Archive for the ‘Studie’ Category

Studie: Online-Empfehlungen von echten Freunden und Bekannten sind am glaubwürdigsten

Mittwoch, August 18th, 2010

Internetbewertungen beeinflussen Kaufentscheidungen. So verlässt man sich bei einem Online-Kauf gerne auf die Meinungen anderer Käufer. Die höchste Glaubwürdigkeit haben aber Beiträge befreundeter/bekannter Internet-Nutzer, wie invoke.com herausgefunden haben will.

Empfehlungen von echten Freunden und Bekannten wirken am glaubwürdigsten, im Internet ist das scheinbar ebenfalls so:

  • 26 Prozent der Nutzer halten Blogs, die von bekannten oder befreundeten Personen betrieben werden, für sehr glaubwürdig
  • Beiträge befreundeter Anwender bei Facebook werden von 23 Prozent als verlässliche Recherchemittel beurteilt
  • Lediglich zwölf Prozent sind der Meinung, dass die Tweets von Freunden als Hilfe für Kaufentscheidungen dienen.

Herstellern und Händlern wird dagegen weniger Vertrauen entgegen gebracht.Dennoch bringt der Einsatz von Social Media für die Glaubwürdigkeit einiges:

Immerhin verlassen sich elf Prozent der Konsumenten auf kommerzielle Blogs, neun Prozent vertrauen den Firmenbeiträgen bei Facebook und immerhin noch sechs Prozent ziehen die Tweets der Anbieter in als Entscheidungshilfe heran. Während Freunde und Familie also als äußerst zuverlässige Gutachter angesehen werden, sichern sich dennoch 81 Prozent der Kunden durch weitere Recherche, etwa in Kommentarbereichen der Web-Shops, zusätzlich ab. 55 Prozent sagten ausserdem, sie bezögen die Rezensionen von fremden Nutzern in ihre Entscheidungen mit ein.

Was bedeutet das für Unternehmen?

  • Online publizierte Meinungen müssen mit einem professionellen Online-Monitoring beobachtet werden und bei positiven wie auch bei negativen Einträgen darf ein Unternehmen den Dialog aufnehmen
  • die eigenen Social Media-Präsenzen haben einen relevanten Einfluss auf Kaufentscheidungen. Diese sollten aktiv bewirtschaftet werden.

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Neue Studie zum Einfluss von Twitter-Nutzern auf die Online-Reputation einer Marke

Freitag, August 6th, 2010

„Konsumenten die auf Twitter aktiv sind, sind ganz klar die Einflussreichsten Internetnutzer.“ Zu diesem Schluss kam Morgan Stewart von der Exact Target. Aktive Twitterer haben demnach einen bis zu 3x höheren Einfluss auf die Online Reputation einer Marke, als beispielsweise Facebook Nutzer.

Auf Grund der Tatsache, dass Tweets heutzutage nicht mehr nur auf der Microblogging-Plattform bleiben, sondern über die Indexierung der Suchmaschinen auch den Weg in das übrige Internet finden, ist dieser Einfluss für Unternehmen auch so relevant. Zudem sind die sogenannten Twitterer auch aus dem Grund interessant, weil sie deutlich aktiver Inhalte selbst produzieren. 72% publizieren mindestens einmal im Monat einen Blogpost und 70% kommentieren auch in anderen Blogs. Für Unternehmen dürfte besonders relevant sein, dass 61% der aktiven Twitter Nutzer mindestens einmal im Monat ein Produktreview schreiben.

Des Weiteren untersuchte die Studie aus welchen Gründen die Twitterer Unternehmen folgen. Zwar sind auch hier auf den vorderen Plätzen Gründe wie „Verbilligte Produkte erhalten“ oder „Kostenlose Proben, Coupons“. Allerdings nennen immerhin noch 20% die Interaktion mit dem Unternehmen als Motiv. Im Vergleich zu anderen Social Networks ist diese Zahl als hoch einzustufen.


Quelle

Twitter wird auf Grund der geringen Mitgliederanzahl völlig zu unrecht unterschätzt. Ein zweiter Blick auf das Microblogging-Portal kann sich in jedem Fall lohnen.

