Archive for the ‘Online Werbung’ Category

VW launcht mit der “Fast Lane” Kampagne den neuen Polo GTI

Montag, Juni 14th, 2010

Fast Lane – driven by fun. So das Motto der Kampagne zum Launch des neuen VW Polo GTI. Mit drei witzigen Spots zum Thema Überholspur soll eine junge Zielgruppe angesprochen werden.

Die Spots sind, wie es sich für eine Social Media Kampagne gehört, auf Youtube gestellt. Auf der internationalen Facebook Page ist ein Kampagnen-Reiter geschaltet. Darauf werden nicht nur die Videos gezeigt, sondern auch eine “Fast-Lane-Facebook-App” zur Installation angeboten.

In einem zweiten Schritt sollen, ganz Social Media Like, User aufgefordert werden, ihre eigenen Fast Lane Clips einzureichen.

Dies ist, so berichtet Horizont, das erste Mal, dass Volkswagen ein Modell nur über digitale Medien einführt.

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Social Media Marketing für die Fussball-WM

Donnerstag, Mai 27th, 2010

Wichtige Fussballereignisse werden immer rege genutzt, um die Werbetrommel zu rühren. Neuerdings spielt Social Media Marketing dabei eine wichtige Rolle.

Sponsoring

Die FIFA hat dieses Jahr ein neues Sponsoring-Konzept erarbeitet. Neben sechs bereits feststehenden ständigen FIFA-Partnern (adidas, Coca-Cola, Emirates Airline, Hyundai Kia Automotive Group, Sony und VISA) gibt es bis zu sechs weitere FIFA-WM-Sponsoren und bis zu sechs nationale Förderer. Die Budgets für Werbekampagnen sind hoch zu dieser Zeit. Jedoch wird nicht nur in Print und in TV Spots investiert, sondern Online-Kampagnen gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Unter anderem hat der Sony Ericsson den “Twitter World Cup” gelauncht. Dabei handelt es sich um einen Online-Wettbewerb, der Fans dazu aufruft, ihre Teams in einem virtuellen Wettbewerb per Tweets zum Sieg zu führen. Coca Cola lässt den offiziellen WM Song über das Netz verbreiten, welcher bereits auf Platz 1 der Hitparade steht.

Trittbrettfahren erlaubt

Das nicht nur die offiziellen Partner mit der WM werben möchten ist klar. Vor allem im Bereich Online-Marketing gibt es einige gute Beispiele von Firmen, welche sich mit der WM positionieren möchten. Rexona zum Beispiel startet eine Facebook Kampagne. Neben dem obligatorischen Fußball-Quiz gibt es auf der Fanpage die “Rexona men United“-Applikation. Dort stellen User aus den Reihen ihrer Facebook-Freunde ihre persönliche Traumelf zusammen. Das Mannschaftsfoto kann mit Fußballer-Klischeefrisuren verschönert werden. Mercedes unterstützt seine Crossmediale Kampagne „der vierte Stern von Deutschland“ mit Social Media-Aktivitäten auf Facebook und einer iPphone Aplikation.

Bruchteil der klassischen Media-Budgets

“Internationale Sport-Events bieten grossartige Chancen, um Social Media-Kampagnen zu lancieren – noch dazu, wenn diese im Optimalfall nur einen Bruchteil der klassischen Mediabudgets verschlingen, die sonst investiert werden müssten”, sagt Microblog-Experte Günter Exel gegenüber pressetext. Dafür sollten allerdings die Stärken aller Web 2.0-Kanäle eingesetzt und kombiniert werden.
“Im Mittelpunkt der Strategie sollte nicht die einzelne Plattform stehen, sondern vielmehr eine übergreifende Kommunikationsidee. Diese sollte in die jeweilige soziale Plattform übersetzt – und mit dem Webauftritt des Unternehmens vernetzt werden”, so Exel.

