Archive for the ‘Mobile Marketing’ Category

Zahl verkaufter iPhones weltweit – und aufgeschlüsselt nach Ländern und Kontinenten

Dienstag, März 9th, 2010

Wie viele iPhones wurden weltweit schon verkauft? Und wie viele in den einzelnen Kontinenten und Ländern? Die ansprechend gemachte Website iphonemeter.com liefert die Antworten auf diese Fragen. Endlich.

Weltweit sind es rund 33 Millionen verkaufte iPhones, davon:

  • ca. 250000 in Afrika
  • ca. 3,8 Millionen in Asien
  • ca. 800000 in Australien
  • ca. 8,2 Millionen in Europa (Deutschland: ca. 800000, Schweiz ca. 500′000)
  • 16,5 Millionen Nordamerika  (USA: ca. 16 Millionen)
  • ca. 2,2 Millionen in Südamerika

Wer hat nicht schon lange nach diesen Zahlen gesucht… ;-)

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Mobile Social Networking immer beliebter

Dienstag, März 9th, 2010

Eine amerikanische Studie von Ruder Finn bestätigt: Während 91% der Nutzer eines Mobiltelefons sich regelmässig mit diesem in einem Sozialen Netzwerk austauschen, tun dies bei den Desktop-User nur 79%.

Mobile Geräte gewinnen an Einfluss
Wie es scheint, gewinnen Smartphones zusehend an Bedeutung, auch wenn es darum geht, aktuelle Geschehnisse mit seiner sozialen Umwelt auszutauschen. Während täglich 2.7 Stunden posten 45% der untersuchten User Kommentare auf Social Newtork Sites, 43% unterhalten sich mit Freunden und 40% teilen allgemeine Inhalte wie beispielsweise Fotos mit. Das Mobiltelefon wird nach Aussage von Kathy Bloomgarden, Co-CEO von Ruder Finn, je länger je mehr zum zentralen Instrument wenn es darum geht, das eigene Leben zu organisieren.
Ausserdem sind Smartphones dank neuer Technologien beinahe überall einsatzbereit, flexibel in ihrem Anwendungsbereich und ein ideales Werkzeug wenn es darum geht, schnell zu handeln. Infolgedessen ist man mit der Bearbeitung von Aufgaben oder dem Teilen von Inhalten mit Freunden nicht mehr an einen Desktop und somit auch nicht mehr an einen Ort gebunden – ausser es handelt sich um grössere Volumina von Daten.

Weitere Erkenntnisse
Die wichtigsten Anreize für die mobile Nutzung des Webs sind neben dem Spitzenreiter „Socializing“ die Kategorien „Have Fun“, „Learning“, „Business“, „Advocate“, „Personal Expression“ und „Shopping“. Obwohl gerade beim Thema Social Media und Social Networks eine deutliche Zunahme von Traffic auszumachen ist, sollte man die Nutzung nicht nur auf diesen Anwendungsbereich und die damit verbundenen Motive reduzieren. Die Frage der Zugänglichkeit spielt sicherlich eine ebenso entscheidende Rolle, da erschwingliche Mobilfunkverträge, schnelle Mobilnetze, optimierte Websites, massgeschneiderte Apps und leistungsstarke Geräte die Grundlage für die mobile Nutzung sind.

Fazit
Sarah Perez bringt es in ihrem Kommentar zur Studie von Ruder Finn treffend auf den Punkt: „The mobile web allows social networks to overcome their more “geeky” stigma of days past.“ Das mobile Internet ist nicht mehr nur ein Kanal der Computerfreaks und Streber, sondern bedient in zunehmender Ausprägung auch die Durchschnittsgesellschaft – und mausert sich langsam aber sicher zum Massenmedium.

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iPhones in der Chefetage – nur 12% der Schweizer surfen mobil

Montag, März 8th, 2010

Die neue Kommtech / Publica Data / IGEM-Studie zeigt: Führungskräfte nutzen das von Apple entwickelte Smartphone dreimal häufiger als der Bevölkerungsdurchschnitt.

