Archive for the ‘Allgemein’ Category

Blumenkübel zwitschert sich seinen Weg durch das Internet!

Freitag, August 6th, 2010

Bildquelle

Sommerloch sei Dank haben wir es momentan in den Medien mit Newsmeldungen zu tun, bei denen man sich kopfkratzend fragen muss, wie sie den Weg in die Zeitung überhaupt gefunden haben. Ein Artikel in der Münsterischen Zeitung bot uns gestern das beste Beispiel dafür. Ein umgestossener und zerbrochener Blumenkübel vor einem Altersheim war der Lokalzeitung am Dienstag Grund genug einen Newsartikel auf ihrer Homepage zu veröffentlichen. Rund zwei Tage lang war Ruhe und keiner schenkte der Geschichte Beachtung – bis gestern Twitteruser „Clusto“ die Sache wieder aufgriff und einen Tweet veröffentlichte, der im WWW eine wahre Lawine auslösen sollte.

Binnen weniger Stunden wurden tausende Tweets mit dem Hashtag #Blumenkübel veröffentlicht. Die Raute verdeutlicht dabei noch einmal das Schlagwort. Im Sekundentakt folgten neue Nachrichten, was dem Thema schliesslich den 4. Platz in den welteweiten Trending Topics (Schlagwort-Rangliste von Twitter) bescherte! Eine Leistung, die bislang nur wenigen deutschen Topics gelungen ist. Inzwischen hat der Blumenkübel auf Facebook sogar eine eigene Fanpage, die bereits mehr als 2500 Mitglieder zählt!

Diese Geschichte zeigt einmal mehr das enorme Potenzial des Zwitscher-Netzwerkes auf und verdeutlicht eindrücklich, wie schnell sich eine einfache Meldung verselbstständigen und zu einer immensen viralen Kampagne werden kann. Sie zeigt aber auch, dass Mund-zu-Mund-Propaganda kaum steuerbar und deshalb gezielt auch nur schwierig zu initiieren ist.

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Geo Tagging auf Facebook

Dienstag, Mai 11th, 2010

Zum Start seines neuen Standort-Features kooperiert das größte soziale Netzwerk mit den Burger-Bratern von McDonalds.


Geo Tagging

Ein aktueller Hype bei sozialen Netzwerken heißt Geolokalisierung. Schon bisher ist es ja möglich, sich via Handy ein Restaurant oder ein Geschäft in der Nähe anzeigen zu lassen. Nutzer von Diensten wie Foursquare oder Gowalla können außerdem ihren Freunden oder gleich aller Welt mitteilen, wo sie sich gerade aufhalten.

„Food Item via Status Comments“

Noch in diesem Monat soll Facebook es laut dem Bericht von Advertising Age ermöglichen, dass Mitglieder über ihre Statusmeldungen in einer Filiale von McDonalds einchecken. Das Update könnte dann mit einer Produktplatzierung verbunden werden. Zum Beispiel könnte in der Statusmeldung stehen, was für ein Burger bestellt wurde.
Verkaufsförderung

Der Aspekt des Brandings ist relativ hoch, da die Location (Bsp.Restaurnts, Hotels etc.)bei welcher der User gerade ist von allen seinen Freunden gesehen werden kann. I. Derzeit ist unklar ob Facebook Geld für die Integration der Applikationen verlangt, oder aber ob es in diesem Falle mit einem Media-Einkauf im Falle von McDonald’s verbunden ist. Ebenfalls noch nicht bekannt ist, wann die Funktion für alle Entwickler geöffnet wird. Aber es kann ja nichts schaden, wenn man sich schon heute ein paar Gedanken zu möglichen Geolocation-Apps fürs eigene Unternehmen macht.

Datenschützer warnen indessen vor dem Feature, da noch mehr private Daten von Nutzern im Internet landen würden.

Via

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Clevere Marketing Kampagne von Adobe

Montag, Mai 10th, 2010

Adobe verlost ihre neue CS5 Mastercollection mit einer sehr klugen Kampagne. Sie fordern die Wettbewerbs-Teilnehmer auf den Text „Ich will gewinnen“ zu twittern inklusive einem Link zu Adobes Twitter Account. Unter all denen die Adobe auf @adobekreativ folgen und diesen Text bis zum 31. Mai gewittert haben, wird die Mastercollection verlost.
Damit hat Adobe nicht nur den Nerv der Zeit getroffen und die Zielgruppe genau da abgeholt wo sie sich tummelt, sonder sie veranlassen auch, dass ihnen die potenziellen Kunden auf Twitter folgen.

