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Facebook Zahlen Schweiz: Neue Auswertungen der Nutzungszahlen
Mittwoch, April 7th, 2010Wie eine neue Erhebung zeigt, beträgt die Reichweite von Facebook in der Schweiz bereits über 2 Millionen Benutzer. Neben absoluten Zahlen wurden auch Alterssegmente, die Verteilung der Sprachen und der Geschlechter untersucht.
Neue Zahlen – ähnliche Verteilung
Während die Reichweite gegenüber dem Dezember 2009 (siehe Artikel) noch einmal um mehr als 200‘000 Zähler zugenommen hat, hat sich die Verteilung der einzelnen Segmente nicht sonderlich verändert. Neben den absoluten Nutzerzahlen, wurden in der neusten Erhebung auch Untersuchung bezüglich der Verteilung der Alterssegmente und der Geschlechter vorgenommen.
Altersverteilung der Schweizer Facebook-Nutzer
Die Gruppe der 20-29 jährigen bildet das am stärksten vertretene Alterssegment der Schweizer Mitglieder. Während die Gruppen der Mitglieder unter 19 und derjenigen zwischen 30 und 39 Jahren beinahe die Hälfte der Reichweite ausmachen, sind Personen über 40 insgesamt mit knapp 20% vertreten. Personen über 60 bilden mit einem Prozent zwar die Ausnahme – in absoluten Zahlen ausgedrückt beträgt die Nutzerzahl aber auch hier beinahe 25‘000 Personen.
Sprache und Geschlecht der Schweizer Facebook User
Bei sieben von zehn Usern ist Deutsch diejenige Sprache, mit welcher sie auf Facebook hauptsächlich kommunizieren. Französisch wird von rund einem Viertel gesprochen und in Italienisch unterhalten sich ungefähr 6%. Im Gegensatz zu den Sprachen gestaltet sich die Aufteilung nach Geschlecht relativ ausgeglichen. Die Männer sind im Vergleich zu den Frauen mit 52% leicht ‚übervertreten‘.
Akzeptanz von Werbung im Online-TV ist noch nicht ausgeschöpft
Dienstag, April 6th, 2010Gemäss einer neuen US-Studie des Datendienstleisters comScore, wären Internet-Nutzer bereit, beinahe doppelt so viel Werbung über sich ergehen zu lassen.
Die befürchtete Flucht vor der Werbung bleibt aus
Entgegen der weit verbreiteten Meinung von Experten und Analysten, dass mit der Zunahme der Internetzeit eine ‚Werbeflucht‘ Einzug hält, hat sich bislang nicht bestätigt. Während momentan beim Online-Fernsehen im Mittel vier Minuten Werbung konsumiert werden, läge die Akzeptanz im Internet mit sechs bis sieben Minuten deutlich über diesem Schnitt – dies obwohl Werbepausen und Unterbrechungen für die Mehrzahl der Befragten nach wie vor als störend empfunden wird. Das Potenzial an verkaufter Werbezeit wird demnach noch nicht vollständig ausgeschöpft – und allfällige Profite werden nicht realisiert.
Freiheit als höchstes Gut?
Eine besonders interessante Erkenntnis liefert ein Motiv für die Nutzung des Online-Fernsehens: Für Cross-Plattform-User, also jene User die im Internet als auch auf traditionelle Art und Weise fernsehen, ist die Unabhängigkeit von Ort und Zeit und die freie Programmwahl ein Hauptgrund dafür, einen Teil der Fernsehzeit online zu konsumieren – für drei von vier Zuschauern sind diese Unabhängigkeiten denn auch die eigentlichen Killer-Kriterien, welche gegen das klassische TV-Modell sprechen.
[via]
Augmented Reality – Wenn die Realität mit dem Internet verschmilzt. Einige Beispiele.
Dienstag, März 23rd, 2010Mit der entsprechenden Software ist ein Smartphone in der Lage, im Web gespeicherte Informationen über ein Objekt abzurufen und einzublenden. Mögliche Anwendungen dieser ‚Augmented Reality‘ sind virtuelle Schilder oder Etiketten, die anhand einer Maske über reale Gegenstände gelegt werden und das spezifische Objekt näher beschreiben. Diese Angaben werden, sobald das Gerät die aktuellen Daten mit dem Internet verglichen hat, beinahe in Echtzeit aufgebaut und angezeigt.
