Archive for the ‘Community’ Category

Geo Tagging auf Facebook

Dienstag, Mai 11th, 2010

Zum Start seines neuen Standort-Features kooperiert das größte soziale Netzwerk mit den Burger-Bratern von McDonalds.


Geo Tagging

Ein aktueller Hype bei sozialen Netzwerken heißt Geolokalisierung. Schon bisher ist es ja möglich, sich via Handy ein Restaurant oder ein Geschäft in der Nähe anzeigen zu lassen. Nutzer von Diensten wie Foursquare oder Gowalla können außerdem ihren Freunden oder gleich aller Welt mitteilen, wo sie sich gerade aufhalten.

„Food Item via Status Comments“

Noch in diesem Monat soll Facebook es laut dem Bericht von Advertising Age ermöglichen, dass Mitglieder über ihre Statusmeldungen in einer Filiale von McDonalds einchecken. Das Update könnte dann mit einer Produktplatzierung verbunden werden. Zum Beispiel könnte in der Statusmeldung stehen, was für ein Burger bestellt wurde.
Verkaufsförderung

Der Aspekt des Brandings ist relativ hoch, da die Location (Bsp.Restaurnts, Hotels etc.)bei welcher der User gerade ist von allen seinen Freunden gesehen werden kann. I. Derzeit ist unklar ob Facebook Geld für die Integration der Applikationen verlangt, oder aber ob es in diesem Falle mit einem Media-Einkauf im Falle von McDonald’s verbunden ist. Ebenfalls noch nicht bekannt ist, wann die Funktion für alle Entwickler geöffnet wird. Aber es kann ja nichts schaden, wenn man sich schon heute ein paar Gedanken zu möglichen Geolocation-Apps fürs eigene Unternehmen macht.

Datenschützer warnen indessen vor dem Feature, da noch mehr private Daten von Nutzern im Internet landen würden.

Via

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Telekom baut Twitter zum Servicekanal aus

Freitag, Mai 7th, 2010

Bis anhin hat die Deutsche Telekom ihren Twitter Account hauptsächlich für Promotionen und Öffentlichkeitsarbeiten genutzt. Neu beantworten sie auch Fragen für den Kundendienst: @telekom hilft.

Aufwand und Ertrag

Kosten und Nutzen des neuen Dienstes wurden sicherlich im Vorfeld genau abgewogen, denn diese neue Funktion bedeutet einen hohen Mehraufwand für die Deutsche Telekom, da sich sowohl Privat- wie auch Geschäftskunden an den Konzern wenden können. Auch Mobilfunknutzer der Telekom haben die Möglichkeit, Fragen in Form von Tweets zu platzieren. Sieben Mitarbeiter wurden bis anhin angestellt um technische Probleme mit 140 Zeichen zu lösen.

Hier werden Sie geholfen

Den Servicekanal bei Twitter wird voraussichtlich nur montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr bedient. Reicht die Textmenge auf Twitter nicht aus, schreiben die Mitarbeiter zusätzlich E-Mails an die Kunden. Die Telekomtwitterer warnen jedoch davor, persönliche Daten zu posten. Am Donnerstagnachmittag zählte der Account bereits 890 Follower. Das Unternehmen kann über folgenden link erreicht werden: www.twitter.com/telekom_hilft

Den Kunden wirklich einbinden

Was bei Britisch Telecom seit letztem August funktioniert, könnte auch anderen Anbietern der Branche gelingen. Begonnen hat BT mit einem einzigen Mitarbeiter, welcher alle Anfragen auf Twitter beantwortet und  sichergestellt hat, dass technische Probleme auch behoben werden. Dies war so erfolgreich, dass man darauf gleich ein ganzes Team zusammengesellt hat, welches täglich mit den Kunden twittert. Das neueste Phänomen ist dies, dass Fans der BT nun auch schon bei der Problemlösung mithelfen. Auf  Twitter und dem BT Care Forum helfen sich Kunden gegenseitig mit der Lösungsfindung. Der fleissigste User hat bereits 137 Fragen beantwortet.

