Archive for the ‘Mobile Marketing’ Category

MobileTagging – der nächste Trend?

Donnerstag, Oktober 25th, 2007

Seit Anfangs Juli testen die Postautos in der Wanderregion Heiden (AR) die Technologie Mobile Tagging

Mobile Tagging ermöglicht den Wartenden an den Haltestellen mit einem Bildcode (einem sogenannten “Tag”) über Natel auf dem Internet nachzuschauen, wann das nächste Postauto fährt.

kaywa-reader.jpg

Jetzt sind erste Ergebnisse da, die vielversprechend aussehen. Von den 110 an Wegweisern angebrachten Tags gab es über 1′000 Abfragen, teilte Post-Sprecher Oliver Flüeler mit [via Netzwoche]. Da die Ergebnisse zufriedenstellend seien, werde die Post auch noch Erweiterungen auf andere Regionen prüfen. Als nächstes werde die Post aber Mobile Tagging grossflächig auf Plakten für Lehrstellen integrieren – so haben Lehrstellensuchende gleich alle wichtigen Informationen für eine mögliche Lehrstelle. Auch die NZZ setzt grossflächig Mobile Tags ein. Auf all ihren Inseraten und Plakaten für NZZ Campus sind Bildcodes zu finden; in der Halle des Hauptbahnhofs Zürich gibt es sogar ein übergrosses Plakat von der Grösses einer Kino-Leinwand, auf der ein Tag eingefügt ist.

mobile-tag-reader-kompr.jpg

Man merkt jedoch, dass die Technologie noch in den Kinderschuhen steckt. Bis jetzt gibt es zwei verschiedene Arten von Codes, die auch zwei verschiedene Reader benötigen. Der eine (unter anderem von der Post benutzt) wird der BeeTagg Reader, entwickelt von der connvision AG in Zug, welcher die Tags als 2D-Codes scannt. Dagegen nützt NZZ mit Kaywa aus Zürich, die auch international agiert, den QR-Code (Quick Response). Wenn sich die Firmen auf einen Code einigen würden, wäre das benutzerfreundlicher und würde sich sicher auch schneller in der Öffentlichkeit verbreiten.

Roger Fischer, CEO von Kaywa, meinte im Telefongespräch, dass die QR-Codes das nächste grosse Ding werden. Es sei vergleichbar mit Blogs: Vor einigen Jahren wusste noch niemand, was das ist und jetzt hat jeder sein eigenes Blog. Alle wichtigen Brands hätten nun begonnen, mit QR-Codes zu arbeiten. In Japan seien QR-Codes Alltag, überall habe es die Bildcodes, von Stadtplänen, über Bus- und Zughaltestellen bis hin zu Lebensmittel-Verpackungen. Dort gibt es die Codes bereits seit 2003 und der Mobile Tag Reader ist auf den Handys vorinstalliert.

Auf meine Frage hin, ob es die Leute denn nicht davon abhalten könnte, dass man mit dem Handy ins Internet muss und das doch relativ teuer sei, gabe Roger Fischer zur Antowort, dass es erstens auch viele Offline-Anwendungen gebe wie Produkte-Informationen und es zweitens nicht teurer als ein SMS sei, wenn man per QR-Code den nächsten Bus erfrage. Die Webseiten dürfen einfach nicht zu schwerer als 10 KB sein. Blogs wie sakku hätten eine Startseite mit ca. 10 KB, wenn man also einen Post lesen wolle, würde das etwa 10 – 20 Rp. kosten.

Die Möglichkeiten, wie QR-Codes eingesetzt werden können, sind vielfältig. Plakate, Inserate in Zeitungen/Zeitschriften, Fernsehen und Lebensmittel sind nur Ideen, wo man den multifunktionalen Code einsetzen könnte.

Ich hoffe, dass die Zielgruppe der nächsten grosse Werbekampagne in der Schweiz, die den QR-Code benutzt, auch darüber instruiert wird, was das Ganze ist. Bis jetzt kennen die wenigsten den Mobile Tag Reader bereits. Schade – denn die Idee ist echt innovativ!

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Mobile Internetnutzung auf dem Vormarsch – Werbung im mobilen Netz breit akzeptiert.

