Posts Tagged ‘Einfluss’

Wie identifiziert und bestimmt man eigentlich Online Influencer?

Dienstag, Januar 5th, 2010

Meinungsmacher im Internet werden immer wichtiger, weil sie an Einfluss gewinnen. Als Unternehmen ist es daher von Vorteil, wenn man die relevanten Online Influencer berreits kennt, ober bei einem allfälligen Issue schnell entscheiden kann, wie “relevant” ein Internetnutzer ist.

Auf der Suche nach mögliche Ansätzen und Kriterien für die Bestimmung von Online Influencer sind wir auf folgende Ansätze gestossen:

In der Praxis wird es wohl ausreichen müssen, den Einfluss eines Users über Dienste wie www.twittercharts.ch, www.topsy.com, www.blogoscoop.com oder aber auch www.technorati.com zu überprüfen.

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Wie stark beeinflussen Nutzermeinungen und Online-Produktrezensionen den Kaufentscheid?

Mittwoch, Dezember 16th, 2009

Das Internet beeinflusst Kaufentscheidungen. Das ist nicht neu. Aber die von Nutzern generierten Inhalte beeinflussen Kaufentscheidungen immer stärker. Das beweist jetzt einmal mehr Fittkau & Mass mit der Studie “Nutzermeinungen im Internet: Die neue Macht der Konsumenten?“. Aber wie müssen Unternehmen damit umgehen?

Die zentralen Erkenntnisse sind:

Von Nutzern verfasste Rezensionen zeigen deutliche Wirkung, sie beeinflussen erheblich die Markenbilder sowie die konkrete Produktwahl – bei fast jedem zweiten Internetkunden. 88 Prozent der Anwender greifen mittlerweile auf Produktrezensionen zu, je nach Nutzungsintensität allerdings mit unterschiedlichen Auswirkungen. Für die nicht ganz so rezensionsaktive Mehrheit der Internetnutzer ist WoM eher ein Kritikmedium: So lassen sich 54,8 Prozent durch eine negative Rezension von einem Kauf abhalten, jedoch nur 48,9 Prozent durch positive Meinungen dazu anregen.

In der Gruppe der besonders aktiven Produktrezensenten, der sich mittlerweile 23,2 Prozent der Nutzer zurechnen lassen, ist das Verhältnis ausgeglichener: Hier wurden bereits 74,9 Prozent der aktiven Leser von negativen Nutzermeinungen vom Kauf eines Produkts abgehalten. Nahezu ebenso viele, 74,2 Prozent, wurden durch eine gute Bewertung zum Kauf motiviert. Das Verhältnis zwischen positiver und negativer Markenwahrnehmung durch Produktrezensionen ist in beiden Gruppen recht ausgeglichen. Jeweils knapp die Hälfte der unerfahrenen Konsumenten lassen sich positiv wie negativ etwa gleich stark beeinflussen, ebenso verhält es sich bei den aktiven Lesern mit jeweils etwa 68 Prozent.

Vor einem geplanten Einkauf, online oder offline, werden von 59 Prozent der Nutzer Produktrezensionen zur Entscheidungshilfe herangezogen, lediglich 21 Prozent lehnen dies ab. Vor allem beim Kauf von Technikprodukten werden Nutzermeinungen als besonders relevant empfunden. Auch vor Reisebuchungen, vor dem Kauf von Automobilen sowie vor dem Abschluss von Versicherungen spielen sie eine sehr wichtige Rolle. Als glaubwürdiger im Vergleich zu anderen Medien werden die WoM-Meinungen von 41 Prozent der Nutzer erachtet, lediglich 17 Prozent sind skeptisch.

Was bedeutet das für Unternehmen? Spontan und schnell überlegt:

  • Unternehmen müssen wissen, wer was wo wie bewertet (Meinungsmacher identifizieren, Bewertungen verdanken/kommentieren, allenfalls richtig stellen). Hallo, es ist herrscht Feedback-Kultur ;-) , das müssen auch die Unternehmen akzeptieren.
  • Unternehmen müssen ihre Fans, Gefolgschaft in einer Community/in Communities zusammenführen – und dort “pflegen”, auf dass diese zu Ambassadoren werden und positive Bewertungen im Netz publizieren. Oder so ähnlich wenigstens ;-) .

Ist das schwierig?

Update: Karsten hat dazu auch einen interessanten Post geschrieben.

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Begegnungen mit einer Marke im Netz beeinflussen die Meinung über die Marke

Freitag, November 20th, 2009

Das Internet beeiflusst Kaufentscheidungen. Das bestätigt einmal mehr die Studie von Bigtrends. Die Resultate sind:

65 Prozent sagen, ihre Begegnung mit einer Marke im Netz habe ihre Meinung über die Marke verändert. 97 Prozent meinen sogar, diese Online-Erfahrung habe ihr Kaufverhalten tatsächlich beeinflusst. 64 Prozent bekennen, nach der Online-Recherche ihren ersten Kauf getätigt zu haben.

Ich glaube, die Mehrheit der Unternehmen sind sich dieser Tatsache und der Bedeutung der Online Reputation noch gar nicht wirklich bewusst.