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Vapiano nutzt Foursquare

Montag, Mai 24th, 2010

Die Pizza-Pasta-Bar Vapiano nutzt den Geolocationdienst Foursquare und versucht sich so mit einer neuen Kundenbindungs-Methode

Und so geht’s:


Nach dem Download der Foursquare-Applikation auf sein Smartphone kann sich der User auf der Foursquare-Seite registrieren. Dadurch hat der User nun einen mobilen Account welcher durch das GPS Signal im Telefon geortet werden kann. Wenn der User möchte, dass seine Freunde wissen, wo er sich gerade befindet, checkt er an seinem momentanen Standort ein. Wichtige Standorte (zum Beispiel HB Zürich) sind bereits vermerkt und können einfach gleich angewählt werden. Kleinere muss man noch erfassen.  Nach dem Ceck-In meldet Foursquare dies an die Freunde, indem die Information von dem gewünschten sozialen Dienst verbreitet wird.

Foursquare vergibt Titel an diejenigen welche einen Ort oft besuchen. Der höchste Titel ist ein  „Mayor“. Der Träger dieses Titels bekommt nun solange er Mayor ist in einem bestimmten Vapiano einen Nachtisch, sofern er sich im Vapiano eincheckt. Vapiano vergibt auch anderen Besuchern welche einchecken sogenannte Orden. Dies forciert natürlich die Kunden dazu, immer wieder bei Vapiano vorbei zuschauen und einzuchecken. Nicht nur, dass dies die Kundenbindung erhöht, sonder auch dass der Name „Vapiano“ ständig in den Social Networks auftaucht, zum Beispiel im Status Comment von Facebook.   Gute Idee. Wir sind gespannt auf weitere Anwendungen!

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Geo Tagging auf Facebook

Dienstag, Mai 11th, 2010

Zum Start seines neuen Standort-Features kooperiert das größte soziale Netzwerk mit den Burger-Bratern von McDonalds.


Geo Tagging

Ein aktueller Hype bei sozialen Netzwerken heißt Geolokalisierung. Schon bisher ist es ja möglich, sich via Handy ein Restaurant oder ein Geschäft in der Nähe anzeigen zu lassen. Nutzer von Diensten wie Foursquare oder Gowalla können außerdem ihren Freunden oder gleich aller Welt mitteilen, wo sie sich gerade aufhalten.

„Food Item via Status Comments“

Noch in diesem Monat soll Facebook es laut dem Bericht von Advertising Age ermöglichen, dass Mitglieder über ihre Statusmeldungen in einer Filiale von McDonalds einchecken. Das Update könnte dann mit einer Produktplatzierung verbunden werden. Zum Beispiel könnte in der Statusmeldung stehen, was für ein Burger bestellt wurde.
Verkaufsförderung

Der Aspekt des Brandings ist relativ hoch, da die Location (Bsp.Restaurnts, Hotels etc.)bei welcher der User gerade ist von allen seinen Freunden gesehen werden kann. I. Derzeit ist unklar ob Facebook Geld für die Integration der Applikationen verlangt, oder aber ob es in diesem Falle mit einem Media-Einkauf im Falle von McDonald’s verbunden ist. Ebenfalls noch nicht bekannt ist, wann die Funktion für alle Entwickler geöffnet wird. Aber es kann ja nichts schaden, wenn man sich schon heute ein paar Gedanken zu möglichen Geolocation-Apps fürs eigene Unternehmen macht.

Datenschützer warnen indessen vor dem Feature, da noch mehr private Daten von Nutzern im Internet landen würden.

Via

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Clevere Marketing Kampagne von Adobe

Montag, Mai 10th, 2010

Adobe verlost ihre neue CS5 Mastercollection mit einer sehr klugen Kampagne. Sie fordern die Wettbewerbs-Teilnehmer auf den Text „Ich will gewinnen“ zu twittern inklusive einem Link zu Adobes Twitter Account. Unter all denen die Adobe auf @adobekreativ folgen und diesen Text bis zum 31. Mai gewittert haben, wird die Mastercollection verlost.
Damit hat Adobe nicht nur den Nerv der Zeit getroffen und die Zielgruppe genau da abgeholt wo sie sich tummelt, sonder sie veranlassen auch, dass ihnen die potenziellen Kunden auf Twitter folgen.

