
Gemäss einer Studie der Universität St. Gallen (1′000 Personen wurden befragt) machen immer mehr Schweizerinnen und Schweizer vom Online-Angebot der verschiedenen Geschäfte und Lebensmittelketten Gebrauch. Insgesamt wurde im Jahr 2008 für 5.87 Milliarden Franken online eingekauft.
Betrug der Umsatz von Produkten, die über das Internet verkauft wurden, im Jahr 2006 noch ungefähr 4,25 Milliarden, so liegen die Einnahmen im Jahr 2008 schon bei rund 5,87 Milliarden. Dies ist eine Steigerung von rund 38 Prozent. Wie der Grafik zu entnehmen ist, haben sich die Umsätze seit dem Jahr 2004 fast verdreifacht (2004: 2,1 Mia. CHF; 2008: 5,85 Mia. CHF).
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Hauptverantwortlich für dieses starke Wachstum sind Branchen wie etwa Reisebüros, deren Ferien online gebucht werden (Zunahme 2008: 9,6 Prozent), Fluggesellschaften (Zunahme 2008: 7,6 Prozent) oder auch der Handel mit Secondhand-Produkten (Zunahme 2008: 3,6 Prozent) und Elektrogeräten (Zunahme 2008: 1,2 Prozent).
Auch der virtuelle Handel mit Lebensmitteln kann weiterhin einen Zuwachs verzeichnen. Zwar machen diese Produkte bis jetzt nur zwei Prozent des gesamten Online-Umsatzes aus, damit liegt die Schweiz im Vergleich mit den umliegenden EU-Staaten aber weit vorne. Wer keine Lust auf schwere Taschen oder keine Zeit zum Einkaufen hat, kann die benötigten Artikel einfach und bequem im Internet bestellen und zu sich nach Hause liefern lassen. Rund 100??000 Schweizerinnen und Schweizer nutzen diese Möglichkeit, über Plattformen wie z.B. coop@home (Umsatz 2008: 45 Millionen Franken, + 38 Prozent seit 2005) oder LeShop (Umsatz 2008: 112 Millionen Franken, 22 Prozent mehr als im Vorjahr) einzukaufen.
Gemäss Dominique Locher, Marketing-Chef von LeShop, laufen die Geschäfte momentan besonders gut Skinwalkers video Picture This full movie C.S.A.: The Confederate States of America full movie :
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Dies sei auf die eisigen Temperaturen und den harten Winter zurückzuführen.
Einfluss des Internets auf den Handel
Gemäss Thomas Rudolph, Direktor des Forschungszentrums für Handelsmanagement an der Universität St. Gallen, hat das Internet grosse Auswirkungen auf den Handel, viel stärker, als es in der Umsatzentwicklung ersichtlich sei.
Kunden würden sich heute vor dem Einkauf über verschiedene Quellen informieren, wofür das Internet natürlich ideal ist. Sei das Internet früher noch eine neue Technologie gewesen, so sei es heute eine Selbstverständlichkeit, über diesen Weg Informationen einzuholen.
Fazit
Auch im Handel zeigt sich wieder das altbekannte Phänomen: Ohne Internet geht heute gar nichts mehr, auch wenn die Potenziale und Möglichkeiten des WWW noch oft unterschätzt werden.
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