Tagged World
Die Idee hinter der ‚erweiterten Realität‘ ist relativ simpel – man steht vor einem Objekt und möchte aus dem Internet weitere relevante Informationen über dieses erhalten. Sei dies nun der Preis einer Uhr in der Vitrine eines Juweliers, die Miete für eine ausgeschriebene Wohnung, die Anzahl freier Betten in einem Hotel oder eine ausgeschriebene Aktion in einem Kaufhaus. Smartphones sind dank ihrer Ausstattung in der Lage, den eigenen Standort zu bestimmen, die Blickrichtung zu erfassen, Bilder zu erkennen und gleichzeitig Daten aus dem Internet abzurufen und zu verarbeiten. Die Online Enzyklopädie Wikipedia oder der virtuelle Globus Google Earth bieten sich beispielsweise als geradezu perfekte Datenquellen an, da sie bereits Informationen wie Koordinaten, Fotos und Beiträge einer Community in sich vereinen.
Anwendungen
Für iPhones und Android Handys gibt es bereits eine Vielzahl an Applikationen, die dem Benutzer für eine spezifische Umgebung oder eine Situation genau diejenigen Informationen zur Verfügung stellen können, die für ihn relevant sind. Für die Bilderkennung hat Google beispielsweise schon eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, Weinetiketten oder Büchern in einer Datenbank gespeichert. Weitere Objekte wie CD’s, DVD’s, Plakate oder Lebensmittel im Supermarkt werden durch die Identifikation der Strichcodes bereits in anderen Diensten unterstützt. Google spielt offenbar mit dem Gedanken, in Zukunft auch Gesichter, Tiere und Pflanzen anhand der Bilderkennung identifizieren zu können. Als Grundlage für den Abgleich von Gesichtern können Profile auf Social Networks dienen – Flora und Fauna könnten anhand von Einträgen auf Wikipedia identifiziert werden. Auch in der Wahl des Anzeigegeräts ist eine Weiterentwicklung denkbar. Eine Integration in Windschutzscheiben von Fahrzeugen, in Brillen oder Kontaktlinsen würde den Komfort für den Nutzer deutlich erhöhen.
Layar Mobile – Augmented Reality Browser
Trailer Gunman - Augmented Reality Shooter
Augmented Hyper Reality – Studie
Fazit
Die Möglichkeit der Verbindung von realen Objekten und virtuellen Informationen und Inhalten ermöglicht neue Anwendungen in vielen Bereichen. Ob als Reiseführer, Navigationsgerät, Planungssoftware oder als Orientierungshilfe für Soldaten, welche sich auf unbekanntem Territorium bewegen – Augmented Reality ermöglicht das Aufrechterhalten eines permanenten Flusses an Zusatzinformationen, welche sonst nicht ohne Weiteres und nur mit einem erheblich höheren Aufwand zugänglich wären.
Quelle: NZZ am Sonntag / 14. März 2010-03-23
Siehe auch: Layar Mobile, Gunman, Wikitude, Mobeedo, Augmented Reality auf Wikipedia
Neues Status-Update auf Facebook integriert Ortsangabe von Freunden
Donnerstag, März 11th, 2010Ein neues Feature von Facebook erlaubt die Integration des Ortes, an welchem eine Statusnachricht verfasst wurde. Updates werden um eine zusätzliche Information reicher.
Zusätzliche Informationen
Mit der Integration des Standorts in die Statusmeldungen und damit auch in den News-Feed des Sozialen Netzwerks, betritt Facebook und seine Nutzer eine neue Dimension. Voraussichtlich ab April 2010 wird es über ein neues Feature möglich sein, innerhalb von Facebook mitzuteilen, wo man sich gerade befindet. Ein weiterer Aspekt wird mit einer Sammlung von Software-Instrumenten abgedeckt werden, welche über die API-Schnittstelle auch externen Entwicklern erlauben wird, die geografische Komponente in weitere Apps mit einzubeziehen.
In Sachen Datenschutz hat Facebook offensichtlich dazugelernt. Ein Team von Spezialisten hat während gut einem Jahr an diesem Projekt gearbeitet und es nach eigenen Angaben zur Massentauglichkeit geführt – auf eine frühzeitige Ankündigung habe man bewusst verzichtet. Ausserdem soll das Feature über ein Opt-In eingebunden werden, welches jedem Benutzer die Kontrolle über die eigenen Updates gibt.
