Twitter: Echter Mehrwert oder unnützes Geplapper?
7. April 2008 von xeit gmbh | 4 Kommentare
Twitter begann vor gut einem Jahr Schlagzeilen zu machen. Damals explodierten die Nutzerzahlen. Laut Spiegel Online sprach die Betreiberin «Obvious» damals von 20 Prozent Wachstum - pro Woche. Jetzt, 12 Monate später, «twittern» gemäss NZZ online über 800’000 User. Im vergangenen Juli waren es erst 300’000. Doch was ist der Mehrwert von Twitter? Und was hat es, was andere Dienste nicht haben? Twitter…? Die meisten werden wohl schon von Twitter gehört haben. Für all jene, die sich dem kommenden Hype (O-Ton Robert Basic) entziehen konnten/wollten, hier eine kurze Erklärung von Spiegel Online: Das Twitter-Prinzip ist einfach und eben deshalb bestechend. Jeder kann mitmachen und kurze Nachrichten, sogenannte «Tweets», via Web, Chat oder Handy auf Twitter abladen. Gelesen werden diese Nachrichten von den «Followers». Als solcher kann sich wiederum jeder Twitter-Nutzer bei jedem anderen Twitter-Nutzer eintragen. So bekommt man nur die Nachrichten angezeigt, die man auch lesen möchte. Viele Fans, wenige Kritiker Die Idee tönt ja wirklich toll, doch einige wenige Blogger waren zu Beginn ziemlich skeptisch. Don Alphonso kommentierte im «Basic Thinking»: Dann sag ich es mal: Es geht niemanden irgendwas an, was ich so treibe, und es geht mich auch nichts an, was die anderen so an belanglosem Zeug machen. Man nennt es Privatsphäre. Und das sage ich, obwohl ich ein privates Blog habe. Allerdings sind die meisten begeistert vom Micro-Blogging-Dienst. So meint pl0g.de: Es ist aber ziemlich genau dieser Umfang an Features und Thingis, der einen überraschend runden und angenehmen Eindruck (zumindest bei mir) hinterlässt. Gemäss Johannes Kleske vereinfacht Twitter die Kommunikation enorm. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht dafür geeignet scheint, so wird Twitter auch immer häufiger neben der 1-to-many- für die 1-to-1-Kommunikation bzw. Diskussion genutzt, auch wenn alle dabei mitlesen können. Es ist einfach extrem schneller als ein Blogpost. Es ersetzt damit praktisch Kommentardiskussionen auf Blogs. Und der Mehrwert? Nun kann man sich fragen, was nun der wirkliche Vorteil von Twitter ist, was andere Dienste nicht können. Klaus Eck hat in einem Post 10 Vorteile von Twitter aufgezählt. Hier sind sie (leicht verkürzt): Auch Oliver Ueberholz hat sich Gedanken zum Thema Twitter und dessen Nutzen gemacht. Er kam auf 17 verschiedene Anwendungsmöglichkeiten in folgenden Bereichen: Prominente Twitter-User, vielfältige Applikationen Neben den Medien (BBC One, NY Times, Reuters) haben auch bereits Politiker Twitter entdeckt. So betreibt Barack Obama wie auch seine demokratische Herausforderin Hillary Clinton einen Feed. Barack Obama ist auch der beliebteste Twitterer, ihm folgen über 21’500 Leute (Hillary Clinton liegt übrigens mit knapp 2’600 Followern «nur» auf dem 88. Rang). In der deutschsprachigen Twitter-Spähre sind die Zahlen um einiges geringer. Sascha Lobo auf dem ersten Platz kommt gerade mal auf 765 Followern. Dank der API gibt es für Twitter auch jede Menge zusätzliche Applikationen. Diese reichen von Desktop-Anwendungen über WP-Plugins bis hin zu Twitter-Clients für Second Life. Warum Twitter also nicht einmal selbst austesten? Wie Johannes Kleske so schön zusammenfasst: Als ich mich Anfang Januar angemeldet habe hielt ich Twitter für das nächste Web-2.0-Spielzeug, das ich für eine Woche nutzen würde und dann nicht mehr. Nun sind zwei Monate vorbei und ich halte es immer noch für ein Spielzeug, aber für eins, das irgendwie verdammt Spass macht.

















































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Antworten zum Artikel
Ich versuche Twitter demnächst vermehrt einzusetzen um Feedback zu bekommen (z.B. während der Recherche für einen Blogartikel). Davon, private Details zu Twittern, halte ich aber gar nichts.
Auch der Tagi kommt per Twitter raus.
Tagi? grad seh ichs…
12’000 updates, 28 follower, ich glaub die beginnen demnächst werbung zu schalten
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