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Mobile Social Networking immer beliebter

Dienstag, März 9th, 2010

Eine amerikanische Studie von Ruder Finn bestätigt: Während 91% der Nutzer eines Mobiltelefons sich regelmässig mit diesem in einem Sozialen Netzwerk austauschen, tun dies bei den Desktop-User nur 79%.

Mobile Geräte gewinnen an Einfluss
Wie es scheint, gewinnen Smartphones zusehend an Bedeutung, auch wenn es darum geht, aktuelle Geschehnisse mit seiner sozialen Umwelt auszutauschen. Während täglich 2.7 Stunden posten 45% der untersuchten User Kommentare auf Social Newtork Sites, 43% unterhalten sich mit Freunden und 40% teilen allgemeine Inhalte wie beispielsweise Fotos mit. Das Mobiltelefon wird nach Aussage von Kathy Bloomgarden, Co-CEO von Ruder Finn, je länger je mehr zum zentralen Instrument wenn es darum geht, das eigene Leben zu organisieren.
Ausserdem sind Smartphones dank neuer Technologien beinahe überall einsatzbereit, flexibel in ihrem Anwendungsbereich und ein ideales Werkzeug wenn es darum geht, schnell zu handeln. Infolgedessen ist man mit der Bearbeitung von Aufgaben oder dem Teilen von Inhalten mit Freunden nicht mehr an einen Desktop und somit auch nicht mehr an einen Ort gebunden – ausser es handelt sich um grössere Volumina von Daten.

Weitere Erkenntnisse
Die wichtigsten Anreize für die mobile Nutzung des Webs sind neben dem Spitzenreiter „Socializing“ die Kategorien „Have Fun“, „Learning“, „Business“, „Advocate“, „Personal Expression“ und „Shopping“. Obwohl gerade beim Thema Social Media und Social Networks eine deutliche Zunahme von Traffic auszumachen ist, sollte man die Nutzung nicht nur auf diesen Anwendungsbereich und die damit verbundenen Motive reduzieren. Die Frage der Zugänglichkeit spielt sicherlich eine ebenso entscheidende Rolle, da erschwingliche Mobilfunkverträge, schnelle Mobilnetze, optimierte Websites, massgeschneiderte Apps und leistungsstarke Geräte die Grundlage für die mobile Nutzung sind.

Fazit
Sarah Perez bringt es in ihrem Kommentar zur Studie von Ruder Finn treffend auf den Punkt: „The mobile web allows social networks to overcome their more “geeky” stigma of days past.“ Das mobile Internet ist nicht mehr nur ein Kanal der Computerfreaks und Streber, sondern bedient in zunehmender Ausprägung auch die Durchschnittsgesellschaft – und mausert sich langsam aber sicher zum Massenmedium.

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iPhones in der Chefetage – nur 12% der Schweizer surfen mobil

Montag, März 8th, 2010

Die neue Kommtech / Publica Data / IGEM-Studie zeigt: Führungskräfte nutzen das von Apple entwickelte Smartphone dreimal häufiger als der Bevölkerungsdurchschnitt.

Führungskräfte und Gutverdiener sind die häufigsten Nutzer

Während insgesamt durchschnittlich 5% der schweizerischen Bevölkerung angibt, Besitzer eines iPhones zu sein, scheinen die Geräte vor allem bei Führungskräften sehr beliebt zu sein – 16% von ihnen geben an, ein iPhone zu besitzen. Die Hälfte der iPhone-Besitzer verfügt über ein durchschnittliches Monatseinkommen von 9‘000 CHF. Das mobile Surfen im Internet ist dabei eine der meistgenutzten Anwendungsmöglichkeiten. Vier von fünf iPhone-Benutzern surfen mit ihrem Telefon regelmässig im Web – ein verhältnismässig grosser Anteil wenn man bedenkt, dass insgesamt nur 12% der Schweizer mobil ins Internet gehen.