Mittwoch, März 14th, 2007

Die Forscher von Online Publishers Association (OPA) stellen in ihrer internationalen Studie fest: «The Mobile Web Offers a Rich Platform for Content and Advertising». [via edcin.de]
Key Findings:

  • 76 Prozent haben einen Zugang zum mobilen Web auf ihrem Mobilfunkgerät und 32 Prozent nutzen ihn auch. Die OPA prognostiziert desweiteren, dass etwa 18 Prozent mehr Nutzung dieser Zugänge in 2007 stattfinden wird.
  • Werbung kommt bei den Kunden gut n: Beachtliche 37 Prozent der Europäer schauen sich Werbung im Austausch gegen kostenlose Inhalte an. Ein Zehntel der Konsumenten traf eine Kaufentscheidung sogar basierend auf einer mobilen Werbung. 23 Prozent wurden inspiriert eine Website zu besuchen, 13 Prozent Produktinformationen zu verlangen und elf Prozent ein Produkt in einem Geschäft zu begutachten. Führende Anbieter bei der mobilen Werbung, fand die OPA heraus, sind die klassischen Internet-Marken, denn mehr als 50 Prozent der Mobile-Web-Kunden nutzen die selben Marken wie auf ihrem PC.
  • Die Analysten fand zudem heraus, dass es auch Zusammenhänge in der Nutzung des Internetzugangs auf dem PC und mobiler Nutzung gibt. Denn je mehr Nutzer mobil surfen, umso öfter gehen sie auch am PC ins Netz. Ebenfalls bemerkenswert: Mobile-Web-User registrieren sich überdurchschnittlich häufig und personalisieren ihre Inhalte aktiv.

Das ADZINE 4/2007 unterzieht die euphorischen Erkenntnisse im Artikel «Mobiles Internet auf dem Prüfstand» einer kritischen Würdigung und stellten fest, dass bzgl. Vermarktung doch noch die eine oder andere Hürde genommen werden muss.

Und wie relevant ist das Thema in der Schweiz? Im interessanten Blog Post von Martin Widmer von namics orakelt selbiger über die Zahl der mobilen Internet-Nutzer und stellt fest: «Ein Viertel der Mobilenutzer nutzt mobiles Internet!»


Nachtrag vom 30.3.2007:

Hmm… In Amerika scheint die Sache etwas anders auszusehen… [ via mediapost ]
Mehr als 60 Prozent der Amerikanischen Breitband-User haben über ihren Mobile Device Internet-Zugang. Aber nur 5 % (ca. 5 Mio) nutzen ihn – weil es nicht ganz einfach sei, eine Internetverbindung via Mobile Device aufzubauen, und aufrecht zu erhalten.

Interessant aber, wofür der mobile Internetzugriff genutzt wird:

  • Sending email 47%
  • Playing games 27%
  • Read the news 16%
  • Watch TV programs 13%
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    Wie gut wirkt Couponing im Mobile Marketing?

    Mittwoch, Februar 7th, 2007

    Dieser Frage geht die jüngste Studie von JupiterResearch nach: [via ecin.de]

    Der Zuspruch auf Seiten der Werbetreibenden scheint höher zu sein als das Interesse seitens der Kunden. 37 Prozent aller mobil Werbetreibenden integrieren bereits Coupons in ihre Kampagnen. Lediglich 24 Prozent der Handy-Nutzer haben Interesse bekundet, Sonderangebote und Geschenkgutscheine via Mobiltelefon zu erhalten. Und gerade mal ein Prozent der Befragten hatte sich tatsächlich aktiv darum gekümmert, ein möglicher Empfänger eines solchen Gutscheins zu werden.

    Trotzdem lohne es sich, mobile Coupons als möglichen Teil einer Marketing-Kampagne ins Auge zu fassen, bilanzieren die Autoren der Studie.

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    Online-Kommunikation von styropor.digital unterstützt Bekanntmachung der Unternehmensmarke «swissgrid»

    Dienstag, Januar 16th, 2007

    Online-Kommunikation von styropor.digital unterstützt Bekanntmachung der Unternehmensmarke «swissgrid» mittels Microsite, Online-Game und Ringtones: www.game.swissgrid.ch.

    swissgridgame_microsite


    Ausgangslage

    Per 15. Dezember 2006 nahm swissgrid als Nationale Netzgesellschaft für das Schweizerische Höchstspannungsnetz ihre operative Tätigkeit auf. Sie gewährleistet den sicheren, zuverlässigen und wirtschaftlichen Netzbetrieb und ermöglicht damit Versorgungssicherheit. Ihre Aufgabe ist es, ein stabiles und leistungsfähiges Unternehmen in der europäischen Elektrizitätswirtschaft aufzubauen.

