Wer sind die „Masters of the Universe“ – Webmaster oder die Nutzer? Linkbuilding im Zeitalter von Social Media


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Das Web lässt sich klar in eine Prä- und Post-Social Media Ära teilen. Dies wird besonders deutlich, wenn man das Universum einmal aus Sicht eines Suchmaschinen-Optimierers betrachtet. Wir SEOs haben es auf blauen, unterstrichenen Text abgesehen, der auch als Link bekannt ist. Wir helfen unseren Kunden dabei, durch Links Sichtbarkeit in den Suchmaschinen zu erlangen. Denn wenn es um die Bewertung von Webseiten geht, spielen Links eine ganz entscheidende Rolle für Suchmaschinen. Durch Social Media hat sich allerdings der Prozess des Linkaufbaus entscheidend und unumkehrbar verändert.

Vor der Social Media Explosion lagen Links fast ausschliesslich im Ermessen von Webmastern. Sie haben Inhalte produziert oder waren zumindest für deren Veröffentlichung zuständig. Webmaster waren die Gatekeepers des Webs. Die Nutzer hingegen haben damals Inhalte nur konsumiert, nicht aber produziert. Eine Adresse eingeben, blauen unterstrichenen Text anklicken und vielleicht noch den Zurück-Button des Browsers, so sah für viele Menschen die Nutzung des Webs aus.

Der Durchschnitts-Nutzer hatte also nur Lese-, aber keinerlei Schreib-Rechte. Wenn man damals als SEO einen Link brauchte, hat man sich an einen Webmaster gewandt.

Links sind nicht mehr in der Hand von Webmastern alleine

Heute sieht das anders aus. Aus reinen Konsumenten sind Produzenten geworden. Die Nutzer haben sozusagen schreiben gelernt. Das Web wächst unaufhörlich, und „ganz normale Nutzer“ erstellen heute weitaus mehr Inhalte als alle Webmaster der Welt das jemals könnten. Sie haben die Webmaster als Hauptakteure im WWW abgelöst.

Jeder Besucher einer Website hat die Möglichkeit zu verlinken: Instrumente wie Like-, Share- und Tweet-Buttons machen es leichter als je zuvor.

Aber: die Nachricht ist scheinbar noch nicht überall angekommen…

Weil viele Webmaster dies noch nicht verstanden haben, existieren Zombie-Methoden wie Linkspam, Linktausch, Linkfarms und Kommentar-Spam noch heute. Diese prähistorischen SEO-Methoden sind nicht nur veraltet, sie bringen auch die Webpräsenz des Kunden ernsthaft in Gefahr. Doch es gibt einen besseren Weg: als Linkbuilder kann man sich heute an diejenigen wenden, die das Web wirklich beherrschen und Inhalte produzieren: an die Nutzer.

[Bildquelle]

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