipedia fragt mich: Meintest du „park“? Ganz einfach: Parkos sind «partizipative Konsumenten» – und die lassen sich nicht einfach von Unternehmen irgendwie “parkieren”, sondern fordern den aktiven Dialog. Sie sind Schnittmenge aus Lohas und Nutzern des Web 2.0.

Zu dieser Erkenntnis kommt eine repräsentative Studie wozu 1′000 Personen ab 18 Jahre vom Marktforschungsinstitut SKOPOS befragt wurden.

Gallipoli dvdrip

The Day After Tomorrow movie

Parkos verstehen als aktive Marktteilnehmer, die bei ausgeprägter Nutzung des Internets nicht nur bewusst konsumieren, sondern sich auch aktiv und kritisch mit der Kommunikationsarbeit von Unternehmen und Marken auseinandersetzen und Veränderungen fordern.

Dogma film

A Mysterylaska film

Der Partizipative Konsument gibt sich dabei nicht mehr mit herkömmlichen Kommunikationsformen zufrieden. Mehr als 80 Prozent dieses Konsumententyps fordern von Unternehmen nicht nur Offenheit gegenüber Kritik, sondern echte Dialogfähigkeit. Knapp 78 Prozent mahnen eine klare Haltung jenseits geschönter Werbewelten an, die 70 Prozent ohnehin für unglaubwürdig halten.

Eindrücklich dabei:

So finden auch 72 Prozent die Meinung anderer Verbraucher wichtiger als die offiziellen Unternehmensinformationen.

Ich denk, Unternehmen sollten sich darauf einstellen, künftig mehr persönliche Dialoge zu führen ;-)

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