    Aufgabe

    Bei der Einführung und der Bekanntmachung der Unternehmensmarke «swissgrid» sollte der von ?ffentlichkeit, Kunden und Partnern immer stärker genutzte Online-Kanal eine tragende Rolle spielen, um möglichst viele Adressaten zu erreichen.

    Lösung

    Um die Zielgruppen für das Low-Involvement-Thema «Hochspannungsnetz» zu gewinnen und den Namen der einzigen Ansprechpartnerin für das Schweizer Höchstspannungsnetz im Markt zu platzieren, realisierte swissgrid in Zusammenarbeit mit styropor.digital, der Agentur für Online-Marketing & Digital Communication von Simon Künzler, eine als Promotions-Website konzipierte Microsite mit einem Online-Game, Ringtones und den nötigen Corporate Informationen.

    swissgridgame_Game

    Das in Flash entwickelte Online-Game dient dazu, die Zielgruppen spielerisch an das Thema «Hochspannungsnetz» heranzuführen. Im Spiel gilt es, die Leitungen des Schweizer Hochspannungsnetzes über maximal 10 Levels per Klicks zu überwachen. Sobald zu viele Leitungen im unüberwachten Zustand sind und der Zeiger auf der Überwachungsanzeige in den roten Bereich rutscht, ist das Spiel vorbei. Wer ausscheidet, trägt sich in die Highscore-Liste ein. Oder setzt im Sinne des viralen Marketing einen Freund als Joker ein. Dazu schickt man ihm eine Empfehlungs-E-Mail und versucht die zuletzt gespielte Runde zu verbessern. swissgrid verfolgt dabei nicht das Ziel, Adressen zu generieren. Deshalb werden die Empfehlungs-E-Mails nicht gespeichert. Für die Spieler locken attraktive Preise wie zum Beispiel diverse iPod nano. Das Game ist musikalisch mit dem Corporate Sound von swissgrid untermalt, der auch als Ringtone zum Download via SMS bereit steht.

    Umsetzung

    Die Idee stammt von swissgrid Mitarbeitenden. styropor.digital (www.styropor.ch) agierte als Generalunternehmen und zeichnete sich verantwortlich für Beratung, Konzeption und Projektleitung. Für die Kreation war Grafixon (www.grafixon.ch) und für das Publishing und die Flash-Programmierung schattenwerk (www.schattenwerk.ch) zuständig.

    Erfolg

    Bis heute erfreut sich das Online-Spiel regen Zuspruchs.

    Folgende Gründe machen das Online-Game für die interne und externe Kommunikation von swissgrid so attraktiv:

    • Hohe Akzeptanz bei internen und externen Zielgruppen
    • Emotionale Ansprache im Dialog
    • Die komplexe Thematik der Netz- und Versorgungssicherheit sowie des Höchstspannungsnetzes wird einem Laienpublikum einfach und spielerisch näher gebracht
    • Ohne viel Text wird die Wortmarke «swissgrid» wahrgenommen und bei den Usern verankert.
    • Sympathiegewinn für ein sonst eher heikles und trockenes Thema
    • Differenzierung und Primeur-Status: bisher einzigartig unter europäischen ?bertragungsnetzbetreibern
    • Unterstreicht den dynamischen und zukunftsorientierten swissgrid Auftritt in der Schweiz und EU (Webseite + Game in D / E / F / I) in einer traditionell partizipationsfeindlichen und hierarchisch strutuierten Branche
    • Unterhaltsamste Form von Branding und Kommunikation
    • Ideal, um Botschaften spielerisch zu verbreiten: User beschäftigen sich freiwillig und in aktiver Form mit der Kernbotschaft «Netz- und Versorgungssicherheit»
    • Gekonnte Inszenierung der Marke swissgird bei den Zielgruppen und dadurch hoher Viral-Marketing Effekt z.B. Mund-zu-Mund- und E-Mail-Propaganda
    • Steigerung der Attraktivität eines Webauftritts um Daten sammeln zu können
    • Online-Spiele werden im Internet angeboten und sollen die Aufmerksamkeit des Spielers für einen längeren Zeitraum auf die Botschaft lenken und gegebenenfalls zu einem häufigeren Besuch der Webseite ermuntern.
    • Dient sowohl der Gewinnung und Bindung von Kunden und Partnern
    • Marke positiv aufladen: Sympathische Spielfiguren und emotionale Musik erzeugen ein positives Wahrnehmungsumfeld für die Marke
    • Hohe Kontaktqualität: Adressen (Teilnahmen), Visits, Spielwiederhol- und Abbruchraten werden kontinuierlich gemessen und geben Aufschluss über den Erfolg des Games.
    • Virale Verbreitung der Kernbotschaft: Gute und beliebte Games werden gerne und oft weiterempfohlen.

