Eine relativ neue Studie von Google zeigt den Einfluss von Offline- und Online-Kampagnen auf die Suchanfragen bei Google. Google zeigt natürlich auch, dass der ausgelöste Traffic über (kostenpflichtige) Google AdWords “abgefangen”, respektive kapitalisiert werden kann.
Die wichtigsten drei Erktenntnisse sind:
Offline-Kampagnen lösen Suchanfragen aus (das ist nichts Neues…)
Die ausgelösten Suchanfragen erhöhen die Quantität des Traffics auf der Website – vorausgesetzt, man schaltet Google AdWords (das ist eher ein Verkaufsargument…)
Der zusätzlich gewonnene, über AdWords generierte Traffic ist von höherer Qualität, z.B. bzgl. Verweildauer, Anzahl Page Impressions, etc. (das ist hingegen sehr interessant )
Caffeine ist kein neuer Ranking-Algorithmus, sondern ein Update von Googles Indexierungs-Technologie. Es bietet der Suchmaschine mehr Möglichkeiten und Flexibilität, sich dem Web anzupassen – Caffeine bringt gefundene Inhalte schneller in die Suchresultate. Stichwort: Real Time. Aber was sind die Konsequenzen?
Real Time-Suchergebnisse zu liefern ist seit Social Media besonders wichtig. Dafür hat Google mit Caffeine nun den Grundstein gelegt: Inhalte von Social Media-Plattformen können innerhalb weniger Sekunden nach Veröffentlichung in den Suchergebnissen erscheinen. Egal ob es sich dabei um Inhalte von Twitter, Facebook, Blogs oder “normalen” Websites handelt.
Caffeine hat Einfluss darauf, wie Google Inhalte aufnimmt und intern verarbeitet. Die Berechnung der Positionen einer Seite in den Suchergebnissen wird von Caffeine aber nicht beeinflusst.
Die Bedeutung liegt daher nicht unbedingt in den Suchergebnissen von heute. Mit Caffeine schafft Google die Grundlage dafür, dass neue Signale und Ranking-Faktoren fast in Echtzeit eingebunden werden. Eine grundlegende Weiterentwicklung wie Caffeine hat natürlich zumindest indirekt Auswirkungen auf die angezeigten Suchergebnisse. Aber ob die Änderungen für den einzelnen bzw. das einzelne Unternehmen bemerkbar sein werden, wird von Fall zu Fall unterschiedlich sein.
Fazit
Google stellt sich mit Caffeine lediglich auf die Weiterentwicklung des Webs ein. Wer im Social Web aktiv ist, schafft viele Berührungspunkte zu potenziellen Kunden. Wenn es also etwas zu tun gibt, dann dies: die eigenen Social Media-Aktivitäten verstärken!
Nachdem dem unspektakulären, bezüglich PR aber desaströsen Start von Google Buzz kündigt das Unternehmen einen neuen Layer an, welcher das Social Network mit dem Dienst Google Maps zusammenführt.
Die Verbindung von Kontext und Standort
Während bei Google Buzz Mobile die Verknüpfung von Inhalten mit dem eigenen Standort bereits integriert ist, kann man nun auch über Google Maps und den eigenen Desktop sehen, was eine Person über einen bestimmen Ort zu sagen hat. Unter dem „Mehr-Dropdown-Menu“ kann das Social Network angewählt werden. Die Statusnachrichten werden als graue Sprechbläschen eingeblendet, welche dann angeklickt werden können. Als Hauptnutzen nennt Google die Möglichkeit des Austauschs von Informationen über Sehenswürdigkeiten oder des Verbreitens von Neuigkeiten im Zusammenhang mit einem spezifischen Ort. Vorerst können die Statusnachrichten über den Desktop aber nur abgerufen werden. Das Absetzen von Nachrichten bleibt vorerst den mobilen Geräten vorbehalten.
Bei einem geplanten Kauf werden nicht mehr nur die engsten Freunde um Rat gefragt, sondern immer häufiger Google. Und bei den Suchresultaten trifft man auf die Ratschläge von Fremden, häufig auch Bloggern. Immer mehr Menschen informieren sich vorab im Internet über ihre Einkäufe, bevor sie diese effektiv tätigen. Eine Studie von GfK Panel Services Deutschland und Google hat dieses Thema genauer untersucht. Das zentrale Ergebnis: Die Verbraucher nutzen das Internet zunehmend auch bei alltäglichen Textileinkäufen als Orientierungshilfe.