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Facebook verändert die Internetsuche

Donnerstag, Mai 6th, 2010

Gemäss Facebook hätten bereits 50‘000 Websites die Features der Open Graph API installiert, welche letzte Woche an der F8 Konferenz in San Francisco von Mark Zuckerberg vorgestellt wurde.

“We’re building a web where the default is social” …

Mit der neuen API  soll in Zukunft das gesamte Netz sozial gemacht werden. Der „I like“ Button soll über die Grenzen von Facebook hinaus in die weite Welt getragen werden. Mögen drei Freunde eine Sache (dies kann ein Buch, eine Band oder ein Restaurant sein), wird dieses dann bei der Suche angezeigt. Auf der Suche nach einem DVD beispielsweise können die Filme berücksichtig werden, welche die eigenen Freunde mögen.

Die Installation ist relativ einfach und kann durch hinterlegen von bestimmten Metatags erfasst werden.

Auswirkungen auf die Suche im Internet

Durch dieses Feature verändert sich das Suchen im Internet, da es einen komplett neuen Algorithmus verursacht. Gesucht wird in Zukunft nach den Vorlieben der User im eigenen Umfeld, welchen eine Seite zu einem bestimmten Thema gefällt. Das Ranking würde sich insofern verändern, da die Webseiten unter anderem von Verlinkungen zu anderen Seiten abhängen. Jeder Website-Besitzer wird versuchen, so viele User wie möglich zu bewegen ihren „I like“ Button anzuklicken.
Facebook könnte damit zum Zentrum des Internets werden. Sofern nicht Datenschützer auf die Barrikade gehen werden, denn jegliche „I like“-Aktionen sind öffentlich und für jeden einsehbar.

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Studie: Wirksamkeit Facebook Anzeigen: Gefällt mir! – oder wie man das Umfeld eines Beworbenen in die Anzeige einbindet

Montag, April 26th, 2010

Eine umfassende Studie von Nielsen bestätigt nun, was Experten bereits vermutet haben. Werbebotschaften die mit Hinweisen versehen sind, welche Freunde sich gerade durch ein Ad als Fan einer bestimmten Seite hinzugefügt haben, verfügen über ein höheres Potenzial bezüglich Wiedererkennung, Bewusstsein und Kaufabsicht. Im Zuge dieser Möglichkeiten möchte sich Facebook nicht mehr nur als eigentlicher Service, sondern auch als Infrastruktur definieren, welche anderen Unternehmen als Basis für ihre individuellen Aktivitäten dient.


„Es ist relevant was meine Freunde sagen!“

Mit mehr als 400 Millionen aktiven User, von welchen pro Tag in etwa die Hälfte während durchschnittlich 55 Minuten eingeloggt ist, bildet Facebook eine der Reichweiten stärksten Plattformen überhaupt. Eine Nielsen-Studie, welche mehr als 800‘000 Facebookprofile und Anzeigen von 14 Marken untersucht hat, kam zum Schluss, dass die soziale Befürwortung (Beispielsweise indem ein Individuum einer Seite beitritt) einen Einfluss auf das Umfeld des Users hat. Es konnte nachgewiesen werden, dass normale Facebook-Ads sich in einer 10% höheren Wiedererkennungsrate, einer 4% höheren Markenbekanntheit und in einer 2% höheren Kaufabsicht äussern. Die Wiedererkennung steigt allerdings sprunghaft auf 16%, wenn die Ads die Erwähnung von Freunden mit einbeziehen und um satte 30%, wenn die Ads zusätzlich über den Newsfeed eines befreundeten Profils dem gesamten Netzwerk mitgeteilt wurden. Mit der Schnittstelle „Facebook Connect“ möchte die Plattform in einem weiteren Schritt dazu übergehen, die „Gefällt-Mir-Thematik“ auch auf Partnerseiten auszuweiten.