    Projektdetails

    Bildmaterial

    Kontakt

    • Agentur: styropor.digital - online marketing & digital communication
    • Inhaber: Simon Künzler
    • Web: www.styropor.ch
    • E-Mail: simon.kuenzler [ ät ] styropor.ch
    • Mobile: +41 79 206 85 51
    • Phone: +41 44 586 52 45
    • skype: styropor

    –> Beitrag in der Netzwoche.

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    Werbung auf dem Handy wenig beliebt… Oder doch?

    Freitag, Januar 5th, 2007

    Das Handy ist eine sehr persönliche Sache. Da hat es wenig Platz für fremde Werbung. Oder doch?

    Laut der neuen US-Studie von Forrester [ via AdAge ] lehnen 79% «text ads» ab und nur 3% trauen ihnen. Bessere Chancen auf Akzeptanz der Konsumenten haben da Banners (wenn mit dem Mobile Phone aufs Web zugegriffen wird) oder Branded Content.

    Trotz allem setzen Marketers auf dieses Marketing-Instrument, da es sehr effektiv sein kann. Wann?

    When ads are well-targeted and when the value of participating is clear. [ AdAge ]

    Daher steigen die Ausgaben:

    Spending on the three disciplines, text, browser banners and branded content should ramp up over the next few years, topping out at $1.3 billion in 2009, up from $150 million last year, according to research firm Ovum. [ via mediapost.com ]

    Mit der zunehmenden mobilen Internetnutzung dürfte vor allem eine Werbeform im Umfeld des Mobile Marketing Erfolg versprechen: Die Handy-Anzeigen von Google AdWords.

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    Studie zur Nutzung mobiles Services der ÖsterreicherInnen

    Freitag, Dezember 1st, 2006

    Die Studie der mobile marketing association zum Nutzungsverhalten der 14-59-jährigen Handynutzer aus Österreich liefert einige interessante Erkenntnisse. [ via pressetext ]

    Begriff: Mobile Marketing
    Uneinig sind sich die Befragten über die Begriffsdefinition des Mobile Marketings: So erklärten 57 Prozent Mobile Marketing mit Werbung am Handy, rund 25 Prozent mit zielgruppenspezifischer Werbung oder Gewinnspielen und 20 Prozent meinten, es könne sich dabei um mobile Werbeflächen auf Fahrzeugen handeln.

    SMS liegt hoch im Kurs
    Während die MMS-Nutzung im Wachstum begriffen ist, geht SMS als klarer Sieger hervor: 90 Prozent der 14 bis 29jährigen gaben die Verwendung von SMS an, weitere 85 Prozent sind es hingegen bei den 30 bis 59jährigen. Bei MMS liegt vor allen Dingen der Fotoversand hoch im Kurs: rund 30 Prozent der 14 bis 38 jährigen nutzen MMS und Fotografie am Handy, bei durchschnittlich 15 Prozent liegt die Nutzung bei den 40 bis 59jährigen.

    Musik, Internet, Email und Video
    Das Handy entwickelt sich immer mehr zum Multimediainstrument: So hören 37 Prozent der bis 19jährigen Musik am Handy, rund ein Viertel der bis 29jährigen und weitere 8 Prozent der 50 bis 59jährigen. Durchschnittlich 15 Prozent der bis 39jährigen surfen über ihr Handy im Internet. Erstaunlich höher liegt die Altersgrenze bei der mobilen Emailkommunikation, so lesen 15 Prozent der 40 bis 59jährigen ihre Emails am Handy. Bereits 5 bis 7 Prozent der Befragten (im Alter von 14 bis 39) nutzen Videotelefonie.

