Display-Werbung von Google

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Nach AdWords bietet der Suchmaschinen-Anbieter Google bald eine weitere Möglichkeit an, online zu werben: Mittels Behavioural Targeting und daraus resultierender Display-Werbung. Das Projekt läuft unter dem Titel „Interest Based Ads“.

Vorab wird jedoch nur eine Beta-Version angeboten werden, bei der Benutzerinnen und Benutzer die Ads auf der Video-Plattform Youtube und im „hauseigenen“ Netzwerk aufschalten können. Erste Tests sollen ab Anfang April stattfinden, mit einigen europäischen und amerikanischen Probanden. Bis Ende 2009 möchte man eine definitive, marktreife Version entwickelt haben.

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Google sieht in den Interest Based Ads eine Methode, „persönlichere“ und relevantere Werbung an den Mann und an die Frau zu bringen. Laut Country Sales Director Stefan Tweraser, Google Deutschland, soll durch dieses Targeting eine Umsatz-Steigerung beim jeweiligen werbenden Unternehmen möglich sein.

Modelle

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Google möchte in Zukunft zwei Möglichkeiten anbieten:

• Durch das Behavioural Targeting möchte Google mehr interessensbezogene Werbung zeigen: Wer sich im WWW zum Beispiel über Uhren informiert, wird im System als Uhrenliebhaber kategorisiert, ergo wird diese Person vermehrt Werbung über Uhren auf dem Bildschirm sehen.

• Informiert sich beispielsweise jemand auf der einschlägigen Website eines Uhrenherstellers über die verschiedenen Modelle und die Preise, so soll diese Person auch später, auf anderen Websites, noch Anzeigen dieses Anbieters zu sehen bekommen.

Der gläserne Mensch

Während Behavioural Targeting für die Werbetreibenden eine grosse Chance hinsichtlich der Reduktion von Streuverlusten darstellt, sind die User nicht unbedingt begeistert. Der Datenschutz ist bei Behavioural Targeting natürlich ein grosses Thema: Es ist nicht jedermanns Sache, aufgrund seiner Interessen von einem System „schubladisiert“ zu werden.

Aus diesem Grund haben alle Website-Betreiber, die Partner des Google-Networks sind, bis am 8. April dieses Jahres Zeit, die Datenschutzbestimmungen anzupassen und natürlich ihre User natürlich darüber zu informieren (Facebook lässt grüssen)

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One Response to “Display-Werbung von Google”

  1. Andrea Says:

    Geht der Kommentar echt nicht?

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