Via & Via

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Facebook verändert die Internetsuche

Donnerstag, Mai 6th, 2010

Gemäss Facebook hätten bereits 50‘000 Websites die Features der Open Graph API installiert, welche letzte Woche an der F8 Konferenz in San Francisco von Mark Zuckerberg vorgestellt wurde.

“We’re building a web where the default is social” …

Mit der neuen API  soll in Zukunft das gesamte Netz sozial gemacht werden. Der „I like“ Button soll über die Grenzen von Facebook hinaus in die weite Welt getragen werden. Mögen drei Freunde eine Sache (dies kann ein Buch, eine Band oder ein Restaurant sein), wird dieses dann bei der Suche angezeigt. Auf der Suche nach einem DVD beispielsweise können die Filme berücksichtig werden, welche die eigenen Freunde mögen.

Die Installation ist relativ einfach und kann durch hinterlegen von bestimmten Metatags erfasst werden.

Auswirkungen auf die Suche im Internet

Durch dieses Feature verändert sich das Suchen im Internet, da es einen komplett neuen Algorithmus verursacht. Gesucht wird in Zukunft nach den Vorlieben der User im eigenen Umfeld, welchen eine Seite zu einem bestimmten Thema gefällt. Das Ranking würde sich insofern verändern, da die Webseiten unter anderem von Verlinkungen zu anderen Seiten abhängen. Jeder Website-Besitzer wird versuchen, so viele User wie möglich zu bewegen ihren „I like“ Button anzuklicken.
Facebook könnte damit zum Zentrum des Internets werden. Sofern nicht Datenschützer auf die Barrikade gehen werden, denn jegliche „I like“-Aktionen sind öffentlich und für jeden einsehbar.

via & via

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Das Prisma der Social Media

Mittwoch, April 28th, 2010

Bereits zum zweiten Mal veröffentlicht ethoritiy das Prisma für die deutsche Social-Media-Landschaft. Das Konzept der Darstellung der unterschiedlichen Dienste wurde erstmals von Brian Solis aufgenommen .

Der Internet-User im deutschsprachigen Raum

Von Kommunikationsverantwortlichen, insbesondere aber auch vom Internet-User selbst, wird das Internet in seinem Wesen als ein wirres Geflecht von Inhalten und Services wahrgenommen. Eine eigentliche Übersicht über das breite Angebot gibt es nicht. Ethoritiy hat sich dieser Problematik angenommen und bringt, zumindest im Segment Social Media, ein wenig Licht ins Dunkel. Das Konversations-Prisma stellt den Kommunikationsverantwortlichen ins  Zentrum des Geschehens und umgibt ihn mit den zurzeit besonders relevanten Social Media Kanälen.

Social Media im Wandel

Für das Erstellen der zweiten Grafik dieser Art wurden zahlreiche Anregungen von Usern gesammelt, evaluiert und entsprechend berücksichtigt. Die Zunahme der Vielfalt unterschiedlicher Services ist im Vergleich zur ersten Evaluation dieser Art beeindruckend. Die Kategorien wurden entsprechend den neusten Entwicklungen angepasst: ‚Location Based Services‘ und ‚Gaming‘ kamen hinzu, die Kategorie ‚Events‘ verabschiedete sich. Das Wachstum der Plattformen, die permanente Verschiebungen der Nutzerzahlen und die Veränderungen der Interaktionskonzepte gehören bei den Sozialen Netzwerken aber nach wie vor zur Tagesordnung.

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Google Buzz wird lokal

Dienstag, April 27th, 2010

Nachdem dem unspektakulären, bezüglich PR aber desaströsen Start von Google Buzz kündigt das Unternehmen einen neuen Layer an, welcher das Social Network mit dem Dienst Google Maps zusammenführt.

Die Verbindung von Kontext und Standort

Während bei Google Buzz Mobile die Verknüpfung von Inhalten mit dem eigenen Standort bereits integriert ist, kann man nun auch über Google Maps und den eigenen Desktop sehen, was eine Person über einen bestimmen Ort zu sagen hat. Unter dem „Mehr-Dropdown-Menu“ kann das Social Network angewählt werden. Die Statusnachrichten werden als graue Sprechbläschen eingeblendet, welche dann angeklickt werden können. Als Hauptnutzen nennt Google die Möglichkeit des Austauschs von Informationen über Sehenswürdigkeiten oder des Verbreitens von Neuigkeiten im Zusammenhang mit einem spezifischen Ort. Vorerst können die Statusnachrichten über den Desktop aber nur abgerufen werden. Das Absetzen von Nachrichten bleibt vorerst den mobilen Geräten vorbehalten.