    Die Chancen und Risiken
    60 Prozent gaben an, bereits unerwünschte Werbung und Unternehmensinformationen auf dem Handy erhalten zu haben.
    Für die Befragten besteht dann Interesse für Werbung am Handy, wenn diese auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist, einen Bonus oder Preisvergünstigungen bietet sowie die Möglichkeit einräumt, sich jederzeit vom Dienst abmelden zu können.

    Die Marktforschungsmethodik
    In über 1.000 Online-Befragungen wurden ÖsterreicherInnen im Alter von 14 bis 59 Jahren erreicht. Erhebungszeitraum war vom 19. bis 26. Oktober 2006.

    Web 2.0 und die Telcos

    Dienstag, November 28th, 2006

    Die Arthur D. Little-Studie «Web Reloaded – Driving Convergence in the real world» untersucht die Auswirkungen der aktuellen Web 2.0-Entwicklungen im Internet auf die traditionellen Telekom- und Medienunternehmen. [ via pressetext ]

    Das Ergebnis:

    Die Telekomkonzerne und Content-Anbieter müssen mit weit reichenden Auswirkungen der Euphorie rund um MySpace, YouTube oder Flickr rechnen. Telekomunternehmen müssen rasch reagieren, wenn sie nicht auf der Strecke bleiben wollen: Die Gefahr besteht vor allem darin, dass Kunden ihre Zeit verstärkt auf den Web 2.0-Plattformen verbringen (mit dem Erschaffen von eigenem Content) und sich an diese Communities binden – und immer weniger fern sehen. Die Web 2.0-Plattformen könnten zukünftig auch Telefondienste anbieten…

    Die Telcos müssen sich warm anziehen….

    MMS und mobiles E-Mail nach SMS die weltweit beliebtesten Handy-Dienste

    Dienstag, November 28th, 2006

    Die GSM Association, der Interessensverband für Handy-Benutzerhat 3′061 Konsumenten aus Europa, Nordamerika und Asien zur Nutzung von Handy-Diensten befragt. [ via netzticker ]

    Die Ergebnisse:

      • MMS und mobiles E-Mail sind nach SMS die weltweit beliebtesten Handy-Dienste.
      • Für 40 Prozent der Befragten MMS unverzichtbar.
      • 38 Prozent der Befragten wollen auf mobiles E-Mail nicht mehr verzichten.
      • Auf Rang vier der Beliebtheitsskala mobiler Dienste folgen SMS-Alerts, Rang fünf Instant Messaging.

    Fast Track to the Mobile Internet – Sind QR-Codes zu vergleichen mit «google on the go»?

    Donnerstag, November 16th, 2006

    Das Handy von heute kann nicht nur telefonieren, Textnachrichten verschicken, Videokonferenzen führen, Termine verwalten, Fotos machen, Gespräche aufnehmen etc., etc… Es kann auch lesen! Und zwar Codes. Ob 2-dimensionale Smartcodes oder EAN-Strichcodes. Dazu braucht es einfach nur eine Software (z.B. von NeoMedia), die jeder schnell installieren kann – einfach via Handy schnell im Internet einwählen, die entsprechende URL eintippen und schon ist die Software gedownloadet und installiert. [ via Mobile News & Infos ]

    Aber wie funktioniert die Geschichte? Ganz einfach: Fotokamera öffnen und auf dem Display erscheint ein «Fadenkreuz». Die Kamera über einen Code halten – und schon erkennt die Software den im Code hinterlegten Befehl. Und verbindet einem zum Beispiel mit einer Internetseite. Oder löst einen Anruf auf eine im Code hinterlegte Nummer aus. Oder die Kontaktkoordinaten werden von der mit einem Code bestückten Visitenkarte direkt aufs Handy gespielt.

    Welche Anwendungen sind möglich? Viele! Unter www.qode.com findet man einige.

    Der nachfolgende Filmbeitrag erklärt alles ziemlich gut:

    Und in der Schweiz? Was geht da ab? In der Schweiz tüfteln die Jungs von Kaywa an einer ähnlichen Lösung (Kaywa Reader). Die funktioniert auch – habe ich selber getestet.

