Archive for März, 2008

Craigslist: Vom Newsletter für Freunde zum «Sargnagel der Verleger»

Montag, März 31st, 2008

Craigslist ist die erfolgreichste Kleinanzeigen-Plattform im Internet. Der Dienst wird monatlich von 30 Millionen Benutzern genutzt, 9 Milliarden Seiten werden pro Monat abgerufen und die Website klassiert sich auf Rang sieben unter den englischsprachigen Websites.

Wie alles anfing…

Begonnen hat alles damit, dass Craig Newmark einen Newsletter mit Ausgehtipps für San Francisco an seine Freunde verschickte. Der Newsletter war erfolgreich, weitete sein Angebot auf diverse Inserate wie für Jobs, Immobilien oder Partnersuche aus und wird in der Zwischenzeit sogar als «Sargnagel der Verleger» bezeichnet. Diese eher weniger schmeichelhafte Bezeichnung bekam der Newsletter-Dienst, da dank der Craigslist und ähnlichen Angboten, die Printmedien die meisten Anzeigekunden verloren.

Doch die User sind begeistert: Jeden Monat kommen 30 Millionen neue Kleinanzeigen und 2 Millionen Stellenangebote hinzu. Die grosse Zustimmung kommt sicher auch daher, dass die Anzeigen grösstenteils gratis sind. Nur in einigen grossen Städten wie New York und San Francisco sind Wohnungs- und Stellenanzeigen kostenpflichtig. Seit kurzer Zeit gibt es das Angebot auch auf deutsch.

Ron Orp – das Pendant aus der Schweiz?

In der Schweiz gibt es einen frapant ähnlichen E-Mail-Dienst: Ron Orp. Der tägliche Newsletter mit Ausgehtipps für Zürich, Basel, Bern, Winterthur, Luzern und neu auch Wien beinhaltet Partytipps sowie eine Vermittlungsbörse.

Zoo divx

Den ersten Newsletter im April 2004 hat Ron Orp an 100 Personen verschickt. Knapp vier Jahre später erreicht Ron Orp mit seinen Newsletter fast 28′000 Abonnenten. Im Januar 2008 zählte die Website 800′000 Page Impressions und 95′000 Unique Users.

Also hat sich auch Ron Orp vom Geheimtipp zu einer riesigen Frungrube gemausert – dies zeigt wiederum die Beliebtheit solcher Newsletter-Angebote wie Craigslist oder Ron Orp. Kennt jemand noch weitere ähnliche Dienste?

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Mobiles Internet in 5 Jahren in Europa Standard

Donnerstag, März 27th, 2008

Das mobile Internet ist laut einer aktuellen Studie von Forrester auf dem Vormarsch. In den nächsten fünf Jahren werden demnach 38 Prozent aller Mobiltelefonnutzer das mobile Internet nutzen. Das sind 125 Millionen Nutzer europaweit.

Die Zahl hätte sich damit innerhalb von fünf Jahren verdreifacht Tre . Für den finalen Durchbruch sind laut explido vorab noch drei Aufgaben zu lösen. [via]

1. Das Browser-Chaos, das vor allem durch die Gerätevielfalt dazu führt, dass mobile Inhalte von Handy zu Handy vollkommen unterschiedlich dargestellt werden.

Homo Erectus aka National Lampoon’s Stoned Age movie

Stimmt. Eine Standardisierung drängt sich auf.

2. Messung der Mobilreichweiten: der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) will zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) eine Methodik entwickeln, mit der sich die Reichweite mobiler Websites messen lässt. Erste Ergebnisse sollen bereits im dritten Quartal 2008 präsentiert werden.

Wie ist hier der Stand in der Schweiz? Müsste ich mal bei Markus nachfragen.

