Ein neues Feature von Facebook erlaubt die Integration des Ortes, an welchem eine Statusnachricht verfasst wurde. Updates werden um eine zusätzliche Information reicher.
Zusätzliche Informationen
Mit der Integration des Standorts in die Statusmeldungen und damit auch in den News-Feed des Sozialen Netzwerks, betritt Facebook und seine Nutzer eine neue Dimension. Voraussichtlich ab April 2010 wird es über ein neues Feature möglich sein, innerhalb von Facebook mitzuteilen, wo man sich gerade befindet. Ein weiterer Aspekt wird mit einer Sammlung von Software-Instrumenten abgedeckt werden, welche über die API-Schnittstelle auch externen Entwicklern erlauben wird, die geografische Komponente in weitere Apps mit einzubeziehen.
In Sachen Datenschutz hat Facebook offensichtlich dazugelernt. Ein Team von Spezialisten hat während gut einem Jahr an diesem Projekt gearbeitet und es nach eigenen Angaben zur Massentauglichkeit geführt – auf eine frühzeitige Ankündigung habe man bewusst verzichtet. Ausserdem soll das Feature über ein Opt-In eingebunden werden, welches jedem Benutzer die Kontrolle über die eigenen Updates gibt.
Potenziale
Knapp ein Viertel der Facebook-User, also rund 100 Mio., greifen mobil auf die Plattform zu. Gerade bei dieser Gruppe sind Informationen über den aktuellen Aufenthaltsort von grossem Interesse – massgeschneiderte Angebote von Fachgeschäften in der Umgebung, spezifisch abgestimmte Displaywerbung oder das Abrufen von Erfahrungen und Ratings von Freunden sind nur Beispiele für das vielfältige Anwendungsspektrum. Ganz im Sinne der Augmented Reality (vgl. Layar Browser) bestehen unzählige neue Möglichkeiten, die vor allem durch den Einbezug des virtuellen Freundeskreises interessant werden könnten. Facebook vertraut überdies auf den Pool der Entwickler-Gemeinschaft, welcher bislang immer wieder für neue und innovative Kreationen und Apps gesorgt hat. Neben Ortsgebundenen Netzwerken wie Loopt, Foursquare oder Gowalla hat auch Google, seit der Öffnung von Google Buzz ein direkter Konkurrent von Facebook, mit seinem Projekt Google Latitude die Komponente „Location“ mit einbezogen.
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Die Zeiten in denen Google News den grössten Teil des Nachrichtenverkehrs auf dem Internet-Highway verursachte sind Geschichte. Zu dieser und weiteren Erkenntnissen kommt eine Analyse von hitwise.
Facebook Benutzer ziehen Broadcast-Medien vor
Interessant ist nicht nur der Aspekt, dass Google News von Facebook als News-Reader überholt wurde, sondern auch welche Gegebenheiten sich aus den erhobenen Daten erkennen lassen. Während der mit Facebook verbundene Traffic vor allem mit TV- und Multi-Media-Sites stattfindet, zählen bei Google vorwiegend Sites aus dem Print-Segment zu den Top-Downstreamern.
Echtzeit als Faktor
Der Traffic zwischen Facebook und den Broadcast Media gestaltet sich ausserdem in etwa drei Mal grösser als derjenige von Google. Eine mögliche Erklärung für diese Unterschiede kann der Umstand sein, dass multimediale Kanäle wie Radio oder TV eine hohe Aktualität aufweisen. Wenn es darum geht, top-aktuelle Neuigkeiten in Echtzeit zu erhalten, werden Fernsehen und Rundfunk gegenüber den Printmedien und den damit verbundenen Inhalten wahrscheinlich. Auch Facebook verfügt in seinem Wesen über beträchtliches Potenzial, wenn es darum geht neue Informationen schnell in einem Gefüge von sozialen Kontakten weiterzuverbreiten. Ausserdem wäre es denkbar, dass die Kombination einer Beziehung zwischen den Benutzern und der Aktualität einer Botschaft einem Thema zu einer deutlich erhöhten Beachtung verhilft.
