Menschen kombinieren Fernsehkonsum und Internetgebrauch


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Schon lange ist klar: Web und TV werden immer häufiger parallel genutzt. Ein aktueller Artikel im “Harvard Business Manager” zeigt nochmals schön, wie sich Web und TV ergänzen. Vor allem lösen TV Spots Suchanfragen bei Google aus, wie die nachfolgende Grafik beweist.

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Junge Menschen wenden sich vom herkömmlichen Fernsehen ab


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Die Jugendstudie Global Habbo Youth Survey hat es schon gezeigt: Das Internet wird von der Jugend zusehends zum Abruf von Fernsehinhalten genutzt. Jetzt doppelt heise.de mit einem interessanten Artikel nach, und liefert weitere Studien für die Bekräftigung dieses Trends.

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So zeigt die Broadcast Consumer-Umfrage von Accenture bei 1.109 deutschen Internetnutzern:

  • Nur jeder dritte Befragte zwischen 16 und 24 Jahren sagt, er sei mit herkömmlichem TV zufrieden.
  • Schon heute schauen knapp 40 Prozent der befragten 16- bis 24-Jährigen regelmä?ig Programme auf dem PC oder auf mobilen Endgeräten über das Internet – von den älteren Befragten sind es nur 25 Prozent.
  • Ein Anlaufpunkt für Bewegtbilder im Netz sind Videoportale: Vor allem User zwischen 14 und 29 Jahren nutzen Videoportale – mindestens drei Viertel von ihnen surfen mehr oder weniger regelmässig auf YouTube, MyVideo, Clipfish oder ZDF Mediathek.

Weiter schreibt heise.de:

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam jüngst ein Projekt der Professur Medienpädagogik und Weiterbildung an der Uni Leipzig. Hier ergab eine Online-Umfrage, dass Jugendliche eher den Computer als den Fernseher einschalten, wenn sie Musikvideos sehen wollen.

Interessant ist, dass die Plattformen wie zum Beispiel MyVideo, Clipfish oder ZDF Mediathek von Fernsehsendern betrieben werden. In der Schweiz macht SF zwar erste Erfahrungen mit YouTube, aber müsste das Schweizer Fernsehen nicht auch eine eigene Video-Plattform lancieren? Bei 105tv kann man sich zum Beispiel schon ziemlich viel Musikvideos reinziehen.

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Online-Video-Konsum ist stark geschlechtsspezifisch


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Der Online-Video-Konsum ist stark geschlechtsspezifisch. Das hat Nielsen scheinbar raufgefunden [via]:

22 Prozent der weiblichen Bevölkerung zwischen 18 und 34 Jahren bevorzugen Network-TV-Websites und nur elf Prozent Websites mit nutzergenerierten Video-Inhalten.Bei den Männer derselben Altersgruppe ist das genau umgekehrt. 27 Prozent schauen Video-Streams auf Websites mit nutzergenerierten Inhalten und zwölf Prozent interessieren sich für Network-TV-Websites.

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Kann man(n) nachvollziehen, oder?

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Neue Studie zum Konsum und zur Beliebtheit von Online Videos


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Die neue Studie von advertising.com fördert interessante Ergebnisse ans Tageslicht:

  • Mindestens einmal in der Woche schauen sich 66 Prozent der US-Amerikaner Streamed-Videos an. 44 Prozent von ihnen sind zwischen 18 und 34 Jahre alt, der überwiegende Rest älter.
  • Die beste Performance legen die 15-sekündigen Video-Spots. Das macht die Studie an den End-Play-Rates fest, die bei 15-Sekündern im Schnitt 20 Prozent höher sind als bei 30-Sekunden-Spots. Zudem antworten die Konsumenten auf die Frage, was denn Video-Werbung angenehmer mache, an erster Stelle «

    kürzere Werbung als im Fernsehen»

    .

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[ via ecin.de ]

Kein Wunder, lancieren findige Köpfe jetzt sogenannte “Webisodes“. Beispiel? “Donovan Life“.