[via]

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Der Einfluss von Werbung/Kampagnen auf Suchanfragen und Traffic über Google

Montag, Juli 5th, 2010

Eine relativ neue Studie von Google zeigt den Einfluss von Offline- und Online-Kampagnen auf die Suchanfragen bei Google. Google zeigt natürlich auch, dass der ausgelöste Traffic über (kostenpflichtige) Google AdWords “abgefangen”, respektive kapitalisiert werden kann.

Die wichtigsten drei Erktenntnisse sind:

  1. Offline-Kampagnen lösen Suchanfragen aus (das ist nichts Neues…)
  2. Die ausgelösten Suchanfragen erhöhen die Quantität des Traffics auf der Website – vorausgesetzt, man schaltet Google AdWords (das ist eher ein Verkaufsargument…)
  3. Der zusätzlich gewonnene, über AdWords generierte Traffic ist von höherer Qualität, z.B. bzgl. Verweildauer, Anzahl Page Impressions, etc. (das ist hingegen sehr interessant ;-) )

Die gesamten Studien-Ergebnisse können bei Google hier nachgelesen werden.

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Social Media im HR in Deutschland und in Österreich

Mittwoch, Juni 30th, 2010

Wie nutzen Unternehmen Social Media im HR? ÖsterreichSocial Media Report HR 2010. Der Social Media Report HR 2010 vom Februar 2010 liefert erste Antworten auf diese Frage für die Länder Österreich und Deutschland.

651 Stimmen nahmen an der Studie teil, welche sich vor allem damit beschäftige, wie 2009 Social Media im HR genutzt wurde und auch Fragen zur Nutzung von 2010 beantwortet. Nicht ganz die Hälfte aller Firmen erlaubt ihren Mitarbeitern uneingeschränkten Zugang zu Social Media im Büro. Viele Firmen, bei welchen Social Media nicht erlaubt ist, bieten ihren Mitarbeitern den Zugang über Mittag an.

Auf die Frage, wie die Nutzung in Zukunft sein wird, sind es lediglich nur noch 10 Prozent der Firmen, welche  nicht geplant haben im kommenden Jahr aktiv zu werden.

50 Prozent aller Recruiter googeln zukünftige Mitarbeiter im Netz. Bei den Unternehmen aus Deutschland haben 38 Prozent, in Österreich 8 schon einmal einen Bewerber aufgrund seiner Online Reputation nicht eingestellt. Das beliebteste Recruting Tool ist mit Abstand XING. 80 Prozent der Befragten besitzen einen Account.  Danach folgen Facebook, LinkedIn und Twitter. Ein Viertel der Firmen wird in 2010 mehr Geld für die Online Stellenbörsen ausgeben, dies natürlich zu Lasten von Print.  Fast die Hälfte aller befragten Firmen werden die Ausgaben im Print kürzen.

[[Via]]

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Warum werden User Facebook Fans oder Twitter Followers einer Marke?

Donnerstag, Juni 24th, 2010

Warum werden User Facebook Fans oder Twitter Followers einer Marke?

Die Untersuchung “Why Social Media Matters to Your Business” von Brant Cruz und Josh Mendelsohn liefert Antworten auf diese Fragen, wie die beiden folgenden Folien zeigen:

Und wer die Folien 18 und 21 studiert, erkennt schnell, dass die User sehr gerne von Vergünstigungen und Promotionen profitieren ;-) .

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Studie: Einfluss von Facebook, mobilem Internet, Lokalisierungsdiensten und E-Commerce auf die Mediennutzung und das Kaufverhalten

Mittwoch, Juni 23rd, 2010

Die interessante Studie „The Age Of On“ untersucht den Einfluss von Facebook, mobilem Internet, Lokalisierungsdiensten und E-Commerce auf die Mediennutzung und das Kaufverhalten. Und kommt zu diesen zentralen Ergebnissen:

  • Das Fernsehen verliert an Aufmerksamkeit.
  • Print ist kein Alltagsmedium mehr, steigt aber in der Wertschätzung.
  • Das iPhone  schafft als Alleskönner viele neue Nutzungssituationen.
  • Facebook  ist das soziale Online-Herz und zentraler Bestandteil des Tages.
  • Lokalisierungsdienste sind im Kommen.
  • Online schlägt stationären Handel – außer in Dingen des täglichen Bedarfs.