Führungskräfte und Gutverdiener sind die häufigsten Nutzer

Während insgesamt durchschnittlich 5% der schweizerischen Bevölkerung angibt, Besitzer eines iPhones zu sein, scheinen die Geräte vor allem bei Führungskräften sehr beliebt zu sein – 16% von ihnen geben an, ein iPhone zu besitzen. Die Hälfte der iPhone-Besitzer verfügt über ein durchschnittliches Monatseinkommen von 9‘000 CHF. Das mobile Surfen im Internet ist dabei eine der meistgenutzten Anwendungsmöglichkeiten. Vier von fünf iPhone-Benutzern surfen mit ihrem Telefon regelmässig im Web – ein verhältnismässig grosser Anteil wenn man bedenkt, dass insgesamt nur 12% der Schweizer mobil ins Internet gehen.

In der Schweiz bereits eine halbe Million iPhones im Umlauf

Die IGEM-Studie kommt mit Ihrer Umfrage bezüglich der Verbreitung des Geräts auf plausible Ergebnisse, welche in etwa den Verkaufszahlen der Swisscom entsprechen. Gemäss einem Artikel von News.ch hat der grösste Schweizer Mobilfunkanbieter seit der Lancierung des Produkts im Sommer 2008 rund 439‘000 Einheiten verkauft.

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Facebook – Rapide Traffic-Zunahme

Dienstag, März 2nd, 2010

Die Zeiten in denen Google News den grössten Teil des Nachrichtenverkehrs auf dem Internet-Highway verursachte sind Geschichte. Zu dieser und weiteren Erkenntnissen kommt eine Analyse von hitwise.

Facebook Benutzer ziehen Broadcast-Medien vor

Interessant ist nicht nur der Aspekt, dass Google News von Facebook als News-Reader überholt wurde, sondern auch welche Gegebenheiten sich aus den erhobenen Daten erkennen lassen. Während der mit Facebook verbundene Traffic vor allem mit TV- und Multi-Media-Sites stattfindet, zählen bei Google vorwiegend Sites aus dem Print-Segment zu den Top-Downstreamern.

Echtzeit als Faktor

Der Traffic zwischen Facebook und den Broadcast Media gestaltet sich ausserdem in etwa drei Mal grösser als derjenige von Google. Eine mögliche Erklärung für diese Unterschiede kann der Umstand sein, dass multimediale Kanäle wie Radio oder TV eine hohe Aktualität aufweisen. Wenn es darum geht, top-aktuelle Neuigkeiten in Echtzeit zu erhalten, werden Fernsehen und Rundfunk gegenüber den Printmedien und den damit verbundenen Inhalten wahrscheinlich. Auch Facebook verfügt in seinem Wesen über beträchtliches Potenzial, wenn es darum geht neue Informationen schnell in einem Gefüge von sozialen Kontakten weiterzuverbreiten. Ausserdem wäre es denkbar, dass die Kombination einer Beziehung zwischen den Benutzern und der Aktualität einer Botschaft einem Thema zu einer deutlich erhöhten Beachtung verhilft.

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Facebook-Benutzer übernehmen Markenaufbau und -Pflege durch Empfehlungen

Dienstag, Februar 16th, 2010

Das Social Network „Facebook“ spielt bei der Anbahnung und dem Aufbau des Kontakts zwischen Individuen und Marken eine relevante Rolle.

Wie eine Umfrage von Innofact Hamburg ergeben hat, hat Facebook einen entscheidenden Anteil am Aufbau von Marken. Die Umfrage, welche im Jahr 2010 mit rund 1‘000 Personen durchgeführt wurde, ergab, dass 60 % aller Nutzer durch Facebook mit neuen Marken oder Produkten von Unternehmen in Kontakt getreten sind – sei dies durch einen Beitritt als „Fan“ (27%) oder als Mitglied einer Gruppe (21%). Rund 10% der befragten Personen gaben an, dass sie schon Markenbezogene Inhalte an ihre Freunde weitergegeben haben.

28% der Befragten bestätigen, dass die Facebook-Präsenz und die damit entstandene Interaktion das Markenimage verbessert. Besonders gross war dieser Effekt, wenn die entsprechende Empfehlung von Freunden ausgegangen ist.Die Herkunft einer Werbebotschaft und die Beziehung zwischen den Individuen spielen innerhalb von Facebook offenbar eine entscheidende Rolle wenn es darum geht, einen Inhalt wirkungsvoll zu verbreiten.

