Wie können Destinationen das mobile Web im Tourismus-Marketing einsetzen?
Wurde soeben per E-Mail angefragt:
Was würdest du einer Destination (primär CH-Gäste; Ausbau international in Zukunft) heute bezüglich “mobile web” empfehlen?
Was sollen sie tun/was lassen?
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- Eingene Website fürs mobile Web optimieren. Must.
- Mobile Applikationen (z.B. für iPhone etc.) nur, wenn effektiv ein echter Zusatznutzen da ist… Ein Mobile Guide – also ein mobiler Reiseführer? Vielleicht.
- Mobile Tagging: wenn die Besucher aus Japan kommen oder man sich als besonders innovativ darstellen möchte… Die Verbreitung ist da irgendwie noch immer sehr gering (sorry Roger und Marc)
- Location Based Services – finde den Qype-Radar spannend. – aber Aber ob das eine Destination implementieren kann, keine Ahnung. Aber eine Destination sollte zusehen, dass Bewertungen gemacht werden, weil diese zusehends mobil abgerufen werden – und Kaufentscheide bekanntlich beeinflussen… Auch vor Ort.
- Mobile Couponing: wäre interessant, wenn das die Destination technisch abwickeln kann… ich glaubs die Leute aus Laax (Weisse Arena Gruppe) basteln an dem schon rum.
- Mobile Payment? Wie bei der Post? Vielleicht noch zu wenig verbreitet.
- Mobile Ticketing? Why not.
- etc.
Hier vielleicht eine interessante Veranstaltung, passend zum Thema.
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Wie hätten Sie geantwortet?
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Tags: Destinationsmarketing, Mobile, Mobile Marketing, Mobile Web, Tourismus Marketing












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Juni 18th, 2009 at 19:57
Interessanter Weise wurde mir die gleiche Frage auch zugestellt
1) Optimierung der eigenen Webseite: Dem kann ich zustimmen. Die Webseite auch mit Inhalten anreichern, welche während dem Aufenthalt vor Ort von Interesse sind.
2) Content Syndication, d.h. vorhandene Inhalte in andere mobile Applikationen einspeisen; wie angesprochen bei Qype oder Events und Schneeberichte bei Guides von Schweiz Tourismus.
3) Erlebnisinszenierung mit mobilen Diensten: Es kann interessant sein, Erlebnisse vor Ort mit mobilen Diensten “anzureichern”. Der langfristige Nutzer solcher Initiativen ist genau zu prüfen.
Die Entwicklung von eigenen Anwendungen ist generell kritisch zu prüfen. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist möglicherweise besser, wenn sich einzelne Destinationen in andere Systeme integrieren. Beispielweise können Anwendungen von Schweiz Tourismus oder Systemanbietern (Feratel, Tomas, etc.) an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Oder eine andere strategische Option ist die Kooperation mit überregionalen Projekten (siehe Handy-Safari).
Weiter sind bei der Realisierung von mobilen Diensten für Destinationen die Roaming-Kosten für die Kunden im Auge zu behalten. Ein Lösungsansatz kann die Installation einer Applikation sein (siehe: http://bit.ly/118amV)
Juni 19th, 2009 at 11:21
Hoi Simon
Der Blog:
http://mtiblog.wordpress.com/ bitete viele Infos zum Thema Mobile und Reisen.
Da findest du u.a. auch eine Studie:
http://mtiblog.wordpress.com/2009/03/27/eyefortravel-research-neue-studie-uber-den-einfluss-von-mobile-in-der-reisebranche/
Sunny day – Howie
Juni 22nd, 2009 at 14:35
@Michael: Tja, von wem das Mail wohl war?
. Danke für deine interessanten Ergänzungen! 1) und 2) sind mir klar, 3) konkretes Beispiel?
@Howie: Merci für die Inputs!
Juni 22nd, 2009 at 22:19
ein konkretes Beispiel für 3) wäre:
http://www.jungfrau-klimaguide.ch
Juni 23rd, 2009 at 11:44
@Michael: oh, sehr schönes Beispiel. 11.- für die App http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=317337547&mt=8 ist aber ganz schön zügig…