Endlich beantwortet: Interview-Fragen zur Bachelor-Arbeit «Die Rolle von Facebook im zukünftigen Kommunikationsmix von Unternehmen»


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Also gut, ich habe die Interview-Fragen zur Bachelor-Arbeit «Die Rolle von Facebook im zukünftigen Kommunikationsmix von Unternehmen» (endlich…) beantwortet:

1.)  Was verstehen Sie unter viralem respektive unkonventionellem Marketing im Internet?
Virales Marketing ist das gezielte Auslösen von Mundpropaganda über soziale Netzwerke (vgl. Sascha Lagner), damit Konsumenten in eigenem Namen für eine Marke, ein Produkt oder ein Anliegen werben. Dabei muss virales Marketing nicht immer und zwingend unkonventionell sein.

Wo liegen die damit verbundenen Stärken und Schwächen?

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Stärken: Glaubwürdigkeit (wenn Absender ein Freund ist, und nicht ein werbetreibendes Unternehmen), Kosteneffizienz, potenzielle Reichweite, Schnelligkeit, höheres Involvement beim User, Messbarkeit
Schwächen (zum Teil): mangelnde (schwierige) Planbarkeit, geringe Kontrollierbarkeit, Erfolg nicht prognostizierbar, Marketing-Verantwortliche sind nicht immer leicht von diesem Instrument zu überzeugen (Unwissen, keine Erfahrung, Erfolg nicht garantiert)

2.)    Wie schätzen Sie die konkreten, Kommunikationsmöglichkeiten innerhalb von Facebook bezüglich ihres Potenzials ein?

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Die Kommunikationsmöglichkeiten und die Potenziale sind noch lange nicht ausgeschöpft, es befindet sich vieles noch in der Experimentierphase. Umgekehrt ist die langfristige Akzeptanz der User noch nicht geklärt.

Was macht Facbook als SN gegenüber anderen Kanälen überlegen?
Grösse, Internationalität, „Stickyness“ = Kontakthäufigkeit der User mit/über  der/die Plattform (durch Newsfeed), „Direktheit“ der Interaktion/Kommunikation

Welche weiteren Vorgehensweisen wären denkbar?

Bezüglich was?

3.)    Was sind im Bereich des Marketings mit Social Networks aktuelle, erfolgreiche Bewegungen auf dem Markt?
Viele Unternehmen starten ihre eigene Unternehmensseite auf Facebook. Vieles scheint mir allerdings noch wenig strategisch. Umgekehrt wird Facebook im Rahmen von Social Media Marketing-Kampagnen ganzheitlich in den Launch von neuen Produkten integriert.

Wodurch unterscheiden sich diese von nicht erfolgreichen Anstrengungen?

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???

Welche Kampagnen betreiben sie aktuell in Facebook?

Einige, die wir im Moment aber noch nicht nennen können/dürfen. 😉 – aber baldmöglichst kommunizieren werden.

4.)    Welchen Absatzkanälen messen Sie neben den Social Networks das grösste Potenzial bei?
Social Networks würde ich nicht als „Absatzkanal“ definieren. Eher als „Social Hub“ und Kommunikationsraum, der wiederum als Zulieferer für absatzgerichtete Plattformen wie Online-Shops dienen kann.

5.)    Welche Zielgruppen können mit Facebook adäquat bedient werden?
Auf Facebook können heute sehr viele Internet-affine Jugendliche im Alter zwischen 18-25 und 26-34

sehr gut angesprochen werden – und zunehmend ältere Personen aus tendenziell urbanen Zentren.

Wer hätte ähnlich geantwortet – wer anders?

Dieser Artikel wurde am 15.April 2009 von Simon Künzler geschrieben. Simon Künzler ist Mitbegründer und Managing Partner bei xeit. Er ist zudem Dozent an diversen Schulen, leitet Workshops und hält Referate. Seine Steckenpferde sind z.B. Social Media, Search Marketing (SEO/SEA), E-Mail-Marketing, Landing Pages, und, und, und...

Kontaktieren Sie mich unter +41 44 240 15 06 / simon.kuenzler@xeit.ch

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