Vielleicht vertraut die Werbeindustrie doch bald auf Social Marketing?


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Eine Gegenmeinung zu dem Beitrag Werbeindustrie vertraut weiterhin auf bewährte Marketing-Konzepte, veröffentlichte kürzlich Horizont.

Der Beitrag zeigt ganz eindeutig auf, dass Social Media Marketing auf dem Vormarsch ist. Wer in Zukunft seine Zielgruppen erreichen möchte, darf die neuen Entwicklungen in Sachen Kommunikation nicht einfach ignorieren. Am 23.9 erscheint von dem Arbeitskreis Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft ein umfangreicher Social Media-Kompass. Dieser Leitfaden soll Agenturen und Werbungtreibenden bei der Umsetzung von Social Media Kampagnen unterstützen.

 Zwei interessante Auszüge aus dem Social Media Kompass:

Influencer als Brand Evangelists

Um aktiv in die Kommunikation mit den Konsumenten einsteigen zu können und die nötige Reichweite zu erlangen, müssen vor allem die sogenannten Social Influencer gefunden, adressiert und schließlich für die Sache gewonnen werden. Nur drei Prozent der Nutzer verwenden Twitter & Co. aktiv, das heisst, sie schreiben Nachrichten und informieren andere. Der Grossteil der Besucher entsprechender Websites besteht also aus passiven Nutzern. Es ist also im übertragenden Sinne gerade eine Handvoll von Usern, die Kommunikation aktiv betreibt. Aber gerade auf diese Multiplikatoren kommt es an, denn sie sind in der Lage, eine breite Leserschaft anzusprechen und zu beeinflussen. Auf der Ebene der User funktioniert diese Beeinflussung, denn es handelt sich dabei gerade nicht um das Top-Down-Branding eines Anbieters, sondern um eine als objektiv empfundene Meinung, die von einem anderen User auf dem gleichen Level ausgeht. User vertrauen anderen Usern, vertrauen ihren Botschaften und leiten sie weiter – dadurch entsteht der Multiplikator-Effekt.

Vollintegrierte Kampagnen sind Trumpf

Eine kontinuierlich wachsende Zahl von Nutzern haben nicht nur auf einer Plattform ein Profil, sondern gleich auf mehreren. Zudem kristallisiert sich der Trend heraus, dass all diese Aktivitäten mehr und mehr miteinander vernetzt werden und erst in ihrer Kombination als Schlüssel zum Nutzer funktionieren. Um diesen Schlüssel zu finden, muss eine Social Media-Kampagne über die Plattformen hinaus einer konsistenten Botschaft treu bleiben, ohne die Besonderheiten der Channels aus dem Auge zu verlieren. Dies bedeutet beispielsweise Viral-Clips auf YouTube, Protagonistenprofile auf StudiVZ, Applikationen auf Facebook und Bekanntmachungen über Marken-Channels auf Twitter.
Aber auch die Abstimmung auf die anderen Instrumente des On- und Offline-Marketing in CI/CD und Kommunikationsaussagen sollten dabei natürlich nicht ausser Acht gelassen werden. Birgt eine harmonisierte crossmediale Kommunikation doch grundsätzlich Synergie-Potentiale hinsichtlich Awareness und Werbeerinnerung.

Dieser Artikel wurde am 07.September 2009 von Sandra geschrieben.

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