Das Social Network „Facebook“ spielt bei der Anbahnung und dem Aufbau des Kontakts zwischen Individuen und Marken eine relevante Rolle.
Wie eine Umfrage von Innofact Hamburg ergeben hat, hat Facebook einen entscheidenden Anteil am Aufbau von Marken. Die Umfrage, welche im Jahr 2010 mit rund 1‘000 Personen durchgeführt wurde, ergab, dass 60 % aller Nutzer durch Facebook mit neuen Marken oder Produkten von Unternehmen in Kontakt getreten sind – sei dies durch einen Beitritt als „Fan“ (27%) oder als Mitglied einer Gruppe (21%). Rund 10% der befragten Personen gaben an, dass sie schon Markenbezogene Inhalte an ihre Freunde weitergegeben haben.
28% der Befragten bestätigen, dass die Facebook-Präsenz und die damit entstandene Interaktion das Markenimage verbessert. Besonders gross war dieser Effekt, wenn die entsprechende Empfehlung von Freunden ausgegangen ist.Die Herkunft einer Werbebotschaft und die Beziehung zwischen den Individuen spielen innerhalb von Facebook offenbar eine entscheidende Rolle wenn es darum geht, einen Inhalt wirkungsvoll zu verbreiten.
Fazit: Marken müssen einfach auf Facebook präsent sein, denn es dient ihrem Image.
Facebook gehört nicht nur zu den Gewinnern unter den eigentlichen Social Network Sites, sondern legt auch im Gesamtvergleich des Segments Social Networking gehörig zu – neben YouTube und Wikipedia zählt die Plattform zu beliebtesten Social Media Services des Webs. Das Internet als Medium hat weiter zugelegt.
Laut einer neuen Internet-Umfrage von Nielsen, welche in den USA und ausgewählten europäischen Ländern anhand eines Haushalts-Panels durchgeführt wurde, zählt Facebook weltweit betrachtet die meisten Nutzer in der Kategorie „Social Network Site“. Insgesamt legte die Facebook-Gemeinde in den vereinigten Staaten mit einem Wachstum von 99% gegenüber dem Jahr 2008 mächtig zu und wird demnächst die 110 Mio. Grenze knacken. In der Kategorie Benutzerwachstum stellte Twitter mit seinen 579% alle anderen Social Network Sites in den Schatten.
Der grosse Verlierer auf dem deutschen Markt ist die Plattform studiVZ, welche einen Mitgliederrückgang von 14% hinnehmen musste. Obwohl bei den VZ Netzwerken und Facebook zusammen jeden Tag rund 11.9 Millionen deutsche Unique-Users aktiv sind, müssen sich die Netzwerke im internationalen Vergleich den Spitzenreitern YouTube und Wikipedia mit je 13 Millionen Besuchern geschlagen geben.
Auch in der Schweiz hat die Anzahl der Facebook User rapide zugenommen. Anders als im internationalen Vergleich liegt Facebook hierzulande zwar knapp vor Wikipedia. Gemäss Facebook waren im November des Jahres 2008 noch 1‘071‘740 Schweizer aktiv. Im September 2009 betrug die Anzahl der Benutzer nach Angaben der Schweizer Panels von NetMetrix rund 1‘466‘000 User – dies entspricht einem Zuwachs von 37%. Die Plattform YouTube ist aber mit Ihren 1.46 Mio. Nutzern auch in der Eidgenossenschaft die Nummer eins in der Kategorie Social Networking.
Nach neusten Erkenntnissen von Nielsen nutzen aktuell rund 81% der Schweizerinnen und Schweizer das Internet. Dies entspricht insgesamt 4,8 Mio. Personen von welchen sich 61% wiederum mindestens einmal täglich im Web bewegen. Bei einer genauen Betrachtung lassen sich aber deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern und den unterschiedlichen Altersstufen erkennen – während beispielsweise bei den Männern gut 70% das Internet täglich nutzen, sind es bei den Frauen nur knapp die Hälfte.
