7 Schritte für Unternehmen zum Web 2.0


| 0 Kommentare

The World Unseen release Thorsten Schwarz beschreibt in seinen jüngsten Beitrag die «7-Schritt-Strategie zu Web 2.0 und Social-Web

». Er schreibt:

Um das Web 2.0 als Unternehmen zu nutzen, müssen Sie nicht gleich bloggen und eine Community aufbauen. Das sind die wichtigsten Dinge, die Sie im Social Web tun und lassen sollten:

Blog-Monitoring

Auch wenn Sie selbst mit Web 2.0 nichts am Hut haben wollen – andere reden über Sie. Also recherchieren Sie regelmässig in der Blogsuchmaschine Technorati.com nach Ihrem Firmennamen. Das Suchergebnis können Sie als RSS-Feed abonnieren. Ihr Nutzen: Sie erhalten wertvolles Feddback zu Ihrem Unternehmen.

download filme madea’s big happy family

RSS-Feeds
Die meisten News im Web 2.0 gibt es wie einen Newsticker als RSS. Alle für Sie interessanten RSS-Feeds können Sie bequem auf einer Seite anzeigen lassen: iGoogle und Netvibes sind Beispiele solch personalisierter News-Aggregatoren. Alle Marketing-Termine erhalten zum Beispiel bei der marketing-B?RSE: http://www.marketing-boerse.de/static/rss. Ihr Nutzen: Sie haben die für Sie wichtigsten Nachrichten auf einen Blick parat.

Decoys dvd

Social Bookmarks

Geben Sie Ihren Besuchern die Möglichkeit, interessante Seiten Ihres Internet-Auftritt direkt bei Mister-Wong und Co. anzumelden. Auch unter diesem Beitrag ist eine solche Möglichkeit. Ihr Nutzen: Sie erhalten zusätzlich Besucher und verbessern Ihre Position in Suchmaschinen.

Wikipedia
Ihr Unternehmen sollte in der weltgrössten Online-Enzyklopädie nicht fehlen. Und wenn Sie drin sind, beobachten Sie den Eintrag. Ihr Nutzen: Sie erhalten zusätzlich Besucher und verbessern Ihre Position in Suchmaschinen.

Youtube, Flickr & Co.
Nutzer verbringen viel Zeit auf Video- und Fotoportalen. Schauen Sie, was über Sie selbst schon drinsteht und geben einmal Ihren Firmennamen ins Suchfeld ein. Stellen Sie selbst eigene Videos und Fotos ein. Ihr Nutzen: Sie bieten Menschen Informationen, die gezielt nach Ihnen suchen.

W. psp

Weblogs
Sie sollten bloggen, wenn mindestens eine von den beiden folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: Sie haben Mitarbeiter, denen man auch im Gespräch sehr gerne zuhört und die genug Zeit und ein Interesse daran haben, ihre persönlichen Ansichten öffentlich kundzutun. Oder Ihr Unternehmen pflegt innen wie aussen einen recht lockeren Umgangston. In einer solchen Unternehmenskultur kann auch ein Firmenblog interessant sein. Wenn Ihnen Mut und Mitarbeiter für einen Blog fehlen, lassen Sie die Finger davon.

Community & Kommentare
Echtes Social Web bedeutet, dass Sie Ihre Firma online demokratisieren: Jeder darf mitmachen und seine Meinung zu Ihren Produkten kundtun. Voraussetzungen dafür sind ein Umdenken im Unternehmen und die entsprechende Web-Software. Die «Light-Version» ist ein geschlossenes Online-Forum. Dorthin laden Sie Kunden ein, die Ihrem Unternehmen besonders verbunden sind und denen Sie vertrauen. In dieser kontrollierten Umgebung können erste Schritte zur offenen Kommunikation gelernt werden.

Recht hat er. Ist zwar eine sehr defensive und reaktive Strategie, aber so als Minimum passt das. Ich würde noch ergänzen:

  • Ich würde nicht nur Blogs monitoren, sondern das gesamte Social Web (Social News, Foren, YouTube&Co., Social Networks, etc….). Und es gilt zu definieren, was in welchem Fall dann zu tun ist…
  • Ein Eintrag bei Wikipedia ist super. Nur: so einfach kommt man da nicht rein. Man muss also wissen wie, respektive wer das macht.
  • Grundsätzlich müssen intern die Verantwortlichkeiten geklärt – und die entsprechenden Ressourcen für ein Engagement im Web 2.0 «frei gemacht werden». Sonst geht gar nix.
download red riding hood hd

Dieser Artikel wurde am 06.Mai 2008 von Simon Künzler geschrieben. Simon Künzler ist Mitbegründer und Managing Partner bei xeit. Er ist zudem Dozent an diversen Schulen, leitet Workshops und hält Referate. Seine Steckenpferde sind z.B. Social Media, Search Marketing (SEO/SEA), E-Mail-Marketing, Landing Pages, und, und, und...

Kontaktieren Sie mich unter +41 44 240 15 06 / simon.kuenzler@xeit.ch

Weitere Posts von

Noch keine Kommentare

Verfassen Sie den ersten Kommentar

Schreiben Sie einen Kommentar

Wir freuen uns über jeden Kommentar und sind sehr an einem offenen Dialog interessiert. Allerdings moderieren wir die Kommentare und behalten uns vor, beleidigende oder offensichtlich für die Suchmaschinenoptimierung abgegebene Einträge zu editieren oder gar zu löschen.