63% der Personen, die Kleidung oder Schuhe kaufen möchten, informieren sich zuerst im Internet darüber. Nur (oder schon…?) jede zweite Person kauft den gewünschten Artikel dann auch online.
Ganze 18% kaufen Mode im Netz und nur 36% benutzen das Internet weder zur Information noch zum Kauf.
Die ROPO-Käufe (Research Online – Purchase Offline) sind übliche Verhaltensmuster bei Konsumenten und für Händler und Hersteller sehr wichtig. Mit einer Präsenz im Internet in Form eines Onlineshops oder einer Website können sie auf dieses Muster einwirken.
Multichannel-Käufer verwenden besonders häufig Suchmaschinen
15% der Deutschen kaufen ihre Artikel direkt im Geschäft oder auch online – und sind somit Multichannel- Käufer. Diese Multichannel- Käufer sind zwischen 18 und 29 Jahren alt und vorwiegend weiblich. Vor einem Kauf besucht jeder Verbraucher durchschnittlich drei bis vier Websites und verwendet zusätzlich Suchmaschinen. Sie machen am meisten Anfragen zu Textilien und sind im Vergleich zu anderen Käufer vor allem an Mode interessiert.
Das Informations- und Kaufverhalten wurde durch Website- Clicks und Suchanfragen gemessen. So war es der Gfk Panel Services erstmals möglich, den Einfluss des Suchverhaltens mit dem Kaufverhalten zu vergleichen und für Hersteller und Händler die Bedeutung einer Onlinepräsenz darzustellen.
Ein neues Feature von Facebook erlaubt die Integration des Ortes, an welchem eine Statusnachricht verfasst wurde. Updates werden um eine zusätzliche Information reicher.
Zusätzliche Informationen
Mit der Integration des Standorts in die Statusmeldungen und damit auch in den News-Feed des Sozialen Netzwerks, betritt Facebook und seine Nutzer eine neue Dimension. Voraussichtlich ab April 2010 wird es über ein neues Feature möglich sein, innerhalb von Facebook mitzuteilen, wo man sich gerade befindet. Ein weiterer Aspekt wird mit einer Sammlung von Software-Instrumenten abgedeckt werden, welche über die API-Schnittstelle auch externen Entwicklern erlauben wird, die geografische Komponente in weitere Apps mit einzubeziehen.
In Sachen Datenschutz hat Facebook offensichtlich dazugelernt. Ein Team von Spezialisten hat während gut einem Jahr an diesem Projekt gearbeitet und es nach eigenen Angaben zur Massentauglichkeit geführt – auf eine frühzeitige Ankündigung habe man bewusst verzichtet. Ausserdem soll das Feature über ein Opt-In eingebunden werden, welches jedem Benutzer die Kontrolle über die eigenen Updates gibt.
Potenziale
Knapp ein Viertel der Facebook-User, also rund 100 Mio., greifen mobil auf die Plattform zu. Gerade bei dieser Gruppe sind Informationen über den aktuellen Aufenthaltsort von grossem Interesse – massgeschneiderte Angebote von Fachgeschäften in der Umgebung, spezifisch abgestimmte Displaywerbung oder das Abrufen von Erfahrungen und Ratings von Freunden sind nur Beispiele für das vielfältige Anwendungsspektrum. Ganz im Sinne der Augmented Reality (vgl. Layar Browser) bestehen unzählige neue Möglichkeiten, die vor allem durch den Einbezug des virtuellen Freundeskreises interessant werden könnten. Facebook vertraut überdies auf den Pool der Entwickler-Gemeinschaft, welcher bislang immer wieder für neue und innovative Kreationen und Apps gesorgt hat. Neben Ortsgebundenen Netzwerken wie Loopt, Foursquare oder Gowalla hat auch Google, seit der Öffnung von Google Buzz ein direkter Konkurrent von Facebook, mit seinem Projekt Google Latitude die Komponente „Location“ mit einbezogen.