Mobilität und Lokalität scheinen im 2010 wirklich zwei wichtige Schlagwörter zu sein.

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Deutsche vertrauen bei medizinischen Fragen auf Social Media

Donnerstag, April 29th, 2010

Viele Europäische Internet-User vertrauen Informationen aus den Sozialen Medien, wenn es um das Thema Gesundheit geht – zu diesem Schluss kam Digitas Health in einer Studie.

Wie hoch das Vertrauen allerdings genau ist, konnten wir anhand der widersprüchlichen Zahlen nicht eruieren. Die Rede ist von 67% bzw. 28%. (Wer diese Zahlen versteht ist herzlich eingeladen, die Unklarheit im Kommentarfeld aufzuklären.)

 
Besonders stark scheint das Vertrauen in Informationen zu Gesundheitsthemen aus Blogs, Foren etc. in Deutschland zu sein. Könnte man da wohl einen Zusammenhang zwischen dem grossen Vertrauen, Cyberchondrie und der durchschnittlichen Anzahl Arztbesuche der Deutschen pro Jahr (18 im Vergleich zu 2-3 in der Schweiz) unterstellen?


Fakt ist: Patienten 2.0 informieren sich immer öfter vorab im Internet – und das Gesundheitswesen ist gefordert. Und mit dem Angebot professioneller Informationen und professionell moderierter Blogs und Foren kann der Wissensdurst der Patienten in die rechten Bahnen gelenkt werden – anstatt sie dem kollektiven Halbwissen zu überlassen.

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Das Internet-Klassenzimmer

Dienstag, April 27th, 2010

Labnol hat sich unter der Annahme, dass das Internet als Klassenzimmer und die Social Networks als Studenten betrachtet werden können, folgendes gefragt: Wie könnte man die unterschiedlichen Charakterzüge und Persönlichkeitsmerkmale der Netzwerke grafisch darstellen?

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Studie: Wirksamkeit Facebook Anzeigen: Gefällt mir! – oder wie man das Umfeld eines Beworbenen in die Anzeige einbindet

Montag, April 26th, 2010

Eine umfassende Studie von Nielsen bestätigt nun, was Experten bereits vermutet haben. Werbebotschaften die mit Hinweisen versehen sind, welche Freunde sich gerade durch ein Ad als Fan einer bestimmten Seite hinzugefügt haben, verfügen über ein höheres Potenzial bezüglich Wiedererkennung, Bewusstsein und Kaufabsicht. Im Zuge dieser Möglichkeiten möchte sich Facebook nicht mehr nur als eigentlicher Service, sondern auch als Infrastruktur definieren, welche anderen Unternehmen als Basis für ihre individuellen Aktivitäten dient.


„Es ist relevant was meine Freunde sagen!“

Mit mehr als 400 Millionen aktiven User, von welchen pro Tag in etwa die Hälfte während durchschnittlich 55 Minuten eingeloggt ist, bildet Facebook eine der Reichweiten stärksten Plattformen überhaupt. Eine Nielsen-Studie, welche mehr als 800‘000 Facebookprofile und Anzeigen von 14 Marken untersucht hat, kam zum Schluss, dass die soziale Befürwortung (Beispielsweise indem ein Individuum einer Seite beitritt) einen Einfluss auf das Umfeld des Users hat. Es konnte nachgewiesen werden, dass normale Facebook-Ads sich in einer 10% höheren Wiedererkennungsrate, einer 4% höheren Markenbekanntheit und in einer 2% höheren Kaufabsicht äussern. Die Wiedererkennung steigt allerdings sprunghaft auf 16%, wenn die Ads die Erwähnung von Freunden mit einbeziehen und um satte 30%, wenn die Ads zusätzlich über den Newsfeed eines befreundeten Profils dem gesamten Netzwerk mitgeteilt wurden. Mit der Schnittstelle „Facebook Connect“ möchte die Plattform in einem weiteren Schritt dazu übergehen, die „Gefällt-Mir-Thematik“ auch auf Partnerseiten auszuweiten.