Fazit: Marken müssen einfach auf Facebook präsent sein, denn es dient ihrem Image.

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Abstimmung: Gowalla oder Foursquare? Wer wird sich in der Schweiz durchsetzen?

Dienstag, Januar 19th, 2010

Ok, ok. «Location Based Mobile Social Networking» ist das grosse nächste Ding. In jüngster Vergangenheit sind mir die zwei Dienste Gowalla und Foursquare aufgefallen. Wer wird hierzulande das Rennen machen? Deine Stimme ist gefragt!


Die beiden Dienste werden schon als potenzielle Nachfolger von Twitter gehandelt – noch bevor sich der Microblogging-Dienst in der Schweiz nachhaltig durchgesetzt hat (notabene sind es immer noch erst ca. 12′000 Schweizer Twitter-User...). Im Unterschied zu Twitter kombinieren Foursquare und Gowalla  Soziale Netzwerke mit virtuellem Stadtführer und spielerischen Elementen. Auch wenn  Twitter seine Geolocation API  geöffnet hat, so unterscheiden sich die drei Anwendungen doch ziemlich:

Wo bei Twitter die Frage “Was machst Du gerade?” in 140 Zeichen beantwortet werden soll, geht es bei Foursquare und Gowalla um das “Wo bist Du gerade?” Die 140 Zeichen reduzieren sich hier auf einen Button-Klick, und der Ort ist lokalisiert. Zurzeit ist Foursquare für mehr als 100 Städte international freigeschaltet, in Kürze soll es in allen grösseren Städten verfügbar sein.

Als Anreiz bekommen Nutzer für ihre Log-ins digitale Auszeichnungen, so genannte Badges. So wird derjenige, der einen bestimmten Ort am häufigsten besucht, Mayor (Bürgermeister) und erhält kostenlose Getränke, Mahlzeiten oder Dienstleistungen. Auch bei Gowalla kann man sich an seinen Lieblingslocations einchecken und diese seinen Freunden mitteilen. Während man bei Foursquare Tipps zu den einzelnen Orten hinterlassen kann, steht bei Gowalla das Entdecken der Stadt im Vordergrund. Hinzu kommt auch hier das Konzept des Suchens, Tauschens und Sammelns von virtuellen Gütern, wie es beispielsweise World of Warcraft erfolgreich vorgemacht hat. Im Vergleich zu Foursquare ist Gowalla reduzierter im Funktionsumfang, dadurch aber wesentlich klarer und intuitiver in der Handhabung. Zudem weist es derzeit eine höhere Zahl von Locations im deutschsprachigen Raum auf als Foursquare.

Wer wird sich also in der Schweiz durchsetzen? Gowalla oder Foursquare? Die Abstimmung ist eröffnet ;-) .

Wer wird sich in der Schweiz durchsetzen?

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Mobile Social Networking – zwei neue Plattformen

Freitag, November 20th, 2009

Mobile Social Networking ist vermutlich einer der grossen nächsten Trends. Jetzt gibt es zwei neue spannende Plattformen:

1.Bobba Bar – Sulake lädt in mobile virtuelle Bars

bobbabar

Bobba Bar ist eine virtuelle Bar für Mobiltelefone, und damit eine Applikation. Betrieben wird die Plattform von keiner geringeren Firma als Sulake, erfolgreiche Betreiberin der virtuellen Community Habbo. Die Applikation kann im App Store sowie in Nokias OVI Store, bei GetJar und auf www.bobba.com bezogen werden.

Beim virtuellen Barbesuch kann sich der Nutzer mit anderen unterhalten. Sein Avatar lässt sich dafür anhand einer Vielzahl von Gesichtern, Körpern, Frisuren, Hauttönen und Kleidungsstücken individuell gestalten. Barbesucher können ihre Freundesliste individuell erweitern, Freunde über SMS, E-Mail oder Twitter einladen und sich gegenseitig Nachrichten schicken. „Wir freuen uns sehr auf den Start unserer neuen mobilen und virtuellen Bar“, sagt Sampo Karjalainen, Mitbegründer und Chief Creative Officer von Sulake. „Mit Bobba Bar macht es richtig Spaß, sich unterwegs mit Freunden an diesem ersten virtuellen Freizeitort für iPhone, iPod touch und Nokia Smartphones zu treffen und dort neue Freundschaften zu schließen.“

Bin gespannt, ob sich diese Applikation wird durchsetzen. Die Bewertungen im App Store sind ja nicht unbedingt berauschend.