Vergleichen Sie zu diesem Thema auch folgende Artikel:
Die Zeiten in denen Google News den grössten Teil des Nachrichtenverkehrs auf dem Internet-Highway verursachte sind Geschichte. Zu dieser und weiteren Erkenntnissen kommt eine Analyse von hitwise.
Facebook Benutzer ziehen Broadcast-Medien vor
Interessant ist nicht nur der Aspekt, dass Google News von Facebook als News-Reader überholt wurde, sondern auch welche Gegebenheiten sich aus den erhobenen Daten erkennen lassen. Während der mit Facebook verbundene Traffic vor allem mit TV- und Multi-Media-Sites stattfindet, zählen bei Google vorwiegend Sites aus dem Print-Segment zu den Top-Downstreamern.
Echtzeit als Faktor
Der Traffic zwischen Facebook und den Broadcast Media gestaltet sich ausserdem in etwa drei Mal grösser als derjenige von Google. Eine mögliche Erklärung für diese Unterschiede kann der Umstand sein, dass multimediale Kanäle wie Radio oder TV eine hohe Aktualität aufweisen. Wenn es darum geht, top-aktuelle Neuigkeiten in Echtzeit zu erhalten, werden Fernsehen und Rundfunk gegenüber den Printmedien und den damit verbundenen Inhalten wahrscheinlich. Auch Facebook verfügt in seinem Wesen über beträchtliches Potenzial, wenn es darum geht neue Informationen schnell in einem Gefüge von sozialen Kontakten weiterzuverbreiten. Ausserdem wäre es denkbar, dass die Kombination einer Beziehung zwischen den Benutzern und der Aktualität einer Botschaft einem Thema zu einer deutlich erhöhten Beachtung verhilft.
Wer einen Facebook- oder Twitter-Account hat, kann ein Lied von Informationsfluten singen. Dazu kommen Dienste wie Flickr, Myspace oder Xing. Google hat sich zum Ziel genommen, diesen Überfluss an Mitteilungen in den Griff zu kriegen und deshalb die Anwendung „Google Buzz“ entwickelt. Google Buzz wird im Gmail- Account integriert und funktioniert sehr simpel und nach dem aus Social Networks hinlänglich bekannten Prinzip: Bilder, Links, Videos und andere Nachrichten werden ausgetauscht und angezeigt. Die Idee der Integration mehrerer Accounts in einem ist an sich nicht neu – das können auch friendfeed & Co. Was Google Buzz von herkömmlichen Tools unterscheidet: Buzz ist lernfähig und versucht, dem User bei der Unterscheidung von Wichtigem und Unwichtigem zu helfen, sprich, die Informationsflut in den Griff zu bekommen.
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Google Buzz Mobile
Google Buzz kann ausserdem vom Mobiltelefon aus benutzt werden und bietet verschiedene Tools wie zum Beispiel „Google Maps online“ an. Dem User wird so die Möglichkeit geboten, seinen Standort auf Buzz mitzuteilen, eine Funktion die man bereits von anderen location based mobile social networking Diensten wie Foursquare oder Gowalla kennt.
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Erste Kritik an Google Buzz
Die Autoren der Website „Silicon Alley Insider“ erkannten ein Problem, betreffend Privatsphäre der Benutzer. Buzz erstellt nämlich eine Liste von den Personen, mit denen man chattet oder Mailkontakt hat. Diese Liste ist durch Einträge für alle ersichtlich, die elektronischen Umgang miteinander pflegen. Auf diese Weise sieht ein Chef, ob einer seiner Angestellten Kontakt mit der Konkurrenz hat oder die Ehefrau findet heraus, dass Ihr Mann mit seiner Ex- Frau chattet.
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Die ersten Minuten mit Buzz
Google Buzz hatte ich gestern schnell installiert und freute mich auf Nachrichten von Freunden. Nachdem ich bei den meisten Kontakten den „Verfolgen“- Button wählte, wartete ich gespannt. Auch heute warte ich noch auf Bilder oder Ähnliches. Mein Problem ist leider, dass ich zu wenige Kontakte habe, die Gmail benutzen. Vielleicht braucht Google Buzz aber auch einfach noch etwas Zeit, um bekannter zu werden.