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Social Media Marketing für Tourismusorganisationen – VSTM-Präsentation und HSLU-Seminar

Montag, Mai 10th, 2010
Vergangenen Dienstag durfte ich an der Generalversammlung des VSTM in Flims ein Keynote-Referat zum Thema «Social Media Marketing für Tourismusorganisationen» halten und gleichzeitig für das gleichlautende Vertiefungs-Seminar der Hochschule Luzern vom 17. Juni 2010 Werbung machen. Hier die Präsentation:

Telekom baut Twitter zum Servicekanal aus

Freitag, Mai 7th, 2010

Bis anhin hat die Deutsche Telekom ihren Twitter Account hauptsächlich für Promotionen und Öffentlichkeitsarbeiten genutzt. Neu beantworten sie auch Fragen für den Kundendienst: @telekom hilft.

Aufwand und Ertrag

Kosten und Nutzen des neuen Dienstes wurden sicherlich im Vorfeld genau abgewogen, denn diese neue Funktion bedeutet einen hohen Mehraufwand für die Deutsche Telekom, da sich sowohl Privat- wie auch Geschäftskunden an den Konzern wenden können. Auch Mobilfunknutzer der Telekom haben die Möglichkeit, Fragen in Form von Tweets zu platzieren. Sieben Mitarbeiter wurden bis anhin angestellt um technische Probleme mit 140 Zeichen zu lösen.

Hier werden Sie geholfen

Den Servicekanal bei Twitter wird voraussichtlich nur montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr bedient. Reicht die Textmenge auf Twitter nicht aus, schreiben die Mitarbeiter zusätzlich E-Mails an die Kunden. Die Telekomtwitterer warnen jedoch davor, persönliche Daten zu posten. Am Donnerstagnachmittag zählte der Account bereits 890 Follower. Das Unternehmen kann über folgenden link erreicht werden: www.twitter.com/telekom_hilft

Den Kunden wirklich einbinden

Was bei Britisch Telecom seit letztem August funktioniert, könnte auch anderen Anbietern der Branche gelingen. Begonnen hat BT mit einem einzigen Mitarbeiter, welcher alle Anfragen auf Twitter beantwortet und  sichergestellt hat, dass technische Probleme auch behoben werden. Dies war so erfolgreich, dass man darauf gleich ein ganzes Team zusammengesellt hat, welches täglich mit den Kunden twittert. Das neueste Phänomen ist dies, dass Fans der BT nun auch schon bei der Problemlösung mithelfen. Auf  Twitter und dem BT Care Forum helfen sich Kunden gegenseitig mit der Lösungsfindung. Der fleissigste User hat bereits 137 Fragen beantwortet.

Via & Via

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Facebook verändert die Internetsuche

Donnerstag, Mai 6th, 2010

Gemäss Facebook hätten bereits 50‘000 Websites die Features der Open Graph API installiert, welche letzte Woche an der F8 Konferenz in San Francisco von Mark Zuckerberg vorgestellt wurde.

“We’re building a web where the default is social” …

Mit der neuen API  soll in Zukunft das gesamte Netz sozial gemacht werden. Der „I like“ Button soll über die Grenzen von Facebook hinaus in die weite Welt getragen werden. Mögen drei Freunde eine Sache (dies kann ein Buch, eine Band oder ein Restaurant sein), wird dieses dann bei der Suche angezeigt. Auf der Suche nach einem DVD beispielsweise können die Filme berücksichtig werden, welche die eigenen Freunde mögen.

Die Installation ist relativ einfach und kann durch hinterlegen von bestimmten Metatags erfasst werden.

