SEO: weniger Ranking-Faktoren sind mehr


| 0 Kommentare


Überall liest man von Hunderten „Ranking-Faktoren“ welche Googles Suchergebnisse beeinflussen. Aber was ist davon wirklich relevant? Wichtiger als einzelne Signale auswendig zu lernen und auf Kommando widerzugeben scheint mir vielmehr, die grundlegenden Einflussfaktoren zu begreifen. Auf die Gefahr hin dass ich mich wiederhole: hier die 3 grossen Bereiche der Suchmaschinen-Optimierung.

Relevanz
Natürlich soll alles was in Suchergebnissen angezeigt wird, in Übereinstimmung mit der jeweiligen individuellen Suchanfrage stehen. Wenn man eine Seite positionieren möchte, muss also sichergestellt sein, dass zu dem jeweiligen Thema ausreichend Inhalte verfügbar sind, die entsprechend aufbereitet werden. Da man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann, sollte man auch nicht davon ausgehen, mit einer Seite über Äpfel für den Suchbegriff „Birnen“ gefunden zu werden ;-) .

Reputation
Wofür ist eine Webseite bekannt? Suchmaschinen verlassen sich nicht nur auf die Relevanz des Inhalts der entsprechenden Seite, sondern ziehen auch die Meinung anderer zurate. In der Praxis funktioniert das ähnlich wie bei der Autorität (s.u.), wobei es hier auf den Inhalt des Verweises – also des Linktexts – ankommt. Jedem der meint, Links seien kein wichtiger Rankingfaktor, sei die Lekture des Wikipedia-Eintrags über Google Bombs empfohlen (von denen ständig neue auftauchen). In solchen Extremfällen werden Seiten bei Google für Begriffe positioniert, die nicht auf der Seite selbst, sondern nur in verweisenden Links enthalten sind. Sehr aufwändig – aber es funktioniert tatsächlich.

Autorität
Autorität wird durch Erwähnung auf anderen Websites erlangt. Jeder Verweis auf die eigene Website wird dabei etwa wie die Stimme bei einer Wahl gewichtet. Je mehr Stimmen desto mehr Autorität. Allerdings geht es dabei nicht demokratisch zu: Stimmen von Websites, welche selbst eine hohe Autorität geniessen, werden höher gewichtet.

Die Grundlagen sind einfach und überall öffentlich erhältlich. Google hat sogar selbst einen Leitfaden dazu publiziert. Wenn man diese Grundlagen verstanden hat, dann steht einer SEO-Kampagne eigentlich nichts mehr im Weg. Oder doch?

Wozu braucht es überhaupt einen Profi?
Die Grundlagen sind einfach und leicht nachzuvollziehen, aber wie so oft steckt der Teufel im Detail. Ein professioneller SEO kann die beste Strategie entwickeln und durchführen. Er kennt hochwertige Link-Quellen und weiss, wie man eine einwandfreie Online-Präsenz aufbaut. Letztlich erweist er sich als kompetenter Partner auch dann, wenn’s mal brennt.

Und, vielleicht am wichtigsten: ein professioneller SEO erliegt nicht der Versuchung schneller, billiger Tricks. Denn die können einer Website das Leben kosten.

[Bildquelle]

Share and Enjoy:
  • Add to favorites
  • email
  • Technorati
  • MisterWong
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • LinkedIn
  • MySpace
  • Google Bookmarks
  • Google Buzz
  • StumbleUpon
  • Wikio
  • Yigg
  • Posterous
  • Tumblr

Verwandte Artikel:

  1. Social Media-Plattformen und die Suchergebnisse: Tweets und Likes als Ranking-Faktoren?
  2. SEO / Suchmaschinenoptimierung: Weniger Keywords sind oft mehr
  3. Facebook Studie(1): Je mehr Likers desto weniger Interaktion
  4. Facebook SEO – Tipps und Tricks für ein besseres Ranking bei Google und Co.
  5. Suchmaschinenoptimierung: Eine Website ohne Links ist keine Website


Noch keine Kommentare

Verfassen Sie den ersten Kommentar

Schreiben Sie einen Kommentar

Wir freuen uns über jeden Kommentar und sind sehr an einem offenen Dialog interessiert. Allerdings moderieren wir die Kommentare und behalten uns vor, beleidigende oder offensichtlich für die Suchmaschinenoptimierung abgegebene Einträge zu editieren oder gar zu löschen.