Googles „Farmer Update“ bestraft minderwertige Inhalte – ein Segen für den User
4. März 2011 von Jonathan | 0 Kommentare
Diese von SEO-Mentor Danny Sullivan „Farmer Update“ getaufte Neuerung soll nach Angaben von Google rund 12% aller Suchanfragen in den USA betreffen (nur dort ist das Update bislang aktiv). Unter den Verlierern sind viele bekannte Namen, wie der deutsche Tool-Anbieter Sistrix recherchiert hat. Tausende, oft Millionen Seiten zu den obskursten Themen ist nicht, was Google sich unter hochwertigen Inhalten vorstellt. Denn die Intention der Betreiber solcher Seiten ist klar: über Suchmaschinen-Besucher Werbeeinnahmen zu generieren. Einen echten Mehrwert für den Besucher bieten diese Seiten nicht, und das spiegelt sich dann in der (Un-)Zufriedenheit mit Googles Ergebnissen wider. Wenn der Inhalt einer Seite schlecht ist und nichts Interessantes zu bieten hat, warum zeigt Google sie überhaupt an? Auch wenn Betreiber solcher Websites gern behaupten, sie hätten es nicht auf die Suchergebnisse abgesehen, sondern darauf, treue Leser zu gewinnen, welche die Seiten direkt, ohne Umweg über Suchergebnisse, anschauen – der Content-Farm-Gigant Mahalo hat bereits kurz nach dem Update 10% der Angestellten entlassen, und wird die Produktion von Inhalten über Freelancer vorläufig einstellen. Ein klares Anzeichen für die Abhängigkeit der Farms von Suchergebnissen. Inhalte mit Qualität, gut geschrieben und informativ: so wünscht sich Google die in den Suchergebnisse auffindbaren Webseiten, und so wünscht es sich auch der User. Für Unternehmen, die in den Suchergebnissen gefunden werden möchten, ist wichtig, dass sie hochwertige, einzigartige Inhalte produzieren. An den Konsequenzen des Updates sieht man, dass Qualität und Relevanz zwei ganz wichtige Faktoren für die Bewertung von Websites durch Suchmaschinen sind – und bleiben. Ein weiteres wichtiges Signal: Links von Websites mit Autorität. Suchmaschinen holen gerne die Meinung von Dritten hinzu, um die Autorität einer Seite und deren Relevanz zu einem bestimmten Begriff zu prüfen. Einzigartige Texte von hoher Qualität waren schon immer wichtig. Das Update ist wichtig für User, die nun verbesserte Suchresultate geniessen dürften. Aber auch für Unternehmen spielt sich hier etwas sehr wichtiges ab: Websites, welche die Suchergebnisse zu dominieren versuchen ohne dabei auf Qualität – und somit die Zufriedenheit des Users – zu achten, werden abgestraft. [Bildquelle] Verwandte Artikel:
Vergangene Woche hat die Suchmaschine Google ihren Algorithmus angepasst, um „Content Farms“ abzustrafen. Also solche Websites, die Unmengen von qualitativ minderwertigen Texten veröffentlichen, mit dem Ziel, über Suchmaschinen-Traffic Werbeumsätze zu machen. Inhalte werden oft auf der Grundlage von Suchanfragen geschrieben, auch wenn sie inhaltlich wenig Sinn ergeben bzw. Allgemeinwissen recyceln.
In den vergangenen Monaten waren in der US-Presse und Blogosphäre diverse Artikel erschienen, welche die Präsenz von Content Farms in Googles Suchergebnissen und die schlechte Qualität der Ergebnisse insgesamt bemängelt hatten. Das Update könnte also als Reaktion darauf verstanden werden, Google hat nach eigenen Angaben aber bereits seit längerem an dem Update gearbeitet.Content Farms sind Google ein Dorn im Auge – zurecht
Die beste Lösung für alle: hochwertige Inhalte sind ein Win-Win
Fazit
[Via] & [Via]





























Noch keine Kommentare
Verfassen Sie den ersten Kommentar
Schreiben Sie einen Kommentar
Wir freuen uns über jeden Kommentar und sind sehr an einem offenen Dialog interessiert. Allerdings moderieren wir die Kommentare und behalten uns vor, beleidigende oder offensichtlich für die Suchmaschinenoptimierung abgegebene Einträge zu editieren oder gar zu löschen.