    Nur wo bleibt das Business-Modell? Ganz einfach: wenn immer ich einen QR-Code (QR steht für Quick Response) einscanne, werde ich mit dem Internet verbunden. Das ist dann quasi wie ein Klick. Und der lässt sich performance-mässig abrechnen. Beispiel: Wenn in einem Print-Inserat ein QR-Code integriert ist, wird pro ausgelöstem Besuch (=Klick) auf einer Website abgerechnet. Oder. Bevor man die Zielseite erreicht, wird noch schnell ein Seite mit Werbung für kurze Zeit zwischengeschaltet, bevor man weitergeleitet wird.

    Es gibt aber weitere interessante Handy-Scannsoftware. Die Software für Fotohandys von BaToo erkennt Produkte am Barcode und liefert Informationen über deren Inhaltsstoffe. [ via ecin.de ] Das Teil wurde von der ETH Zürich entwickelt. Die Technologie könnte vor allem Allergikern beim Einkauf helfen.

    BaToo

    Oder ScanZoom. ScanZoom ermöglicht fotofähigen Handybesitzern einfach und schnell einen Preisvergleich oder das Abrufen von Zusatzinformationen über ein Buch, Musik CD’s oder andere Produkte. Man fotografiert den Barcode (Strichcode) eines Produkts und sendet ihn an eine Servicenummer. ScanZoom sucht dann nach dem selben Produkt bei einem anderen Anbieter und sendet die Information an den Konsumenten zurück. Eine ähnliche Lösung gibt’s von Scanbuy Shopper.

    Ganz schön was los in dieser mobilen Welt.

    Web 2.0 auf dem Handy? Vorerst ist das «gewöhnliche» Mobile Marketing auf dem Vormarsch

    Freitag, November 3rd, 2006

    Die Internet-Nutzung per Handy ist auf dem Vormarsch. Und «User Generated Content im Internet» ist das Thema der Stunde.

    Kein Wunder diagnostizieren die Marktforscher von Informa Telecoms & Media gute Aussichten für ein mobiles Web 2.0: [ via ecin.de ]

    13,1 Mrd. US-Dollar könnte der Markt für mobile Communities und User-Generated-Content im Jahr 2011 Wert sein! Mit der steigenden Zahl der Video-fähigen mobilen Endgeräte steige zudem die Zahl der Nutzer, die Videos an Dienste wie SeeMeTV oder YouTube sende: Sollen es in 2006 bereits 46 Mio. User sein, so prognostizieren Informa für 2011 rund 198 Mio. Video-Nutzer.

    Nicht schlecht. Just am gleichen Tag werden die Prognostiker von der Realität eingeholt: «Youtube will einen Handy-Dienst starten.» [ via netzticker ]

    Die Veranstaltung «Mobile Communities & User Generated Content» vom 8.-9. November dürfte nicht minder spannend sein als das Euroforum zum Thema «User Generated Content im Internet» vom 13.-14.12.2006.

    Vorerst ist aber das «gewöhnliche» mAdvertising auf dem Vormarsch. M:Metrics.com hat kürzlich das mobile Konsumverhalten der Europäer und Amerikaner untersucht. Wichtigste Ergebnisse: [ via ecin.de ]

    • 3,4 Prozent der deutschen Handy-Nutzer haben im August dieses Jahres mindestens einmal auf Werbenachrichten mit dem Versand einer SMS reagiert. Im europäischen Vergleich der Schlüsselmärkte stehen die Deutschen damit hinten an.
    • In Sachen Mobile-Content- und Business-Dienste nutzen sieben Prozent der US-Amerikaner, 10,1 Prozent der Franzosen, 18,5 Prozent der Bürger Gro?britanniens und 29,1 Prozent aller Spanier solche Angebote bereits.
    • Das Konsumverhalten beim aktiven SMS-Versenden führt Deutschland mit 36 Prozent im europäischen Vergleich an. Spanien folge mit 25 Prozent.

    Immer mehr bekannte Marken setzen auf SMS-Marketing und das Interesse der Konsumenten hält offensichtlich weiter an. Ergo:

    Wer die richtigen Strategien im Mobile-Business entwickelt, findet den Schlüssel für den wachsenden Erfolg bei den Konsumenten.