Facebook als Enabler

Obwohl die Resultate interessante Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Sozialen Netzwerken und Werbe-Anzeigen liefern, geben sie keinen Anlass zur Euphorie. Man konnte zwar zeigen, dass Anzeigen durch das Einbinden von sozialen Beziehungen im Vergleich zur herkömmlichen Bannerwerbung aufgewertet werden können – das ultimative Verständnis für die Zusammenhänge sämtlicher Instrumente innerhalb einer Cross-Media-Strategie fehlt aber nach wie vor. Es ist aber davon auszugehen, dass mit der Auswertung der erhobenen Daten ein vertiefter Einblick in das Konsumverhalten von Kaufgruppen und einzelnen Individuen möglich ist.Viel entscheidender ist die eigentliche Neudefinition von Facebook, welche das Unternehmen kommuniziert. Das Social Network möchte sich durch seine Schnittstelle „Facebook Connect“ bei externen Webseiten positionieren. Die Idee ist einfach: Anstatt dass sich ein Benutzer auf allen, für ihn relevanten Webseiten einen separaten Zugang löst, loggt er sich mit denjenigen Zugangsdaten ein, welche er auch bei Facebook hinterlegt hat. Die Vorteile für die Nutzer liegen neben der Beseitigung des „Gewirrs der Benutzerkonten“ neben der einfachen und schnellen Zugänglichkeit zu neuen Plattformen. Darüber hinaus verhalten sie sich wahrscheinlich „bewusster“, da dem Betreiber die eigene Identität preisgegeben wird.

Kontext vs. Benutzergruppen

Die Kombination der Integration von externen Partnerseiten und darauf versehenen „Gefällt-Mir-Buttons“ wie sie sie bei Facebook gibt, könnte eine veritable Hebelwirkung darstellen, um rasch an Feedbacks bezüglich unterschiedlichsten Angeboten zu kommen. Die damit einhergehenden Statusmeldungen auf den News-Feeds der Benutzer leisten parallel dazu ihren Beitrag zur Verbreitung von Botschaften innerhalb der zahlreichen sozialen Geflechte und bieten Facebook damit die Chance, eine vertiefte Einsicht in eine Fülle von unterschiedlichsten Informationen zu erhalten – ähnlich dem Google-Prinzip. Es besteht allerdings ein grundlegender Unterschied: Während Google durch die Analyse von gezielten Suchanfragen weiss, welche Begriffe und Themen das Internet gerade bewegen, dürfte Facebook bald dazu in der Lage sein, Aussagen über spezifische Benutzersegmente und deren Präferenzen treffen zu können. Vereinfacht könnte man sagen, dass sich das artikulierte Wissen der Suchanfragen und das potenzielle Wissen der latenten Bedürfnisse von ganzen Benutzergruppen gegenüberstehen.

Fazit

Wohin sich die digitale Identität der Benutzer und der damit einhergehende Kampf der Internet-Konzerne bewegen bleibt abzuwarten – es bleibt spannend und wir bleiben dran!

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Multitasking: Internet und TV werden zunehmend parallel verwendet – Suchmaschinen-Werbung muss dieses Potenzial abschöpfen.

Dienstag, April 13th, 2010

Wie eine neue Studie des BVDW bestätigt, lässt sich durch die Unterstützung von Suchmaschinen-Werbung die Wirkung einer TV-Kampagne deutlich erhöhen. Ausserdem konnte festgestellt werden, dass wechselseitige Effekte auftreten, die beiden Instrumenten zu Gute kommen.


Was haben TV Spots und Stichwortsuche miteinander zu tun?

