Wer mobile noch als Trend betrachtet, hat’s wohl verschlafen


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Mobile- Vom Trend zum Standard

Das neue Jahr ist angebrochen, die Zeit der Rück- und Ausblicke wohl vorbei. Ein guter Moment, einen Blick auf den ehemaligen Top-Trend der Online-Branche zu werfen, welcher heute als Standard zu bezeichnen ist: Mobile Marketing.

Mobile Marketing: Vom Trend zum Standard

Die letzten zwei (gefühlt: fünf) Jahreswechsel gab es vor allem ein Trend-Thema: Mobile Marketing. Mittlerweile können wir konstatieren, dass dieser Trend zum allgemeinen Standard geworden ist. Und dass diejenigen, die den Trend noch vor kurzem belächelt haben, nun wohl auf dem Abstellgleis stehen. Denn das mobile Wachstum ist nicht mehr aufzuhalten, wie verschiedene aktuelle Zahlen zeigen.

 

E-Commerce: LeShop wächst munter weiter

Das Thema Mobile ist natürlich insbesondere für den E/M-Commerce-Bereich interessant, da sich die allgemeine Internet-Nutzung seit Längerem auf mobile Endgeräte verlagert. Dies gilt natürlich auch in der Schweiz. Ein gutes Beispiel dafür ist die Migros-Tochter LeShop. Wie in den Jahren zuvor konnte für 2015 ein weiteres Umsatzwachstum verkündet werden. Interessant ist dabei, dass mittlerweile ganze 40% der Verkäufe von Smartphones und Tablets stammen.

Gegenüber den nicht einmal 10% aus dem Jahr 2010 bedeutet dies eine Vervierfachung.

Mobile Marketing M-Commerce Statistik Nutzerzahlen

Quelle: leshop.ch

 

Reisebranche: Dieselben Erfahrungen mit M-Commerce

Noch schneller geht die Entwicklung in den USA voran: Im amerikanischen Markt sind für Reise-Buchungen ähnliche Umsatz-Zunahmen auf mobilen Geräten zu beobachten. Der Trend geht sogar so weit, dass dieses Jahr erstmals mehr als die Hälfte aller Reisenden eine Reise per Tablet oder Smartphone gebucht haben werden:

 

Mobile Marketing M-Commerce Statistik

Quelle: emarketer.com

 

App oder Web?

Spannend zu beobachten wird sein, in welcher Form die Entwicklung vorangehen wird: Apps oder webbasierte Lösungen?

Wir glauben, dass es für gewisse Use Cases Sinn macht, eine App zu lancieren. Mittelfristig dürfte aber vieles oder langfristig gar alles webbasiert ablaufen.

Aus User-Sicht ist dies wohl definitiv so – der Download und die Nutzung einer zusätzlichen App ist für viele Nutzer nicht gerade attraktiv. Wie ich in meinem letzten Post zum Thema M-Commerce bereits aufgezeigt habe, nutzen nur 12% der User eine Shopping-App. Interessant ist jedoch, dass trotzdem 42% des Umsatzes über diese doch eher selten genutzten Applikationen generiert wird.

Langfristig werden gewisse Apps wohl kaum verschwinden, viele der heutigen Anwendungen werden jedoch wohl über kurz oder lang browserbasiert umgesetzt werden – wenn sie es nicht schon sind.

 

Dieser Artikel wurde am 06.Januar 2016 von Arda Serce geschrieben. Arda ist Consultant und Project Manager bei xeit und bloggt hier über News, Interessantes, Wissenswertes oder auch mal Kurioses rund ums Thema Online Marketing.

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