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Studie: Wirksamkeit Facebook Anzeigen: Gefällt mir! – oder wie man das Umfeld eines Beworbenen in die Anzeige einbindet

Montag, April 26th, 2010

Eine umfassende Studie von Nielsen bestätigt nun, was Experten bereits vermutet haben. Werbebotschaften die mit Hinweisen versehen sind, welche Freunde sich gerade durch ein Ad als Fan einer bestimmten Seite hinzugefügt haben, verfügen über ein höheres Potenzial bezüglich Wiedererkennung, Bewusstsein und Kaufabsicht. Im Zuge dieser Möglichkeiten möchte sich Facebook nicht mehr nur als eigentlicher Service, sondern auch als Infrastruktur definieren, welche anderen Unternehmen als Basis für ihre individuellen Aktivitäten dient.


„Es ist relevant was meine Freunde sagen!“

Mit mehr als 400 Millionen aktiven User, von welchen pro Tag in etwa die Hälfte während durchschnittlich 55 Minuten eingeloggt ist, bildet Facebook eine der Reichweiten stärksten Plattformen überhaupt. Eine Nielsen-Studie, welche mehr als 800‘000 Facebookprofile und Anzeigen von 14 Marken untersucht hat, kam zum Schluss, dass die soziale Befürwortung (Beispielsweise indem ein Individuum einer Seite beitritt) einen Einfluss auf das Umfeld des Users hat. Es konnte nachgewiesen werden, dass normale Facebook-Ads sich in einer 10% höheren Wiedererkennungsrate, einer 4% höheren Markenbekanntheit und in einer 2% höheren Kaufabsicht äussern. Die Wiedererkennung steigt allerdings sprunghaft auf 16%, wenn die Ads die Erwähnung von Freunden mit einbeziehen und um satte 30%, wenn die Ads zusätzlich über den Newsfeed eines befreundeten Profils dem gesamten Netzwerk mitgeteilt wurden. Mit der Schnittstelle „Facebook Connect“ möchte die Plattform in einem weiteren Schritt dazu übergehen, die „Gefällt-Mir-Thematik“ auch auf Partnerseiten auszuweiten.

Facebook als Enabler

Obwohl die Resultate interessante Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Sozialen Netzwerken und Werbe-Anzeigen liefern, geben sie keinen Anlass zur Euphorie. Man konnte zwar zeigen, dass Anzeigen durch das Einbinden von sozialen Beziehungen im Vergleich zur herkömmlichen Bannerwerbung aufgewertet werden können – das ultimative Verständnis für die Zusammenhänge sämtlicher Instrumente innerhalb einer Cross-Media-Strategie fehlt aber nach wie vor. Es ist aber davon auszugehen, dass mit der Auswertung der erhobenen Daten ein vertiefter Einblick in das Konsumverhalten von Kaufgruppen und einzelnen Individuen möglich ist.Viel entscheidender ist die eigentliche Neudefinition von Facebook, welche das Unternehmen kommuniziert. Das Social Network möchte sich durch seine Schnittstelle „Facebook Connect“ bei externen Webseiten positionieren. Die Idee ist einfach: Anstatt dass sich ein Benutzer auf allen, für ihn relevanten Webseiten einen separaten Zugang löst, loggt er sich mit denjenigen Zugangsdaten ein, welche er auch bei Facebook hinterlegt hat. Die Vorteile für die Nutzer liegen neben der Beseitigung des „Gewirrs der Benutzerkonten“ neben der einfachen und schnellen Zugänglichkeit zu neuen Plattformen. Darüber hinaus verhalten sie sich wahrscheinlich „bewusster“, da dem Betreiber die eigene Identität preisgegeben wird.

