airbnb und co – die neuen Social Online Booking Plattformen für den individuellen Urlaub
25. August 2012 von Andrea Iltgen | 1 Kommentar
Über airbnb lassen sich weltweit private Unterkünfte finden. Und vermieten. Vom Gästezimmer für CHF 10 in New York bis hin zur Traumwilla für CHF 10’000 pro Nacht in Ibiza. Das Spezielle daran: Man wohnt – ganz dem Zeitgeist entsprechend – individuell. Denn Pauschalurlaub im All inclusive Hotel ist ja sowas von last year;-) Nach den Ferien ist vor den Ferien. Und für alle, die nach dem Ausschalten des Abwesenheitsmelder schon vom nächsten Urlaub träumen, stelle ich heute eine mittlerweile schon gut etablierte aber in der Schweiz noch nicht jedem bekannte Plattform vor, deren Angebot man bei der nächsten Urlaubs-Buchung wenigstens einmal gecheckt haben sollte: airbnb. Die Plattform boomt Airbnb ist nicht neu. Der Community Marktplatz wurde bereits 2008 in den USA gegründet. Doch erst in den letzten Monaten ist die Plattform auch hierzulande so richtig zum Fliegen gekommen. Mittlerweile sind auf airbnb mehr als 200’000 Unterkünfte in 192 Ländern buchbar. Schon mehr als 10 Millionen Übernachtungen wurden vermittelt. Es verwundert daher nicht, dass airbnb mittlerweile zahlreiche Nachahmer gefunden hat. Couchsurfing für Erwachsene Das Prinzip ist einfach. Jederman kann auf airbnb mit ein paar Klicks ein Inserat erstellen, in dem er eine Übernachtungsmöglichkeit anbietet. Das kann ein Zimmer in der eigenen permanent bewohnten Wohnung sein oder ein Ferienhaus, das man untervermietet. Der geneigte Urlauber wiederum gibt Ort und Zeit seiner Reise ein und erhält eine Auswahl an möglichen Unterkünften. Die er dann nach beliben über Filterfunktionen (Art des Zimmers, Preis, Ausstattung, Umgebung etc.) eingrenzen kann. Ist die passende Unterkunft gefunden, tätigt der User unter Angabe seiner Kreditkarte eine provisorische Buchung. Der Vermieter hat nun 24 Stunden Zeit, zu antworten. Nimmt er die Buchung an, ist der Deal perfekt. Die Details wie Anfahrt, Schlüsselübergabe etc. klären die Parteien per Mail. State of the Art Die Plattform bietet alles, was sich der User von heute so wünscht. Eine einfache Einstiegsseite im Stil von Google, ein Login mittels Facebook, eine abgespeckte Mobile-Version, die Möglichkeit, Angebote auf Twitter, Facebook etc. zu teilen, eine Integration von Google Maps. Und natürlich eine Bewertungsfunktion, die einem den Besuch auf Holidaycheck erspart. Eine sichere Sache Beide Parteien erhalten von airbnb einen gewissen Schutz. Der Vermieter ist für die Zeit der Unterbringung gegen Schäden an seiner Immobilie versichert. Und auch der Mieter ist geschützt: Erst ein Tag nach Ankunft überweist airbnb dem Vermieter den vereinbarten Mietzins. Sollte die Unterkunft nicht der Beschreibung entsprechen, hat der Mieter also ausreichend Zeit, sich zu beschweren. Nur die Hotels haben keine Freude Während Vermieter und Urlauber sich über das Angebot von Airbnb & co freuen, haben die Hotels das Nachsehen. Denn noch nie waren Ferienwohnungen eine so ernstzunehmende Konkurrenz für Hotels wie jetzt, wo Matchmaker wie airbnb das Angebot so einfach und für jederman zugänglich machen. Aus Erfahrung gut Zurück aus dem Urlaub in einem über airbnb gefunden Haus kann ich nur sagen: thumbs up! Hat wunderbar geklappt. Und wie war Euer Urlaub?


















































Antworten zum Artikel
Ich habe vor ein paar Tagen zum ersten Mal bei AirBnB gebucht und bin gerade in einer privaten Wohnung in San Francisco untergebracht. Vorher war ich etwas zögerlich aber jetzt bin ich happy, dass ich mich für diese Variante entschieden habe. Mein Gastgeber ist sehr hilfreich, gibt gute Tipps, lädt mich zum Essen ein, stellt mich Freunden vor. Auf diese Weise bekomme ich viel mehr vom wahren Leben in San Francisco mit, als ich das in einem Hotel täte. Und viel billiger als die hiesigen Hotels ist es allemal!
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