2.  beoble.me – Mobiles Netzwerk führt Nutzer zusammen

beobleme

Das Mmobile Netzwerk beoble.me vereint auf dem Handy einige der populärsten Social-Network-Anwendungen.

Im Mittelpunkt steht ein GPS- bzw. Zell-ID-basierter Dienst, über den andere Nutzer oder Bars, Clubs und Cafés in der Nähe gefunden werden können. Dabei wählt der Nutzer selbst aus den umliegenden Orten den Platz aus, an dem er sich gerade befindet oder den er besuchen möchte. Zur Nutzung des Service muss keine Software installiert werden, ein Einloggen auf http://beoble.me genügt.

„Durch die enge Verknüpfung von Mobiltelefon mit Social Networking und anderen Web 2.0-Diensten wird beoble.me zu einer Art Schweizer Taschenmesser fürs Stadtleben”, erläutert Lucas Will, Mitgründer von beoble.me. “Nutzer können z.B. mit anderen Community-Mitgliedern telefonieren, ohne dabei ihre Handynummern zu kennen. Dieses fone.me Feature ist viel charmanter und komfortabler als das Schreiben langer Mails auf dem Handy – wer es einmal probiert hat, wird es lieben!“

Interessant bei dieser neuen Plattform ist, dass diese mit Vodafone kooperiert und ins “Vodafone live! Portal” integriert ist. beoble dürfte wohl zu einem ernsthaften Mitbewerber von aki-aki avancieren.

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Wie können Destinationen das mobile Web im Tourismus-Marketing einsetzen?

Dienstag, Juni 16th, 2009
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Wurde soeben per E-Mail angefragt:

Was würdest du einer Destination (primär CH-Gäste; Ausbau international in Zukunft) heute bezüglich “mobile web”  empfehlen?
Was sollen sie tun/was lassen?

The Color Purple dvd

Inheritance download

Hab mal spontan so geantwortet:

  • Eingene Website fürs mobile Web optimieren. Must.
  • Mobile Applikationen (z.B. für iPhone etc.) nur, wenn effektiv ein echter Zusatznutzen da ist… Ein Mobile Guide – also ein mobiler Reiseführer? Vielleicht.
  • Mobile Tagging: wenn die Besucher aus Japan kommen oder man sich als besonders innovativ darstellen möchte… Die Verbreitung ist da irgendwie noch immer sehr gering (sorry Roger und Marc)
  • Location Based Services – finde den Qype-Radar spannend. – aber Aber ob das eine Destination implementieren kann, keine Ahnung. Aber eine Destination sollte zusehen, dass Bewertungen gemacht werden, weil diese zusehends mobil abgerufen werden – und Kaufentscheide bekanntlich beeinflussen… Auch vor Ort.
  • Mobile Couponing: wäre interessant, wenn das die Destination technisch abwickeln kann… ich glaubs die Leute aus Laax (Weisse Arena Gruppe) basteln an dem schon rum.
  • Mobile Payment? Wie bei der Post? Vielleicht noch zu wenig verbreitet.
  • Mobile Ticketing? Why not.
  • etc.

Birdman of Alcatraz movie

Hier vielleicht eine interessante Veranstaltung, passend zum Thema.

The Holiday dvdrip

Crimson Tide rip Black Dynamite movie Washington Heights movies

Wie hätten Sie geantwortet?

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Mobile Social Networks – der nächste grosse Trend?

Dienstag, Februar 19th, 2008

Mit zunehmender Verbreitung des mobilen Internets wird Social Networking auch auf dem Handy ein Thema werden. Die Analysten von Informa Telecoms & Media veröffentlichen jetzt den Report «Mobile Social Networking: Communities and Content on the move». [via]

Inhalt des Reports:

Mobile Social Networking analyzes the current situation in detail, sets it in context with trends, and unveils the most likely evolutionary stages of Social Networking on mobile and converged networks.