Das Forschungsunternehmen „Dynamic Logic“ produzierte in seiner Studie „Ad Reactions 2009“ erstaunliche Zahlen: 2000 Personen wurden befragt, ob sie Werbung auf Facebook, Myspace oder Twitter als störend empfinden. Im Gegenteil, sagten 22% der Befragten, sie beurteilen die Werbung sogar als positiv. Drei Viertel der Befragten wären sogar mit mehr Werbung einverstanden, solange der Zugang der Social Networks weiterhin kostenlos bleibt. Und: Die Werbung wird gut erinnert. „Dynamic Logic“ fand heraus, dass die Werbung auf Facebook mit 58% besser erinnert wird als im sonstigen Werbemarkt (39%).
Immerhin 13% der Befragten verfolgen aus Interesse an Produkten und Sonderangeboten ihre Lieblingsmarken auf Facebook und verpassen so keine Neuigkeiten.
Das sind die Ergebnisse der Amerikanischen Studie. Doch sind auch die Schweizer dieser Meinung? Empfinden wir die Reklame als positiv oder gar störend? In der unteren Umfrage kann abgestimmt und im Kommentarfeld diskutiert werden.
Kurzer Rückblick auf das Jahr 2008. Die User verbrachten in diesem Jahr etwa 3 Stunden pro Monat auf Social Networks. Im Jahr 2009 sind dies bereits 5,5 Stunden pro Monat.
Zu diesem Ergebnis gelangen die Marktforscher von Nielsen. Damit ist die Verweildauer insgesamt um 82% gestiegen.
Neben der Verweildauer steigt auch der Traffic immer weiter an. Gerade Facebook erreichte im Dezember 2009 bereits 206.9 Millionen Unique Visitors. Damit ist Facebook immer noch das beliebteste Social Network.
Wie sieht es in der Schweiz aus?
Die Schweizer nutzen Facebook durchschnittlich 25 Minuten pro Tag. Auf den Monat hochgerechnet liegen wir also auch im durchschnittlich ermittelten Wert. Aktuell sind knapp 2 Millionen Schweizer auf der Plattform registriert. Wir sind gespannt, wie sich dies im Laufe des Jahres weiterentwickeln wird.
Social Networks haben sich inzwischen vollständig etabliert und die Anzahl der Plattformen steigt weiterhin. Welches sind die relevantesten Netzwerke und welche Nutzungsmöglichkeiten bieten diese für den kommerziellen Einsatz? Das Whitepaper Social Networks – Plattformen und Potenziale liefert mit Hilfe von Zahlen und Fakten einen Überblick über den derzeitigen Markt und liefert Antworten auf oben genannte Fragen.
Zweifelsfrei bieten Social Networks zahlreiche Möglichkeiten für das Marketing. Jedoch ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich welches, je nach Zielgruppe, die relevanten Netzwerke darstellen und wie diese gewinnbringend eingesetzt werden können.
An wen richtet sich das Whitepaper?
Das Whitepaper richtet sich hauptsächlich an Marketing- und Kommunikationsverantwortliche von in der Schweiz ansässigen Unternehmen.
Auf welche thematischen Aspekte geht das Whitepaper ein?
Nach einer grundlegenden Einführung in das Thema Social Networks und der Klärung von relevanten Begriffen, liefert unser Whitepaper einen fundierten Überblick über die derzeit relevanten Social Networks. Dabei liegt eine Aufteilung auf die Bereiche internationale, nationale und Netzwerke für Jugendliche vor. Nutzerzahlen, Fakten und wichtige Informationen zu den einzelnen Netzwerken runden das Kapitel ab. Im letzten Abschnitt wird ein klarer Schwerpunkt auf die kommerzielle Nutzung und den damit verbundenen Marketingmöglichkeiten gelegt.