Potenziale
Knapp ein Viertel der Facebook-User, also rund 100 Mio., greifen mobil auf die Plattform zu. Gerade bei dieser Gruppe sind Informationen über den aktuellen Aufenthaltsort von grossem Interesse – massgeschneiderte Angebote von Fachgeschäften in der Umgebung, spezifisch abgestimmte Displaywerbung oder das Abrufen von Erfahrungen und Ratings von Freunden sind nur Beispiele für das vielfältige Anwendungsspektrum. Ganz im Sinne der Augmented Reality (vgl. Layar Browser) bestehen unzählige neue Möglichkeiten, die vor allem durch den Einbezug des virtuellen Freundeskreises interessant werden könnten. Facebook vertraut überdies auf den Pool der Entwickler-Gemeinschaft, welcher bislang immer wieder für neue und innovative Kreationen und Apps gesorgt hat. Neben Ortsgebundenen Netzwerken wie Loopt, Foursquare oder Gowalla hat auch Google, seit der Öffnung von Google Buzz ein direkter Konkurrent von Facebook, mit seinem Projekt Google Latitude die Komponente „Location“ mit einbezogen.
Vergleichen Sie zu diesem Thema auch folgende Artikel:
Mobile Social Networking immer beliebter
Dienstag, März 9th, 2010Eine amerikanische Studie von Ruder Finn bestätigt: Während 91% der Nutzer eines Mobiltelefons sich regelmässig mit diesem in einem Sozialen Netzwerk austauschen, tun dies bei den Desktop-User nur 79%.
Mobile Geräte gewinnen an Einfluss
Wie es scheint, gewinnen Smartphones zusehend an Bedeutung, auch wenn es darum geht, aktuelle Geschehnisse mit seiner sozialen Umwelt auszutauschen. Während täglich 2.7 Stunden posten 45% der untersuchten User Kommentare auf Social Newtork Sites, 43% unterhalten sich mit Freunden und 40% teilen allgemeine Inhalte wie beispielsweise Fotos mit. Das Mobiltelefon wird nach Aussage von Kathy Bloomgarden, Co-CEO von Ruder Finn, je länger je mehr zum zentralen Instrument wenn es darum geht, das eigene Leben zu organisieren.
Ausserdem sind Smartphones dank neuer Technologien beinahe überall einsatzbereit, flexibel in ihrem Anwendungsbereich und ein ideales Werkzeug wenn es darum geht, schnell zu handeln. Infolgedessen ist man mit der Bearbeitung von Aufgaben oder dem Teilen von Inhalten mit Freunden nicht mehr an einen Desktop und somit auch nicht mehr an einen Ort gebunden – ausser es handelt sich um grössere Volumina von Daten.
Weitere Erkenntnisse
Die wichtigsten Anreize für die mobile Nutzung des Webs sind neben dem Spitzenreiter „Socializing“ die Kategorien „Have Fun“, „Learning“, „Business“, „Advocate“, „Personal Expression“ und „Shopping“. Obwohl gerade beim Thema Social Media und Social Networks eine deutliche Zunahme von Traffic auszumachen ist, sollte man die Nutzung nicht nur auf diesen Anwendungsbereich und die damit verbundenen Motive reduzieren. Die Frage der Zugänglichkeit spielt sicherlich eine ebenso entscheidende Rolle, da erschwingliche Mobilfunkverträge, schnelle Mobilnetze, optimierte Websites, massgeschneiderte Apps und leistungsstarke Geräte die Grundlage für die mobile Nutzung sind.
Fazit
Sarah Perez bringt es in ihrem Kommentar zur Studie von Ruder Finn treffend auf den Punkt: „The mobile web allows social networks to overcome their more “geeky” stigma of days past.“ Das mobile Internet ist nicht mehr nur ein Kanal der Computerfreaks und Streber, sondern bedient in zunehmender Ausprägung auch die Durchschnittsgesellschaft – und mausert sich langsam aber sicher zum Massenmedium.
iPhones in der Chefetage – nur 12% der Schweizer surfen mobil
Montag, März 8th, 2010Die neue Kommtech / Publica Data / IGEM-Studie zeigt: Führungskräfte nutzen das von Apple entwickelte Smartphone dreimal häufiger als der Bevölkerungsdurchschnitt.