3. Suche nach geeigneten Werbemitteln: Auf Grund der Displaygrö?e der Handys sind Banner-Anzeigen problematisch. Zur Refinanzierung könnte beispielsweise auf Paid-Content ausgewichen werden. Die Suche nach geeigneten Werbemitteln ist im Bereich mobiles Internet aber noch lange nicht abgeschlossen

Hmm… Also Jupiter Research prognostiziert rosige Zeiten für Mobile Internetwerbung. Bin gespannt auf die zukünftige Entwicklung.

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Social Networking: Ganz schön was los heute

Mittwoch, März 26th, 2008

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Online-Kundenbewertungen wichtig für Kaufentscheid

Mittwoch, März 26th, 2008

Das Internet beeinflusst Kaufentscheidungen. Scheinbar mehr als Empfehlungen aus dem nichtvirtuellen sozialen Umfeld eines Users. [via]

Gut 70 Prozent der Internet-Shopper folgen mit ihren Kaufentscheidungen den Urteilen Dritter. 54 Prozent der Surfer fällen ihre Kaufentscheidungen dabei anhand von hohen Verkaufsrängen und positiven User-Bewertungen – das nichtvirtuelle soziale Umfeld von Käufern hat damit einen geringeren Einfluss auf Kaufentscheidungen als Bewertungen innerhalb der sozialen Online-Welt: Lediglich 27 Prozent orientieren sich an Meinungen in der realen Welt. Zu diesen Ergebnissen kommen die CRM-Experten von novomind buy American Outlaws in einer Studie über Käufertypologien im Internet.

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Social Networking Plattform aus St.Gallen: togedda!

Dienstag, März 25th, 2008

Seit einigen Wochen gibt es eine neue Plattform im Internet: togedda!. togedda! ist ein kostenloser Service für den Austausch und die Koordination von Gruppen und Vereinen.

Die drei Köpfe hinter togedda! (Daniel Broger, Alexander Zimmermann und Andreas Slotosch) sind entweder Doktoranden oder Studenten der Universität St.Gallen. Als Grund für togedda! schreiben sie auf der Website:

Wer sich in seiner Freizeit gerne mit Freunden trifft, Sport treibt oder sich sozial engagiert, dem bleibt lästiger und zeitraubender Organisationsaufwand kaum erspart. Mit togedda! möchten wir die Organisation und Kommunikation von Gruppen und Vereinen einfacher und schneller machen -kostenlos.

Bis jetzt sind bereits mehr als 160 Gruppen registriert, und täglich kommen neue hinzu, sagte mir Andreas Slotosch. Sie seien auf dem richtigen Weg.

Wer neugierig geworden ist, hier kann man sich anmelden.

Wir wünschen den drei Jung-Unternehmern viel Glück und Erfolg mit ihrer Plattform - und natürlich weiterhin viele Anmeldungen!

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Netlog.com – eine Social Networking-Plattform avanciert zur reichweitenstärksten Website in der Schweiz

Dienstag, März 25th, 2008

Netlog.com ist eine Social Networking-Plattform für Jugendliche und avanciert zur reichweitenstärksten Website in der Schweiz. Und niemand merkt es. Hier ein paar (eindrückliche!) Zahlen: [via]

Ich muss gestehen: ich habe Netlog erst seit kurzem auf dem Radar

. AdLink hatte einen guten Riecher, und vermarktet die die Community-Plattform exklusiv. Fragt sich nur noch, ob die Werbetreibenden das Potenzial der Plattform erkennen.

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Im Auto drahtlos ins Internet

Donnerstag, März 20th, 2008

Eigentlich kann man überall ins Netz, sei es zu Hause, im Büro oder im Café. Eine Ausnahme gibt es allerdings: Das Auto. Bis anhin war es schier unmöglich, ohne teures Nachrüsten mit dem Laptop im PKW ins Internet zu gehen. Doch dies soll sich nun ändern. BMW macht einen Schritt vorwärts und vernetzt das Auto mit dem Internet.