In der Schweiz bereits eine halbe Million iPhones im Umlauf

Die IGEM-Studie kommt mit Ihrer Umfrage bezüglich der Verbreitung des Geräts auf plausible Ergebnisse, welche in etwa den Verkaufszahlen der Swisscom entsprechen. Gemäss einem Artikel von News.ch hat der grösste Schweizer Mobilfunkanbieter seit der Lancierung des Produkts im Sommer 2008 rund 439‘000 Einheiten verkauft.

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Facebook-Benutzer übernehmen Markenaufbau und -Pflege durch Empfehlungen

Dienstag, Februar 16th, 2010

Das Social Network „Facebook“ spielt bei der Anbahnung und dem Aufbau des Kontakts zwischen Individuen und Marken eine relevante Rolle.

Wie eine Umfrage von Innofact Hamburg ergeben hat, hat Facebook einen entscheidenden Anteil am Aufbau von Marken. Die Umfrage, welche im Jahr 2010 mit rund 1‘000 Personen durchgeführt wurde, ergab, dass 60 % aller Nutzer durch Facebook mit neuen Marken oder Produkten von Unternehmen in Kontakt getreten sind – sei dies durch einen Beitritt als „Fan“ (27%) oder als Mitglied einer Gruppe (21%). Rund 10% der befragten Personen gaben an, dass sie schon Markenbezogene Inhalte an ihre Freunde weitergegeben haben.

28% der Befragten bestätigen, dass die Facebook-Präsenz und die damit entstandene Interaktion das Markenimage verbessert. Besonders gross war dieser Effekt, wenn die entsprechende Empfehlung von Freunden ausgegangen ist.Die Herkunft einer Werbebotschaft und die Beziehung zwischen den Individuen spielen innerhalb von Facebook offenbar eine entscheidende Rolle wenn es darum geht, einen Inhalt wirkungsvoll zu verbreiten.

Fazit: Marken müssen einfach auf Facebook präsent sein, denn es dient ihrem Image.

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Facebook ist nicht zu bremsen – Neue Wachstumszahlen von Nielsen

Donnerstag, Februar 4th, 2010

Facebook gehört nicht nur zu den Gewinnern unter den eigentlichen Social Network Sites, sondern legt auch im Gesamtvergleich des Segments Social Networking gehörig zu – neben YouTube und Wikipedia zählt die Plattform zu beliebtesten Social Media Services des Webs. Das Internet als Medium hat weiter zugelegt.

Laut einer neuen Internet-Umfrage von Nielsen, welche in den USA und ausgewählten europäischen Ländern anhand eines Haushalts-Panels durchgeführt wurde, zählt Facebook weltweit betrachtet die meisten Nutzer in der Kategorie „Social Network Site“. Insgesamt legte die Facebook-Gemeinde in den vereinigten Staaten mit einem Wachstum von 99% gegenüber dem Jahr 2008 mächtig zu und wird demnächst die 110 Mio. Grenze knacken. In der Kategorie Benutzerwachstum stellte Twitter mit seinen 579% alle anderen Social Network Sites in den Schatten.

Der grosse Verlierer auf dem deutschen Markt ist die Plattform studiVZ, welche einen Mitgliederrückgang von 14% hinnehmen musste. Obwohl bei den VZ Netzwerken und Facebook zusammen jeden Tag rund 11.9 Millionen deutsche Unique-Users aktiv sind, müssen sich die Netzwerke im internationalen Vergleich den Spitzenreitern YouTube und Wikipedia mit je 13 Millionen Besuchern geschlagen geben.

Social_Media_Sites_Unique_Audience_US_Germany_The_Nielsen_Company_2010

Auch in der Schweiz hat die Anzahl der Facebook User rapide zugenommen. Anders als im internationalen Vergleich liegt Facebook hierzulande zwar knapp vor Wikipedia. Gemäss Facebook waren im  November des Jahres 2008 noch 1‘071‘740 Schweizer aktiv. Im September 2009 betrug die Anzahl der Benutzer nach Angaben der Schweizer Panels von NetMetrix rund 1‘466‘000 User – dies entspricht einem Zuwachs von 37%. Die Plattform YouTube ist aber mit Ihren 1.46 Mio. Nutzern auch in der Eidgenossenschaft die Nummer eins in der Kategorie Social Networking.