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Online publizierte Konsumentenmeinungen und Brand Websites besonders vertrauenswürdig

Freitag, Juli 17th, 2009

Nielsen hat wieder mal nachgefragt: Welches sind die vertrauenswürdigsten Werbeformen? Zentrales Ergebnis: [via]

Recommendations from personal acquaintances or opinions posted by consumers online are the most trusted forms of advertising, according to the latest Nielsen Global Online Consumer Survey of over 25,000 Internet consumers from 50 countries.

Gegenüber dem letzten Jahr haben alle “Wereformen” punkto Vertrauen zugelegt – ausser die Zeitungsanzeigen haben an Vertrauen verloren… Was das wohl bedeutet? Ein Erklärungsversuch von Nielsen lautet:

However, we see that all forms of advertiser-led advertising, except ads in newspapers, have also experienced increases in levels of trust and it’s possible that the CGM revolution has forced advertisers to use a more realistic form of messaging that is grounded in the experience of consumers rather than the lofty ideals of the advertisers.

Die nachfolgende Grafik zeigt die Vertrauenswürdigkeit der verschiedenen “Werbeformen” (also “Consumer opinions posted online” sind ja eigentlich keine Werbeform…):

wemglaubenkonsumenteniminternet

Klar ist, dass Empfehlungen von Bekannten und online publizierte Konsumentenmeinungen Kaufentscheidungen beeinflussen.Interessant dabei ist aber, dass besonders für Frauen persönliche Empfehlungen die wichtigste Informationsquelle für eine Kaufentscheidung darstellen.  Dies das Resultat eineraktuellen Umfrage der Empfehlungs-Plattform www.konsumgöttinnen.de unter 2′400 Frauen.

Müssen Unternehmen ihre Brand Websites jetzt mit aggregierten sowie von Frauen publizierten Online-Meinungen und -Produktebewertungen anreichern…? ;-)

Nachtrag, 10.8.2009: Hier noch die Schweizer Zahlen und ein Grafik dazu.

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Echten Freunden vertraut man am meisten – und bedeutend mehr als Bloggern…

Freitag, Juni 26th, 2009

Konsumenten glauben online publizierten Meinungen – was auch Einfluss auf Kaufentscheidungen hat. Eine neue Untersuchung von Mintel aus den USA zeigt etwas andere Ergebnisse [via]:

glauben_freunden_bloggern

Freunde und Verwandte spielen also die wichtigste Rolle, wenn es um Kaufentscheidungen geht. Die Studienautoren dazu:

It’s interesting to find that as much time as we spend online, we still prefer a personal recommendation from someone we know and trust.

Schlussfolgerungen?

Word-of-mouth recommendations can move consumers to make a purchase. Word-of-blog, on the other hand, is far less persuasive.

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E-Mail-Marketing: Was sind Einflussfaktoren für die Öffnungsrate?

Dienstag, Dezember 23rd, 2008

Welche Faktoren beeinflussen die Öffnungsraten von E-Mailings und Newsletters? Ist es vor allem der Versandzeitpunkt, oder die Länge der Betreffzeile? Mögliche Antworten lieferte die «Studie über die Einflussfaktoren von Öffnungsraten» von dialog-Mail.

White Men Can’t Jump release

Hard to Kill psp

Den Newsletter-Öffnungsreport kann man hier kostenlos bestellen

Robinson Crusoe on Mars movies

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Wichtigste und interessanteste Erkenntnis aus meiner Perspektive: Je länger eine Betreffzeile ist, desto weniger oft wird das Mailing geöffnet – je sachlicher der Betreff, umso eher öffnen die Abonnenten den Newsletter.

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22 Prozent der Personalverantwortlichen informieren sich in sozialen Netzwerken über Kandidaten

Dienstag, September 30th, 2008

Social Networking Career Impact

Die Art und Weise, wie sich User in Social Networks darstellen, hat offensichtlich Einfluss bei der Stellensuche [via]:

Eine Untersuchung von CareerBuilder.com

Jay and Silent Bob Strike Back movies Octopussy release The Dudesons Movie move

hat herausgefunden, dass 22 Prozent der Personal- und Einstellungsverantwortlichen sich in sozialen Netzwerken über Kandidaten kundig machen, doppelt so viele wie noch im Jahr 2006. Weitere neun Prozent gaben an, in Zukunft die Profil-Seiten potenzieller Mitarbeiter unter die Lupe nehmen zu wollen. Damit entwickelt sich die Aussendarstellung innerhalb von Web-Gemeinschaften zusehends zu einem ernsthaften Beurteilungskriterium von Kandidaten. In vielen Fällen ein K.O.-Kriterium: ein Drittel der befragten Personalchefs gab an, sich bereits aufgrund von Online-Inhalten gegen Bewerber entschieden zu haben George Carlin: Playin’ with Your Head trailer

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Hmm… also ich finde Personen suspekt, die nicht in einer Google-Suche auftauchen oder nicht auf Xing sind (z.B. Verantwortliche für den Bereich «Interactive» bei Media-Agenturen…). Und die «Online-Inhalte», welche zu einer Nicht-Berücksichtigung eines Kandidaten geführt haben, sind vermutlich nicht Inhalte von einem Usern selbst, sondern von anderen Usern, welche irgendwie negativ über den entsprechenden Kandidaten berichtet haben.

