Präsentation SuisseEMEX: So messen Sie den Erfolg Ihrer Social Media-Aktivitäten
Donnerstag, September 2nd, 2010Letzten Mittwoch haben wir die folgende Präsentation an der SuisseEMEX gehalten:
Letzten Mittwoch haben wir die folgende Präsentation an der SuisseEMEX gehalten:
Die Gesamtbewertung von Online-Shops wird durch Geschäftsaktivitäten auf sozialen Netzwerken postitiv beeinflusst. Zu diesem Ergebnis kommt der ECC-Shopmonitor Spezial, welcher von ECC Handel in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Mücke, Sturm & Company erstellt wird.
Von den Umfrageteilnehmern gaben 46% an, dass Social Media einen positiven Einfluss auf Online-Shops habe und sie diese darum besser bewerten würden. Ein Beispiel verdeutlicht dies: Liegt die Gesamtwertung des Telekom Online Shops gemäss allen Befragten bei 3.12 von 5 Punkten, steigt sie auf 3.94 Punkte wenn man den Einsatz von sozialen Medien als positiven Einfluss bewertet.
Die Tatsache, dass Social Media-Aktivitäten Raum für öffentliche Kritik bieten, ist für viele Online-Händler Grund genug sich hier – aus Angst vor Imageschäden – eher zurückzuhalten. Diese Angst scheint jedoch unbegründet. 49% der Umfrageteilnehmer gaben an, dass soziale Medien keinen Einfluss auf die Gesamtbewertung eines Online-Händlers habe.
Auf Grund dieser Tatsache ist den Shop-Betreibern anzuraten soziale Medien nicht zu fürchten, sondern als Chance zu sehen und zu nutzen.
(Bemerkung: Die Erhebung erfolgt monatlich durch eine Online-Befragung von 1000 Teilnehmern – repräsentativ für deutsche Internetnutzer – ab 16 Jahren.)
Eine relativ neue Studie von Google zeigt den Einfluss von Offline- und Online-Kampagnen auf die Suchanfragen bei Google. Google zeigt natürlich auch, dass der ausgelöste Traffic über (kostenpflichtige) Google AdWords “abgefangen”, respektive kapitalisiert werden kann.
Die wichtigsten drei Erktenntnisse sind:
Die gesamten Studien-Ergebnisse können bei Google hier nachgelesen werden.
Warum werden User Facebook Fans oder Twitter Followers einer Marke?
Die Untersuchung “Why Social Media Matters to Your Business” von Brant Cruz und Josh Mendelsohn liefert Antworten auf diese Fragen, wie die beiden folgenden Folien zeigen:
Und wer die Folien 18 und 21 studiert, erkennt schnell, dass die User sehr gerne von Vergünstigungen und Promotionen profitieren
.
Wer ist hier süchtig nach Facebook, Twitter & Co? Vor rund 6 Monaten hat mashable zwar schon über die interessanten Ergebnisse vom “Gadgetology Report” von retrevo.com berichtet, aber bin erst jetzt auf diese Ergebnisse gestossen, die ich doch beachtlich finde:
The younger crowd is also quite keen on tweeting, texting, and checking Facebook after sex (36%), while driving (40%), while at work (64%), and when on vacation (65%).
Noch extremer sind diese Ergebnisse, die besagen, dass rund die Hälfte der Befragten während der Nacht, oder sobald sie aufstehen, die Facebook Stati und Twitter checken würden.
Oder rund 30% der Teilnehmer unter 25 Jahren prüfen am Morgen als erstes ihre Facebook- und Twitter-Accounts:
Ziemlich crazy, oder?
Nachtrag: Soziale Netzwerke machen wirklich abhängig.
Die da: 41,6 Prozent aller Tweets werden von Nutzern getätigt, die mindestens seit neun Monaten bei Twitter Mitglied sind. Der Dienst ist ja noch verhältnismässig jung, und schon sind es die alten Hasen, die für das Grundrauschen sorgen…
Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit auf Social Networks. Gemäss der aktuellen Nielsen-Umfrage verbringen die Internet-Nutzer weltweit zwei Stunden länger pro Monat in Social Networks als noch vor einem Jahr. Das ist das Ergebnis der aktuellen Nielsen-Umfrage. Die Schweizer verbringen pro Monat 3.5 Stunden auf Social Networks.
Facebook ist dabei das meistgenutzte Social Network. Die Plattform hat die grösste aktive Unique Audience weltweit. Durchschnittlich besucht ein Facebook-User 19 Mal im Monat das Social Network. Die Verweildauer auf Facebook liegt mit sechs Stunden pro User (pro Monat) deutlich über dem Durchschnitt.
Social Networks wie Facebook haben nicht nur einen entscheidenden Anteil am Aufbau von Marken. Social Networks sind zudem wichtige Kundenberührungspunkte, die einen direkten Einfluss auf Verkäufe und positive Mundpropaganda haben. Denn. Eine neue Studie zeigt:
Sehr schön. Das sind doch schlagkräftige Argumente, weshalb Unternehmen sich auf Facebook und Twitter (richtig…) engagieren sollten.
Und auf dieser Website http://www.casestudiesonline.com/ findet man eine ganze Fülle von Social Media Marketing Cases, die das (hoffentlich) beweisen können.
Eigentlich ist es ja logisch, dass eine Top-Position bei Google viel Traffic bringt, und dass ein Ranking auf Seite 2 der Suchergebnisse eher wertlos ist. Worauf aber stützen sich diese Annahmen? Nachfolgend die Beweise.
Als AOL im August 2006 eine Datenbank von 658′000 Nutzern und deren Suchanfragen veröffentlichte, war das nicht nur für Datenschützer ein wichtiger Zeitpunkt, sondern auch für Suchmaschinenoptimierer. Zum ersten Mal wurden damals Daten veröffentlicht, die in gigantischem Ausmass das Verhalten von Usern bei der Nutzung von Suchmaschinen zeigten.
Die Veröffentlichung von rund 20 Millionen Suchanfragen und deren Nutzung, die während einem Zeitraum von 3 Monaten aufgezeichnet wurden, führten zu einer neuen Ära in der Suchmaschinenoptimierung. Was eifrige Tüftler aus den Daten gelesen haben:
Das erscheint logisch, ist aber erst seit diesem “Daten-Leck” durch Hard Facts belegt. Eine neuere Studie bestärkt das mit ähnlichen Zahlen.
Übrigens hat das “AOL Datenleck” in 2006 auch erhebliche Unterschiede zwischen den Positionen auf der ersten Seite aufgezeigt. So wurde in 42% der Fälle das erste Suchergebnis angeklickt. Natürlich sind solche Zahlen mit Vorsicht zu geniessen – denn viele Suchanfragen sind Navigationssuchen. User geben z.B. Hotmail in Googles Suchfeld ein um zu ihrem Hotmail-Account zu gelangen, was die Statistiken etwas ungenauer macht.
Die Menge der analysierten Daten lässt aber durchaus Schlüsse zu, die wir in unsere SEO-Strategie einfliessen lassen. Wenn sich die Frage stellt, ob es sinnvoll wäre, ein bereits lukratives Nummer-2-Ranking noch zu verbessern, können wir das in den meisten Fällen mit einem lauten und deutlichen „Ja!“ beantworten.