In einer Studie des BVDW konnte gezeigt werden, dass sich die Effekte der beiden Werbemassnahmen jeweils positiv auf Bekanntheit, Image, Relevanz, Kontaktdauer und Weiterempfehlungskraft von Marken auswirken – und dies wechselseitig. Offenbar ergeben sich aber Diskrepanzen zwischen dem im Fernsehen geweckten Interesse und den im Internet zur Verfügung gestellten Inhalten. Die Königs-Aufgabe der Werbetreibenden besteht also primär darin, eine Verknüpfung der beiden Massnahmen zu bewerkstelligen und so das geweckte Interesse optimal abzufangen. Damit diese Kombination auch gelingt, sollte man sich genau überlegen, welche  Stichworte und Begriffsfelder insgesamt für eine entsprechende Suchanfrage relevant sein könnten. Nicht belegte, aber dennoch relevante Stichworte bedeuten verschenkte Leads. Das Wecken der Interessen eines Konsumenten durch Offline-Medien wie Print, TV oder Radio an einer Marke oder einem bestimmten Produkt ist also lediglich die halbe Miete.

Was tun Multi-Tasker während dem Fernsehen?

Auf ähnliche Ergebnisse kommt ein Umfrage von Microsoft Advertising, welche sich dem Thema ‚Media Meshing‘, also der Vermischung unterschiedlicher Medien,  angenommen hat. Die Studie kommt zum Ergebnis, dass rund zwei Drittel aller EuropäerInnen mindestens einmal wöchentlich zur selben Zeit fernsieht und nebenher im Internet surft. Besonders häufig tut dies das Alterssegment der 16-24 Jährigen. Neun von Zehn Individuen dieser Nutzergruppe zählen zu den täglichen Multitaskern und bieten damit ein vielversprechendes Publikum. Die Untersuchung von Microsoft Advertising nimmt zwar keinen expliziten Bezug auf Suchmaschinen-Werbung, kommt jedoch ebenso wie der BVDW zum Schluss, dass Fernseh- und Online-Werbung eine weitere Informationssuche im Internet auslösen und das diesen Nachforschungen eine bedeutende Funktion zukommt. Besonders interessant sind die Ergebnisse bezüglich dem unterschiedlichen Nutzungsverhalten der Geschlechter. Während männliche Nutzer das Web vorwiegend zum Durchsuchen und Auffinden spezifischer Inhalte gebrauchen, machen Frauen eher von den unterschiedlichen Kommunikationsformen des Internets Gebrauch.

Fazit

Mehr als zwei Drittel der europäischen Bevölkerung halten sich alle zwei Wochen mindestens einmal parallel zum TV im Internet auf. 40% der User tun dies sogar noch öfter und zählen zu den täglichen Multitaskern. Die Interdependenzen zwischen den Kanälen sind offensichtlich und haben einen Einfluss auf die Wahrnehmung des Betrachters. Somit sollten sich Werbetreibende auch Gedanken über einen symbiotischen Einsatz von Fernsehen und Suchmaschinen-Werbung machen.  Oder konkret: TV-Werbung niemals ohne Google AdWords. Vor allem auch, weil TV-Geräte mit Internetzugang auf dem Vormarsch sind.

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Facebook: Neues Conversion Tracking für Facebook Ads

Montag, März 29th, 2010

Während Google sein Conversion-Tracking schon seit einiger Zeit anbietet, zieht nun auch Facebook mit einer entsprechenden Lösung nach. Wir haben uns das Tool ein wenig genauer angeschaut.

Quelle:  Facebook

Was ist Conversion Tracking?

Die Beta-Version des Conversion Tracking von Facebook erlaubt dem Betreiber einer Website die Aktionen der Besucher zu verfolgen, nachdem diese ein spezifisches Facebook Ad betrachtet oder angeklickt haben. Durch diese Technologie werden Transaktionen transparent, da man genaue Aussagen darüber machen kann, wie viele der Klicks oder Views auch tatsächlich zu einem Lead geführt haben. Als Lead kann beispielsweise eine Kauf in einem e-Shop oder die Weiterleitung auf eine weitere Seite betrachtet werden.

Wie macht man das?