Daher gibt es meines Erachtens immer noch nur eine Möglichkeit: Publizieren Sie möglichst viel über sich selbst, damit sich der potenzielle Arbeitgeber ein ganzheitliches Bild über machen kann. Denn 8 von 10 Arbeitgebern prüfen mit sogenanntem Background Checking ihre Kandiaten. Die Tipps im Umgang mit dem Web von careerbuilder.com finde ich dagegen nur bedingt brauchbar.

Double Team the movie

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Virale Spots beeinflussen Image eines Unternehmens

Montag, August 11th, 2008

Einfluss Viral Clips auf Image

Eine Online-Umfrage

A Mighty Wind move

, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut GfK im Auftrag der Unternehmensgruppe Counterpart, zeigt: [via]

Whisper Island hd

  • 75,9 Prozent der Teilnehmer einer Online-Umfrage sind davon überzeugt, dass virale Spots das Image eines Unternehmens beeinflussen.
  • 61,4 Prozent der Befragten den Internetauftritt des Unternehmens, nachdem sie sich einen viralen Spot angesehen haben. Doch nur ein Drittel war tatsächlich an dem Produkt interessiert.

Viralspots eignen sich demnach zur Beeinflussung des Images und zur Traffic-Steigerung. Weniger eignen sie sich zur Verkaufsförderung.

Gerade die letzte Aussage bezüglich der Nichteignung für die Verkaufsförderung würde ich relativieren. So haben einige Kampagnen sehr wohl zur Steigerung der Verkäufe geführt, während bei anderen gar gegenteilige Effekte erzielt wurden.

So oder so: Viral Clips haben ein grosses Potenzial, aber nicht alle erreichen ihre Ziele.

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Klassische Medien 2.0 – Artikel im Media Trend Journal

Donnerstag, Juli 3rd, 2008
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Medien, die sich bewährt haben, werden nie durch andere vollkommen ersetzt oder verdrängt - sagt das Ripelsche Gesetz. Allerdings verändern sie sich unter dem Einfluss von neuen Medien - dies sagte u.A. auch Prof. Miriam Meckel im Rahmen des «Forum am Morgen» von Ringier. [Download Artikel als PDF]

Web 2.0, das ist unbestritten, hat den Medienkonsum nachhaltig verändert. Unter dem Arbeitstitel «Klassische Medien 2.0» sind wir diesem Phänomen nachgegangen und haben für einen Artikel (PDF) im Media Trend Journal die Einflüsse von Web 2.0 / Social Media und der sich ändernden Mediennutzung auf die klassischen Medien untersucht.

Web 2.0

Dabei konnten wir drei grundlegende Entwicklungsschritte identifizieren:

1. In klassischen Medien wird über Web 2.0 Themen berichtet, Videos, Blogs etc. werden kommentiert

2. Klassische Medien entwickeln eigene Social Media-Inhalte wie Filme, Blogs, Podcasts etc. – und lassen die User partizipieren

3. Klassische Medien entwickeln ihr Angebot crossmedial entlang der Mediennutzungskurve

Parallel dazu konnten wir sogar ein gegenläufiges Phänomen beobachten - Social Media-Inhalte werden in klassischer Form (Print, TV, Kino) publiziert.

Das Fazit ist: neue Medien stellen für die klassischen Medien keine Bedrohung sondern allenfalls eine positive Herausforderung dar - eine Herausforderung, die mittlerweile von vielen Medienschaffenden angenommen wurde.

Der Artikel erscheint heute unter dem Titel «Partizipieren ist Zeitgeist»  im Media Trend Journal und kann hier als PDF heruntereladen werden.

Nachtrag vom 31. Juli 2008
Der Artikel ist auch online beim Media Trend Journal nachzulesen.

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Internet als Medium mit grösstem Einfluss auf Verbraucher

Freitag, Juni 27th, 2008

heise.de schreibt aufgrund einer Studie von LeMonde. [via]

Das Internet soll das Medium mit dem grössten Einfluss auf die Verbraucher sein, “weit vor TV, Radio und Presseerzeugnissen”.

Fittkau&Mass schreibt:

Die Lust der deutschen Internet-Nutzer am Online-Shopping ist ungebremst. Doch nicht allein beim Kaufvorgang wächst die Bedeutung des Internet: ?ber 40% der Nutzer verlassen sich bei der Vorbereitung ihrer Kaufentscheidungen auf die Meinungen und Produktbewertungen anderer Nutzer – Web 2.0 macht’s möglich.

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Harris Interactive schreibt:

Eine weitere Studie von Harris Interactive untermauert die vorangegangenen Ergebnisse. Auch diese Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bei der Kaufentscheidung die Empfehlungen anderer Internet-Nutzer am wichtigsten sind. Danach folgen Suchmaschinen, Produkt- und Preisvergleichsseiten sowie Firmen-Websites.

Ich glaub fast, die haben Recht… Das Internet beeinflusst Kaufentscheidungen. Ziemlich sogar…

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