Average_Unique_Audience_Monat_Top_10_Brands_Nielsen_NetView_Switzerland_Dezember_2009

Nach neusten Erkenntnissen von Nielsen nutzen aktuell rund 81% der Schweizerinnen und Schweizer das Internet. Dies entspricht insgesamt 4,8 Mio. Personen von welchen sich 61% wiederum mindestens einmal täglich im Web bewegen. Bei einer genauen Betrachtung lassen sich aber deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern und den unterschiedlichen Altersstufen erkennen – während beispielsweise bei den Männern gut 70% das Internet täglich nutzen, sind es bei den Frauen nur knapp die Hälfte.

Nur bloggen mögen die (amerikanischen) Jugendlichen nicht (mehr).

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Twitter: Einwegkommunikation oder Dialogmedium?

Montag, Dezember 21st, 2009

Twitter ist im Kern eigentlich ein Dialogmedium. Eine Studie des eco-Verbandes der deutschen Internetwirtschaft fand in Zusammenarbeit mit der Absolit-Consulting jedoch heraus, dass Twitter auch als Einwegkanal funktionieren kann.

Im Zuge dieser Studie wurden 14 internationale Unternehmen auf ihre Microblogging-Aktivitäten untersucht. Dabei waren die beiden Kriterien: Relevanz der Tweets, sowie der Nutzwert für den Rezipienten ausschlaggebend für das Ranking.

Lufthansa belegt bei diesem Ranking Platz 1, direkt gefolgt von Google und Otto. Überraschenderweise nutzen die beiden Erstplatzierten den Microblogging-Dienst primär um stark komprimierte Pressemeldungen zu veröffentlichen. Dies widerspricht dem Grundgedanken von Twitter. Dennoch scheinen die Unternehmen mit dieser Strategie nicht vollständig falsch zu liegen.

Otto nutzt Twitter für Dialog und Kundenkontakt
Otto ist ein sehr gutes Beispiel wie Twitter sinnvoll als Dialogmedium genutzt werden kann. Das Unternehmen setzt Twitter nahezu ausschliesslich dazu ein um den Kundenkontakt zu verbessern. So sind 90% der Tweets von Otto Antworten auf Fragen von Usern.
Screenshot_Otto
Quelle: Screenshot Otto-Twitteraccount

Diese Art der Nutzung ist zweifelsfrei zeitintensiv. Mehrere Mitarbeiter müssen Rund um die Uhr die verschiedenen Anfragen betreuen. Welche Vorteile hat Otto dennoch gegenüber den Erstplatzierten? Durch die starke Präsenz von Otto auf dem Microblogging-Dienst wurde ein weiterer mächtiger Kanal geschaffen um das Branding weiter zu stärken, Produkte zu publizieren und damit letztendlich mehr Umsatz zu erwirtschaften. Durch die offene Kommunikation können zudem viele andere potenzielle Kunden die Antworten verfolgen. Damit schafft Otto gleichzeitig für viele Leser einen Mehrwert. Gerade im Hinblick auf den eCommerce bietet diese Strategie deutlich mehr Potenzial als die Einwegkommunikation. Und: Gezielt gestreute und für Follower exklusive Sonderangebote sorgen für zusätzlichen Gesprächsstoff und Mehrumsatz.

Fazit:

Egal welche Strategie das jeweilige Unternehmen letztendlich wählt. Relevant ist immer der Content. Wer keine interessanten Informationen oder News publiziert, wird nur eine minimale Anzahl Follower für sich gewinnen können.

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Virtuelle Welten: Die nächste Generation wird bereits mit Avataren gross

Montag, Oktober 19th, 2009

Schöner Artikel auf Spiegel Online über den Fortbestand, Erfolg und die Zukunft von Second Lifeund über aufstrebende 3D-Welten für Kinder.