Auswirkungen auf die Suche im Internet

Durch dieses Feature verändert sich das Suchen im Internet, da es einen komplett neuen Algorithmus verursacht. Gesucht wird in Zukunft nach den Vorlieben der User im eigenen Umfeld, welchen eine Seite zu einem bestimmten Thema gefällt. Das Ranking würde sich insofern verändern, da die Webseiten unter anderem von Verlinkungen zu anderen Seiten abhängen. Jeder Website-Besitzer wird versuchen, so viele User wie möglich zu bewegen ihren „I like“ Button anzuklicken.
Facebook könnte damit zum Zentrum des Internets werden. Sofern nicht Datenschützer auf die Barrikade gehen werden, denn jegliche „I like“-Aktionen sind öffentlich und für jeden einsehbar.

via & via

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Das Prisma der Social Media

Mittwoch, April 28th, 2010

Bereits zum zweiten Mal veröffentlicht ethoritiy das Prisma für die deutsche Social-Media-Landschaft. Das Konzept der Darstellung der unterschiedlichen Dienste wurde erstmals von Brian Solis aufgenommen .

Der Internet-User im deutschsprachigen Raum

Von Kommunikationsverantwortlichen, insbesondere aber auch vom Internet-User selbst, wird das Internet in seinem Wesen als ein wirres Geflecht von Inhalten und Services wahrgenommen. Eine eigentliche Übersicht über das breite Angebot gibt es nicht. Ethoritiy hat sich dieser Problematik angenommen und bringt, zumindest im Segment Social Media, ein wenig Licht ins Dunkel. Das Konversations-Prisma stellt den Kommunikationsverantwortlichen ins  Zentrum des Geschehens und umgibt ihn mit den zurzeit besonders relevanten Social Media Kanälen.

Social Media im Wandel

Für das Erstellen der zweiten Grafik dieser Art wurden zahlreiche Anregungen von Usern gesammelt, evaluiert und entsprechend berücksichtigt. Die Zunahme der Vielfalt unterschiedlicher Services ist im Vergleich zur ersten Evaluation dieser Art beeindruckend. Die Kategorien wurden entsprechend den neusten Entwicklungen angepasst: ‚Location Based Services‘ und ‚Gaming‘ kamen hinzu, die Kategorie ‚Events‘ verabschiedete sich. Das Wachstum der Plattformen, die permanente Verschiebungen der Nutzerzahlen und die Veränderungen der Interaktionskonzepte gehören bei den Sozialen Netzwerken aber nach wie vor zur Tagesordnung.

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Das Internet-Klassenzimmer

Dienstag, April 27th, 2010

Labnol hat sich unter der Annahme, dass das Internet als Klassenzimmer und die Social Networks als Studenten betrachtet werden können, folgendes gefragt: Wie könnte man die unterschiedlichen Charakterzüge und Persönlichkeitsmerkmale der Netzwerke grafisch darstellen?

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Google Buzz wird lokal

Dienstag, April 27th, 2010

Nachdem dem unspektakulären, bezüglich PR aber desaströsen Start von Google Buzz kündigt das Unternehmen einen neuen Layer an, welcher das Social Network mit dem Dienst Google Maps zusammenführt.

Die Verbindung von Kontext und Standort

Während bei Google Buzz Mobile die Verknüpfung von Inhalten mit dem eigenen Standort bereits integriert ist, kann man nun auch über Google Maps und den eigenen Desktop sehen, was eine Person über einen bestimmen Ort zu sagen hat. Unter dem „Mehr-Dropdown-Menu“ kann das Social Network angewählt werden. Die Statusnachrichten werden als graue Sprechbläschen eingeblendet, welche dann angeklickt werden können. Als Hauptnutzen nennt Google die Möglichkeit des Austauschs von Informationen über Sehenswürdigkeiten oder des Verbreitens von Neuigkeiten im Zusammenhang mit einem spezifischen Ort. Vorerst können die Statusnachrichten über den Desktop aber nur abgerufen werden. Das Absetzen von Nachrichten bleibt vorerst den mobilen Geräten vorbehalten.

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Studie: Wirksamkeit Facebook Anzeigen: Gefällt mir! – oder wie man das Umfeld eines Beworbenen in die Anzeige einbindet

Montag, April 26th, 2010

Eine umfassende Studie von Nielsen bestätigt nun, was Experten bereits vermutet haben. Werbebotschaften die mit Hinweisen versehen sind, welche Freunde sich gerade durch ein Ad als Fan einer bestimmten Seite hinzugefügt haben, verfügen über ein höheres Potenzial bezüglich Wiedererkennung, Bewusstsein und Kaufabsicht. Im Zuge dieser Möglichkeiten möchte sich Facebook nicht mehr nur als eigentlicher Service, sondern auch als Infrastruktur definieren, welche anderen Unternehmen als Basis für ihre individuellen Aktivitäten dient.