Based on fresh and exclusive market data and in-depth interviews, the study explains the impact social networks are having and will have on everyone.

Mehr dazu hier.

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MobileTagging – der nächste Trend?

Donnerstag, Oktober 25th, 2007

Seit Anfangs Juli testen die Postautos in der Wanderregion Heiden (AR) die Technologie Mobile Tagging

Mobile Tagging ermöglicht den Wartenden an den Haltestellen mit einem Bildcode (einem sogenannten “Tag”) über Natel auf dem Internet nachzuschauen, wann das nächste Postauto fährt.

kaywa-reader.jpg

Jetzt sind erste Ergebnisse da, die vielversprechend aussehen. Von den 110 an Wegweisern angebrachten Tags gab es über 1′000 Abfragen, teilte Post-Sprecher Oliver Flüeler mit [via Netzwoche]. Da die Ergebnisse zufriedenstellend seien, werde die Post auch noch Erweiterungen auf andere Regionen prüfen. Als nächstes werde die Post aber Mobile Tagging grossflächig auf Plakten für Lehrstellen integrieren – so haben Lehrstellensuchende gleich alle wichtigen Informationen für eine mögliche Lehrstelle. Auch die NZZ setzt grossflächig Mobile Tags ein. Auf all ihren Inseraten und Plakaten für NZZ Campus sind Bildcodes zu finden; in der Halle des Hauptbahnhofs Zürich gibt es sogar ein übergrosses Plakat von der Grösses einer Kino-Leinwand, auf der ein Tag eingefügt ist.

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Man merkt jedoch, dass die Technologie noch in den Kinderschuhen steckt. Bis jetzt gibt es zwei verschiedene Arten von Codes, die auch zwei verschiedene Reader benötigen. Der eine (unter anderem von der Post benutzt) wird der BeeTagg Reader, entwickelt von der connvision AG in Zug, welcher die Tags als 2D-Codes scannt. Dagegen nützt NZZ mit Kaywa aus Zürich, die auch international agiert, den QR-Code (Quick Response). Wenn sich die Firmen auf einen Code einigen würden, wäre das benutzerfreundlicher und würde sich sicher auch schneller in der Öffentlichkeit verbreiten.

Roger Fischer, CEO von Kaywa, meinte im Telefongespräch, dass die QR-Codes das nächste grosse Ding werden. Es sei vergleichbar mit Blogs: Vor einigen Jahren wusste noch niemand, was das ist und jetzt hat jeder sein eigenes Blog. Alle wichtigen Brands hätten nun begonnen, mit QR-Codes zu arbeiten. In Japan seien QR-Codes Alltag, überall habe es die Bildcodes, von Stadtplänen, über Bus- und Zughaltestellen bis hin zu Lebensmittel-Verpackungen. Dort gibt es die Codes bereits seit 2003 und der Mobile Tag Reader ist auf den Handys vorinstalliert.

Auf meine Frage hin, ob es die Leute denn nicht davon abhalten könnte, dass man mit dem Handy ins Internet muss und das doch relativ teuer sei, gabe Roger Fischer zur Antowort, dass es erstens auch viele Offline-Anwendungen gebe wie Produkte-Informationen und es zweitens nicht teurer als ein SMS sei, wenn man per QR-Code den nächsten Bus erfrage. Die Webseiten dürfen einfach nicht zu schwerer als 10 KB sein. Blogs wie sakku hätten eine Startseite mit ca. 10 KB, wenn man also einen Post lesen wolle, würde das etwa 10 – 20 Rp. kosten.

Die Möglichkeiten, wie QR-Codes eingesetzt werden können, sind vielfältig. Plakate, Inserate in Zeitungen/Zeitschriften, Fernsehen und Lebensmittel sind nur Ideen, wo man den multifunktionalen Code einsetzen könnte.

Ich hoffe, dass die Zielgruppe der nächsten grosse Werbekampagne in der Schweiz, die den QR-Code benutzt, auch darüber instruiert wird, was das Ganze ist. Bis jetzt kennen die wenigsten den Mobile Tag Reader bereits. Schade – denn die Idee ist echt innovativ!

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