Führungskräfte und Gutverdiener sind die häufigsten Nutzer
Während insgesamt durchschnittlich 5% der schweizerischen Bevölkerung angibt, Besitzer eines iPhones zu sein, scheinen die Geräte vor allem bei Führungskräften sehr beliebt zu sein – 16% von ihnen geben an, ein iPhone zu besitzen. Die Hälfte der iPhone-Besitzer verfügt über ein durchschnittliches Monatseinkommen von 9‘000 CHF. Das mobile Surfen im Internet ist dabei eine der meistgenutzten Anwendungsmöglichkeiten. Vier von fünf iPhone-Benutzern surfen mit ihrem Telefon regelmässig im Web – ein verhältnismässig grosser Anteil wenn man bedenkt, dass insgesamt nur 12% der Schweizer mobil ins Internet gehen.
In der Schweiz bereits eine halbe Million iPhones im Umlauf
Die IGEM-Studie kommt mit Ihrer Umfrage bezüglich der Verbreitung des Geräts auf plausible Ergebnisse, welche in etwa den Verkaufszahlen der Swisscom entsprechen. Gemäss einem Artikel von News.ch hat der grösste Schweizer Mobilfunkanbieter seit der Lancierung des Produkts im Sommer 2008 rund 439‘000 Einheiten verkauft.
Facebook-Benutzer übernehmen Markenaufbau und -Pflege durch Empfehlungen
Dienstag, Februar 16th, 2010Das Social Network „Facebook“ spielt bei der Anbahnung und dem Aufbau des Kontakts zwischen Individuen und Marken eine relevante Rolle.
Wie eine Umfrage von Innofact Hamburg ergeben hat, hat Facebook einen entscheidenden Anteil am Aufbau von Marken. Die Umfrage, welche im Jahr 2010 mit rund 1‘000 Personen durchgeführt wurde, ergab, dass 60 % aller Nutzer durch Facebook mit neuen Marken oder Produkten von Unternehmen in Kontakt getreten sind – sei dies durch einen Beitritt als „Fan“ (27%) oder als Mitglied einer Gruppe (21%). Rund 10% der befragten Personen gaben an, dass sie schon Markenbezogene Inhalte an ihre Freunde weitergegeben haben.
28% der Befragten bestätigen, dass die Facebook-Präsenz und die damit entstandene Interaktion das Markenimage verbessert. Besonders gross war dieser Effekt, wenn die entsprechende Empfehlung von Freunden ausgegangen ist.Die Herkunft einer Werbebotschaft und die Beziehung zwischen den Individuen spielen innerhalb von Facebook offenbar eine entscheidende Rolle wenn es darum geht, einen Inhalt wirkungsvoll zu verbreiten.
Fazit: Marken müssen einfach auf Facebook präsent sein, denn es dient ihrem Image.
Facebook ist nicht zu bremsen – Neue Wachstumszahlen von Nielsen
Donnerstag, Februar 4th, 2010Facebook gehört nicht nur zu den Gewinnern unter den eigentlichen Social Network Sites, sondern legt auch im Gesamtvergleich des Segments Social Networking gehörig zu – neben YouTube und Wikipedia zählt die Plattform zu beliebtesten Social Media Services des Webs. Das Internet als Medium hat weiter zugelegt.
Laut einer neuen Internet-Umfrage von Nielsen, welche in den USA und ausgewählten europäischen Ländern anhand eines Haushalts-Panels durchgeführt wurde, zählt Facebook weltweit betrachtet die meisten Nutzer in der Kategorie „Social Network Site“. Insgesamt legte die Facebook-Gemeinde in den vereinigten Staaten mit einem Wachstum von 99% gegenüber dem Jahr 2008 mächtig zu und wird demnächst die 110 Mio. Grenze knacken. In der Kategorie Benutzerwachstum stellte Twitter mit seinen 579% alle anderen Social Network Sites in den Schatten.
Der grosse Verlierer auf dem deutschen Markt ist die Plattform studiVZ, welche einen Mitgliederrückgang von 14% hinnehmen musste. Obwohl bei den VZ Netzwerken und Facebook zusammen jeden Tag rund 11.9 Millionen deutsche Unique-Users aktiv sind, müssen sich die Netzwerke im internationalen Vergleich den Spitzenreitern YouTube und Wikipedia mit je 13 Millionen Besuchern geschlagen geben.