Facebook als Enabler

Obwohl die Resultate interessante Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Sozialen Netzwerken und Werbe-Anzeigen liefern, geben sie keinen Anlass zur Euphorie. Man konnte zwar zeigen, dass Anzeigen durch das Einbinden von sozialen Beziehungen im Vergleich zur herkömmlichen Bannerwerbung aufgewertet werden können – das ultimative Verständnis für die Zusammenhänge sämtlicher Instrumente innerhalb einer Cross-Media-Strategie fehlt aber nach wie vor. Es ist aber davon auszugehen, dass mit der Auswertung der erhobenen Daten ein vertiefter Einblick in das Konsumverhalten von Kaufgruppen und einzelnen Individuen möglich ist.Viel entscheidender ist die eigentliche Neudefinition von Facebook, welche das Unternehmen kommuniziert. Das Social Network möchte sich durch seine Schnittstelle „Facebook Connect“ bei externen Webseiten positionieren. Die Idee ist einfach: Anstatt dass sich ein Benutzer auf allen, für ihn relevanten Webseiten einen separaten Zugang löst, loggt er sich mit denjenigen Zugangsdaten ein, welche er auch bei Facebook hinterlegt hat. Die Vorteile für die Nutzer liegen neben der Beseitigung des „Gewirrs der Benutzerkonten“ neben der einfachen und schnellen Zugänglichkeit zu neuen Plattformen. Darüber hinaus verhalten sie sich wahrscheinlich „bewusster“, da dem Betreiber die eigene Identität preisgegeben wird.

Kontext vs. Benutzergruppen

Die Kombination der Integration von externen Partnerseiten und darauf versehenen „Gefällt-Mir-Buttons“ wie sie sie bei Facebook gibt, könnte eine veritable Hebelwirkung darstellen, um rasch an Feedbacks bezüglich unterschiedlichsten Angeboten zu kommen. Die damit einhergehenden Statusmeldungen auf den News-Feeds der Benutzer leisten parallel dazu ihren Beitrag zur Verbreitung von Botschaften innerhalb der zahlreichen sozialen Geflechte und bieten Facebook damit die Chance, eine vertiefte Einsicht in eine Fülle von unterschiedlichsten Informationen zu erhalten – ähnlich dem Google-Prinzip. Es besteht allerdings ein grundlegender Unterschied: Während Google durch die Analyse von gezielten Suchanfragen weiss, welche Begriffe und Themen das Internet gerade bewegen, dürfte Facebook bald dazu in der Lage sein, Aussagen über spezifische Benutzersegmente und deren Präferenzen treffen zu können. Vereinfacht könnte man sagen, dass sich das artikulierte Wissen der Suchanfragen und das potenzielle Wissen der latenten Bedürfnisse von ganzen Benutzergruppen gegenüberstehen.

Fazit

Wohin sich die digitale Identität der Benutzer und der damit einhergehende Kampf der Internet-Konzerne bewegen bleibt abzuwarten – es bleibt spannend und wir bleiben dran!

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Studie: Auch süchtig nach Facebook und Twitter? Oder: wann facebookst oder twitterst du?

Freitag, April 23rd, 2010

Wer ist hier süchtig nach Facebook, Twitter & Co? Vor rund 6 Monaten hat mashable zwar schon über die interessanten Ergebnisse vom “Gadgetology Report” von retrevo.com berichtet, aber bin erst jetzt auf diese Ergebnisse gestossen, die ich doch beachtlich finde:

The younger crowd is also quite keen on tweeting, texting, and checking Facebook after sex (36%), while driving (40%), while at work (64%), and when on vacation (65%).

Noch extremer sind diese Ergebnisse, die besagen, dass rund die Hälfte der Befragten während der Nacht, oder sobald sie aufstehen, die Facebook Stati und Twitter checken würden.

Oder rund 30% der Teilnehmer unter 25 Jahren prüfen am Morgen als erstes ihre Facebook- und Twitter-Accounts:

Ziemlich crazy, oder?

Nachtrag: Soziale Netzwerke machen wirklich abhängig.

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