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Twitterzitate:
@Davejazz na ja, ich weiss noch nicht so recht was man davon halten soll! Mir ist #Twitter sympathischer!
@_annubis_ Also ich finde dieses Google Buzz genauso ein Schnellschuss wie das Google Wave. Sind wir eigentlich gratis Betatester?
@Ralphbolliger Google Buzz? Ein kleiner unwesentlich erscheinender Teil von Google’s grossen Plänen.
@Ralea nett gedacht aber es wird wohl noch einige Zeit dauern bis es eine echte Konkurrenz zu Facebook und Co ist…
Google kontrolliert 67 Prozent der weltweiten Suchabfragen, und ist damit wohl so etwas wie Marktführer. Nur ist Google nicht überall auf der Welt gleich dominant. Dies zeigt die nachfolgende Grafik eindrücklich.
Quellen: Tagi vom 15.1.2010, S. 43 und http://googlesystem.blogspot.com/
Google ist zum Beispiel in folgenden Ländern nicht Marktführer. In diesen Ländern hält Google folgende Marktanteile (in Klammer die Mitbewerber):
China 25-35% (Baido ca. 60%)
Südkore 3% (Naver ca. 76%)
Japan 38% (Yahoo Japan ca. 50%)
Russland ?% (Yandex)
Tschechien ?% (Seznam)
Google ist also manchmal doch noch ein Nischenplayer .
Pressemitteilungen sind für Firmen schon lange essentieller Bestandteil in der Öffentlichkeitsarbeit, um neue Produkte zu lancieren oder interessante News zu publizieren. Durch die stetige Weiterentwicklung des Web 2.0 ist diese Vorgehensweise allerdings oft nicht mehr zeitgemäß. Das Portal Pitchengine bietet den Nutzern die Erstellung und Verbreitung von Social Media kompatiblen Pressemitteilungen, die zeitgemäß sind.
Was ist Pitchengine?
Mit Hilfe von Pitchengine können Firmen ihre Pressemitteilungen verwalten und in diversen Social Networks wie Facebook als Social Media Pressemitteilung veröffentlichen. Pitchengine ist ein Presseportal, dass sich aktuellen Entwicklungen im Internet angepasst hat. Bereits bei der Programmierung von Pitchengine baute das Entwicklerteam vor allem auf Feedback und Ideen von externen Nutzern. Damit nutzten sie das Prinzip des Crowdsourcing.
Das Konzept des Unternehmens scheint sich bewährt zu haben. Bereits 13 000 Marken sind auf dem Portal registriert. Darunter namenhafte Unternehmen und Brands wie Dell, Matchbox, Puma und Zappos.
Quelle: Screenshot Pitchengine
Was ist das Besondere an Pitchengine?
Im Internet findet sich eine Vielzahl kostenpflichtiger und auch kostenloser PR-Portale. Pitchenginge hingegen konzentriert sich auf Social Media Pressemitteilungen. Diese weisen eine wesentlich höhere Multimedialität auf. So können die Journalisten ihre Mitteilungen mit Videos, Bildern oder auch Powerpoint Präsentationen anreichern.
Das Portal macht sich die Dynamik, sowie die viralen Effekte des Web 2.0 zu Nutzen. Das bedeutet, dass die Nachrichten die auf Pitchengine publiziert werden einfach mit den relevanten Journalisten, Bloggern und generell Online Influencern im Sozialen Netz geteilt werden können.
Der maßgebliche Traffic auf Pitchengine kommt von diversen Social Networks wie Twitter, Facebook, LinkedIn und auch von den Suchmaschinen Google, Bing sowie Yahoo.
Lohnt es sich Pitchengine zu testen?
Nahezu jede Firma oder Agentur kommt früher oder später in die Situation Pressemitteilungen zu verfassen. Pitchengine ist in der Grundversion kostenlos und bietet im Vergleich zu vielen kleineren Presseportalen eine größere Reichweite und einen deutlich höhere Aktualität.
Jedoch exisitiert Pitchengine derzeit nur für den englischsprachigen Raum. Es bleibt abzuwarten ob eine Deutsche Sprachversion lanciert wird.