Auch in der Schweiz hat die Anzahl der Facebook User rapide zugenommen. Anders als im internationalen Vergleich liegt Facebook hierzulande zwar knapp vor Wikipedia. Gemäss Facebook waren im November des Jahres 2008 noch 1‘071‘740 Schweizer aktiv. Im September 2009 betrug die Anzahl der Benutzer nach Angaben der Schweizer Panels von NetMetrix rund 1‘466‘000 User – dies entspricht einem Zuwachs von 37%. Die Plattform YouTube ist aber mit Ihren 1.46 Mio. Nutzern auch in der Eidgenossenschaft die Nummer eins in der Kategorie Social Networking.
Nach neusten Erkenntnissen von Nielsen nutzen aktuell rund 81% der Schweizerinnen und Schweizer das Internet. Dies entspricht insgesamt 4,8 Mio. Personen von welchen sich 61% wiederum mindestens einmal täglich im Web bewegen. Bei einer genauen Betrachtung lassen sich aber deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern und den unterschiedlichen Altersstufen erkennen – während beispielsweise bei den Männern gut 70% das Internet täglich nutzen, sind es bei den Frauen nur knapp die Hälfte.
Nur bloggen mögen die (amerikanischen) Jugendlichen nicht (mehr).
[via]
Twitter: Einwegkommunikation oder Dialogmedium?
Montag, Dezember 21st, 2009Twitter ist im Kern eigentlich ein Dialogmedium. Eine Studie des eco-Verbandes der deutschen Internetwirtschaft fand in Zusammenarbeit mit der Absolit-Consulting jedoch heraus, dass Twitter auch als Einwegkanal funktionieren kann.
Im Zuge dieser Studie wurden 14 internationale Unternehmen auf ihre Microblogging-Aktivitäten untersucht. Dabei waren die beiden Kriterien: Relevanz der Tweets, sowie der Nutzwert für den Rezipienten ausschlaggebend für das Ranking.
Lufthansa belegt bei diesem Ranking Platz 1, direkt gefolgt von Google und Otto. Überraschenderweise nutzen die beiden Erstplatzierten den Microblogging-Dienst primär um stark komprimierte Pressemeldungen zu veröffentlichen. Dies widerspricht dem Grundgedanken von Twitter. Dennoch scheinen die Unternehmen mit dieser Strategie nicht vollständig falsch zu liegen.
Otto nutzt Twitter für Dialog und Kundenkontakt
Otto ist ein sehr gutes Beispiel wie Twitter sinnvoll als Dialogmedium genutzt werden kann. Das Unternehmen setzt Twitter nahezu ausschliesslich dazu ein um den Kundenkontakt zu verbessern. So sind 90% der Tweets von Otto Antworten auf Fragen von Usern.

Quelle: Screenshot Otto-Twitteraccount
Diese Art der Nutzung ist zweifelsfrei zeitintensiv. Mehrere Mitarbeiter müssen Rund um die Uhr die verschiedenen Anfragen betreuen. Welche Vorteile hat Otto dennoch gegenüber den Erstplatzierten? Durch die starke Präsenz von Otto auf dem Microblogging-Dienst wurde ein weiterer mächtiger Kanal geschaffen um das Branding weiter zu stärken, Produkte zu publizieren und damit letztendlich mehr Umsatz zu erwirtschaften. Durch die offene Kommunikation können zudem viele andere potenzielle Kunden die Antworten verfolgen. Damit schafft Otto gleichzeitig für viele Leser einen Mehrwert. Gerade im Hinblick auf den eCommerce bietet diese Strategie deutlich mehr Potenzial als die Einwegkommunikation. Und: Gezielt gestreute und für Follower exklusive Sonderangebote sorgen für zusätzlichen Gesprächsstoff und Mehrumsatz.
Fazit:
Egal welche Strategie das jeweilige Unternehmen letztendlich wählt. Relevant ist immer der Content. Wer keine interessanten Informationen oder News publiziert, wird nur eine minimale Anzahl Follower für sich gewinnen können.
















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