Als erstes muss man sich ein spezifisches Tracking Tag erzeugen, welches auf den eigenen Facebook Advertising Account verweist. Je nach Ereignis (z.B. Besuche, Navigation oder Käufe) und Aufgabe kann man die  Tags erstellen, benennen und ihnen eine entsprechende Kategorie zuweisen. Der so generierte Code wird dann in die vor gedachte Stelle innerhalb der eigenen Website integriert und die Conversions werden von Facebook jedes Mal dann aufgezeichnet, wenn das Tag geladen wird. Konkrete Anwendungsbereiche sind zum Beispiel die Verfolgung der Besucherzahlen, online getätigte Einkäufe, Registrierungen oder die Anzahl Downloads. Ein nettes Feature ist die Möglichkeit zu überprüfen, ob ein Tag auch tatsächlich funktioniert. Der Status wird automatisch auf ‚grün‘ geändert, sobald die getaggte Seite geladen wird – beispielsweise durch einen Test.

Quelle: Facebook

Viel versprechende Funktion

Das Ads Conversion Tracking von Facebook bietet mit seinen Funktionen die Gelegenheit, deutlich mehr Informationen über die eigene Website zusammenzutragen. Besonders interessant dürfte vor allem die Post-Click und die Post-Impression Reports sein, bei denen die Unterscheidung gemacht werden kann, ob ein Ad von einem Benutzer angeklickt wurde oder nicht. Ausserdem kann eruiert werden, wie lange die das Zeitintervall zwischen einem View und einem allfällig darauf folgenden Klick ausgefallen ist.Auf der Homepage von Facebook gibt es zu diesem Thema einen ausführlichen Leitfaden für Einsteiger und die FAQ’s bezüglich der Beta-Version.

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Onlineshopping oder Onlinesearching? – das Internet als Orientierungshilfe bei alltäglichen Textileinkäufen

Freitag, März 26th, 2010

Bei einem geplanten Kauf werden nicht mehr nur die engsten Freunde um Rat gefragt, sondern immer häufiger Google. Und bei den Suchresultaten trifft man auf die Ratschläge von Fremden, häufig auch Bloggern. Immer mehr Menschen informieren sich vorab im Internet über ihre Einkäufe, bevor sie diese effektiv tätigen. Eine Studie von GfK Panel Services Deutschland und Google hat dieses Thema genauer untersucht. Das zentrale Ergebnis: Die Verbraucher nutzen das Internet zunehmend auch bei alltäglichen Textileinkäufen als Orientierungshilfe.

63% der Personen, die Kleidung oder Schuhe kaufen möchten, informieren sich zuerst im Internet darüber. Nur (oder schon…?) jede zweite Person kauft den gewünschten Artikel dann auch online.
Ganze 18% kaufen Mode im Netz und nur 36% benutzen das Internet weder zur Information noch zum Kauf.
Die ROPO-Käufe (Research Online – Purchase Offline) sind übliche Verhaltensmuster bei Konsumenten und für Händler und Hersteller sehr wichtig. Mit einer Präsenz im Internet in Form eines Onlineshops oder einer Website können sie auf dieses Muster einwirken.

Multichannel-Käufer verwenden besonders häufig Suchmaschinen
15% der Deutschen kaufen ihre Artikel direkt im Geschäft oder auch online – und sind somit Multichannel- Käufer. Diese Multichannel- Käufer sind zwischen 18 und 29 Jahren alt und vorwiegend weiblich. Vor einem Kauf besucht jeder Verbraucher durchschnittlich drei bis vier Websites und verwendet zusätzlich Suchmaschinen. Sie machen am meisten Anfragen zu Textilien und sind im Vergleich zu anderen Käufer vor allem an Mode interessiert.
Das Informations- und Kaufverhalten wurde durch Website- Clicks und Suchanfragen gemessen. So war es der Gfk Panel Services erstmals möglich, den Einfluss des Suchverhaltens mit dem Kaufverhalten zu vergleichen und für Hersteller und Händler die Bedeutung einer Onlinepräsenz darzustellen.

[via]. Und weitere Infos hier

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