Kontext vs. Benutzergruppen

Die Kombination der Integration von externen Partnerseiten und darauf versehenen „Gefällt-Mir-Buttons“ wie sie sie bei Facebook gibt, könnte eine veritable Hebelwirkung darstellen, um rasch an Feedbacks bezüglich unterschiedlichsten Angeboten zu kommen. Die damit einhergehenden Statusmeldungen auf den News-Feeds der Benutzer leisten parallel dazu ihren Beitrag zur Verbreitung von Botschaften innerhalb der zahlreichen sozialen Geflechte und bieten Facebook damit die Chance, eine vertiefte Einsicht in eine Fülle von unterschiedlichsten Informationen zu erhalten – ähnlich dem Google-Prinzip. Es besteht allerdings ein grundlegender Unterschied: Während Google durch die Analyse von gezielten Suchanfragen weiss, welche Begriffe und Themen das Internet gerade bewegen, dürfte Facebook bald dazu in der Lage sein, Aussagen über spezifische Benutzersegmente und deren Präferenzen treffen zu können. Vereinfacht könnte man sagen, dass sich das artikulierte Wissen der Suchanfragen und das potenzielle Wissen der latenten Bedürfnisse von ganzen Benutzergruppen gegenüberstehen.

Fazit

Wohin sich die digitale Identität der Benutzer und der damit einhergehende Kampf der Internet-Konzerne bewegen bleibt abzuwarten – es bleibt spannend und wir bleiben dran!

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Case: Swiss pflegt Customer Relations in Extremsituationen über Facebook

Dienstag, April 20th, 2010

Die aktuelle Lage gestaltet sich für die Luftfahrtbranche alles andere als einfach. Der Eyjafjalla-Vulkan auf Island spuckt zwar zusehends weniger Asche und ermöglicht die eingeschränkte Aufnahme des Flugbetriebs – viele der gestrandeten Passagiere werden sich aber noch eine Weile in Geduld üben müssen, bis sie ihren Bestimmungsort erreichen. Die Swiss International Airlines zeigen, wie man sich selbst in Krisenzeiten durch einen exzellenten Service von der Konkurrenz abheben kann – mit Facebook.


Von der Werbeplattform zur „Dargebotenen Hand“

Nichts geht mehr – Seit Stunden sind die Telefonleitungen der Airlines  besetzt und die Wartezeiten der Hotlines scheinen endlos. Die meisten Webseiten der Fluggesellschaften sind entweder ebenfalls überlastet oder nicht schnell genug, um die News an die Passagiere weiterzugeben.  Es scheint fast so, als ob man diesem Chaos ausgeliefert ist – wäre da nicht die Facebook-Page der Swiss. Es tummeln sich auf dem Social Network zwar längst nicht so viele Passagiere wie auf den Hotlines, aber seit dem 15. April 2010 herrscht auch hier Hochbetrieb.Neben regelmässigen Updates bezüglich der aktuellen Lage, wird im Eiltempo auf konkrete Fragen von Besuchern eingegangen. Obwohl die Antworten aus einem Profil mit dem Swiss-Logo stammen, wirken die Worte sehr persönlich und direkt. Parallel zu den Antworten von Swiss, geben sich Reisende auch gegenseitig Ratschläge, wie sie möglichst schnell wieder nach Hause kommen.

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Facebook: Neues Conversion Tracking für Facebook Ads

Montag, März 29th, 2010

Während Google sein Conversion-Tracking schon seit einiger Zeit anbietet, zieht nun auch Facebook mit einer entsprechenden Lösung nach. Wir haben uns das Tool ein wenig genauer angeschaut.

Quelle:  Facebook

Was ist Conversion Tracking?

Die Beta-Version des Conversion Tracking von Facebook erlaubt dem Betreiber einer Website die Aktionen der Besucher zu verfolgen, nachdem diese ein spezifisches Facebook Ad betrachtet oder angeklickt haben. Durch diese Technologie werden Transaktionen transparent, da man genaue Aussagen darüber machen kann, wie viele der Klicks oder Views auch tatsächlich zu einem Lead geführt haben. Als Lead kann beispielsweise eine Kauf in einem e-Shop oder die Weiterleitung auf eine weitere Seite betrachtet werden.