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Digitale Zweiklassengesellschaft: Facebook vs MySpace

Freitag, Oktober 16th, 2009

Die Social Media Forscherin Danah Boyd hat bereits erkannt, dass sich bei den Social Networks zunehmend ein Graben zwischen Arm und Reich auftut. (Vgl. frühere Posts hier und hier) : während sich auf Facebook eher Reiche und Gebildete anzieht, tummelt sich – plakativ gesprochen – auf MySpace die soziale Unterschicht. 

einkommen_fb_myspace

Diese Nutzerzusammensetzung  wird nun durch eine Studie von Nielsen Claritas mit harten Fakten unterlegt: 37% der MySpace Nutzer verdienen weniger als USD 50′000.- / Jahr und nur 16% bringen es auf ein Einkommen von mehr als USD 100′000 im Jahr, bei den Facebook Usern sind es 28% “Geringverdiener” und 23% “Grossverdiener”.  Quelle: hier

Allerdings wurde diese Studie auf dem US-Markt durchgeführt – ob die Ergebnisse auf Europa bzw. die Schweiz übertragen werden können ist daher fraglich.

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Wird MySpace zum "Ghetto der digitalen Gesellschaft"?

Freitag, September 25th, 2009

Die Mediensoziologin Danah Boyd hat im Rahmen einer vierjährigen Untersuchung Sozialer Netzwerke festgestellt, dass sich der Graben zwischen Arm und Reich auch im Netz zunehmend manifestiert. Jetzt warnt Sie vor einer “digitalen Zweiklassengesellschaft”. Hier geht’s zum lesenswerten Artikel auf futurezone.orf.at. хорошее порно онлайн бесплатно человек порно

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Unser Artikel im M&K: Facebook gehört in jeden zeitgemässen Marketing-Mix

Mittwoch, März 11th, 2009

In der aktuellen Ausgabe des «Marketing&Kommunikation» haben wir den Artikel «Facebook gehört in jeden zeitgemässen Marketing-Mix» publiziert. Der Artikel kann hier als PDF runtergeladen werden.

Unser Abstract aus dem Artikel:

Social Networks wie Facebook erleben ein rasantes Wachstum und gewinnen an Popularität bei den Nutzern. Weil über Soziale Netzwerke Konsumentenmeinungen ausgetauscht und gebildet werden, eignet sich Facebook für das Beobachten und das gezielte Auslösen digitaler Mundpropaganda. Denn: Nirgends ist das Marketing näher am Konsumenten als beim Social Networking.

Facebook wirklich bald wichtiger als Google?

Im Artikel haben wir die These aufgestellt, dass Facebook bald so wichtig ist wie Google:

Laut den jüngsten Erhebungen von comScore vom Oktober 2008 verbrachte die Facebook-Nutzerschaft weltweit 33,9 Milliarden Minuten auf der Plattform. Im direkten Vergleich wurden die diversen Dienste des Suchgiganten Google während nurmehr 41,6 Milliarden Minuten beansprucht – MySpace dagegen verliert an Terrain. Weil die Nutzungszahlen von Facebook schneller wachsen als diejenigen von Google, könnten sich die beiden Nutzungskurven mittelfristig gar angleichen

Social Networks sind mittlerweile die viert-häufigst genutzte Anwendung im Internet. Und dieser Artikel auf adage.com scheint diese These gewissermassen zu bestätigen:

Facebook Sending More Traffic Than Google to Some Sites. Will Search-Marketing Dollars Also Shift to Social Media?

Auf Social Networks wie Facebook verbringen die User also nicht nur bald mehr Zeit als auf allen Google-Diensten, auch liefert Facebook mehr Traffic auf bestimmte Websites als die Suchmaschine Google.

Aktuelle Statistiken zu Facebook

Weil in unserem Artikel die Nutzungszahlen zu Facebook nicht ganz aktuell sind (ein Nachteil von Print ;-) ), hier noch der Link zu aktuellen Statistiken. Demografische Statistiken findet man zudem hier.

Der gesamte Artikel kann hier als PDF runtergeladen werden.

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