Erste Serienfahrzeuge in Planung

Der bayrische Autohersteller möchte noch dieses Jahr das erste Serienfahrzeug anbieten, in dem über eine Data-Flat-Rate Inhalte des WWW abgerufen werden können. So, meinen die Entwickler, sei Surfen, das Abrufen von E-Mails und Online-Banking möglich.

iDrive-Controller als Maus

Die Web-Adressen gibt man im selben System ein wie die Adressen im Navigationssystem. Als Maus fungiert der in der Mittelkonsole montierte iDrive-Controller. Dieser, im Bild mit Pfeil gekennzeichnet, lässt sich wie eine Maus verschieben und drücken. Damit kann man Links ansteuern und bestätigen. Die Internetseiten werden dann auf dem Monitor der Mittelkonsole dargestellt.

080320  idrive 2.jpg

Datenübertragung via EDGE-Standard

Die Datenübertragung soll über den sogenannten EDGE-Standard geschehen. Der sei drei- bis viermal so schnell wie das UMTS-Netz. Zusätzlich laufen alle Daten über einen BMW-Server, der die Grafik-Elemente kleinrechnet und für den schnellen Datentransfer optimiert.

Wer nun denkt, man kann während einer längeren Fahrt schnell die E-Mails checken, täuscht sich. Ins Internet kann man aus Sicherheitsgründen nur bei stehendem Fahrzeug.

[via: St.Galler Tagblatt]

[Bildquelle: Flickr]

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Ratgeber Web 2.0 in Marketing und PR

Dienstag, März 18th, 2008

Lesenswertes PDF, welches Web 2.0 kurz erklärt und die neuen Möglichkeiten für die Kommunikation (Marketing und PR) beleuchtet. [via]

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Jeder zweite Webnutzer hat mindestens schon einmal nach seinem eigenen Namen gegoogelt

Freitag, März 14th, 2008

Die NZZaS berichtete kürzlich:

Jeder zweite Webnutzer hat mindestens schon einmal nach seinem eigenen Namen gegoogelt, ergab kürzlich eine Studie des amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center.

Die Frage wäre jetzt noch: wie oft googlen Arbeitgeber potenzielle Mitarbeiter vor dem Bewerbungsgespräch?

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Klassenfreunde.ch: Schweizer Social Network mit Zulauf – 30% der Schweizer Internet User auf Social Networks?

Freitag, März 14th, 2008

Kürzlich hat CASHdaily über die Popularität von Online-Netzwerken (Social Networks) bei den Schweizern berichtet. Interessant fand ich dabei die beeindruckenden Zahlen zur Plattform klassenfreunde.ch, welche Leonardo Kopp verrät:

Täglich haben wir zwischen 100 und 300 neue Anmeldungen. Aktuell suchen auf klassenfreunde.ch 340 000 Personen alte Schulfreunde.

Das ist doch beachtlich. Mit diesem Zahlenmaterial  finde ich meine Schätzung, dass rund 30% der Schweizer Inernetetnutzer (das wären etwa 1.3 Millionen User bei gesamthaft 4 Millionen Usern) auf Online-Netzwerken anzutreffen sind, gar nicht mehr sooooo gewagt. Denn:

Ninja Cheerleaders rip

  • 340′000 bei klassenfreunde
  • 280′000 bei Facebook (aktuell sind’s wohl eher so 230′000)
  • 100′000 bei StudiVZ
  • 350′000 bei MySpace (auch eher Schätzung)
  • ??? bei Xing, Netlog, youme, togedda, twitter, pligg, yigg, Windows Live Spaces…, (müsste man YouTube oder z.B. flickr auch dazurechnen? etc., etc., etc.

Gibt wohl relativ schnell die 1.3 Millionen. Natürlich sind einige User auf mehreren Online-Netzwerken, aber dennoch halte ich meine Schätzung so für plausibel. So oder so, für werbetreibende Unternehmen wird es wichtiger, sich mit diesem Phänomen auseinanderzusetzen und die User dort anzusprechen, wo sie sich vermehrt aufhalten.

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