„Es ist relevant was meine Freunde sagen!“

Mit mehr als 400 Millionen aktiven User, von welchen pro Tag in etwa die Hälfte während durchschnittlich 55 Minuten eingeloggt ist, bildet Facebook eine der Reichweiten stärksten Plattformen überhaupt. Eine Nielsen-Studie, welche mehr als 800‘000 Facebookprofile und Anzeigen von 14 Marken untersucht hat, kam zum Schluss, dass die soziale Befürwortung (Beispielsweise indem ein Individuum einer Seite beitritt) einen Einfluss auf das Umfeld des Users hat. Es konnte nachgewiesen werden, dass normale Facebook-Ads sich in einer 10% höheren Wiedererkennungsrate, einer 4% höheren Markenbekanntheit und in einer 2% höheren Kaufabsicht äussern. Die Wiedererkennung steigt allerdings sprunghaft auf 16%, wenn die Ads die Erwähnung von Freunden mit einbeziehen und um satte 30%, wenn die Ads zusätzlich über den Newsfeed eines befreundeten Profils dem gesamten Netzwerk mitgeteilt wurden. Mit der Schnittstelle „Facebook Connect“ möchte die Plattform in einem weiteren Schritt dazu übergehen, die „Gefällt-Mir-Thematik“ auch auf Partnerseiten auszuweiten.

Facebook als Enabler

Obwohl die Resultate interessante Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Sozialen Netzwerken und Werbe-Anzeigen liefern, geben sie keinen Anlass zur Euphorie. Man konnte zwar zeigen, dass Anzeigen durch das Einbinden von sozialen Beziehungen im Vergleich zur herkömmlichen Bannerwerbung aufgewertet werden können – das ultimative Verständnis für die Zusammenhänge sämtlicher Instrumente innerhalb einer Cross-Media-Strategie fehlt aber nach wie vor. Es ist aber davon auszugehen, dass mit der Auswertung der erhobenen Daten ein vertiefter Einblick in das Konsumverhalten von Kaufgruppen und einzelnen Individuen möglich ist.Viel entscheidender ist die eigentliche Neudefinition von Facebook, welche das Unternehmen kommuniziert. Das Social Network möchte sich durch seine Schnittstelle „Facebook Connect“ bei externen Webseiten positionieren. Die Idee ist einfach: Anstatt dass sich ein Benutzer auf allen, für ihn relevanten Webseiten einen separaten Zugang löst, loggt er sich mit denjenigen Zugangsdaten ein, welche er auch bei Facebook hinterlegt hat. Die Vorteile für die Nutzer liegen neben der Beseitigung des „Gewirrs der Benutzerkonten“ neben der einfachen und schnellen Zugänglichkeit zu neuen Plattformen. Darüber hinaus verhalten sie sich wahrscheinlich „bewusster“, da dem Betreiber die eigene Identität preisgegeben wird.

Kontext vs. Benutzergruppen

Die Kombination der Integration von externen Partnerseiten und darauf versehenen „Gefällt-Mir-Buttons“ wie sie sie bei Facebook gibt, könnte eine veritable Hebelwirkung darstellen, um rasch an Feedbacks bezüglich unterschiedlichsten Angeboten zu kommen. Die damit einhergehenden Statusmeldungen auf den News-Feeds der Benutzer leisten parallel dazu ihren Beitrag zur Verbreitung von Botschaften innerhalb der zahlreichen sozialen Geflechte und bieten Facebook damit die Chance, eine vertiefte Einsicht in eine Fülle von unterschiedlichsten Informationen zu erhalten – ähnlich dem Google-Prinzip. Es besteht allerdings ein grundlegender Unterschied: Während Google durch die Analyse von gezielten Suchanfragen weiss, welche Begriffe und Themen das Internet gerade bewegen, dürfte Facebook bald dazu in der Lage sein, Aussagen über spezifische Benutzersegmente und deren Präferenzen treffen zu können. Vereinfacht könnte man sagen, dass sich das artikulierte Wissen der Suchanfragen und das potenzielle Wissen der latenten Bedürfnisse von ganzen Benutzergruppen gegenüberstehen.

Fazit

Wohin sich die digitale Identität der Benutzer und der damit einhergehende Kampf der Internet-Konzerne bewegen bleibt abzuwarten – es bleibt spannend und wir bleiben dran!

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