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Interessante Landkarte der Social Networks: Die Weltkarte des italienischen Bloggers Vincenzo Cosenza zeigt die Popularitätsverteilung (Traffic) der bekanntesten Social Networks auf der Basis von Alexa und Google Trends. [via]
Pressemitteilungen sind für Firmen schon lange essentieller Bestandteil in der Öffentlichkeitsarbeit, um neue Produkte zu lancieren oder interessante News zu publizieren. Durch die stetige Weiterentwicklung des Web 2.0 ist diese Vorgehensweise allerdings oft nicht mehr zeitgemäß. Das Portal Pitchengine bietet den Nutzern die Erstellung und Verbreitung von Social Media kompatiblen Pressemitteilungen, die zeitgemäß sind.
Was ist Pitchengine?
Mit Hilfe von Pitchengine können Firmen ihre Pressemitteilungen verwalten und in diversen Social Networks wie Facebook als Social Media Pressemitteilung veröffentlichen. Pitchengine ist ein Presseportal, dass sich aktuellen Entwicklungen im Internet angepasst hat. Bereits bei der Programmierung von Pitchengine baute das Entwicklerteam vor allem auf Feedback und Ideen von externen Nutzern. Damit nutzten sie das Prinzip des Crowdsourcing.
Das Konzept des Unternehmens scheint sich bewährt zu haben. Bereits 13 000 Marken sind auf dem Portal registriert. Darunter namenhafte Unternehmen und Brands wie Dell, Matchbox, Puma und Zappos.
Quelle: Screenshot Pitchengine
Was ist das Besondere an Pitchengine?
Im Internet findet sich eine Vielzahl kostenpflichtiger und auch kostenloser PR-Portale. Pitchenginge hingegen konzentriert sich auf Social Media Pressemitteilungen. Diese weisen eine wesentlich höhere Multimedialität auf. So können die Journalisten ihre Mitteilungen mit Videos, Bildern oder auch Powerpoint Präsentationen anreichern.
Das Portal macht sich die Dynamik, sowie die viralen Effekte des Web 2.0 zu Nutzen. Das bedeutet, dass die Nachrichten die auf Pitchengine publiziert werden einfach mit den relevanten Journalisten, Bloggern und generell Online Influencern im Sozialen Netz geteilt werden können.
Der maßgebliche Traffic auf Pitchengine kommt von diversen Social Networks wie Twitter, Facebook, LinkedIn und auch von den Suchmaschinen Google, Bing sowie Yahoo.
Lohnt es sich Pitchengine zu testen?
Nahezu jede Firma oder Agentur kommt früher oder später in die Situation Pressemitteilungen zu verfassen. Pitchengine ist in der Grundversion kostenlos und bietet im Vergleich zu vielen kleineren Presseportalen eine größere Reichweite und einen deutlich höhere Aktualität.
Jedoch exisitiert Pitchengine derzeit nur für den englischsprachigen Raum. Es bleibt abzuwarten ob eine Deutsche Sprachversion lanciert wird.
Ein Internet-Archäologe ist bei seinen Recherchen auf einen aussergewöhnlichen Fund gestossen. Er hat eine Internet-Comunity, genannt Friendster, entdeckt, die anno 2004 noch als erfolgreichstes Social-Network galt, dann aber plötzlich vom Erdboden verschwunden ist. Sehr spannend
Na ja, auch wenn der Video-Beitrag etwas überzeichnet scheint, so findet man doch wenig aktuelle Zahlen zur Plattform. friendster.com selbst publiziert folgende Zahlen, welche allerdings vom Januar oder August 2008 sind…:
Over 100 million registered users worldwide
Over 75 million registered users in Asia
Top 20 global website, serving 16 billion pages a month
Over 100,000 users register for Friendster every day
Top 5 in “user engagement” among global social network
With more than 115 million members worldwide, Friendster is a leading global online social network. Friendster is focused on helping people stay in touch with friends and discover new people and things that are important to them.
Auch wenn Facebook mit mehr als 350 Millionen Mitgliedern im Moment das grösste Social Network und friendster weniger als halb so gross ist, so würde ich friendster doch als eine der grösseren und sicher relevanten Plattformen taxieren. Es ist immer sehr einfach, immer nur auf die besten/grössten zu zeigen und gleichzeitig zu suggerieren, alle anderen seien schlecht(er).