Wie macht man das?

Als erstes muss man sich ein spezifisches Tracking Tag erzeugen, welches auf den eigenen Facebook Advertising Account verweist. Je nach Ereignis (z.B. Besuche, Navigation oder Käufe) und Aufgabe kann man die  Tags erstellen, benennen und ihnen eine entsprechende Kategorie zuweisen. Der so generierte Code wird dann in die vor gedachte Stelle innerhalb der eigenen Website integriert und die Conversions werden von Facebook jedes Mal dann aufgezeichnet, wenn das Tag geladen wird. Konkrete Anwendungsbereiche sind zum Beispiel die Verfolgung der Besucherzahlen, online getätigte Einkäufe, Registrierungen oder die Anzahl Downloads. Ein nettes Feature ist die Möglichkeit zu überprüfen, ob ein Tag auch tatsächlich funktioniert. Der Status wird automatisch auf ‚grün‘ geändert, sobald die getaggte Seite geladen wird – beispielsweise durch einen Test.

Quelle: Facebook

Viel versprechende Funktion

Das Ads Conversion Tracking von Facebook bietet mit seinen Funktionen die Gelegenheit, deutlich mehr Informationen über die eigene Website zusammenzutragen. Besonders interessant dürfte vor allem die Post-Click und die Post-Impression Reports sein, bei denen die Unterscheidung gemacht werden kann, ob ein Ad von einem Benutzer angeklickt wurde oder nicht. Ausserdem kann eruiert werden, wie lange die das Zeitintervall zwischen einem View und einem allfällig darauf folgenden Klick ausgefallen ist.Auf der Homepage von Facebook gibt es zu diesem Thema einen ausführlichen Leitfaden für Einsteiger und die FAQ’s bezüglich der Beta-Version.

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Augmented Reality – Wenn die Realität mit dem Internet verschmilzt. Einige Beispiele.

Dienstag, März 23rd, 2010

Mit der entsprechenden Software ist ein Smartphone in der Lage, im Web gespeicherte Informationen über ein Objekt abzurufen und einzublenden. Mögliche Anwendungen dieser ‚Augmented Reality‘ sind virtuelle Schilder oder Etiketten, die anhand einer Maske über reale Gegenstände gelegt werden und das spezifische Objekt näher beschreiben. Diese Angaben werden, sobald das Gerät die aktuellen Daten mit dem Internet verglichen hat, beinahe in Echtzeit aufgebaut und angezeigt.



Tagged World

Die Idee hinter der ‚erweiterten Realität‘ ist relativ simpel – man steht vor einem Objekt und möchte aus dem Internet weitere relevante Informationen über dieses erhalten. Sei dies nun der Preis einer Uhr in der Vitrine eines Juweliers, die Miete für eine ausgeschriebene Wohnung, die Anzahl freier Betten in einem Hotel oder eine ausgeschriebene Aktion in einem Kaufhaus. Smartphones sind dank ihrer Ausstattung in der Lage, den eigenen Standort zu bestimmen, die Blickrichtung zu erfassen, Bilder zu erkennen und gleichzeitig Daten aus dem Internet abzurufen und zu verarbeiten. Die Online Enzyklopädie Wikipedia oder der virtuelle Globus Google Earth bieten sich beispielsweise als geradezu perfekte Datenquellen an, da sie bereits Informationen wie Koordinaten, Fotos und Beiträge einer Community in sich vereinen.

Anwendungen

Für iPhones und Android Handys gibt es bereits eine Vielzahl an Applikationen, die dem Benutzer für eine spezifische Umgebung oder eine Situation genau diejenigen Informationen zur Verfügung stellen können, die für ihn relevant sind. Für die Bilderkennung hat Google beispielsweise schon eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, Weinetiketten oder Büchern in einer Datenbank gespeichert. Weitere Objekte wie CD’s, DVD’s, Plakate oder Lebensmittel im Supermarkt werden durch die Identifikation der Strichcodes bereits in anderen Diensten unterstützt. Google spielt offenbar mit dem Gedanken, in Zukunft auch Gesichter, Tiere und Pflanzen anhand der Bilderkennung identifizieren zu können. Als Grundlage für den Abgleich von Gesichtern können Profile auf Social Networks dienen – Flora und Fauna könnten anhand von Einträgen auf Wikipedia identifiziert werden. Auch in der Wahl des Anzeigegeräts ist eine Weiterentwicklung denkbar. Eine Integration in Windschutzscheiben von Fahrzeugen, in Brillen oder Kontaktlinsen würde den Komfort für den Nutzer deutlich erhöhen.

Layar Mobile – Augmented Reality Browser

Trailer Gunman - Augmented Reality Shooter

Augmented Hyper Reality – Studie

Fazit

Die Möglichkeit der Verbindung von realen Objekten und virtuellen Informationen und Inhalten ermöglicht neue Anwendungen in vielen Bereichen. Ob als Reiseführer, Navigationsgerät, Planungssoftware oder als Orientierungshilfe für Soldaten, welche sich auf unbekanntem Territorium bewegen – Augmented Reality ermöglicht das Aufrechterhalten eines permanenten Flusses an Zusatzinformationen, welche sonst nicht ohne Weiteres und nur mit einem erheblich höheren Aufwand zugänglich wären.

Quelle: NZZ am Sonntag / 14. März 2010-03-23

Siehe auch: Layar Mobile, Gunman, Wikitude, Mobeedo, Augmented Reality auf Wikipedia

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Neues Status-Update auf Facebook integriert Ortsangabe von Freunden

Donnerstag, März 11th, 2010

Ein neues Feature von Facebook erlaubt die Integration des Ortes, an welchem eine Statusnachricht verfasst wurde. Updates werden um eine zusätzliche Information reicher.

Zusätzliche Informationen

Mit der Integration des Standorts in die Statusmeldungen und damit auch in den News-Feed des Sozialen Netzwerks, betritt Facebook und seine Nutzer eine neue Dimension. Voraussichtlich ab April 2010 wird es über ein neues Feature möglich sein, innerhalb von Facebook mitzuteilen, wo man sich gerade befindet. Ein weiterer Aspekt wird mit einer Sammlung von Software-Instrumenten abgedeckt werden, welche über die API-Schnittstelle auch externen Entwicklern erlauben wird, die geografische Komponente in weitere Apps mit einzubeziehen.

In Sachen Datenschutz hat Facebook offensichtlich dazugelernt. Ein Team von Spezialisten hat während gut einem Jahr an diesem Projekt gearbeitet und es nach eigenen Angaben zur Massentauglichkeit geführt – auf eine frühzeitige Ankündigung habe man bewusst verzichtet. Ausserdem soll das Feature über ein Opt-In eingebunden werden, welches jedem Benutzer die Kontrolle über die eigenen Updates gibt.

Potenziale

Knapp ein Viertel der Facebook-User, also rund 100 Mio., greifen mobil auf die Plattform zu. Gerade bei dieser Gruppe sind Informationen über den aktuellen Aufenthaltsort von grossem Interesse – massgeschneiderte Angebote von Fachgeschäften in der Umgebung, spezifisch abgestimmte Displaywerbung oder das Abrufen von Erfahrungen und Ratings von Freunden sind nur Beispiele für das vielfältige Anwendungsspektrum. Ganz im Sinne der Augmented Reality (vgl. Layar Browser) bestehen unzählige neue Möglichkeiten, die vor allem durch den Einbezug des virtuellen Freundeskreises interessant werden könnten. Facebook vertraut überdies auf den Pool der Entwickler-Gemeinschaft, welcher bislang immer wieder für neue und innovative Kreationen und Apps gesorgt hat. Neben Ortsgebundenen Netzwerken wie Loopt, Foursquare oder Gowalla hat auch Google, seit der Öffnung von Google Buzz ein direkter Konkurrent von Facebook, mit seinem Projekt Google Latitude die Komponente „Location“ mit einbezogen.

Vergleichen Sie zu diesem Thema auch folgende Artikel:

Spiegel – Ich bin hier, und wo steckst du?

Xeit – Gowalla vs. Foursquare

Xeit – Google Buzz

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